Clinical reference database of treatments for Long COVID, ME/CFS, POTS, MCAS, and fibromyalgia with evidence grading, mechanisms, and citati
#phm#ryland grace#rocky the eridian#project hail mary spoilers


seen from United States

seen from Malaysia
seen from Iraq
seen from Italy
seen from United Kingdom
seen from China
seen from Jamaica

seen from United States
seen from United States
seen from China
seen from United States
seen from United States

seen from United States

seen from Canada

seen from United States

seen from Switzerland

seen from United States
seen from Japan
seen from United States
seen from United States
Clinical reference database of treatments for Long COVID, ME/CFS, POTS, MCAS, and fibromyalgia with evidence grading, mechanisms, and citati

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch âą No registration required âą HD streaming
ME/CFS â Stand Anfang 2026
Was sich seit Mitte 2025 tatsÀchlich bewegt hat
(Tumblr: mecfs-klartext | WordPress: oculiaurisnews)
ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) ist weiterhin eine schwere, komplexe neuroimmunologische Erkrankung. Doch seit Mitte 2025 hat sich der wissenschaftliche Blick spĂŒrbar verĂ€ndert.
Nicht im Sinne eines schnellen Durchbruchs, sondern durch mehr Substanz, bessere Vernetzung und vorsichtig belastbare Daten.
Dieser Artikel fasst den Stand-jetzt zusammen â hoffentlich fĂŒr dich verstĂ€ndlich, nĂŒchtern.
1. Das groĂe Bild seit Mitte 2025
Seit etwa Mitte 2025 verdichten sich drei zentrale Entwicklungen:
Erstens:
Ein klareres VerstÀndnis zentraler Krankheitsmechanismen.
Im Fokus stehen insbesondere GefĂ€ĂverĂ€nderungen, Energie-Stoffwechsel, Immun-Dysregulation und neurobiologische Prozesse.
Zweitens:
Erste konkrete Signale aus laufenden Therapiestudien, vor allem aus Deutschland.
Noch keine Standardtherapie â aber mehrere AnsĂ€tze mit kontrollierten Studiendesigns.
Drittens:
Deutlich ausgebaute Forschungs- und Förderstrukturen in Deutschland, auf EU-Ebene und in den USA.
Ein zentraler Knotenpunkt dieses Wissens ist die International ME/CFS Conference 2025 in Berlin, deren VortrÀge, Poster und Diskussionen öffentlich zugÀnglich sind.
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/conference2025/
2. Krankheitsmechanismen:
GefĂ€Ăe, Energie, Immunsystem
Ein Schwerpunkt der aktuellen Forschung liegt auf der MikrogefĂ€Ă-Dysfunktion.
Auf der Konferenz 2025 wurden Arbeiten ausgezeichnet, die zeigen:
In Muskelgewebe von Menschen mit ME/CFS und Post-COVID finden sich
VerĂ€nderungen der kleinsten BlutgefĂ€Ăe,
SchÀdigungen des Endothels
sowie Verdickungen der Basalmembran.
Diese VerÀnderungen können erklÀren, warum Sauerstoff und NÀhrstoffe trotz scheinbar normaler Durchblutung nicht ausreichend in den Zellen ankommen.
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/conference2025/
Parallel dazu gewinnen Daten zu Hirn-Netzwerk-VerÀnderungen an Bedeutung.
Studien mit funktioneller Bildgebung zeigen verĂ€nderte KonnektivitĂ€t â also eine andere Art, wie Hirnregionen miteinander kommunizieren.
Auch das Immunsystem bleibt ein zentrales Thema.
Das Research-Update der ME/CFS Research Foundation zeigt, dass inzwischen besonders hÀufig geforscht wird zu:
immunologischer Dysfunktion
kardiovaskulÀren VerÀnderungen
Infektionsfolgen
Stoffwechsel- und Nervenstörungen
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/researchupdate/
3. Therapien:
Was sich seit dem zweiten Halbjahr 2025 konkret tut
Wichtig vorweg:
Alle hier genannten AnsÀtze sind experimentell.
Sie sind keine Routine-Therapien und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.
Dennoch ist relevant, dass mehrere kontrollierte Studien laufen oder erste Daten ausgewertet werden.
Vericiguat (VERI-LONG)
Eine Phase-II-Studie untersucht, ob Vericiguat die GefĂ€Ă- und Herzfunktion bei ME/CFS und Post-COVID verbessern kann.
Erste Auswertungen werden ab Ende 2024 / Anfang 2025 eingeordnet, mit weiterfĂŒhrenden Analysen im Verlauf von 2025.
Immunadsorption
Mehrere Studien mit unterschiedlichen Protokollen laufen oder wurden gestartet, darunter:
RIA
IA-PACS-CFS
EXTINCT post COVID
BIAKI
Untersucht wird, ob das Entfernen bestimmter Autoantikörper Symptome lindern kann.
FĂŒr 2025 wurden erste Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten angekĂŒndigt, deren Einordnung noch aussteht.
Methylprednisolon (PoCoVIT)
Eine Phase-II-Studie, die immunmodulierende Effekte prĂŒft.
Ergebnisse wurden fĂŒr Anfang 2025 angekĂŒndigt.
Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT)
Neben klinischen Endpunkten werden auch neurobiologische Effekte untersucht.
Klinische Daten und begleitende Bildgebungsanalysen wurden auf der Konferenz 2025 vorgestellt.
BC007 (unCOVer)
Ein experimenteller Ansatz zur Neutralisierung bestimmter Autoantikörper.
Der genaue Abschlusszeitpunkt der Studie ist offen, der Ansatz bleibt jedoch Teil der aktiven Forschungslandschaft.
Ăbersicht aller Studien, Zeitachsen und Zentren:
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/researchupdate/
4. Forschungs- und Förderstrukturen Richtung 2026
Ein entscheidender Punkt ist nicht nur, was erforscht wird, sondern wie stabil die Strukturen sind.
Die ME/CFS Research Foundation hat Ende 2025 ihre Forschungs- und Förderstrategie 2026 aktualisiert.
Der Fokus liegt auf:
AutoimmunitÀt
GefĂ€Ă- und Nervensystem
mechanismenbasierten Therapien
Vernetzung gröĂerer ForschungsverbĂŒnde
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/fundingstrategy2026/
Das Research-Update mit Ausblick auf 2025/26 beschreibt zudem:
Den Start einer zweiten Förderphase der NKSG ab 2025 von zusĂ€tzlichen BMBF-Mitteln - mindestens 15 Mio. âŹ
Langfristige BMG-Förderung der Versorgungsforschung bis 2028
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/researchupdate/
Auch das ME/CFS Symposium 2025 â Forschung in Deutschland dient als jĂ€hrlicher Ăberblick ĂŒber den Stand der Projekte und Registerdaten.
