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Weisheitszahn-OP & Laufen
Laufen nach Weisheitszahnentfernung? (ersetzt den Blogbeitrag:âLaufen im Urlaubâ)
âDer Weisheitszahn muss heute noch raus!â So hieĂ es vor 10 Tagen, als ich wegen groĂer Zahnschmerzen bei meinem Zahnarzt aufschlug. Zwar nicht am gleichen Tag, doch schon tags darauf lag ich auf dem Zahnarztstuhl der chirurgischen Praxis.
Ăbrigens: Ich hatte an dieser Stelle einen kleinen Beitrag zum ThemaâŠ
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Volksfeststimmung
Gechillte Volksfeststimmung herrscht am Freitagabend am Ettlinger Stadtbahnhof. Es ist sonnig und trocken. Das Thermometer zeigt etwas ĂŒber 20 Grad. Ăber 1.000 gemeldeten LĂ€uferinnen und LĂ€ufer warten gegen 19.30 Uhr teils hufscharrend aber auch mit stoischer Gelassenheit auf den erlösenden StartschuĂ. Emotional wĂŒrde ich mich irgendwo dazwischen verorten. Gelassen, aber doch irgendwie nervös angesichts der vorangeschrittenen Stunde und nach einem 8-Stunden-Arbeitstag. Bewusst habe ich mir fĂŒr heute keine Ambitionen auf eine besonders gute Zeit gesetzt. Alles unter 60 Minuten ist ok. Ich will einfach die gute Stimmung genieĂen und laufen.
Viel zu schnell gestartet
âPeng!â Es geht los. Schwupps bin ich schon auf der Strecke. Das ewige Getippel, bis du ĂŒber die Startlinie bist â wie bei der Badischen Meile â gibtÂŽs hier nicht. Einen gemĂŒtlichen Start wollte ich hinlegen. MitÂŽner Pace knapp unter 6 min/km. SchlieĂlich ist es auch noch ziemlich warm, und Schatten ist nicht in Sicht. An meinem Handgelenk summt meine Uhr. Um mich herum piepst und surrt es zeitgleich. Der erste Kilometer ist geschafft. 05:25 steht auf meinem Display. Ich kriege einen gehörigen Schreck. Viel zu schnell, Daniel. Wenn ich mit der Geschwindigkeit weiterlaufe, kommt spĂ€testen nach 5 km und bei den Temperaturen mein klassischer Einbruch. Meist geht dann die Pace schlagartig in den Keller und ich nĂ€here mich schnell den 6 Minuten.Â
Beste Stimmung in der Altstadt
Nach der Kehre bei der Automeile geht es ĂŒber die Pforzheimer Strasse zurĂŒck Richtung Altstadt. An Geschwindigkeitsreduzierung ist nicht zu denken. Erstens fĂ€llt die Strecke jetzt wieder leicht ab und unter den BĂ€umen ist es angenehmen schattig und kĂŒhl. âNa, das kann ja in heiter werdenâ, denke ich und lass es einfach laufen, so gut es eben geht. In der Seminarstrasse um die Kurve, an den kleinen LĂ€dchen vorbei und dann ĂŒber die BrĂŒcke Richtung Marktplatz. Schlagartig wird es jetzt lauter. Vor den CafĂ©s und Restaurants genieĂen die GĂ€ste das bunte Laufspektakel und feuern zwischen Schnitzel, Bier und Schwarzwaldbecher die LĂ€ufer lautstark an. Standing Ovations gibt es auf dem RĂŒckweg durch die FuĂgĂ€ngerzone bis zur Start/Ziellinie, wo wir mit UnterstĂŒtzung einer groĂartigen Humba-TĂ€terĂ€-Band auf die 2. Runde geschickt werden.
Runde 2
Die gute Stimmung motiviert, und meine Geschwindigkeit bei Kilometer 3 liegt noch immer bei um die 05:30. Also nicht merklich langsamer. Durch die Schöllbronnerstrasse geht es in Runde 2. An der Verpflegungsstation greife ich das erste Mal zum Wasserbecher. Jetzt wird es doch wieder wĂ€rmer. Auf dem RĂŒckweg zur Altstadt â zwischen Kilometer 5 und 6 â schnappt mir jemand meinen schon von weitem angepeilten Wasserbecher unangekĂŒndigt vor der Nase weg. âMistâ, denke ich. Jetzt dauert es wieder bis zur Runde 3. Prompt falle ich etwas zurĂŒck. Die gute Stimmung in der Altstadt ist ungetrĂŒbt und gibt die Motivation zurĂŒck. (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
Die letzte Runde
Die letzte Runde ist etwas kĂŒrzer als die anderen. Von hier aus sind es nur noch 3 Kilometer. Richtung Norden wird die Strecke gekappt, und es geht jetzt direkt an der kĂŒhlen Alb zurĂŒck Richtung Altstadt. Vermehrt sehe ich jetzt einzelne, die in den Gehmodus gewechselt haben. Aber auch welche, die mit unglaublichem Speed an mir vorbeiziehen. Ich frage mich dabei immer, ob die mich verĂ€ppeln wollen. Denn so, wie die laufen, mĂŒssten die doch schon vor einer halben Stunde an mir vorbei gelaufen sein? Und eine Ăberrundung ist zum jetzigen Zeitpunkt auch nicht mehr möglich. Eigenartig. Wie auch immer.
Im Ziel nach 00:54:57,69
Ich konzentriere mich auf den SchluĂspurt und freue mich schon wieder auf die Gute-Laune-Truppe Ecke Marktplatz/Leopoldstrasse. Luft habe ich irgendwie auch noch. Ich mobilisiere meine letzten KrĂ€fte und komme nach 54 Minuten 57,69 Sekunden glĂŒcklich ins Ziel. Die Stimmung im Zieleinlauf ist prĂ€chtig, und das Publikum feuert auch die Langsameren noch lautstark an. Mit einer persönlichen Bestzeit auf 10 km habe ich heute nicht gerechnet. Umso gröĂer ist die Ăberraschung als ich mir das offizielle Ergebnis ansehe. Aber irgendwie war es auch klar: Die AtmosphĂ€re an der Strecke, das begeisterte Publikum und das Rahmenprogramm am Stadtbahnhof machen das Laufevent zu einer groĂartigen runden Sache. đ Das motiviert. FĂŒr 2020 kommt der Altstadtlauf auf jeden Fall wieder in meinen Kalender! Vielleicht sieht man sich? Bis dahin und bleibt gesund.
#RELIVE
https://lifestyle50plus.blog/wp-content/uploads/2019/05/Altstadtlauf.mp4
Zieleinlauf
https://lifestyle50plus.blog/wp-content/uploads/2019/05/VIDEO-2019-05-24-21-16-44.mp4
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15. Altstadtlauf Ettlingen (2019) â Laufbericht Volksfeststimmung Gechillte Volksfeststimmung herrscht am Freitagabend am Ettlinger Stadtbahnhof. Es ist sonnig und trocken. Das Thermometer zeigt etwas ĂŒber 20 Grad.
30. Badische Meile (2019) â Laufbericht
30. Badische Meile (2019) â Laufbericht
Laufbericht zur 30. Badischen Meile Sonntag ist Lauftag
Egal ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe. Ob im Wald oder auf der Heide, auf dem Land oder in der Stadt, Wettkampf oder nicht. Sunday is runday. Letzten Sonntag war es wieder soweit. âDie Badische Meileâ stand auf dem Programm, und in diesem Jahr liefen alle aus der Familie. Na ja, fast alle. Unsere JĂŒngste (9 J.) hat sich den Lauf fĂŒrâŠ
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Es gibt keine Alternative
Der Fleischkonsum steigt unaufhörlich. Gleichzeitig wĂ€chst die Weltbevölkerung exponentiell. Sie umfasste im Oktober 2018 rund 7,63 Milliarden Menschen. Die UNO rechnet fĂŒr den Zeitraum 2015 bis 2020 mit einem Bevölkerungswachstum von rund 78 Millionen Menschen pro Jahr. Die Vereinten Nationen erwarten 2050 etwa 9,7 Milliarden Menschen auf dem Globus.Â
Keine FlÀchen mehr
FĂŒr die Fleischproduktion werden immer mehr FlĂ€chen benötigt, mit denen der enorme Viehfutterbedarf gedeckt werden muss. Gleichzeitig gehen diese FlĂ€chen fĂŒr die Nahrungsmittelproduktion verloren. Von den EinflĂŒssen der Viehwirtschaft auf die Co2-Emissionen ganz zu Schweigen.Â
EkelgefĂŒhle sind ein LuxusâŠ
âŠden wir uns bald nicht mehr leisten können. Zwei Milliarden Menschen essen tĂ€glich Insekten. EkelgefĂŒhle gegenĂŒber dem Verzehr von Insekten sind ein Luxus, den wir uns gar nicht mehr leisten können. Dabei gibt es sowohl aus ernĂ€hrungsphysiologischer wie auch aus ökologischer Sicht sehr gute GrĂŒnde, Insekten mit auf den Speiseplan zu nehmen.Â
[notification type=âinfoâ]
Der essbare Anteil von Insekten liegt bei 80%. Wird ein Rind geschlachtet, sind es nur 40% des Tieres, die gegessen werden können.
Insekten brauchen viel weniger Platz fĂŒr die Produktion und können artgerechter gehalten werden als Schweine, Rinder oder GeflĂŒgel.
Um 1 kg Rindfleisch aufzubauen, bedarf es 8 kg Futter. FĂŒr die gleiche Menge Insektenfleisch reichen ca. 2 kg.
Der Wasserverbrauch fĂŒr 1 kg Rindleisch ist ca. 15.500 x höher als fĂŒr 1 kg Insektenfleisch.
