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Eine Klage erschĂŒttert das Rentensystem. Wurden Milliarden an Beitragsmitteln zweckentfremdet? Das Bundesverfassungsgericht muss nun entsche
CDU bremst seit Jahrzehnten
Wer hat die CDU gewÀhlt und warum?
Als eingetragener gemeinnĂŒtziger Verein sind wir natĂŒrlich parteipolitisch neutral. Trotzdem mĂŒssen wir die Politik der CDU/CSU seit der Jahrtausendwende heftig kritisieren. (Das wĂŒrden wir fĂŒr die Zeit der Kohl-Regierung natĂŒrlich auch machen aber die lassen wir jetzt als historisches Relikt beiseite.)
Es geht ja auch mehr um das letzte Jahr mit Kanzler Merz. Aber die Weichen fĂŒr die heutige falsche Politik wurden vor 10-20 Jahren gestellt. Den Anfang machte die Ignoranz gegenĂŒber der Solarindustrie, die in Deutschland fĂŒhrend war und dann nach China abwandern "musste". Es folgte die Windenergie, so dass auf der heute stattfindenden Nordseekonferenz verzweifelt nach deutschen Anbietern von und Investoren fĂŒr Windkraftanlagen gesucht wird.
Stattdessen wurden Laufzeiten fĂŒr Kohlekraftwerke verlĂ€ngert, das Verbrenner-Aus beendet und die Klimaziele im Verkehr und auf dem Bau aufgehoben. Damit geriet Deutschland von einer innovativen Rolle zum Schlusslicht - in Norwegen sind ĂŒber 90% der Neuzulassungen E-Autos und die meisten Windkraftwerke stehen in China - auch wenn PrĂ€sident Trump diese angeblich nicht sieht ...
Und der Gipfel der Ignoranz und UnverschÀmtheit der aktuellen CDU/CSU Politik sind das Ablenken und Aufhetzen der Menschen gegen Andersdenkende - womit sie sich im Politikstil - und leider auch den Inhalten - kaum von der AfD unterscheidet. Die "Highlights" der letzten Monate:
Die telefonische Krankschreibung soll abgeschafft werden, obwohl Ărzte sie wegen geringerer Ansteckungsgefahr und auch wegen Entlastung der BeschĂ€ftigten als positiv bewerten.
Die Menschen sollen fĂŒr jeden Arztbesuch ein "Termingeld" selbst zahlen.
Die Altersicherung soll gesenkt werden, bzw. die BeitrÀge erhöht werden.
Merz fordert mehr Ăberstunden - obwohl 50% davon ohne Bezahlung geleistet werden. 4,4 Millionen BeschĂ€ftigte haben im Vorjahr Mehrarbeit geleistet, meldete das Statistische Bundesamt.
In Berlin wird der Radwegebau eingeschrÀnkt, obwohl 3 Jahre Millionen in einen Radwegeplan investiert wurden.
Jetzt wird das Teilezeitgesetz infrage gestellt, das mehrheitlich Frauen nĂŒtzt.
Den 8-Stundentag will die Bundesregierung abschaffen. LĂ€ngere oder ĂŒberlange Arbeitszeiten fĂŒhren nicht immer zu mehr, sondern hĂ€ufig zu weniger ProduktivitĂ€t, schreibt Telepolis.de.
Merz' sofort nach der Wahl vergessene Wahlkampfversprechen keine Schulden zu machen, haben wir bereits mehrfach thematisiert ... und nun haben wir einen Haushalt mit 183 Milliarden zusĂ€tzlichen Schulden, die unsere Kinder irgendwann begleichen mĂŒssen.
Dies alles spaltet aber nĂŒtzt nichts zur Verbesserung der WettbewerbsfĂ€higkeit der deutschen Industrie. Managementfehler finden sich dazu im verlinkten Artikel. Sie sind auch eine Folge dieser Politik im Interesse der Wirtschaft und entgegen Leben und Gesundheit der Menschen.
Mehr dazu bei https://www.telepolis.de/article/Merz-fordert-Ueberstunden-waehrend-Manager-die-Industrie-vor-die-Wand-fahren-11151625.html
Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3MF Link zu dieser Seite: https://www.a-fsa.de/de/articles/9419-20260126-cdu-bremst-seit-jahrzehnten.html Link im Tor-Netzwerk: http://a6pdp5vmmw4zm5tifrc3qo2pyz7mvnk4zzimpesnckvzinubzmioddad.onion/de/articles/9419-20260126-cdu-bremst-seit-jahrzehnten.html
Die heutige "Tagesschau vor 20 Jahren" könnte auch die von gestern sein:
Nach dem Bericht bleibt die gesetzliche Rente der Kern der Altervorsorge. Die Rentenhöhe wird aber voraussichtlich weiter sinken. Deshalb mahnt die Regierung, die betriebliche und die eigenstĂ€ndige Rente mĂŒssten noch deutlich ausgebaut werden.