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/news-symposium2025/
5. Was bedeutet das fĂŒr Betroffene?
Stand Anfang 2026
Es gibt weiterhin:
- keinen etablierten Bluttest
- keine allgemein zugelassene Standardtherapie
Aber es gibt:
- mehrere Therapiekandidaten mit kontrollierten Studiendesigns
- klarere Krankheitsmodelle
- stÀrkere internationale Vernetzung
- mehr öffentlich zugÀngliche Daten und Transparenz
FĂŒr einen GesamtĂŒberblick ĂŒber laufende Projekte und Studien lohnt sich das ME/CFS Research Register.
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/research/
Einordnung
Das alles ist kein schneller Durchbruch.
Aber es ist ein realer Fortschritt gegenĂŒber der Starre vergangener Jahre.
ME/CFS wird zunehmend als das behandelt, was es ist:
Eine komplexe, systemische Erkrankung â keine als psychosomatische abgetane Randnotiz.
Hinweis
Dieser Text dient der Information und Einordnung.
Er ersetzt keine medizinische Beratung, stellt keine Diagnose dar und enthÀlt keine individuelle Therapieempfehlung.
Medizinische Entscheidungen sollten ausschlieĂlich gemeinsam mit qualifiziertem Fachpersonal getroffen werden.
Stand der Informationen
Anfang 2026.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Beitrag dient der sachlichen Information und öffentlichen AufklÀrung.
Er erhebt keinen Anspruch auf VollstÀndigkeit und ersetzt keine Àrztliche, therapeutische oder rechtliche Beratung.
Alle genannten Studien, Projekte und Institutionen werden ausschlieĂlich zu Informationszwecken genannt.
Text am 11.01.2026 von ©ïžÂźïžCWG verfasst und von KI formatiert fĂŒr Tumblr und WordPress.
Teilen, Folgen und Herzen verteilen sind willkommen â Spam & Bots werden blockiert.
#oculiauris
#cwg64d
#mecfs
#postcovid
#gesundheitsforschung
#medizinischeforschung
#patientenperspektive
â Mit ME/CFS zwischen Sehnsucht, Panik und neuen Ideen
Ich sehne mich nach Rab â nach der klaren, jodhaltigen Meeresluft, nach dem Rauschen der Wellen und dem weiten Blick ĂŒber das Meer. Schon beim bloĂen Gedanken an die Insel steigen Bilder von Erholung und innerem Aufatmen in mir auf.
Gleichzeitig spĂŒre ich eine fast körperliche Panik, sobald ich an die Anreise denke. Wir könnten die Fahrt nur in der Urlaubszeit meines Mannes und in einer ruhigeren, touristenĂ€rmeren Phase wagen. Trotzdem jagt mir schon die Vorstellung von stundenlangem Sitzen, LĂ€rm und Abgasen Angst ein. Selbst die FĂ€hrfahrt, die ich vor Ort an der Reling immer genieĂe â im sicheren Arm meines Mannes und mit den Hunden bei mir â wirkt aus der Ferne bedrohlich. Noch bevor ich losfahre, tauchen innere Bilder auf, in denen wir mit dem Auto tief im Bauch der FĂ€hre stehen, hilflos und auf dem Meer eingequetscht.
So zeigt sich ME/CFS immer wieder. Was mich am Ziel stĂ€rkt, fordert schon lange vorher eine Energie, die ich weder steuern noch garantieren kann. Allein die Planung, das Packen und das Vorausdenken kosten Kraft. Aus diesem Mangel heraus brechen oft Symptome auf, die gleich mehrere Körpersysteme betreffen. Es sind nicht nur Muskelschmerzen und tiefe Erschöpfung, sondern auch neurologische Reaktionen: plötzliche Wortfindungsstörungen, ein Nebel ĂŒber dem Denken, Gleichgewichtsstörungen, flackernde SeheindrĂŒcke, ein Summen in den Ohren. Manchmal spielt sogar der Tastsinn verrĂŒckt â die Haut reagiert auf jede BerĂŒhrung wie auf einen lauten Ton. Diese Störungen tauchen unvermittelt auf und verschwinden ebenso unberechenbar.
Vorfreude und Angst liegen so dicht beieinander, dass es manchmal scheint, als verbrauche schon die Sehnsucht mehr Energie, als ich habe.
Trotzdem wachsen aus dieser Zerrissenheit neue Gedanken wie kleine, zarte Samen. Ich beginne mir vorzustellen, wie eine andere Form des Arbeitens aussehen könnte, ohne starre StundenplÀne und trotzdem kreativ und verbindend.
Ich könnte Texte und Bilder gestalten, die die Schönheit der Insel zeigen â die warmen Farben der Abendsonne, die stillen Buchten, die kleinen LĂ€den mit ihren handgemachten SchĂ€tzen. Nicht als klassischer Job gegen Geld, sondern als Tausch: vielleicht Texte oder Fotos fĂŒr ein Glas mildes Olivenöl, fĂŒr ein paar GlĂ€ser Feigenmarmelade, fĂŒr eine Unterkunft oder ein gemeinsames Essen. Ein Geben und Nehmen, das verbindet und nicht ausbrennt.
Damit lieĂe sich sogar meine Rente ein wenig aufbessern und die heilsamen Inselaufenthalte könnten leichter möglich werden. Mehr brĂ€uchte es gar nicht â nur mein Handy, ein stabiles Internet und Menschen, die sich auf solch ein faires Miteinander einlassen. Trotz eingeschrĂ€nkter MobilitĂ€t und ohne groĂes technisches Equipment könnte ich meine Ideen, Fotos und Texte einbringen und zugleich Gleichgesinnte finden, die an einem solchen Projekt Freude haben.
Gerade diese Vorstellung tröstet mich. Ich könnte meine KreativitĂ€t und meine FĂ€higkeit zu planen, zu vernetzen und zu erzĂ€hlen nutzen, ohne mich zu ĂŒberfordern. Es ginge nicht um Karriere, sondern darum, was ich trotz ME/CFS geben kann: Impulse, Geschichten und Bilder, die berĂŒhren und die Insel sichtbar machen.
Vielleicht ist das die leise Chance inmitten dieser Krankheit. ME/CFS bremst, ja, aber es öffnet auch den Blick fĂŒr andere Formen des Miteinanders. FĂŒr Kooperationen, die nicht ausbrennen, sondern bereichern. FĂŒr eine Art Arbeit, die mehr Tausch ist als Handel und mehr Herz als Kalkulation.
WĂ€hrend ich diese Gedanken sortiere, merke ich, wie allein die Möglichkeit solcher Wege der Panik ein StĂŒck ihrer Macht nimmt. Die Insel bleibt ein Sehnsuchtsort â und wird zugleich zu einem inneren Bild fĂŒr ein neues, freundlicheres Miteinander.