Insekten werden am Ende ihres LebenszyklusÂŽ âgeerntetâ. Kaum sind Schweine und Rinder auf der Welt, sind sie hĂ€ufig schon wieder tot.
Insekten liefern hochwertige Proteine, ungesĂ€ttigte FettsĂ€uren und toppen so manche pflanzlichen Nahrungsmittel wie z. B. NĂŒsse oder HĂŒlsenfrĂŒchte.
[/notification]
Das erste Mal
Vor einigen Jahren hatte ich auf der jĂ€hrlich stattfindenden Karlsruher Tiermesse âtierisch gutâ erstmals die Gelegenheit bekommen, frittierte Grillen zu probieren. In einem Showact gab ein Insektenkoch seine KĂŒnste zum Besten und lud sein Publikum anschlieĂend zum Testessen ein. Neugierig, wie ich nun mal bin, musste ich mir unbedingt ein SchĂ€lchen abholen. Klar, Ăberwindung hat es mich schon gekostet, bis ich das erste Mal zubiss und vorsichtig zu kauen begann. Doch die krossen Tierchen schmeckten gar nicht mal so schlecht. Wie HĂŒhnchen. Also rein damit. Mit jeder weiteren Grille wurde auch das Kopfkino immer weniger.
âHeute keine Heuschrecken im Angebot!â
FĂŒndig werde ich im Edeka in Baden-Baden. Zuerst muss ich ein biĂchen suchen, nur, um dann doch an der Information fragen zu mĂŒssen, wo denn die âInsektenabteilungâ ist. DAS wollte ich eigentlich vermeiden, um eventuell auftauchende kritische RĂŒckfragen galant zu umschiffen. Wider Erwarten werde ich prompt und Ă€uĂerst zuvorkommend (âWir lieben Lebensmittel!â) ans âSnack-Insectsâ â Display gefĂŒhrt, an dem ich vor Aufregung zuvor schon zwei Mal vorbei gelaufen war. Leider sind meine Wunschinsekten ausverkauft. Heute keine Heuschrecken. Verstohlen mache ich noch schnell einen Schnappschuss (s. links) vom halb geplĂŒnderten Insektenstand. Sozusagen als Beweis, dass es das ECHT zu kaufen gibt. Doch was bleibt als Alternative? Nö, so einen Sportlerriegel auf Insektenbasis ist nicht spektakulĂ€r genug. Und die Nudeln aus Insektenmehl könnten zuhause auch als die braunen Nudeln aus der Pastaabteilung ein paar Regale weiter durchgehen. Nein, es muss das echte Tier sein. So mit allem dran. Also greife ich beherzt zu den BuffalowĂŒrmern und den Grillen, die im Reagenzglas aussehen, als seien sie ein Scherzartikel aus der SĂŒĂwarenabteilung.
Ganz schön teuer
Allein der Verkaufspreis lĂ€sst mich gewahr werden, dass es sich dabei mitnichten um einen billigen Zuckerartikel aus dem Designerlabor handelt. An der Kasse werde ich jetzt doch etwas genauer in Augenschein genommen als ich meine Beute auf das Band lege. âHeyâ, erwidere ich den Blick der Kassierin, als wollte ich sagen, âguck mich an: jetzt weiĂt Du auch, warum ich so schlank bin!â Dabei denke ich allerdings weniger an die hochwertigen Proteine sondern daran, dass ich â zöge ich ernsthaft eine ErnĂ€hrungsumstellung auf InsekteneiweiĂ in Betracht â mir angesichts des Verkaufspreises gar nicht mehr Gewicht leisten könnte. Au weia! 11 Euro und ein paar Zerquetschte löhne ich dafĂŒr, nur, um diesen Blogartikel verfassen zu können. Doch fĂŒr Euch ist mir nichts zu teuer. AuĂerdem nehme ich das Thema auch wirklich ernst.
Pizza oder Burger?
Bei der Frage nach der Art der Zubereitung hat der Burger fĂŒr alle Beteiligten das gröĂte Potenzial. NĂ€mlich das gröĂte Potenzial, auf die Insektenbeilage im Zweifelsfall zu verzichten und trotzdem etwas zu Essen zu bekommen. Alternativ sollen auch die herkömmlichen Hackfleischpatties mit auf die Burger-Speisekarte. FĂŒr alle FĂ€lle. AuĂerdem werden von den paar WĂŒrmern und Grillen eh nicht alle satt werden. Es geht ja auch mehr umÂŽs Probieren und um die mentale Vorbereitung auf den welternĂ€hrungspolitischen Ernstfall. Der Pizzabelag ist gesetzt. Wer die Grillen abpult, erhĂ€lt an der blankgerubbelten Stelle gar keinen EiweiĂersatz.Â
Das Insekten-Burger-Video
Wer bis jetzt zu faul zum Lesen war, kann sich die wichtigsten Eckdaten nochmal in diesem Video reinziehen. Dann erst wird die Pfanne geschwungen. Beim Anbraten der Insekten gibtÂŽs nur einen Versuch.Â
[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=kdA51ttGjeo%5B/embedyt%5D
Fazit
Geschmacklich höchst interessant, wobei die BuffalowĂŒrmer mir persönlich etwas besser schmecken. Beim Anbraten in der Pfanne ist höchste Vorsicht geboten. Die Insekten sind in Nullkommanix kross gebraten. Da entscheiden Sekunden ĂŒber Erfolg oder MiĂerfolg. Dieses Mal sind mir ein paar WĂŒrmer leider verbrannt, was aber kein Grund ist, es nicht noch einmal zu versuchen. Aber nur dann, wenn es preislich einigermaĂen interessant ist. FĂŒr den, der Insekten einmal probieren möchte, sind die Grillen und die BuffalowĂŒrmer von Snackinsects ein super Einstieg.
Foto: Daniel BĂ€r, Nicolas BĂ€r, pexels.com
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Insekten: Proteinlieferanten der Zukunft Es gibt keine Alternative Der Fleischkonsum steigt unaufhörlich. Gleichzeitig wÀchst die Weltbevölkerung exponentiell. Sie umfasste im Oktober 2018 rund 7,63 Milliarden Menschen.

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Niemals mehr Schuhe binden?
Das Yankz! SchnĂŒr System im Test
Erst nach dem Videodreh habe ich entdeckt, dass es noch eine detaillerte Gebrauchsanweisung âinnenâ gibt. đ Ob es mit trotzdem gelungen ist, das Yankz! SchnĂŒr System erfolgreich zu installieren, könnte Ihr im nachfolgenden Video ja sehen. Hier findet Ihr eine praktische Anleitungshilfe und meine Beurteilung, ob das System etwas taugt. Ob Euch das Produkt am Ende 12 ⏠und mehr wert ist, mĂŒsst Ihr selbst beurteilen.
Video
[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=5AnVq3qS3KI%5B/embedyt%5D
Wenn Euch das Video gefallen hat, dann klickt auf den âLike-Buttonâ und abonniert meinen Kanal, damit Ihr keine weiteren Videos mehr verpasst!
Fotos / Video: Daniel BĂ€r
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yankz! SchnĂŒr System Niemals mehr Schuhe binden? Das Yankz! SchnĂŒr System im Test Erst nach dem Videodreh habe ich entdeckt, dass es noch eine detaillerte Gebrauchsanweisung "innen" gibt.
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Begriffe aus einer anderen Welt
VO2 max. Macht mich das schneller, besser, ausdauernder? Was hat es mit diesem Begriff auf sich?
Als LaufanfĂ€nger stoĂt Ihr mit der Zeit unweigerlich auf Begriffe, ĂŒber deren Bedeutung man sich erst einmal klar werden muss. Ganz klar werdet Ihr merken, dass das Wort âPaceâ einer der ersten Begriffe ist, der deutlich macht, worum es der Mehrheit offenbar geht. Geschwindigkeit, genauer gesagt, die Zeit, in der Ihr die Strecke von einem Kilometer lauft. HierĂŒber scheinen sich viele LĂ€uferinnen und LĂ€ufer zu definieren, in dem sie die Pace ĂŒber alles stellen und dabei zu vergessen scheinen, dass sie nur ein Parameter von vielen ist und nicht DER Leistungsindikator per se. Aber um die Wichtigkeit oder Unwichtigkeit der Pace soll es hier gar nicht gehen, sondern darum, Euch ein paar Begriffe aus der LĂ€uferwelt nĂ€her zu bringen, mit der Ihr ĂŒber kurz oder lang in BerĂŒhrung kommen werdet.Â
VO2max
V = Volumene / O2=Sauerstoff / max.= maximum (ml pro Kilogramm Körpergewicht
Mit dem Begriff VO2max kam ich erstmals bei meinem CheckUp in BerĂŒhrung, wo dieser Wert im Rahmen des Belastungs EKG irgendwo im Arztbericht auftauchte. 35,1 ml/min/kg. Ich maĂ dem weiter keine groĂe Bedeutung zu. Hinsichtlich meiner Fitness meinte der Arzt nur, dass sich daruf durchaus âaufbauenâ lieĂe.Â
Endlich eine richtige Laufuhr. Doch was ist VO2max?
Mit dem Erwerb meiner ersten richtigen Laufuhr (Garmin Forerunner 235) tauchte unter dem MenĂŒpunkt âEigene Statistikenâ der Begriff VO2max plötzlich erneut auf. Jetzt interessierte ich mich doch, was es mit diesem kryptischen Begriff auf sich hat und suchte in der GarminApp, ob ich dort etwas mehr darĂŒber erfahren wĂŒrde. Macht mich das irgendwie schneller oder ausdauernder?
