"Der Neoliberalismus hat Millionen Menschen das Gefühl genommen, dass ihre Welt verlässlich und berechenbar ist." Jörg Baberowski
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"Der Neoliberalismus hat Millionen Menschen das Gefühl genommen, dass ihre Welt verlässlich und berechenbar ist." Jörg Baberowski

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Die von der neoliberalen Weltwirtschaft eröffneten neuen Horizonte individueller Wünsche und Ängste sind der Demokratie oder den Menschenrechten offensichtlich nicht förderlich.
Pankaj Mishra: "Das Zeitalter des Zorns", S.299
Ungleichheit ist überwindbar!
Ungleichheit. ist extrem. Aber eben auch überwindbar. Die Wochenzeitung - Von Martyna Linartas 10.1.2025
Die Wochenzeitung – Von Martyna Linartas 10.1.2025 Etwa achtzig Jahre ist es her, dass einer der Gründungsväter des Neoliberalismus, der adelige August von Hayek, in der Arena der Wirtschaftsparadigmen den Kampf um die besten Ideen ausrief. Was danach geschah, ist bekannt: Nach Jahrzehnten des Neoliberalismus steht die Demokratie nur noch als Schatten ihrer selbst im…
Die neoliberale Politik, die die AfD stark gemacht hat, droht sich unter der kommenden Regierung noch zu verschärfen. Die antifaschistische Antwort wäre eine Wirtschaftspolitik, die die Menschen ermächtigt und ihnen die Hoffnung gibt, dass es auch wieder bergauf gehen kann.
Die neoliberale Politik, die die AfD stark gemacht hat, droht sich unter der kommenden Regierung noch zu verschärfen. Die antifaschistische
Ungleichheit | der große Raubzug
Schweigen ist Zustimmung #22 Ein Podcast mit Jens Brodersen & Patrick Breitenbach vom 01.12.2024 Continue reading Ungleichheit | der große Raubzug

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Berthold Seliger über das Konzertbusiness im Neo-Liberalismus
-- Herr Seliger, Sie sind nun seit mehr als drei Jahrzehnten als Konzertveranstalter im Musikgeschäft tätig. Was hat sich im Lauf der Zeit signifikant verändert? Berthold Seliger: Wir erleben eine drastische Veränderung des Konzertgeschäfts, die in gewisser Weise analog zur Marktkonzentration auf nur wenige Großkonzerne in der Tonträgerindustrie verläuft. Auch im Konzertgeschäft dominieren mittlerweile weltweit nur noch drei Großkonzerne praktisch den gesamten Markt: Das sind Live Nation, der Weltmarktführer, CTS Eventim, der deutsche Monopolist, und AEG, die Anschütz Entertainment Group. Aus einem weitgehend regionalen Konzertmarkt mit örtlichen und nationalen Konzert- und Tourneeveranstaltern, die größtenteils Musikbegeisterte waren, ist eine "Live-Industrie" geworden, in der es kaum mehr um Musik, sondern nur noch um größtmögliche Profite geht. Live Nation und CTS Eventim sind Aktiengesellschaften, und die Aktionäre haben kein Interesse an Kultur, sondern am Erfolg ihrer Aktien. Es ist ein typisches Shareholder-Business geworden, und entsprechend sind diese Großkonzerne nur noch an den Superstars interessiert. Das Konzertgeschäft als solches ist ja ein Superstar-Markt: Ein Prozent aller Musiker und Bands erzielen sechzig Prozent aller weltweiten Konzerteinnahmen, und die oberen fünf Prozent der Performer generieren sage und schreibe 85 Prozent aller Konzerteinnahmen. Und natürlich sind die Ticketpreise für Konzerte dieser fünf Prozent die höchsten, und sie wachsen zudem deutlich schneller als bei allen anderen Musikern. Und die Konzertkonzerne konzentrieren sich hauptsächlich auf dieses Superstar-Geschäft, denn ihre Investoren und Shareholder erwarten sich davon Super-Renditen und Super-Profite. -- Alles super also? Berthold Seliger: Für die Konzerne schon, und für die Superstars wohl auch. Nicht aber für die 95 Prozent aller Musiker weltweit, die die übrigbleibenden 15 Prozent aller Einnahmen unter sich aufteilen müssen. Der CEO von Live Nation verdient 70 Millionen Dollar im Jahr, während die deutschen Musiker laut Künstlersozialkasse im Durchschnitt gerade einmal 14.199 Euro im Jahr verdienen, und die unter dreißigjährigen Frauen kommen gerade einmal auf 10.883 Euro - eine Existenz auf Hartz-IV-Niveau also.
Butterwegge, Christoph (2017): Rechtfertigung, Maßnahmen und Folgen einer neoliberalen (Sozial-)Politik, in: Butterwegge (Hg.): Kritik des Neoliberalismus. S. 127
buhu, armer Norbert
In 30 Jahren Neoliberalismus haben wir erreicht das..
- #nettoinvestitionen von 10% auf 3% zurück gingen - die #Sparquote von 12% auf 26% hoch ging - wir erst kein Geld exportierten und jetzt 300 Mrd. € an jährlichen #kapitalexporte haben - die #Armutsquote auf 16,6% hoch geht
Na, das passt doch wie die Faust aufs Auge... - die #ungleichverteilung bei #vermögen und #Einkommen hat weiter zugenommen. So sehr, dass #deutschland eines der #ungerechtesten #Länder weltweit ist.
Noch ein paar #Infos: http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=23503