C. đđđ
âž»
Den ungekĂŒrzten Text und weitere Gedanken findest du auf Tumblr bei @oculiauris
https://oculiauris.tumblr.com
đ Rechtlicher Hinweis
Dieser Text spiegelt meine persönliche Erfahrung und Meinung wider.
Rechtsgrundlage: Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz (GG) â Freiheit der MeinungsĂ€uĂerung.
Text am 22.09.2025 von ©ïžÂźïžCWG verfasst und von KI formatiert fĂŒr Insta & Tumblr.
Teilen, Folgen und Herzen verteilen sind willkommen â Spam & Bots werden blockiert.
WENN DIE LUNGE BRENNT UND DAS RECHT AUFGEBEN SOLL:
Was Klima, Umwelt, Lobbyismus, Rechtsruck und ME/CFS miteinander zu tun haben
BE-OBACHT!
Die Verbindung zwischen Klimakrise, Luftschadstoffen und ME/CFS ist keine Esoterik und keine Ideologie â sie ist Biochemie.
Luftschadstoffe wie Feinstaub, Stickoxide, Ozon, Schimmelsporen, Lösungsmittel, Pestizide und weitere Umweltgifte erhöhen oxidativen und nitrosativen Stress, schĂ€digen Mitochondrien, verĂ€ndern Immunreaktionen und triggern neurovaskulĂ€re EntzĂŒndungen â genau solche Mechanismen werden in der modernen Forschung zu ME/CFS beschrieben.
Gleichzeitig verstĂ€rkt die Klimakrise Hitzewellen, Ozonspitzen, WaldbrĂ€nde, Feinstaublasten und Extremwetterlagen â und Menschen mit ME/CFS sind mit ihrem dysregulierten Nervensystem, Immunsystem und Energiestoffwechsel die ersten, die unter dieser Last zusammenbrechen.
Studien zeigen: Schlechte LuftqualitÀt und bestimmte Wetterlagen gehen mit mehr Schmerzen, stÀrkerer Erschöpfung und hÀufigeren Crashs einher.
Und wĂ€hrenddessen versuchen rechtskonservative, rechtspopulistische und rechtsextreme Akteure, Klima- und Gesundheitsschutz als âlinke Ideologieâ zu framen.
Mal sind es die GrĂŒnen, mal âLinks-Linkeâ, mal âĂko-Spinnerâ, mal Mitte-Links-Menschen allgemein â Hauptsache, irgendjemand eignet sich als Feindbild.
Ein uraltes politisches Muster: Wenn Inhalte unangenehm sind, diskreditiere die Personen, die sie aussprechen. Und je krÀnker, vulnerabler oder wissenschaftsorientierter diese Personen sind, desto leichter wird es.
âž»
Klimakrise als Dauerstress fĂŒr den Körper
Medizinisch bedeutet Klimawandel:
mehr Hitze, mehr Ozon, mehr Feinstaub, mehr Schimmel, lĂ€ngere Pollenzeiten, stĂ€rkere WetterumschwĂŒnge.
FĂŒr kranke und vulnerable Menschen ist das kein Meinungsstreit â es ist eine körperliche Dauergefahr.
Studien zeigen unter anderem:
Hitzewellen fĂŒhren zu mehr Atemnot, Herzereignissen, Infekten und stationĂ€ren Aufnahmen.
Ozon und Feinstaub verschĂ€rfen EntzĂŒndung, Schmerzen und Kreislaufprobleme.
Bei ME/CFS korrelieren Symptome wie Schmerz und Fatigue direkt mit LuftqualitÀt und Wetter.
WeiterfĂŒhrend:
https://www.eea.europa.eu/en/analysis/publications/beating-chronic-respiratory-disease/climate-change-and-respiratory-disease
https://www.helmholtz-munich.de/en/newsroom/discover-our-topics/climate-and-health
Zu ME/CFS und Umwelt:
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11675267/
https://www.frontiersin.org/journals/immunology/articles/10.3389/fimmu.2024.1386607/full
âž»
Luftschadstoffe: Angriff auf Energie, Zellen und Organe
Feinstaub, Stickoxide, Ozon und Co. wirken tief im Körper.
Sie schÀdigen Mitochondrien.
Sie erzeugen freie Radikale und verstÀrken oxidativen Stress.
Sie verĂ€ndern Immunzellen und fördern chronische EntzĂŒndung.
Sie schwĂ€chen GefĂ€Ăe und Mikrozirkulation.
Sie triggern Neuroinflammation.
Sie beschleunigen degenerative Prozesse.
Genau solche Mechanismen finden sich in Studien zu ME/CFS, chronischen Fatigue-Syndromen, Long Covid und toxikologischen Belastungsbildern wieder.
Links:
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2213231720304201
https://portlandclinicofnaturalhealth.com/air-pollution-impact-cells-oxidative-stress-mitochondrial-dysfunction/
https://www.frontiersin.org/journals/cellular-neuroscience/articles/10.3389/fncel.2021.647643/full
âž»
ME/CFS: Wenn jede zusÀtzliche Belastung zu viel ist
Der Körper vieler ME/CFS-Betroffener ist dauerhaft im Energiemangel-Modus.
Der Energiestoffwechsel ist gestört, es gibt Hinweise auf Mikrozirkulations- und GefĂ€Ăprobleme, das Immunsystem ist fehlreguliert.
Jede zusĂ€tzliche Belastung â Infekt, Chemikalie, Stress, Hitze, KĂ€lte â kann einen Crash mit Post-Exertional Malaise auslösen.
Damit ist Umweltpolitik unmittelbar Gesundheitspolitik.
Fehlt konsequenter Klima- und Umweltschutz, sterben manche frĂŒher, andere leben dauerhaft im aufgedrehten Ăberlebensmodus und haben kaum noch âRuhezonenâ, in denen der Körper stabil bleibt.
WeiterfĂŒhrend:
https://www.informedhealth.org/mecfs-myalgic-encephalomyelitischronic-fatigue-syndrome.html
https://www.healthrising.org/blog/2025/01/04/chronic-fatigue-syndrome-profound-disruption-energy/
âž»
Politische Sabotage: Wenn Fortschritt verhindert wird
Rechtskonservative, rechtspopulistische und rechtsextreme KrÀfte haben lÀngst erkannt, dass Klima- und Gesundheitsschutz perfekte Feindbilder liefern.
Also werden GrĂŒne dĂ€monisiert, Linke diffamiert, Mitte-Links-Menschen zu âIdeologenâ erklĂ€rt â und wissenschaftliche Erkenntnisse zu Klimakrise, toxischen Belastungen oder chronischen Krankheiten als angebliche âHysterieâ umgedeutet.