Nicht zuletzt deswegen, weil der Wert im Rahmen meiner Vorbereitungen fĂŒr den Halbmarathon kontinuierlich stieg, wollte ich jetzt wissen, was das ist mit der VO2max.Â
Wikipedia gibt zur VO2max hierzu folgende Definition (Auszug):
[notification type=âinfoâ] Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max, auch maximale SauerstoffkapazitĂ€t) gibt an, wie viele Milliliter Sauerstoff der Körper im Zustand der Ausbelastung maximal pro Minute verwerten kann. Die Angabe erfolgt in Milliliter Sauerstoff pro Minute (ml O2/min). Die VO2max kann als Kriterium fĂŒr die Bewertung der AusdauerleistungsfĂ€higkeit eines Menschen herangezogen werden, stellt allerdings nur die obere Grenze fĂŒr die Ausdauerleistung dar [âŠ] und wird daher auch als das âBruttokriteriumâ der AusdauerleistungsfĂ€higkeit bezeichnet. [/notification]
Als ultimativer Indikator fĂŒr die Fitness taugt der VO2max Wert eben auch nicht â genauso wenig wie die Pace. Im weiteren Verlauf des Wikipedia-Eintrages heiĂt es nĂ€mlich: Die VO2max zeigt nĂ€mlich nicht unmittelbar die AusdauerleistungsfĂ€higkeit eines Sportlers an. Vielmehr zeigt sie, wie stark die maximale Sauerstoffaufnahme durch extrem hohe Leistung gesteigert werden kann.Â
Weitere Faktoren, die auf die Vo2max Einfluss nehmen, sind das Geschlecht, das Alter, Körpergewicht und natĂŒrlich der Trainingszustand.
Was bedeutet das fĂŒr die Gesundheit?
Studien belegen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen einer hohen VO2max und Herz-Kreislauf-Leiden. Je höher dieser Wert bei einer Person ist, desto geringer ist das Risiko daran zu erleiden oder daran zu sterben.Â
Und was heiĂt das fĂŒr den Fitnesszustand?
FĂŒr einen Ausdauersportler ist der Wert ist die VO2max schon ein wichtiger Indikator, heiĂt aber nicht, dass dich das schneller oder beweglicher macht. Immerhin bescheinigt ein hoher VO2max-Wert, dass die Regeneration nach der Belastung schneller verlĂ€uft und IntensitĂ€tssteigerungen im Training einfacher zu bewĂ€ltigen sind.Â
Tabelle VO2max
Habt einfach SpaĂ
Bei allem Gefachsimpel ĂŒber Pace, VO2max und sonstigem LĂ€ufervokabular ist es doch am Wichtigsten, den SpaĂ am Laufen nicht zu verlieren. Wie heiĂt es doch schon in der Bibel: âPrĂŒft alles und das Gute behaltet.â Und das Gute ist doch am Ende der SpaĂ, den ihr beim Laufen habt und das gute GefĂŒhl dabei. Alles andere kommt dann von ganz alleine. In diesem Sinne: lauft!
Fotos: Daniel BÀr ©, Garmin Ÿ, The Cooper Institut Ÿ
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Aus der LÀufersprache: Was ist das mit der VO2max? Begriffe aus einer anderen Welt VO2 max. Macht mich das schneller, besser, ausdauernder? Was hat es mit diesem Begriff auf sich?
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Laufbericht zum Halbmarathon in Frankfurt #mainova
Das Wetter
Es sieht nicht gut aus am Wettkampfsonntag. Der Himmel ist verhangen. Immer wieder schauert es, als ich mich morgens frĂŒh um 07.00 auf den Weg nach Frankfurt mache. AuĂerdem ist Tief âEberhardâ im Anmarsch. Keine guten Aussichten fĂŒr einen sonnigen, frĂŒhlingshaften Halbmarathon (#mainova) vor der Skyline des Frankfurter Bankenviertels. UnterstĂŒtzt werde ich heute von einem erfahrenen LĂ€uferkollegen, der mich in meiner Wunschzeit ins Ziel bringen soll. So ist der Plan.Â
Die LocationÂ
Am Frankfurter FuĂballstadion angekommen, ist es mit dem Wetter auch nicht besser geworden. Wir bahnen uns unseren Weg vom  âGleisdreieckâ Richtung Commerzbank-Arena durch den von PfĂŒtzen ĂŒbersĂ€ten, schlammigen Parkplatz. Dazu blĂ€st ein krĂ€ftiger Wind und mit knapp 10 Grad ist es saukalt. Die Vorstellung, die nĂ€chsten eineinhalb Stunden bis zum Start irgendwo in einer zugigen Stadionecke zu verbringen und mich irgendwie warm zu halten, demotiviert mich schon, bevor ich richtig da bin. đŠ Knapp 6.000 LĂ€ufer sind gemeldet. Diese werden die Veranstalter wohl kaum in die heiligen Hallen der Business-Lounge stĂŒrmen lassen. Doch hoppla, was ist das? TatsĂ€chlich steht allen LĂ€ufern das Innere des Stadions nebst Business-Lounge fĂŒr den Aufenthalt vor dem Start offen. Unsere Laune steigt schlagartig, und wir können uns in Ruhe â und vor allen Dingen im Warmen â auf unseren Lauf vorbereiten. Die Massen verteilen sich so weit, so dass es sogar genug SitzplĂ€tze fĂŒr die Teilnehmer gibt. Ein groĂes Lob an die Organisatoren an dieser Stelle. Die Schlange vor den Toiletten wird jetzt von Minute zu Minute lĂ€nger. Also schnell noch einen âPitStopâ, bevor das Rennen ohne uns startet.Â
Die letzten Vorbereitungen
Stressfrei können wir unsere Klamotten richten und die Schuhe schnĂŒren. Noch 45 Minuten bis zum Start.
Laufuhr startklar? Check!
Startnummer mit Transponder sicher angebracht? Check!
Regenjacke am Start? Check!
Wasser fĂŒr die ersten Kilometer dabei? Check!
Energieriegel eingepackt? Check!
Ok. Was fehlt noch?Â
Genug Motivation vorhanden? Check! â Kann losgehen jetzt.
DrauĂen wird es immer wuseliger, und der Adrenalinspiegel steigt mit vorrĂŒckender Stunde.Â
Endlich nach drauĂen
Noch zwanzig Minuten. Endlich nach drauĂen und schon mal warm machen. Der Regen hat eine Pause gemacht. Locker traben wir die ersten Meter und bringen durch die Bewegung unseren Eustress-Level etwas nach unten. Eustress bedeutet ĂŒbrigens guter, positiver Stress; fĂŒr die Nicht-Griechen unter uns. Ein paar Minuten spĂ€ter sind wir auf Betriebstemperatur. Jetzt aber in den Startblock. Noch 5 Minuten. Wir reihen uns irgendwo im Startblock fĂŒr die Zielzeit zwischen 01:55 h und 02:10 h ein.Â
Sichtbare Vorfreude đ Foto: Klaus Perrey
Der Start
Die ElitelĂ€ufer sind schon auf der Strecke. Das gewöhnliche FuĂvolk darf im ehrfurchtsvollen Abstand von 5 Minuten dann auch endlich starten. Es ist exakt 10.13 Uhr als wir die Startlinie ĂŒberqueren. Es kann losgehen. Das GedrĂ€nge ist groĂ und die Strecke wird erst allmĂ€hlich etwas breiter. Mit einer Pace von 06:23.1 auf dem ersten Kilometer liegen wir schon weit unter dem, was wir uns als Zielzeit vorgenommen haben. Nach dem Motto âbeat yesterdayâ sollen heute mindestens 02:13:33 auf der Urkunde stehen, wenn wir die Ziellinie ĂŒberschritten haben. Auf der Strecke durch den Stadtwald lichten sich die Reihen ein wenig und wir pacen uns auf ca. 6 min/km ein. LĂ€uft doch.Â
LĂ€uft!
Trotz wieder einsetzenden Regens laufen wir entspannt plaudernd durch ein Gewerbegebiet. Mein Laufpartner Tobias unterhĂ€lt mich gut mit Anekdoten aus seiner Erfahrung als MarathonlĂ€ufer. Ich nehme es als Motivation fĂŒr mein nĂ€chstes groĂes Ziel und bin dankbar fĂŒr die Ablenkung. Die Zeit vergeht wie im Flug und der Regen wird stĂ€rker. Schaulustige oder laufinteressierte Zuschauer suchen wir am Strassenrand vergebens. Kein Wunder. Bei dem Sauwetter. Also laufen wir im gleichen Tempo weiter. Ich nippe hin und wieder an meiner Wasserflasche, die ich mir in meine GesĂ€Ătasche geklemmt habe. Das hat bei meinen langen LĂ€ufen im Training auch immer gut funktioniert. So sparen wir uns das GedrĂ€nge an der ersten Verpflegungsstation, was ein guter Tipp meines Laufpartners war.Â
Rhythmusstörungen bei Kilometer 10
Bei Kilometer acht angekommen, verlĂ€uft die Strecke jetzt direkt am Mainufer mit Blick auf die Skyline von âMainhattenâ. Mittlerweile hat der Regen aufgehört. Sogar ein paar Sonnenstrahlen finden den Weg durch die Wolken. Im Nu wird es jetzt richtig warm, und ich muss meine Regenjacke jetzt ausziehen. Als ich sie um meine HĂŒfte binden will, macht es einmal âPloingâ und meine Wasserflasche kullert hinter mir auf der Strecke. Instinktiv will ich mich umdrehen und sie wieder aufnehmen. Im Bruchteil einer Sekunde lasse ich mein Vorhaben bleiben, als ich den nachfolgenden LĂ€ufer dabei fast zum Sturz bringe, und begebe mich wieder brav auf die Strecke. Mein Laufrhythmus ist gestört und auch mental bin ich etwas zurĂŒckgeworfen. Ausgerechnet jetzt, wo es doch fĂŒr die zweite HĂ€lfte wichtig gewesen wĂ€re, eben nicht aus dem Tritt zu kommen. AuĂerdem werde ich jetzt noch mehr Zeit verlieren, weil ich an der nĂ€chsten Verpflegungsstation mehr Wasser zu mir nehmen muss als gewollt, da meine Notration jetzt weg ist.