20 Jahre und das Rezept ist immer noch dasselbe: Druck in die private Vorsorge und auf Holz klopfen, dass die Wirtschaft wÀchst. Das hat sie zwar getan, aber komischerweise ist das Problem immer noch da.
WĂ€re vielleicht mal ne Idee, wenn dieses Wachstum gleich verteilt werden wĂŒrde. Dann wĂ€re mehr in der öffentlichen Kasse und WerktĂ€tige hĂ€tten eine höhere Rente, da ihr Lohnniveau höher war. Aber nein, lass mal weiter dasselbe machen, was seit zwei Jahrzehnten (und lĂ€nger) schon nicht funktioniert.

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Aktien sind alternativlos fĂŒr den Vermögenserhalt. Leider ist es nicht ganz so einfach mit Aktien, denn die Kurse schwanken manchmal heftig. Das hĂ€lt nicht jeder aus. Auf lange Sicht allerdings sinkt das Risiko gegen null â die Renditen können sich sehen lassen.Wer seinen "Dax" beispielsweise mindestens zwölf Jahre gehalten hatte, verzeichneten keinen Verlust mehr. Je lĂ€nger ein Anleger Aktien hĂ€lt, desto wahrscheinlicher, dass er Renditen von sieben, acht oder sogar noch mehr Prozent erzielt. Die Zeit spielt bei Aktien eine entscheidende Rolle. Andere LĂ€nder wie Schweden und Norwegen haben das lĂ€ngst begriffen, in Deutschland hingegen liegt die Aktienkultur darnieder. 8,9 Prozent Rendite pro Jahr Wer beispielsweise 1995 den "Dax" gekauft hatte und ihn 2010 wieder verkaufte, erzielte im Schnitt pro Jahr eine Rendite von 7,8 Prozent. Wer ihn gar bis 2016 hielt, konnte sich sogar ĂŒber eine Rendite von 8,1 Prozent freuen. Das geht aus dem Rendite-Dreieck des Deutschen Aktieninstituts (DAI) hervor. Ăber die vergangenen 70 Jahre hat ein đ Aktiendepot aus Dax-Aktien dem Deutschen Aktieninstitut zufolge im Durchschnitt rund 8,9 Prozent an Kursgewinnen und Dividenden pro Jahr erwirtschaftet. Ohne Entnahmen verdoppelt sich bei einem solchen Ertrag der Wert eines Aktiendepots in etwa alle acht Jahre â und das trotz mehrerer Crashs. Das zeigt die Ăberlegenheit von Aktien bei der Geldanlage. Das Dax-Rendite-Dreieck ĂŒber 70 Jahre Das Dax-Rendite-Dreieck ist fast ausschlieĂlich grĂŒn. Nur in ganz wenigen ZeitrĂ€umen fuhren Anleger, die auf den Dax vertrauten, Verluste ein. Ăltere sind bei Aktien skeptisch Besonders die "Middle-Ager" sind skeptisch. Dabei ist doch klar, dass ohne Aktien keine Vermögensbildung, geschweige denn der Erhalt möglich ist. Die JĂŒngeren (18 bis 24 Jahre) denken mittlerweile um, was auch das Interesse an Aktien, Fonds und Derivaten auf der "Invest" 2024 in Stuttgart augenscheinlich belegte. Das stellt auch das Deutsche Aktieninstitut fest: "2022 war ein sehr erfreuliches Jahr fĂŒr die Aktienkultur in Deutschland; eine wachsende Zahl an Menschen setzt fĂŒr die private Vermögensbildung auf Aktien, Fonds und ETFs. NeuaktionĂ€re haben die Kurskorrekturen fĂŒr den Einstieg in den Aktienmarkt genutzt, wĂ€hrend erfahrene Anlegerinnen und Anleger investiert blieben. Auch das groĂe Interesse junger Menschen am Aktiensparen hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt", so Dr. Christine BortenlĂ€nger, GeschĂ€ftsfĂŒhrende VorstĂ€ndin des Deutschen Aktieninstituts (DAI). 