Das Muster:
Zweifel sÀen.
Wissenschaft diskreditieren.
progressive KrÀfte lÀcherlich machen.
Angst vor VerÀnderung erzeugen.
fossile und industrielle Lobbyinteressen schĂŒtzen.
Die EU-weit dokumentierte Klimablockade dieser KrÀfte ist nachlesbar:
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/331323/1/Full-text-chapter-Plehwe-et-al-Climate-Obstruction.pdf
https://caad.info/climate-obstruction/
https://www.cleanenergywire.org/news/right-wing-populists-challenge-europes-climate-efforts
https://www.desmog.com/2025/07/30/denial-delay-how-the-far-right-is-orchestrating-climate-backlash-european-parliament/
In Deutschland tritt z.B. die AfD offen gegen den EU-Green-Deal auf, lehnt zentrale KlimamaĂnahmen ab und versucht, den menschengemachten Klimawandel zu relativieren oder zu bestreiten.
Auf EU-Ebene beteiligen sich rechtsextreme Parteien an Fraktionen, die regelmĂ€Ăig gegen zentrale Green-Deal-Elemente stimmen.
WeiterfĂŒhrend:
https://www.cleanenergywire.org/news/far-right-afd-lead-candidate-eu-election-rejects-green-deal
https://www.cer.eu/insights/far-right-impact-eu-climate-agenda
https://www.cleanenergywire.org/news/right-wing-populists-challenge-europes-climate-efforts
https://www.desmog.com/2025/07/30/denial-delay-how-the-far-right-is-orchestrating-climate-backlash-european-parliament/
âž»
Die rechtliche Entsicherung: Umweltrecht wird entkernt
Die Entsicherung passiert selten laut, sondern still im Kleingedruckten.
Fristen werden verlÀngert.
Ziele werden verwĂ€ssert (âBemĂŒhenâ statt Pflicht).
Kontrollmechanismen werden geschwÀcht.
Berichtspflichten werden entschÀrft.
Budgets fĂŒr Umweltprogramme werden gekĂŒrzt.
Das Ergebnis:
Umwelt- und Gesundheitsrechte werden unverbindlicher.
Vulnerable Gruppen verlieren SchutzrÀume und Möglichkeiten, Rechte einzuklagen.
Analysen zeigen zudem, dass rechtspopulistische und rechtsextreme KrÀfte Vertrauen in Gerichte untergraben.
Wer Gerichte schwÀcht, schwÀcht automatisch auch die Durchsetzbarkeit von Umwelt- und Gesundheitsrechten.
Links:
https://cssn.org/wp-content/uploads/2024/05/2024-04-Climate-Obstruction-Across-Europe-Brief.pdf
https://uol.de/en/news/article/how-populists-undermine-trust-in-the-judiciary-11870
âž»
Wer trÀgt die Last?
Diejenigen, die ohnehin krank sind:
ME/CFS-Betroffene, Autoimmunerkrankte, Herz- und Lungenerkrankte, Allergiker:innen, Kinder, Àltere Menschen.
Diejenigen ohne Lobby.
Diejenigen, die nicht laut schreien können.
Und deshalb wird diese Verbindung â Klima, Umweltgifte, chronische Krankheiten â so gern kleingeredet, individualisiert oder ins Psychosoziale verschoben.
Jede Anerkennung wĂŒrde bedeuten:
Verantwortung.
PrÀvention.
Gesetze.
Begrenzung industrieller Macht.
Mögliche EntschÀdigungen.
âž»
Wer geht eigentlich arbeiten�
Wer geht eigentlich noch arbeiten und den Staat damit demokratisch und gemeinschaftlich mittragen, wenn schon seit Jahrzehnten jeder Virus, jeder Schadstoff und jede zuerst kleinen Symptome und langfristig schweren Erkrankungen weiter ignoriert, gedeckelt und rechtspopulistisch bis rechtsextrem gegen Wissenschaft und vulnerable Menschen ausgespielt werden?
Wer oder was ernĂ€hrt den Rest der Leute, die ĂŒbrig bleiben, wenn die Natur zerstört ist, Böden, Wasser und Luft nicht mehr fruchtbar und gesund genug fĂŒr Menschen und Tiere sind â und das Leben dieser machtgierigen Zerstörer selbst nicht mehr möglich macht?
Was ist, wenn du oder deine Kinder dann die Letzten sind, die fragen:
Warum?
WofĂŒr?
âž»
Rechtlicher Hinweis
Dieser Text stellt eine persönliche, politisch wertende MeinungsĂ€uĂerung und EinschĂ€tzung dar. Er wird im Rahmen einer privaten Veröffentlichung geteilt und ersetzt keine medizinische oder juristische Beratung.
Alle Links dienen der Information und Recherche. FĂŒr Inhalte verlinkter externer Seiten sind ausschlieĂlich deren Betreiber verantwortlich.
Rechtsgrundlage: Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz schĂŒtzt die Freiheit der MeinungsĂ€uĂerung.
Text am 07.12.2025 von ©ïžÂźïžCWG verfasst und von KI formatiert fĂŒr Insta & Tumblr.
Teilen, Folgen und Herzen verteilen sind willkommen â Spam & Bots werden blockiert.
#oculiauris
#cwg64d
#politik
#klima
#umwelt
#gesundheit
#mecfs
#demokratie
#rechtsextremismus
#aufklÀrung
#wissenschaft
#freiheit
đ ME/CFS, MCS, FolsĂ€ure & Homocystein â Stoffwechsel einfach erklĂ€rt
Viele Menschen mit ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) und MCS (Multiple Chemikalien-SensitivitÀt) haben Probleme in bestimmten Stoffwechselwegen.
Das betrifft vor allem die Methylierung und die Acetylierung.
Diese beiden Prozesse sind sehr wichtig â fĂŒr unsere Energie, fĂŒr das Nervensystem, fĂŒr die Entgiftung und sogar dafĂŒr, wie Medikamente oder NahrungsergĂ€nzungen wirken.
Ich habe viele dieser Informationen schon vor Jahren bei VortrÀgen von Umweltmedizinern und Toxikologen gehört. ChatGPT hat mir geholfen, das neu zu sortieren und verstÀndlich aufzuschreiben.
â ïž Wichtig:
Jeder Mensch reagiert unterschiedlich. Immer auf aktuelle Werte, eigene Reaktionen und die persönliche Situation achten.
đč FolsĂ€uremangel
FolsĂ€ure (Vitamin B9) ist ein Baustein fĂŒr den Methylierungszyklus.
Wenn zu wenig vorhanden ist, lÀuft dieser Kreislauf nicht richtig.