Die âEnergie-Bombeâ
Mit meiner inneren Ruhe ist es vorbei. Es folgt ein Anstieg. Weg vom Mainufer, wieder hoch auf die Strasse. Ich spĂŒre auch, wie jetzt meine körperlichen KrĂ€fte etwas nachlassen. Bei Kilometer 11 nutze ich den Boxenstopp, um Wasser zu trinken. Jetzt ist es auch Zeit fĂŒr einen Energieschub, und die âEnergie-Bombeâ von Seitenbacher ein echter Helfer in der Not. Hierzu wĂ€re zwar ein weiterer Schluck Wasser hilfreich gewesen, doch manchmal sind die Dinge eben wie sie sind. Die sĂŒĂe Masse klebt jetzt an meinem Gaumen, und ich hab echte Schwierigkeiten, das Zeug erbrechungsfrei herunterzuschlucken. ZukĂŒnftig werde ich wohl darauf achten mĂŒssen, den Riegel in kleinere Portionen aufzuteilen. Zur lĂ€ngerfristigen Energiegewinnung ist die Energiebombe trotzdem sehr zu empfehlen. Ich kriege letztlich alles ohne ZwischenfĂ€lle geregelt, und auch unsere Pace kommt wieder in die Spur.Â
Die letzten Kilometer
Statt Energiebombe entscheide ich mich jetzt bei Kilometer 15 fĂŒr die bereitgestellte Banane, die deutlich besser flutscht als der Riegel. Einen Kilometer braucht es dann aber noch, bevor der neuerliche Energieschub wirkt. Zwischendurch schauen wir uns an: âHey, und alles freiwillig!â âJaâ, denke ich,âstimmt! Los jetzt!â Auf den letzten Kilometern ĂŒberholen wir jetzt immer mehr LĂ€ufer, was noch mehr Motivation schafft. Viele haben schon in den Gehmodus gewechselt. Andere werden auf dem Asphalt liegend Ă€rztlich behandelt. Das Ziel vor unserem geistigen Auge lĂ€sst uns jetzt immer schneller werden. Es lĂ€uft wieder! Gegen Ende sind wir wieder bei einer guten 6er Pace. Jetzt will ich endlich ankommen!
Noch ne BrĂŒcke!? Ich könnte kâŠ
Kilometer 20 hĂ€lt noch eine besondere Ăberraschung bereit. Whaaat? Eine BrĂŒckenquerung kurz vor dem Ziel? Fiese Sache das. Aber was sollÂŽs. Wer danach dachte, es ginge jetzt schnurstracks in die zum Greifen nah gelegene Commerzbank-Arena ins Ziel, wurde schnell eines Besseren belehrt. GefĂŒhlt erst zwanzig Kurven weiter, gelangen wir schlieĂlich durch einen breiten Tunnel ins Rund der Arena. Die Ziellinie vor uns motiviert noch ein letztes Mal, die ĂŒbrig gebliebenen Energiereserven auf die Bahn zu bringen. Mit einer letzten Rundenpace von unter sechs Minuten schaffen wir es ĂŒber die rote Kunststoffmatte ins Ziel. Ich bin glĂŒcklich ĂŒber eine neue persönliche Bestzeit von 02:10:11 und habe die Zeit im Vergleich zu meinem ersten Halbmarathon um drei Minuten und 23 Sekunden verbessert. Mehr wollte ich gar nicht.
Fazit
Ein toller Lauf mit einer guten Organisation.
Es ist von groĂem Vorteil, von einem erfahrenen LĂ€ufer begleitet zu werden. Er bringt Ruhe und Gelassenheit auf die Laufstrecke und weiĂ, wie man gut und gleichmĂ€Ăig pacen kann. Letztlich habe ich es nur meinem erfahrenen Laufpartner zu verdanken, dass ich mein Ergebnis aus dem Vorjahr so gut verbessern konnte. Gerne wieder, Tobias!
Ich hoffe, mein Laufbericht hat Euch motiviert, dabei zu bleiben. Vielleicht habt Ihr Euch heute neue Ziele gesetzt. Z.B einen Halbmarathon zu laufen? đ
Weiterhin viel SpaĂ beim Laufen! Vor allen Dingen: Bleibt gesund!
 Fotos: Daniel BÀr, Klaus Perrey, Wolfgang Nass
#Mainova. Mein Lauf bei Relive.
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âŠund alles freiwillig Laufbericht zum Halbmarathon in Frankfurt #mainova Das Wetter Es sieht nicht gut aus am Wettkampfsonntag. Der Himmel ist verhangen. 1,366 more words
Halbmarathonvorbereitung #mainova (FFM) - Es lÀuft wieder!
Halbmarathonvorbereitung #mainova (FFM) â Es lĂ€uft wieder!
Vorbereitung auf den 2. HM #mainova
Am 10.03.2019 ist es wieder soweit. Ich starte zu meinem 2. offiziellen Halbmarathon in der Bankenstadt Frankfurt am Main. Mainova. Die Vorbereitungenlaufen seit dem 01.01., und ich verwende dazu den gleichen Trainingsplan wie beim Badenhalbmarathon  im letzten Jahr. Warum? Ganz einfach, weil er sich bewĂ€hrt hat. Das Verletzungspech aus dem letzten Herbst istâŠ
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LaufanfÀnger - Runter von der Couch ... oder: Wann bin ich kein "AnfÀnger" mehr?
LaufanfĂ€nger â Runter von der Couch ⊠oder: Wann bin ich kein âAnfĂ€ngerâ mehr?
Wann verliert man eigentlich seinen LaufanfÀnger-Status?
Denkt Ihr manchmal auch: âJetzt laufe ich schon seit ĂŒber 2 Jahren und poste noch immer meine Ergebnisse in die LaufanfĂ€ngerguppe bei Facebook! Wann hört das mit dem LaufanfĂ€ngerstatus eigentlich auf?â Ja. Die Frage stelle ich mir manchmal auch. Ich laufe wirklich schon seit ĂŒber 2 JahrenregelmĂ€Ăig. Klar, wenn mir nach den ersten LĂ€ufenâŠ
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Laufentzug durch Verletzung und was daraus folgt
Laufentzug durch Verletzung und was daraus folgt
RĂŒckfalltrĂ€ume â wie beim Rauchen
Ex-Raucher wie ich kennen das vielleicht: nach einer gewissen Zeit der Abstinenz kommt es vor, dass dich im Traum die alte Sucht ĂŒberkommt und du morgens erschrocken â und gleichzeitig erleichtert â aufwachst, weil du dir mal wieder eine oder gleich mehrere Zigaretten reingezogen hast. DafĂŒr gibt es mittlerweile einen englischen Fachterminus: âDream ofâŠ
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Zwei Jahre verletzungsfrei und dann dasâŠ
Alles schien gut nach meinem ersten offiziellen Halbmarathon. Ich war froh und dankbar, alles verletzungsfrei ĂŒberstanden zu haben. Klar, die Belastung war in den Knochen schon zu spĂŒren, aber, hey, es wĂ€re ja auch unnormal, wenn der Lauf völlig spurlos an mir vorĂŒber gegangen wĂ€re. Trotzdem blieb danach schnell die Vorfreude, mit einem langsamen Regenerationslauf zurĂŒck in den normalen Laufalltag zu finden.Â
3 Tage danach wieder am Start
Also plante ich fĂŒr den Mittwoch meine erste langsame Einheit âdanachâ. Nur kurz sollte sie sein, die erste Strecke. Sozusagen zum Entspannen. Ich war schlieĂlich gut und beschwerdefrei durch den Wettbewerb gekommen. Es gab keine Anzeichen einer Ăberlastung oder gar Schmerzen. Also startete ich optimistisch in meinen Lauf. Geplant hatte ich eine ca. 20 minĂŒtigen langsame Einheit. Gegen Ende des Laufs spĂŒrte ich nun doch meine Knie, maĂ dem aber keine besondere Bedeutung zu, da bisher auftauchende Belastungsschmerzen immer mal wieder kamen und unmittelbar nach dem Lauf auch sofort wieder gingen. Doch dieses Mal war es anders. Der Schmerz ging nicht wie sonst von alleine weg. So ein Mist!
Trotzdem immer weiter
Ok. Mein Körper signalisierte, dass er offenbar eine kleine Pause benötigte. Trotzdem wollte ich auf meinen sonntĂ€glichen Lauf nicht verzichten und nahm mir vor, wenigstens eine kleine Laufeinheit zu absolvieren. Und von Mittwoch bis Sonntag sind es ja immerhin 4 Tage, um mein Kniegelenk noch etwas zu schonen. Und tatsĂ€chlich war es am Sonntag schon spĂŒrbar besser um mein Knie bestellt, und ich lief wie geplant etwa 25 Minuten im lockeren Tempo. Am Ende entschied ich aber dann doch, fĂŒr eine ganze Woche mit dem Laufen auszusetzen, um meinen Gelenken etwas mehr Erholungszeit zu verschaffen. So ganz beschwerdefrei war ich trotz der kurze Strecke nĂ€mlich immer noch nicht.