2022 sei jeder FĂŒnfte am Aktienmarkt engagiert gewesen, also rund 18,3 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Rund 600.000 junge Erwachsene unter 30 Jahren haben sich laut DAI auf das Börsenparkett gewagt â eine Steigerung von 40 Prozent zum Vorjahr. Damit verzeichne diese Gruppe im Vergleich aller Altersgruppen den mit Abstand stĂ€rksten Anstieg. Nach dem Rekordstand 2022 sank die Zahl der AktionĂ€rinnen und AktionĂ€re 2023 wieder auf etwas weniger als 12,32 Millionen. Ein Jahr zuvor hatten gut 12,89 Millionen Menschen Aktien, Aktienfonds oder börsengehandelte Indexfonds (ETFs) im Depot.Nur gut 1,8 Billionen der insgesamt mehr als 7,9 Billionen Euro Geldvermögen der deutschen Bevölkerung stecken in Aktien und Fonds; Spareinlagen und Bargeld machen nach einer Analyse der DZ-Bank 3,2 Billionen Euro aus. Mit unserem Newsletter auf dem Laufenden bleiben Einfach jetzt kostenlos abonnierenNur neun Millionen AktionĂ€re 18,3 Prozent oder 12,9 Millionen besitzen Aktien, mehr als 52 Millionen der Ăber-14-JĂ€hrigen besitzen allerdings keine Aktien. Das heiĂt, nur etwa jeder fĂŒnfte BĂŒrger hierzulande im Alter von ĂŒber 14 besitzt Anteile einer Aktiengesellschaft. Nur eine Minderheit der Deutschen hat ihre Ersparnisse in Wertpapiere investiert, das Gros vertraut hingegen weiterhin auf Anlagen wie Sparbuch, Tages- oder Festgeld. Dabei ist es ohne Aktien schwer, Vermögen aufzubauen. Viele Anleger haben das aber nach Meinung des DAI kapiert: "Die Anlegerinnen und Anleger haben verstanden. Aktien, Aktienfonds und ETFs sind unverzichtbar fĂŒr Vermögensaufbau und Altersvorsorge, denn ein breit gestreutes Aktienportfolio bringt langfristig sechs bis neun Prozent Ertrag im Jahr." Unterschiede zwischen Ost und West Dem Bericht des DAI "Deutschland kann Aktie" zufolge gibt es eklatante Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland: Der AktionĂ€rsanteil lag im Westen bei 19,8 Prozent, im Osten nur bei 12,1 Prozent. Einen Unterschied gibt es auch bei Frauen und MĂ€nnern: Die Zahl der Aktiensparerinnen lag bei 4,7 Millionen, der Anteil der Aktiensparer bei 8,1 Millionen, wobei die weibliche Bevölkerung prozentual gröĂer ist als die der mĂ€nnlichen. Nur ein Drittel der Menschen, die in Deutschland mit Aktien sparen, ist laut DAI weiblich.Die Unterschiede zwischen West und Ost bei den Anteilen von AktionĂ€ren an der Gesamtbevölkerung ist immer noch deutlich: Im Westen ist jeder FĂŒnfte Aktiensparer, im Osten nur jeder Achte. Der Anteil der Aktiensparerinnen und -sparer an der Bevölkerung im Westen liegt bei rund 19,8 Prozent, wĂ€hrend er im Osten 12,1 Prozent betrĂ€gt. Quelle: DAIWas das Vermögen der Deutschen betrifft, so geht es um Billionen. Der Deutschen Bundesbank zufolge hatten die Deutschen im dritten Quartal 2022 ein Geldvermögen von 7.475 Milliarden Euro, sprich 7,48 Billionen Euro. 41,2 Prozent davon, sprich sage-und-schreibe mehr als drei Billionen Euro liegen auf Girokonten herum oder sind niedrigst verzinst in Tages- und Festgelder investiert. Nur elf Prozent oder 822 Milliarden Euro waren im vergangenen Jahr in Aktien investiert. Die als börsenscheu geltenden Deutschen entdecken nur sehr langsam Aktien und Investmentfonds. Zu den favorisierten Altersvorsorgeprodukten gehört immer noch die Lebensversicherung (34,8 Prozent). Das rĂ€chte sich gerade im vergangenen Jahr, denn "die von den privaten Haushalten gehaltenen Pensions- und VersicherungsansprĂŒche verloren mit 43 Milliarden Euro am stĂ€rksten an Wert", so die Deutsche Bundesbank.
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