Das kann dazu fĂŒhren, dass der Körper wichtige Dinge nicht ausreichend herstellt, zum Beispiel:
âą Neurotransmitter wie Serotonin oder Dopamin (wichtig fĂŒr Stimmung und Antrieb),
âą DNA-Bausteine fĂŒr Zellen,
âą Stoffe fĂŒr Entgiftung und Reparatur.
Ein Mangel verstÀrkt Erschöpfung, Reizbarkeit und Nervensymptome. Bei ME/CFS kann er Beschwerden deutlich verschlimmern.
đč Homocystein
Homocystein ist ein Zwischenstoff im Methylierungszyklus.
âą Zu hoch: schadet GefĂ€Ăen, Herz und Nerven, erhöht Risiko fĂŒr EntzĂŒndung und GefĂ€ĂschĂ€den.
âą Zu niedrig: zeigt, dass Bausteine fĂŒr wichtige Reaktionen fehlen.
đ Am besten liegt Homocystein im mittleren Bereich. Ein zu hoher oder zu niedriger Wert bedeutet, dass der Stoffwechsel aus der Balance geraten ist.
đč Methylierung
Die Methylierung ist ein Prozess, bei dem kleine MolekĂŒlgruppen (âMethylgruppenâ) an andere Stoffe gehĂ€ngt werden.
Das klingt technisch â bedeutet aber:
⹠Nur mit einer guten Methylierung können Vitamine, NÀhrstoffe und Medikamente ihre volle Wirkung entfalten.
âą Langsame Methylierer: verarbeiten Stoffe schlecht â sie fĂŒhlen sich oft erschöpft, antriebslos oder depressiv.
âą Schnelle Methylierer: verarbeiten zu schnell â sie reagieren oft unruhig, nervös, schlafen schlecht und können ĂŒberempfindlich sein.
Das erklÀrt, warum ein Medikament bei der einen Person kaum wirkt, bei der anderen aber extrem stark.
đč Acetylierung
Ein weiterer Stoffwechselweg ist die Acetylierung.
Dabei werden sogenannte Acetylgruppen an MolekĂŒle gehĂ€ngt. Das ist wichtig, um Medikamente, Schadstoffe und auch körpereigene Stoffe abzubauen.
âą Schnell-Acetylierer bauen Stoffe extrem schnell ab. Dabei entstehen oft giftige Zwischenprodukte â sie reagieren empfindlicher auf Medikamente und Umweltgifte.
âą Langsam-Acetylierer bauen langsamer ab â bei ihnen wirken Medikamente lĂ€nger, aber auch Nebenwirkungen können stĂ€rker sein.
đ Bei ME/CFS & MCS zeigt sich oft eine Kombination:
Die Methylierung ist gestört und gleichzeitig wird schnell acetylisiert. Das bedeutet: weniger Energie, schlechtere Entgiftung und stÀrkere Reaktionen auf Medikamente oder Chemikalien.
đč ME/CFS & MCS zusammen
Diese Kombination erklÀrt, warum viele Betroffene sagen:
âą âIch bin völlig erschöpftâ (ME/CFS).
âą âIch vertrage Medikamente oder Chemikalien kaum nochâ (MCS).
Beides hÀngt direkt mit gestörten Stoffwechselwegen zusammen.
â Was man tun kann (nur allgemeine Hinweise)
Dies ist keine Therapieanweisung, sondern nur eine Orientierung fĂŒr Dich und Deinen behandelnden Mediziner als Leitplanke zur Orientierung!
âą B-Vitamine (B12, B6, Folat/FolsĂ€ure) sind wichtig fĂŒr den Methylierungszyklus.
đ Immer niedrig beginnen und langsam steigern.
âą Homocystein regelmĂ€Ăig messen â zeigt, ob das Gleichgewicht stimmt.
âą Neue Medikamente oder NahrungsergĂ€nzungen einschleichen â kleine Schritte, Reaktionen genau beobachten.
âą Auf den Körper hören â Ăberreaktionen sind Warnzeichen.
âą IndividualitĂ€t zĂ€hlt â kein Wert passt fĂŒr alle, kein Vitamin wirkt bei allen gleich.
âš Kurz gesagt
Bei ME/CFS und MCS sind die Stoffwechselwege Methylierung und Acetylierung oft gestört.
âą FolsĂ€ure und Homocystein sind gute Anzeiger dafĂŒr.
⹠Das erklÀrt, warum Nahrung, Medikamente und Schadstoffe bei uns so anders wirken.
âą Die richtige Balance kann helfen, besser mit den Krankheiten umzugehen.
đ Quellen & weitere Infos
âą Deutsche Gesellschaft fĂŒr ME/CFS:
https://www.mecfs.de
âą ME-Hilfe e.V.:
https://www.me-hilfe.de
âą NCBI â Review zu Methylierung & ME/CFS:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33536836
âą Ărzteblatt â Homocystein als Risikofaktor:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/62683
âą Umweltbundesamt â MCS:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/multiple-chemikaliensensitivitaet
Letztgenannte Quelle der Umweltmedizin und Toxikologie war meine beste Orientierung.
đ«”
đ Die ausfĂŒhrliche Langversion findest du auf Tumblr bei đ
@mecfs-klartext & @oculiauris
đ Die gekĂŒrzte Version â âKurz und Knackigâ â findest du auf Instagram bei đ @oculiauris
Zusatz Info:
Der Hausarzt nimmt Blut ab und schickt es ins Labor.
Homocystein ist meist eine IGeL-Leistung (ca. 15â30 ⏠zur Zeit) und sollte nĂŒchtern gemessen werden.
FolsĂ€ure kann die Kasse ĂŒbernehmen, wenn ein Mangel vermutet wird.
Sonst ist es auch eine IGeL-Leistung, die man beim Arzt bestellen und bezahlen kann.
Wichtig: Werte immer zusammen mit B6 und B12 beurteilen.

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch âą No registration required âą HD streaming
Morgengedanken einer ME/CFS-Betroffenen â zwischen Schmerz, Stille und geistiger Freiheit
FĂŒr Tanja, Papa, Mama, Rolf, Nikolai mit Marjan und Alexander mit seiner (⊠đ!) â und alle ME-Betroffenen und lieben Herzensmenschen dieser Welt.
Hallo und guten Morgen!
Der etwas andere MorgengruĂ â in Raten zu lesen oder anzuhören, wann immer es passt.
Er ist entstanden aus Deinem (Tanjas) âBesuch- oder GruĂ vermissenâ-Text von Deiner âTanjas Pacingblogâ Seite, den ich wie immer gern geteilt habe â und doch diesmal etwas in mir gespĂŒrt habe: Einen Widerspruch, der mich selbst erschreckte, aber mich auch weiter selbsterklĂ€rend zu mir nĂ€her mich verstehend brachte.