Endorphine fluten meinen Körper
Eine Woche ohne? Geht gar nicht! Und ich konnte es kaum erwarten, am Sonntag wieder meine Laufschuhe zu schnĂŒren. Ich wollte unbedingt los, nahm mir aber vor, bei den geringsten Anzeichen von Schmerzen, sofort aufzuhören und nach Hause zu gehen. Dieses Mal lief es von Anfang an besser. Klar, es zwickte noch ein biĂchen im Knie, aber nach drei Kilometern lief es so gut, dass ich entschied, noch eine kleine Runde dranzuhĂ€ngen. Ich fĂŒrchtete um meine grundsĂ€tzliche Fitness, wenn ich nicht sofort wieder Kurs auf meine 10 Kilometer Haus- und Hofstrecke nehmen wĂŒrde. Aus der kleinen Runde wurden schlieĂlich 11 glĂŒckliche Kilometer, nachdem mein Gehirn sĂ€mtliche EndorphinvorrĂ€te ins Blut gekippt hatte und ich wie im Rausch einfach nur lief. Befreit, schmerzfrei, glĂŒcklichâŠ. âIch bin wieder im Spiel!â dachte ich und beendete meinen Sonntagslauf mit der inneren GewiĂheit, dass es von nun an wieder lĂ€uft wie immer. Wie sollte es anders sein? SchlieĂlich gabÂŽs die letzten zwei Jahre nie Probleme mit Verletzungen.
Der endgĂŒltige Knockout am Mittwoch
Weitere 3 Tage spĂ€ter war ich wieder auf den Beinen und fasste siegessicher meine ĂŒblichen 10 Kilometer ins Auge. Nach 5 Kilometern spĂŒrte ich schon wieder mein Kniegelenk. âDieses Mal ziehst Du die 10 aber durch!â sagte ich zu mir. âSo schlimm wird es schon nicht werden, bist ja am Sonntag sogar 11 Kilometer OHNE Beschwerden gelaufen.â 45 Minuten spĂ€ter war dann aber Schluss mit Lustig, und ich schlich frustriert nach Hause. Da halfen auch keine Endorphine mehr. Jetzt fiel auch zunehmend das normale Gehen schwer. Echter Frust machte sich jetzt breit. WarÂŽs das jetzt mit meiner Lauferei? Was tun?
Das kinesiologische Tape brachte inzwischen etwas Linderung, doch ans Laufen war momentan nicht zu denken. (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
Der Sonntagslauf fĂ€llt ausÂ
Heute ist Samstag. Der Halbmarathon ist jetzt 3 Wochen her. Obwohl es mit den Schmerzen schon wieder etwas besser ist, wird mein morgiger Sonntagslauf wohl ausfallen. Offenbar war ich nach dem erfolgreich gefinishten Halbmarathon etwas ĂŒbermotiviert und habe die körperliche Belastung unterschĂ€tzt. Auch wenn ich in der Vorbereitung sehr diszipliniert gewesen war, gelang es mir im Anschluss nicht, ausreichend zu regenerieren. Stattdessen trafen UnbesiegbarkeitsgefĂŒhle und Wirklichkeit hart aufeinander.Â
Wie geht es weiter?Â
Abgesehen davon, dass ich jetzt mal den âReset-Knopfâ drĂŒcken und ârunterkommenâ muss, wird es nicht das Ende meiner Lauferei sein. Da bin ich mir sicher. Wohl aber bleibt das GefĂŒhl â und die Erkenntnis , dass spĂ€testens dann, wenn der Schmerz anklopft, dem auch angemessen Rechnung getragen werden sollte. Das habe ich nicht getan. Der Denkzettel tut meinem Ăbereifer vielleicht ganz gut. Denn: wie sagt der Volksmund? âAus Fehlern wird man klug!â In diesem Sinne: Bleibt gesund und hört auf Euren Körper!Â
Fotos: pexels.com/de und Wolfgang Nass
Verletzungsfrust nach Halbmarathon Zwei Jahre verletzungsfrei und dann das... Alles schien gut nach meinem ersten offiziellen Halbmarathon. Ich war froh und dankbar, alles verletzungsfrei ĂŒberstanden zu haben.
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Passt der Trainingsplan fĂŒr den Badenmarathon?
Die entscheidende Frage heute: âPasst die Zielzeit zum Trainingsplan?â Und die zweite, vielleicht viel wichtigere Frage: âSchaffe ich es beim Badenmarathon ĂŒberhaupt ins Ziel?â
12 Wochen Vorbereitung liegen hinter mir, und am Tag vor meinem ersten offiziellen Halbmarathon machen sich erste Zweifel breit. Habe ich hart genug trainiert? Schaffe ich den Lauf in der geplanten Zielzeit von weniger als 2:15 h? Habe ich mich richtig ernĂ€hrt? Was mache ich, wenn ich einbreche? Lauter Fragen, von denen ich glaubte, dass sie aufgrund meiner disziplinierten Vorbereitung erst gar nicht auftauchen wĂŒrden. Trotzdem schleichen sich die Zweifel ein â je nĂ€her der Tag kommt.Â
Irgendwann gebe ich mich meinem Schicksal hin und hoffe einfach auf kĂŒhleres Wetter, nachdem ich oft genug in der sommerlichen Gluthitze meine Einheiten âdurchgezogenâ habe.Â
Samstag: Startunterlagen abholen und Maultaschenparty
Um mich schon einmal ein biĂchen zu orientieren, fahre ich am Vortag zum Ort des Geschehens und hole meine Startunterlagen in der Europahalle ab. Da die Halle nicht mehr den aktuellen Brandschutzbestimmungen entspricht, darf sich nur eine begrenzte Anzahl an Menschen gleichzeitig dort aufhalten. Kontrolliert wird das mit einem Plastikchip, den jeder, der die Halle betritt in die Hand gedrĂŒckt bekommt und beim Verlassen wieder abgeben muss. Können keine Chips mehr ausgegeben werden, muss gewartet werden. Heute am Samstagnachmittag geht alles gechillt zu. Wenn aber am Sonntag ĂŒber 4.000 Halbmarathonis und mehr als 1.000 MarathonlĂ€ufer quasi gleichzeitig ihre Startunterlagen abholen wollen, wird es eng in der Butze. Das gleiche gilt fĂŒr die aufgestellten ToilettenhĂ€uschen, wo man heute noch die Qual der Wahl hat und sich die schönste Kabine fĂŒr sein GeschĂ€ft aussuchen kann. EinigermaĂen gesittet geht es auch beim âMaultaschenfassenâ zu. Zum kostenlosen Kartoffelsalat gesellen sich drei kleine BURGER-Maultaschen auf dem umweltfreundlichen Holztellerchen. Obwohl in mehreren Varianten im Angebot (Fleisch / vegetarisch) geht der Kantinenmann hinter dem Tresen grundsĂ€tzlich davon aus, dass alle LĂ€uferinnen und LĂ€ufern FLEISCH wollen. So fragt er gar nicht mehr, sondern schöpft unermĂŒdlich aus dem gleichen Pott nicht weniger â aber auch nicht mehr â als 3 TeigtĂ€schchen mit den begleitenden Worten âFleisch. Gell?â Ja, bei mir paĂtÂŽs schon.Â
Sonntag: Szenenwechsel
Wird zeitlich schon reichen, denke ich, als ich um ca. 09:10 Uhr die Szenerie von gestern wieder betrete. Der StartschuĂ soll um 09.30 Uhr erfolgen. Die Schlange der Menschen, die in der Europahalle nur ihr GepĂ€ck abgeben wollen, ist endlos. Der Kaffee treibt und ich reihe mich irgendwo kurz vor der TĂŒr â aber nicht so, dass es wie DrĂ€ngeln aussieht â geschmeidig in die Reihe ein. Hinten anstellen ging aus zwei GrĂŒnden heute ausnahmsweise nicht
1. wĂ€re mir zwischenzeitlich die Blase explodiert und 2. wĂ€re sie mir nicht explodiert, hĂ€tte ich spĂ€testens vor einem der vielen KlohĂ€uschen jemanden umbringen mĂŒssen, um rechtzeitig -und entspannt gleichermaĂen- ins Rennen starten zu können
So stehe ich keine zwei Minuten spĂ€ter â dieses Mal ordnungsgemÀà eingereiht â hinter meinen Mitstreitern und tippele mich nervös immer weiter nach vorne, bis ich endlich Erlösung finde. Als ich schlieĂlich so alleine in der blau schimmernden Zelle sitze, schweift mein -zwischenzeitlich gelöster- Blick auf meine Uhr. 09:28 Uhr. Waaas? Da hat mich die NervositĂ€t schlagartig wieder und schnurstracks laufe ich â nicht ohne mich davon zu ĂŒberzeugen, dass alles wieder da sitzt, wo es sitzen soll â zu den anderen fĂŒntausendirgendwas Marathonis und stelle mich irgendwo zwischen Block C und D einfach in die Menge. Zwischendurch verdrĂŒcke ich noch schnell eine Banane. Habe gehört, das soll so. Meinetwegen kannÂŽs jetzt los gehen.Â
Startverschiebung auf der SchnellstraĂe zur Hölle