Vielleicht erklĂ€rt dieser noch in der Dunkelheit des Montagmorgens entstandene Gedankengang ein StĂŒck von meinem Anders-Sein, meinem Anders-Denken, meinem Anders-FĂŒhlen â verglichen mit frĂŒher, als ich nun zurĂŒck erinnernd, mich nie mit genug Menschen gern um mich herum und mittendrin nach vielen Jahren Krankenhaus mit Menschen und Erlebnis Verzicht, stets gern gesehen hatte.
Heute ist es anders. Still, aber echt.
Ich widme Dir diesen Text als ersten MorgengruĂ â und werde ihn spĂ€ter auch der Welt zeigen, die es meist gar nicht wirklich interessiert, weil sie nicht oder anders betroffen ist. Dann ist es eh, wie sicher oft nur fĂŒr die allgemeine Ablage 7 Papierkorb, allerdings in den Weiten des Internets sicher einfach nur gelöscht, statt in die Tonne gekloppt. Wer hat schon noch Zeit zu verschenken?
So, nun gehtâs los!
Gerade jetzt aktuell:
Hörbuch ĂŒber Hörbuch, Spiele-App, Schlaf, etwas Instagram, etwas Bloggen, Zwergpudel knuddeln, Mann knuddeln, Familie knuddeln oder grĂŒssen, manchmal nerven ;) - gehört alles dazu!
Aufstehen, Kreislauf â dann ME-typisch im Wechsel auch dieses FATIGUE, PEM und POTS als prominente Leitsymptome â und das unheimliche GefĂŒhl, dass der nasskalte Winter noch hĂ€rter wird als der letzte.
Ja. Nochmal: Guten Morgen, liebe Tanja, guten Morgen Welt!
- WhatsApp grĂŒĂend an Tanja, ebenfalls ME/CFS-Betroffene im gleichen Ort, aber mit ME/CFS-Schub unerreichbar weit â genauso kreativ und zugleich einsam isoliert. So nah und doch nur durch wenige, ME-bedingt unerreichbare Wege getrennt.
Tanja, heute ist Dein Sabrina-Neuro-Physio-Tag. Wie wohltuend!
Mein letzter war am Mittwoch. Seitdem lĂ€uft kaum noch etwas â weder Körper noch Kraft. Aber nicht deswegen. Es fing schon morgens am Mittwoch trotz wĂ€rmender, entkrampfender Kokos-Karotten-Ăl Badewanne an. Daher brachte es wohl das erste Mal nur Wohltat, aber nicht wie sonst anhaltend genug Entspannung im wahrsten Sinne des Wortes fĂŒr Tag und Nacht.
Trotzdem geschafft!
Zwei Tage spĂ€ter, trotz Crash â mit ZĂ€hne zusammenbeiĂen, Augen zu und durch â und mit Hilfe meines Mannes, dieses treuen Liebesengels, der mich ins Auto geschleppt hat. Teilweise nur liegend auf dieser Fahrt, denn nur so war diese Reise möglich:
Ich nenne es meine Rollstuhl-Odyssee â nach langer Zwangspause seit Mittwoch, durchgehend begleitet von ME!
So fing der Tag an:
Freitag, 31.10.2025, kĂŒhler aber blauer Himmel Tag. Halloween â Reformationstag.
Statt SĂŒĂes oder Saures - nur umsonst - eine ME-Horrorfahrt im Liegen und Sitzen. Ein Rollstuhl muss her, um an ME-Schubtagen ĂŒberhaupt selbststĂ€ndig noch etwas mobil zu sein.
Erste bis letzte Station; ein spannendes, frustrierendes Erlebnis:
Firma B. in Kassel â SanitĂ€tshaus ohne Knappschaft im Programm. Lange Fahrt, Kraftverlust, alles vergeblich. Meine Schuld: Ich hatte die ME-SHG-Auskunft nicht ĂŒberprĂŒft. Tipp aber von Mitarbeiterin, auch wenn sie nicht gelistet fĂŒr Krankenkasse sind dort: âIch hĂ€tte jemanden, der baut Ihnen den Rollstuhl exakt nach Wohlbefinden und Bedarf â ganz individuell angefertigt. Ist aber nicht billig!â Lieb gemeint, aber ernsthaft? Ich war geschockt.
Dann Warburg: Firma F. â âFahren Sie zu uns heute bitte nach Korbach, hier haben wir nichts fĂŒr sie an RollstĂŒhlen mit Joystick da.â
Nebenan, Warburg auch, Firma S.: âKnappschaft ja, Rollstuhl nein. Zu viel Schreibarbeit, suchen Sie bitte jemand anderes, der das zeitlich schafft. Kommen Sie nur bei Not wieder, wenn niemand zu finden ist!â Ich war fassungslos. Und wieder komplett erschöpft, den TrĂ€nen sehr, sehr nah.
Dann also nach Kassel und Warburg noch einmal zusammenreiĂen, Reserven, die nicht vorhanden sind, ignorieren, weiter nach Korbach.
Klappt â da Kraft eh nicht vorhanden.
Also weiter ins fĂŒr ME fast unerreichbare Korbach â dank meines Mannes, der uns dort hin auch noch hievte. Dort dann Firma F., endlich kompetent.
Erst eine sehr nette, aber mit ME/CFS ĂŒberforderte Auszubildende: âHaben Sie einen Termin? Ohne geht es nicht, das mĂŒsste die Filiale in Warburg wissen!â Sie kannte ME/CFS nicht. Ich bat sie, mich bitte, bitte nicht wegzuschicken, worauf eine hilfsbereite Kollegin kam, die ME wenigstens am Rande kannte. Sie war freundlich und bemĂŒht. Ich, den TrĂ€nen nahe, zitternd mit Tremor und MobilitĂ€tsschwĂ€che, wurde von ihr in den rettenden Sessel gesetzt.
Das Hilfsmittelrezept sagte einiges Brauchbares fĂŒr die Auswahl von drei Modellen aus.
Erste Hoffnungsblumen:
Karbon-Rollstuhl â leicht, unsagbar teuer, aber unsicheres FahrgefĂŒhl und fĂŒr mich unbequem.
Mittelklasse-Rolli â besser, aber nicht optimal passend, kein sicheres Fahr- und SitzgefĂŒhl. Wirkt wie erster Rolli wie âzu kurz und nicht vertrauenswrweckend standhaftâ, obwohl beide das sicher warenâŠ
Kassenmodell â top!
Reingesetzt, gefahren, sicher gefĂŒhlt. Immer noch teuer, dafĂŒr massiv, leider super schwer, aber wenigstens angefĂŒhlt realistisch.
Nur: âOb die Krankenkasse ĂŒbernimmt, ist GlĂŒckssacheâ, hieĂ es. âĂberlastete Sachbearbeitung, gekĂŒrzte Budgets, politisch vieles zusammengestrichen. Dazu das Warten â unendlich.â
Nebel der BĂŒrokratie, unterbesetzte Verwaltung.