Leider wird aus dem 9 Uhr 30 -Start nichts, da noch immer viele Teilnehmer in einer der beiden Endlosschlangen vor der Halle und/oder vor oder vielleicht auch IN der Toilettenkabine feststecken. Es gibt noch 5 Minuten NervositĂ€t oben drauf. Ich bereite schon mal die Musik auf meinem Smartphone vor, die mich zumindest auf den ersten Kilometern begleiten soll. WĂ€hrend beim Startschuss aus den Lautsprecherboxen âHighway to Hellâ von AC/DC dröhnt, was ich besser nicht als böses Omen verstanden haben will, starte ich in meinem Kopfhörern meine Musik vom Luther-Pop-Oratorium. OK. Kontrastprogramm, denke ich. Doch der aufgepeitschte LĂ€ufermob grölt laut den Refrain âIÂŽm on the Hiiiiighway to Hell, Hiiiiighway to Hellâ, der fĂŒr den einen oder anderen wohl bald unerwartet Wirklichkeit werden wird. Also rein ins VergnĂŒgen und ab auf die Strecke. Doch es dauert noch weitere lange sechs Minuten, bevor ich endlich die rote Zeitmessmatte ĂŒberschreite, mehr Bewegungsfreiheit gewinne und die sogenannten Nettozeit â sozusagen zeitgleich mit mir â zu laufen beginnt.Â
Langsamkeit ist Trumpf â jedenfalls zu Beginn
Nicht so schnell, nicht so schnell. Im Ăberschwang der GefĂŒhle und auch, um das ins Körper geschossene Adrenalin schnell wieder loszuwerden, ist der Drang einfach zu groĂ, gleich mit Tempo auf die Strecke zu gehen. Ich zwinge mich also, langsamer zu laufen, auch wenn ich â gefĂŒhlt â immer weiter zurĂŒck falle. Dabei vergesse ich, dass wir ja nicht alle zeitgleich die Matte ĂŒberschritten haben. Damit ist das, was tatsĂ€chlich auf der Strecke passiert, kein Spiegelbild eines tatsĂ€chlichen Rankings. Dennoch benehmen sich viele so und meinen, wenn sie einen mehr ĂŒberholt haben, stehen sie am Ende auf der Ergebnisliste weiter oben. Das mag fĂŒr die ersten Kilometer vielleicht stimmen, aber hey, 21 Kilometer können verdammt lang sein. Irgendwann verlĂ€uft sich das Feld.Â
LĂ€uft bei mir
Nach einer halben Stunde habe ich in etwa meinen Laufrhythmus gefunden und genieĂe die tolle Strecke auf der breiten Strasse, auf der ich wochentags so oft im nervtötenden Stop-and-Go-Verfahren unterwegs bin. Ich fĂŒhle mich gut und könnte durchaus mehr auf die Tube drĂŒcken. Aber sechs Kilometer sind deutlich weniger als die HĂ€lfte. Also lass ich das schön bleiben. Sofern ich mich bei der Kilometer 10,54 noch genauso fit fĂŒhle, kann ich das Tempo ja immer noch anziehen â testweise. Also trabe ich weiter. Bei jedem Kilometer lasse ich mir die aktuelle Pace und die durchschnittliche Pace ansagen und liege voll im Plan, besser: ich liege mehr als nur im Plan und freue mich auf eine unglaubliche Bestzeit, die deutlich unter der liegen sollte, fĂŒr die ich trainiert hatte. Ich muss das Tempo also gar nicht erhöhen und plane, meinen Rhythmus einfach beizubehalten. Die Begeisterung der Zuschauer und der Aktionismus am Streckenrand motiviert und setzt weiter KrĂ€fte frei. Trommelmusik, Tanzeinlagen und Akrobatik wechseln sich ab, wĂ€hrend andere einfach nur klatschen und uns krĂ€ftig anfeuern. LĂ€uft bei mir!
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Liquid-Energy-Gel und die Folgen
Mir war bewusst, dass die angefutterten Kohlehydrate von gestern in meinem Körper fĂŒr einen Lauf dieser LĂ€nge nicht ausreichen wĂŒrden. Da hĂ€tten drei Maultaschen mehr gestern wahrscheinlich auch nix genutzt. Auch nicht die mit Fleisch, gell? Ich musste also so oder so Energie âzufĂŒtternâ, wenn ich weiterhin mein Tempo halten und mein gestecktes Ziel erreichen will. Bei der HĂ€lfte der Strecke packt mich der Ehrgeiz. Jetzt soll es nicht mehr ums reine âFinishenâ gehen, sondern darum, in einer deutlich besseren Zeit durchs Ziel zu kommen als eigentlich geplant. Es geschieht zwischen Kilometer 13 und 14 als ich merke, dass meine durchschnittliche Pace signifikant in den Keller geht. Noch ist alles top. Und auch, wenn ich jetzt etwas langsamer werde, kann ich noch ein gutes Ergebnis erreichen. Zeit fĂŒr mein Energie-Gel. Auf der Strecke liegen jetzt schon viele solcher leergedrĂŒckten Gelverpackungen in der Gegend herum. Wie weite manche ihren Dreck wegwerfen können? Erstaunlich! Ok, scheint wohl auch fĂŒr andere LĂ€ufer ein kritischer Moment zu sein. Also rein mit dem Zeug. Schmeckt nicht wirklich gut, aber die auf 60 Milliliter komprimierten Kohlehydrate mĂŒssen fĂŒr die restlichen 6 Kilometer reichen. Was habe ich nicht alles ĂŒber die Energiewunder gelesen. Rezensenten solcher KĂ€ufe sprechen von EnergieschĂŒben, die sie quasi auf Sieben-Meilen-Stiefeln ins Ziel getragen haben. Andere vergleichen die Energie mit einer Rakete auf deren RĂŒcken sie wie von selbst durchs Ziel geschossen sind. FĂŒr wieder andere glich die Zufuhr des Gels einer Offenbarung, die sie plötzlich neu beflĂŒgelte. In Erwartung groĂer Dinge laufe ich einfach nur weiter und schĂŒtte mir an der nĂ€chsten Verpflegungsstation einen Becher ISO-Drink in den Hals, um den Geschmack des Liquid-Gels etwas zu neutralisieren. Im Eifer des Gefechts landet das Gesöff mehr im Gesicht als im Mund. Jetzt kann sich auch meine Gesichtshaut an den Isotonen erholen.Â
Es passiert wenig bis nichts
Zugegeben, ein paar Minuten spĂ€ter habe ich etwas mehr Luft und nutze den Energieschub, um wieder meine âalteâ Form zu finden. Der vermeintliche Schub entpuppt sich schlieĂlich nur als lasches EnergieschĂŒbchen. Denn weitere zehn Minuten spĂ€ter ist schon wieder SchluĂ mit der Energie. SchlieĂlich packe ich bei Kilometer 15 noch ein halbes PlĂ€ttchen Traubenzucker mit Geschmacksrichtung Magnesium quer in die Backen und hoffe, so noch etwas mehr Energie in meine Muskeln zu saugen. Kurz darauf hat sich nicht nur der Traubenzucker in Nichts aufgelöst sondern auch meine erhoffte Zielzeit. Immerhin liege ich jetzt GENAU im Plan. Ich rechne mir im Kopf schon aus, wie langsam ich noch werden darf, um immer noch im Rahmen meiner trainierten Zeit ins Ziel zu kommen. Passt noch alles. Kilometer 18 hĂ€lt noch eine UnterfĂŒhrung mit fieser Steigung parat. Ich werde immer langsamer. Jetzt zwickt auch noch die Wade. Doch die wird, nein MUSS einfach halten. Zwei Kilometer vor dem Ziel motivieren viele Zuschauer mit ihren Anfeuerungsrufen meine letzten Reserven. Zur Melodie von Roland Kaisers âSanta Mariaâ singt eine Gruppe Zuschauer âZwei Kilometer, es sind nur noch zwei Kilometerâ. ScheiĂe, ist es nicht doch nur noch ein Kilometer gewesen? Falsch gedacht. Egal. Jetzt gib alles, sage ich zu mir. Und tatsĂ€chlich schaffe ich es bis zum Zieleinlauf fast wieder auf meine Anfangsgeschwindigkeit.Â
Die letzten Meter in den âLĂ€uferhimmelâ
Nein, nicht mit letzter Kraft sondern mit der unbĂ€ndigen Energie der Freude und des Stolzes gehe ich auf die letzten Meter und komme glĂŒcklich und vor allen Dingen verletzungsfrei im Ziel an. Die Wade hat gehalten. Und was ist nun meine Nettozeit? Erst mal egal. Ich brauche etwas zu trinken und zu essen. AuĂerdem muss ich mich dringend setzen. Statt âHighway to Hellâ jetzt in den âRunnerÂŽs Heavenâ, in dem es an nichts mangelt:
[notification type=âinfoâ]
Verpflegung im âRunnerÂŽs Heavenâ
13.500 Flaschen Bier â natĂŒrlich alkoholfrei und nochmal so viele Flaschen mit anderen Drinks.
5.000 Bananen, wovon ich mindestens drei gegessen habe
5.000 Ăpfel
7.500 Einbackbrötchen
7.500 Laugen-Party-Brötchen
1.500 Vollkornscheiben mit Guacamole-Aufstrich  [/notification]
Gut gestĂ€rkt genieĂe ich jetzt einfach die AtmosphĂ€re, entspanne mich und feuere meinerseits im Zielbereich die ankommenden LĂ€ufer an. WĂ€hrenddessen vibriert mein Handy. Auf WhatsApp finde ich meine Netto-Zielzeit. Wie jetzt? Noch bevor ich mich selbst darum kĂŒmmern muss, wird mir meine Zeit von meiner mitfiebernden Verwandtschaft aufs Handy gepostet. Hey, das nenne ich prompt. Im Internet können Zwischenzeiten und Zielzeiten live eingesehen werden. Technik, die begeistert! Mit meiner Finishermedaille um den Hals, mache ich mich langsam auf den Heimweg und freue mich auf ein deftiges Mittagessen im Oktoberfestzelt, das an diesem Wochenende in unserer Gemeinde ĂŒber die BĂŒhne geht.Â
Half der Trainingsplan, die gesteckten Ziele zu erreichen?
Ganz klares JA! Der Trainingsplan war auf eine Zielzeit von < 2:15 h ausgelegt. Meine persönliche Zielzeit war: 02:13:29. So gesehen hat alles wunderbar gepasst. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch wenn es ânurâ ein Halbmarathon war. Der Aufwand und die Strecke ist nicht zu unterschĂ€tzen. Ganz ohne Training und Vorbereitung kann ich so ein Projekt nicht empfehlen.Â
Jetzt der Marathon?
Ich denke im Nachhinein, dass ich vor dem ganzen Marathon noch mehr Erfahrung benötige. Dazu werde bestimmt noch einmal auf die 21,09 km gehen mĂŒssen â sozusagen als Vorbereitung auf das âganz groĂe Dingâ. Jetzt aber erst mal regenerieren. Doch irgendwie juckt es schon wiederâŠ
Bleibt motiviert und vor allen Dingen gesund!
Danke an die Organisatoren des Badenmarathon und den tollen Film, den Ihr fĂŒr jeden einzelnen LĂ€ufer erstellt habt! Klickt einfach auf das Video, um meinen Lauf zu sehen:
[embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=E0V2GIoXSuw%5B/embedyt%5D
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Fotos: Daniel BÀr ©
Laufbericht: Badenmarathon (Halbmarathon) Passt der Trainingsplan fĂŒr den Badenmarathon? Die entscheidende Frage heute: "Passt die Zielzeit zum Trainingsplan?" Und die zweite, vielleicht viel wichtigere Frage: "Schaffe ich es beim Badenmarathon ĂŒberhaupt ins Ziel?"
Langsam kribbeltÂŽsâŠ
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); (Karlsruhe) Kennt Ihr das? Die Vorbereitungen nĂ€hern sich dem Ende. Gleichzeitig rĂŒckt der groĂe Wettkampftag nĂ€her und die NervositĂ€t steigt. Kann ich es schaffen oder breche ich unterwegs zusammen? Komme ich ins Ziel oder ist das Rennen beendet, ehe es begonnen hat? Jetzt nur nicht krank werden. BloĂ keine Verletzung mehr riskieren. Habe ich ĂŒberhaupt gut genug trainiert oder war alles umsonst?
Nur noch 5 Trainingseinheiten
26 von 31 Einheiten sind absolviert. Noch 11 Tage. Ich bin dankbar, dass ich kein Training habe ausfallen lassen mĂŒssen. Und ebenso freue ich mich darĂŒber, dass ich alles unverletzt ĂŒberstanden habe. Am Donnerstag steht noch so ein âĂ€tzendesâ Intervalltraining an. Aber was habe ich nicht schon alles auf mich genommen, um am 23. September gut vorbereitet an den Start gehen zu können? Als es tagsĂŒber so brĂŒtend heiĂ war, habe ich mir um 04.45 Uhr den Wecker gestellt, um meine LĂ€ufe planmĂ€Ăig durchfĂŒhren zu können. Boah, was fĂŒr ein Erlebnis. Im Urlaub (Bayrischer Wald) lief ich plötzlich Höhenmeter, die ich in den letzten zwei Jahren zusammen genommen nie gelaufen bin. Und bei meinem Longrun am letzten Sonntag habe ich mich zeitmĂ€Ăig so verschĂ€tzt, dass aus den geplanten zwei Stunden, zweieinhalb Stunden geworden sind. 3,5 km. So weit war ich noch von zuhause weg. Da kam ich an meine Belastungsgrenze, als ich den âletzten Restâ auch noch gelaufen bin. Immerhin hat mir diese Aktion das (gute) GefĂŒhl gegeben, es am Wettkampftag wenigstens ins Ziel schaffen zu können đ
Equipment, ErnÀhrung und Erholung
Equipment
Seit ich am 17. Juli mit meiner Laufvorbereitung nach Trainingsplan gestartet bin, habe ich ordentlich aufgerĂŒstet. Die AppleWatch (Gen1.)genĂŒgte nicht mehr den AnsprĂŒchen, die ich mittlerweile an eine Laufuhr hatte. Deswegen bin ich zwischenzeitlich auf die Forerunner 235 umgestiegen. Tja, und mit meinen heiĂgeliebten Brooks, das merkte ich schon, wird auch kein Blumentopf mehr zu gewinnen sein. Deswegen habe ich mir rechtzeitig ein weiteres Paar Laufschuhe zugelegt und bin der Empfehlung des Fachberaters gefolgt. Es ist dieses Mal ein Saucony geworden. Bis letzte Woche lief ich beide Schuhe abwechselnd. Doch der Brooks machte mir mehr und Schmerzen beim Laufen, so dass ich ihn nach ânurâ 650 km ausmustern musste. Der neue Schuh lĂ€uft sich super, ist viel leichter und dĂ€mpft optimal. Damit kann ich in 11 Tagen dann starten.
ErnÀhrung
So kurz vor knapp wollte ich ungern meinen alltĂ€glichen ErnĂ€hrungsstil Ă€ndern, dennoch dachte ich mir, dass ein paar klitzekleine Anpassungen nicht schaden können. Radikal gestrichen habe ich seit einer Woche sĂ€mtliche SĂŒĂigkeiten, als da sind Weingummi, Schokolade, TicTac und diverse Kaubonbonmischungen. Gestrichen sind auch die sĂŒĂen Limonaden, die ich aber ohnehin nicht ĂŒbermĂ€Ăig konsumiere. Mineralwasser trinke ich immer schon sehr viel, doch mische ich dieses jetzt mit einem SchuĂ Fruchtsaft â vorzugsweise schwarze Johannisbeer- oder Traubensaft. Schon alleine diese beiden MaĂnahmen haben dazu gefĂŒhrt, dass ich mich beim Laufen viel besser fĂŒhle. Mein Magen-Darmtrakt hat sich deutlich beruhigt, was mich bei meinen LĂ€ufen zuvor immer mal wieder zu einem Zwischenstopp abseits der Waldwege zwang⊠. Ansonsten achte ich einfach mehr darauf, wie und in welcher Form ich meinem Körper Energie zufĂŒhre. HeiĂhungerattacken nach den langen LĂ€ufen gehe ich jetzt etwas gezielter an und fĂŒlle meine leeren Speicher nicht nur einfach mit irgendwelchen leeren Bierkalorien (lecker Weizenbier) und schnellen Kohlehydraten auf, sondern denke auch an verloren gegangene Mineralien, Vitamine und Proteine. Insgesamt habe ich das GefĂŒhl, dass mir die kleine EssensplanĂ€nderung gut tut und meine LĂ€ufe irgendwie leichter werden. Stellt Euch vor, am letzten Sonntag habe ich tatsĂ€chlich den ersten Smoothie meines Lebens zu mir genommen â aus GemĂŒse und FrĂŒchten. Spinat war da drin. Aber, hey: der exotische Drink in dunkelgrĂŒn schmeckte besser als er aussah đÂ
Fazit: Offenbar gibt es doch einen spĂŒrbaren Zusammenhang zwischen ErnĂ€hrung und Sport. Auch wer kein ErnĂ€hrungsprofi ist, weiĂ, dass bestimmte ErnĂ€hrungsgewohnheiten dem körperlichen Wohlbefinden zutrĂ€glicher sind als andere. Nur halten will sich kaum jemand dran. Dabei ist der Gewinn durch bewusstere ErnĂ€hrung gröĂer als der Verlust. Das habe ich jetzt schon gelernt.Â
Erholung
In der kommenden (letzten) Woche wird die TrainingsintensitĂ€t (laut Plan) deutlich zurĂŒckgefahren. Bis zum Start meines ersten Halbmarathon stehen noch ein paar kurze Laufeinheiten an, bevor am Sonntag der groĂe Tag kommt. Deswegen werde ich â trotz steigender NervositĂ€t â versuchen, weitestgehend entspannt zu bleiben. Ob es mir wirklich gelingt? Keine Ahnung. Wenn aber alles vorbei ist, werde ich mich hier mit einem ausfĂŒhrlichen Laufbericht wieder zurĂŒckmelden. Bis dahin!
Fotos: Daniel BÀr ©
Badenhalbmarathon: Laufvorbereitung â der Countdown lĂ€uft Langsam kribbeltÂŽs... (Karlsruhe) Kennt Ihr das? Die Vorbereitungen nĂ€hern sich dem Ende. Gleichzeitig rĂŒckt der groĂe Wettkampftag nĂ€her und die NervositĂ€t steigt.