âWahrscheinlicher ist erst mit Ablehnung oder kleiner Zuzahlung zu rechnen. Trotzdem erkennt jeder normale Menschenverstand: Ein E-Motor-betriebener Rollstuhl ist ein Muss!â
Ok. Aber ein Lichtstrahl am Ende des Tunnels ist es fĂŒr heute schon, wenn man doch vielleicht das Ende des Tunnels erreicht?
War klar: Zuhause der Absturz. Crash. Totalausfall. Logo!
Nur noch kriechend mit Hilfe ins Bett. Kraftakku leer â Ăberlebenssystem im roten Warnbetrieb, Energiesparmodus aktiv.
Liegen geht, Aufstehen nicht.
Schwindel, Ăbelkeit, noch mehr Kraftverlust. Toilette, KĂŒche, Essen im Sitzen â das ist das heutige höchste MaĂ an AktivitĂ€t nach dieser Rollstuhl-Odyssee.
Nebenbei bemerkt, ME mĂ€Ăige Beobachtung im Crash:
Seit wann bestehen Teetassen aus bleischweren Beton SĂ€cken und Teelöffel wie gefĂŒhlte schwerste Hanteln?
Wenn ich es lĂ€nger aushalte, wenn ich mich unterhalte, kommt das nĂ€chste Warnsignal: Ziehen im Nacken, Becken, WirbelsĂ€ule und Kopfschale brennen bis in den RĂŒcken, dann eisige innere KĂ€lte. Frieren, WĂ€rmflasche, zwei Daunendecken, beide Zwergpudel kommen ganz eng, wollen mich unter die Decken kriechend wĂ€rmen. Fell WĂ€rmflaschen mit Seele. Nach gefĂŒhlten KĂ€lte-Stunden dann extremer SchweiĂ, waschen, Wechsel der Kleidung, wieder Hilfe nötig. Temperatur DysfunktionalitĂ€t.
Temperatur-DysfunktionalitĂ€t â eines von vielen ME-Leitsymptomen. Dazu Fatigue, das âCFSâ bei ME â diese unendliche, erschöpfende MĂŒdigkeit, die sich einschleicht.
Besuch? GesprÀche?
OMG! Nein, keine Chance, keine Kraft. Und irgendwann auch keine Lust mehr. Nie mehr? Ich weiĂ es nicht. Niemand weiĂ das. Und auf neugierige Gaffer oder Unterhalter, die sich sonst nie blicken lassen, verzichte ich gern. Echte Falschheit, um Gewissen zu beruhigen, vergiftet mich nur zusĂ€tzlich â geistige Toxine.
Ja, man wird klarer, abgrenzender.
HĂ€rter? Nein, nur ehrlicher und schĂŒtzender. Wichtig! Denn wem nĂŒtzt oberflĂ€chliche Gesellschaft? Dem Gewissen des Besuchers â mir nicht.
Unbedingt besser Kraft sparen ist angesagt, wenn der Motor auf âTiltâ steht!
âTiltâ heiĂt wörtlich âgekipptâ oder âneigt sichâ â gemeint ist aber eine Störung oder Sperre, die ausgelöst wird, weil der Automat denkt, jemand greife zu stark ein.
Wie passend, oder?
Sehnsuchtsmenschen sind ausgenommen. Seelenverwandte kommen und gehen ohne Rechenschaft â wenn es passt. Danke fĂŒr diesen Schatz. Mein Schatz â nicht der Gollum-Schatz der Gier, sondern der Claudia-Schatz aus innerer Tiefe und NĂ€he.
Einsamkeit wird Routine, ein stiller Begleiter. Man findet einen individuell angepassten Rhythmus zwischen Erschöpfung, Schmerz, Schlaf, kurzen wachen Momenten, geistiger BeschĂ€ftigung oder bei besserem Wetter diese Hochzeiten â laufen, sprechen, ok, kurze Besuche.
Kurz gesagt: Mit ME immer am Limit oder knapp vorbei, dann tiefer Schlaf ohne Erholung â oder Nutzen dessen, was möglich ist. Nur nicht ĂŒbermĂŒtig werden, das rĂ€cht sich!
Dann beginnt die geistige Seite des Ăberlebens.
HörbĂŒcher, Dokus, HR 1/4 Radio, alte Krimis, alte Filme von heilen Liebeswelten, was zum Lachen, obwohl das neue Lachprogramm auch nur noch geistig infantil oder verblödend mir erscheint. Es fehlt mir an Gehalt oder wenigstens Sinn, ohne Angriff von AuĂenstehenden oder Randgruppen. Ok manchmal lache ich dann doch, wenn ein Parteipolitik Depp entblöĂt wird, ich gebe es zu! Oder das geb ich mir noch: Wilsberg, Barnaby, Father Brown, Agatha Raisin. Immer gern noch umrandet von Politik, Natur, LĂ€nder, Reisen, Kulturen, Alte Heimat-Liebes-Schnulzen, Architektur, Tiere, Pflanzen, Parks, GĂ€rten. Rezepte und Pflanzen Tipps. So halte ich mein Denken lebendig, wĂ€hrend nur der Körper zumindest passiv stillhĂ€lt.
Und trotzdem gibt es Licht.
Morgens statt Zigaretten- und Abgasgestank von drauĂen, plötzlich Duft von frischem GebĂ€ck. Ein Hochgenuss. Dazu meine natĂŒrlich duftende Amalfi Zitrone in BlĂŒte â da braucht es keinen kĂŒnstlichen Raumduft! Freude, Dankbarkeit, leise Schönheit.
Oder Samstag: Blumen aus Kroatien fĂŒr meine mediterrane Sammlung. Im Sommer auf der Terrasse, jetzt im Winter auf FensterbĂ€nken und BierbĂ€nken im Wohnzimmer. Nur ein paar Schritte dorthin, nur drei mit Herz versendete Ableger â aber mein groĂes nachklingendes GlĂŒck.
Heute Morgen:
Blauer Himmel, endlich nochmal kein Kamin-, kein Auto-, kein ParfĂŒm- und jegliche andere vorbeiziehende kĂŒnstliche Gestank Schwaden von drauĂen. Nur der Duft meiner ZitrusbĂ€umchen, blĂŒhend mitten im Winter. Kein BestĂ€uber weit und breit, doch ein Hauch von Adria, jodhaltiger Salzluft â Erinnerung. Klar und rein!
Ich rieche das Meer, die AlgenblĂŒte, das Jod. Ich sehe Sonne, Oliven, Wellen, Pinien, GesprĂ€che, Menschen. Ich höre die Melodie meiner Urlaube in Kroatien bei Freunden, unsere gemeinsame Jugend dann noch einmal erlebend:
âJesen u meniâ â âHerbst in mirâ von Parni Valjak.