GARMIN Forerunner 235 vs. AppleWatch
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); Meine Applewatch (Gen.1) habe ich letzte Woche gegen eine GARMIN Forerunner 235 eingetauscht und auch schon meine ersten Trainingseinheiten damit absolviert. Um es kurz zu machen: Bombe, das Ding! Sie hat alles, was mein LĂ€uferherz begehrt. Und alles, was mit der AppleWatch nicht möglich war, lĂ€sst sich mit GARMIN realisieren.Â
Meine AnsprĂŒche an das Lauftracking wurden mit der Zeit einfach gröĂer
Dabei lag es nicht am fehlenden GPS-Modul der âaltenâ Apfeluhr. Ich laufe sowieso immer mit Handy. Was mich einfach nervte, war das komplizierte Programmieren von einfachen Trainingseinheiten. Da kamen die Uhr und die die gute Runtastic-App an ihre Grenzen. Der GARMIN-Tracker lĂ€sst sich ĂŒber das Internet oder ĂŒber die zugehörige App âGARMIN-Connectâ so programmieren, dass sĂ€mtliche Trainingsabschnitte zuverlĂ€ssig an der Uhr per Vibration und optisch auf dem Display signalisiert werden. Da kannst Du problemlos die komplexesten Intervalle aneinanderhĂ€ngen, der Tracker spult das genauso runter. Gut, laufen musst Du aber schon noch selbst.Â
Zweitens: so toll das kapazitive Display der AppleWatch auch sein mag, fĂŒr das Lauftraining taugt das einfach nichts. Wie oft wischte ich nach dem Ende einer Trainingseinheit wie ein VerrĂŒckter ĂŒber das kleine Uhrenglas, bis es in meinem Kopfhörer endlich hieĂ âAktivitĂ€t beendetâ. Da wurden aus einer Pace von 5:30 am Ende mal schnell 6 oder 6:30 min/km. Wenn ich dann das Training nicht endgĂŒltig auf der Uhr gespeichert hatte, und stattdessen das iPhone bediente â konnte ich die nĂ€chste Laufeinheit erst dann wieder beginnen, wenn ich Runtastic zuvor auf der AppleWatch deinstalliert und dann erneut installiert hatte. Die Runtastic-Software auf der Uhr hat sich unzĂ€hlige Male so aufgehĂ€ngt, dass dies immer die finale Lösung war. Meine AnsprĂŒche wurden mit der Zeit einfach gröĂer.
Bei Regen ging mit der AppleWatch gar nichts mehr
Nicht nur, dass die Uhr aus dem Hause Apple gar nicht wasserdicht war, bei Regen musste man aufpassen, dass der elektronische Apfeltracker keinen Wasserschaden nahm. Nun war unser Sommer in diesem Jahr nicht gerade ins Wasser gefallen, dennoch verfĂŒgte ich offenbar nicht ĂŒber die erforderliche Feinmotorik, um das Uhrendisplay angemessen zu touchen. Besonders, wenn ich regennasse oder schwitzige Finger hatte, versuchte ich, diese schon 1 km vor dem Ziel in einen angemessenen Trockenzustand zu bringen, so dass ich zielgenau Zeit und Distanzen stoppen konnte. Meist vergeblich.Â
Sport-Tracking wird bei Apple zu stiefmĂŒtterlich behandelt
Was sollte eine andere Laufuhr nun bieten? Na eben das, was die Forerunner kann. đ Die Sportapplikationen ĂŒber die AppleWatch sind ganz ânettâ, aber wie jeder seit Dieter Bohlen weiĂ âNett ist die kleine Schwester von SchâŠ..â Die Apfeluhr reicht fĂŒr gelegentliche FreizeitlĂ€ufe, aber nach 2 Jahren Laufen und Ambitionen auf den Halbmarathon und eventuell mehr, erwarte ich auch einfach mehr.Â
GroĂes Display
FĂŒr so einen alten Blindfisch wie mich, ist es von groĂem Vorteil, wĂ€hrend meiner Laufeinheiten auch ohne Brille etwas auf dem Display der Uhr sehen zu können. So lassen sich in verschiedenen, selbst programmierten Feldern, alle relevanten Daten wĂ€hrend des Laufs anzeigen. Auf Knopfdruck wechselt das Display zuverlĂ€ssig die Anzeige. Je nach persönlichen PrĂ€ferenzen â und Sehvermögen â lassen sich bis zu 4 frei programmierbare Felder auf einen Blick anzeigen. Oder eben nur ein oder zwei.
 Statistiken
FĂŒr Freunde von ausfĂŒhrlichen Statistiken ist die Forerunner 235 ein echter Leckerbissen. Dabei lassen sich die Auswertungen nicht nur direkt auf dem Tracker anzeigen, sondern wahlweise auch in der HandyApp von âGARMIN-Connectâ oder nach dem Login auf der Webseite von GARMIN. Die Daten und Fakten kommen eben auch auf der Uhr ĂŒbersichtlich daher und motivieren fĂŒr weitere Ziele. Angaben zur VO2max oder eine Laufprognose sucht man beim Apple Device vergebens.
Echte Tasten statt Touchdisplay
Der Vorteil robuster Tasten im Gegensatz zum berĂŒhrungsempfindlichen Bildschirm wird kaum irgendwo so deutlich wie bei einer Laufuhr. Start- und Ziel lassen sich so eindeutig und zuverlĂ€ssig â eben auf Tastendruck -bestimmen. Die Darstellung der relevanten Datenfelder lassen sich auch wĂ€hrend eines Laufes gezielt auf Knopfdruck abrufen und bei Bedarf die Ansicht Ă€ndern. Das Fehlen der kapazitiven Touchfunktion sehe ich in diesem Fall nicht als Nachteil, sondern ganz im Gegenteil als groĂen Vorteil gegenĂŒber dem teilweise hektisch haptischen Gewische ĂŒber das Uhrenglas des Apfetrackers. Oft blieben nur unschöne Wischspuren zurĂŒck, ohne dass die Software der Uhr irgendwie reagierte.
Wasserdicht
Regen, Schnee und Eis können der GARMIN Forerunner235 nichts anhaben. Von -20 C° bis + 60 C° soll das elektronische Helferlein zuverlĂ€ssig seine Dienste verrichten. Der Hersteller empfiehlt sogar, die Uhr nach jedem Lauf mit klarem Wasser gut abzuspĂŒlen. Ja, und Schwimmen war ich auch schon damit. Allerdings ist es mir noch nicht gelungen, die erforderliche App auf das GerĂ€t zu bringen.
Synchronisierung und ZusatzApps
Die Synchronisierung der Uhr mit dem Handy oder dem DesktopPC lĂ€sst sich schnell und zuverlĂ€ssig bewerkstelligen. In wie weit passende Apps aus dem ConnectIQ Store irgendeinen elementaren Zusatznutzen bringen, kann ich noch nicht sagen. Auf den ersten Blick sehe ich fĂŒr meine eigenen BedĂŒrfnisse keine Notwendigkeit, irgendetwas hiervon downzuloaden. Einzig das WatchFace mit dem Namen GearMin habe ich aus dem Store heruntergeladen und auf meiner Uhr installiert. Es beinhaltet auf einen Blick alles, was wichtig ist. AuĂerdem lassen sich die Optik und die Datenfelder individuell gestalten, je nach Gusto. Zum Download von GearMin geht es hier.
Fazit
Noch lange ist ĂŒber die Forerunner 235 nicht alles gesagt. Doch viele Dinge sind fĂŒr mich einfach nicht relevant, weshalb ich mich auf das beschrĂ€nke, was mir persönlich wichtig war. FĂŒr den anderen groĂen Rest an FunktionalitĂ€t gibt es das groĂe Handbuch, dass Du hier als PDF herunterladen kannst. Im Ergebnis lĂ€sst sich sagen, dass sich der Wechsel zur GARMIN Forerunner 235 auf jeden Fall gelohnt hat und ich bin schwer motiviert, mich gut auf die anstehenden Laufevents vorzubereiten.
Zu guter Letzt: GARMIN-Laufgruppe âlifestyle50plusâ
FĂŒr Lauffreunde, die schon einen Account bei GARMIN haben, habe ich jetzt eine LIFESTYLE50PLUS-Gruppe erstellt, der natĂŒrlich Menschen JEDEN Alters beitreten können. Ich freue mich auf rege Beteiligung und einen tollen Austausch. Es geht nicht um Höchstleistungen und Bestzeiten, sondern um den Zusammenhalt und Austausch als Freizeitsportler. Klickt einfach auf diesen Link und tretet ohne weitere Anmeldung bei. Ich freue mich auf Euch!Â
Fotos: © Daniel BÀr / © http://www.garmin.com
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GARMIN Forerunner 235 im Schnelltest GARMIN Forerunner 235 vs. AppleWatch Meine Applewatch (Gen.1) habe ich letzte Woche gegen eine GARMIN Forerunner 235âŠ

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KARLSRUHE â âDie Neue WelleâÂ
11.08.2018
GlĂŒckwunsch an meinen âkleinenâ groĂen Bruder Michael und seine Frau Steffi BĂ€r. Wir freuen uns mit âHerr und Frau BĂ€râ ĂŒber den 1. Platz in der Kategorie âBands mit eigenen Songsâ. Nach ihrem gelungenen Live-Auftritt im Finale vor dem Karlsruher Schloss gewinnen sie mit ihren deutschsprachigen Songs verdient die âGoldene Gitarreâ und 5.000 âŹ. Der satte, rockige und rhythmische Sound handgemachter Musik mit Schlagzeug, Bass- und E-Gitarre hat nicht nur uns, sondern auch die Jury ĂŒberzeugt! Weiter so!
Fotos: © Daniel BÀr
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Eilmeldung â âHerr und Frau BĂ€râ gewinnen die âGoldene Gitarreâ und 5.000 ⏠KARLSRUHE - "Die Neue Welle" 11.08.2018 GlĂŒckwunsch an meinen "kleinen" groĂen Bruder Michael und seine Frau Steffi BĂ€r.
SchlÀfst Du noch oder lÀufst Du schon? - Morgenlauf
SchlĂ€fst Du noch oder lĂ€ufst Du schon? â Morgenlauf
Raus aus dem Bett â rein in die Laufschuhe
HĂ€tte mir vor einem Jahr jemand gesagt, dass ich einmal meinen Wecker stellen wĂŒrde, um noch vor der Arbeit laufen zu gehen: ich hĂ€tte ihn fĂŒr verrĂŒckt erklĂ€rt. Derzeit bereite ich mich auf meinen ersten offiziellen Halbmarathonvor. Hierzu trainiere ich gezielt nach einem Plan, der mich spĂ€testens nach 2 Stunden und 15 Minuten ins Ziel bringen soll. FĂŒrâŠ
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