Mein Lebensherbst.
Dieses Lied löst Erinnerungen aus â das Jahr, das Leben, die Liebe, bleibende seltene Freundschaften, Seelen, die gegangen sind. Andere, die sich im Leben schon entfernt haben. Normal. Oder nicht?
Ich spĂŒre bei der Melodie auch melancholische WĂ€rme. Sehnsucht. Elternhaus, erste Liebe, letzte groĂe Liebe. Meine Kinder, die nun ohne mich in die Welt ziehen. Sie leben in einer Zeit, in der selbst die Luft krank macht, in der das Denken vergiftet ist von Hetze, Angst, Gier, Macht und Anpassung. Bleibt stark, meine lieben Jungs!
Ich frage mich: Will ich wirklich in diese TretmĂŒhle zurĂŒck? In die Welt aus Leistung, Kontrolle, Konkurrenz â zwischen Kirche, Arbeit, Partei und Pflicht? Wo Zugehörigkeit bezahlt wird mit Gesundheit, Kraft und Seele? Wo Armut und LebensmĂŒdigkeit hinter dem Schaufenster des Konsums lauern?
Ich schaue hinaus, sehe den Fluss der Menschheit treiben â meckernd, getrieben, selten selbst analytisch, sachlich nachdenkend. Und ich weiĂ: Ich schwimme nicht mehr mit. Ich ruhe in mir am Ufer!
Ich lebe in Freiheit â wenigstens geistig. Mein Körper ist GefĂ€ngnis, aber mein Geist ist frei. Ich bin kein Opfer, sondern Zeugin dessen, was das Alltags-System mit Schadstoffen innen und auĂen gerade mit uns macht. Ich bezahle mit meinem Körper, aber ich denke noch immer mit meiner Seele.
Ich liebe meine Familie.
Ich liebe mein Denken - und wenn ich es schaffe auch mein flieĂendes Schreiben.
Ich liebe das Leben â auch wenn es still geworden ist. Vielleicht gerade deshalb. Es klingt so fein nach!
Was ist mit jenen, die nichts und niemanden mehr haben?
Wenn der Körper stirbt und der Geist leer ist, bleibt Sehnsucht â nach Licht, Frieden, WĂ€rme, oder auch nach Ende. Vielleicht ist das kein echter Tod am endgĂŒltigen Tod als Ende, sondern Heimkehr?!
Vielleicht ist das Paradies nach so viel Resiliens und Lebenskraft ausgeben, nun das Loslassen selbst?!
Ich habe Liebe â von Menschen, Tieren, Pflanzen und sogar Mineralien die ich wahrnehmen darf.
Ich habe immer noch liebend in mir getragen meine Familie.
Ich habe geistige Klarheit, trotz Brainfog, diesem schĂŒtzenden Nebel als Stop-Schild.
Das AuĂen bricht zusammen, das Innen trĂ€gt.
Abschied vom AuĂen, Ankommen im Inneren.
Zwischen Schmerz und Stille entsteht Raum â hell, ruhig, weit. Dort bin ich frei.
So sieht ein Tag mit ME/CFS aus. Bei mir. Bei vielen. Immer anders, immer Ă€hnlich. Kaum jemand will es wissen, weil es Kraft und Zeit, manchmal dann darauf folgend auch Geld kostet, da mal genauer hinzusehen, nachzuspĂŒren⊠- und wer hat schon noch Zeit zu verschenken?
Doch wer es tut, erkennt:
Hinter der Erschöpfung wohnt der Mut, trotz allem zu fĂŒhlen, zu denken, zu lieben.
Denn auch wenn der Körper liegt â der Geist steht als Ich felsenfest in der Brandung.
Kleines wird groĂ, wenig wird viel. Gedankenblumen im Kopfkino verweben, was war, ist und sein wird â tiefe Wahrnehmung als Lohn.
Claudia Weidt-Goldmann
November 2025, Nordhessen im Herzen Deutschlands.
Von der Wurzel bis zur Krone â mein Ich in flieĂenden Worten.
đ https://mecfs-klartext.tumblr.com
Text am 03.11.2025 von ©ïžÂźïžClaudia Weidt-Goldmann (CWG) verfasst und von KI formatiert fĂŒr Tumblr.
Teilen, Folgen und Herzen verteilen sind willkommen â Spam & Bots werden blockiert.
Rechtlicher Hinweis:
Dieser Text ist persönliches geistiges Eigentum und Ausdruck einer individuellen Erfahrung mit ME/CFS.
Er dient der privaten Dokumentation, AufklÀrung und dem freien Meinungsaustausch.
Keine medizinische Beratung, keine Werbung, keine Kooperation.
Rechtsgrundlage:
Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz (GG) schĂŒtzt die Freiheit der MeinungsĂ€uĂerung in Wort, Schrift und Bild.
#mecfsklartext
#mecfs
#mecfsnordhessen
#oculiauris
#cwg64d
ME/CFS-Fördergelder:
Hoffnung, RĂŒckschritte und politische Unsicherheit
Das Thema ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) ist keine neue medizinische Entdeckung, sondern seit Jahrzehnten bekannt. Schon 1955 wurde die Erkrankung nach einem Ausbruch in London beschrieben. Seit 1969 ist sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der internationalen Klassifikation (ICD) als neurologische Krankheit anerkannt.
Quelle
https://www.who.int/classifications/icd/en/
Trotz dieser frĂŒhen internationalen Anerkennung kam es zu einer fatalen Entwicklung: In den 1980er-Jahren wurde die Krankheit vor allem in den USA unter dem Begriff âChronic Fatigue Syndrome (CFS)â bekannt. Dieser Begriff reduzierte die komplexe, schwere Krankheit auf bloĂe MĂŒdigkeit und trug dazu bei, dass ME/CFS jahrzehntelang als psychosomatisch missverstanden wurde. Betroffene wurden stigmatisiert, mit falschen Therapien wie Verhaltenstraining oder Ăberaktivierung belastet und systematisch ohne echte Hilfe gelassen.
Millionen Erkrankte weltweit litten â und leiden bis heute â unter dieser Fehleinordnung. Forschungsgelder wurden falsch gelenkt oder gar nicht erst bereitgestellt, wĂ€hrend Patient:innen ohne Diagnose, Versorgung und gesellschaftliche Anerkennung blieben. Auch heute tauchen wieder Fake News von angeblichen Medizinern und Betroffenen als Verleugnende auf und wollen UnterstĂŒtzung und Transparenz verhindern.
Der politische Wendepunkt in Deutschland
Umso bemerkenswerter war es, dass Karl Lauterbach, selbst Mediziner und als Bundesgesundheitsminister im Amt, erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik eine klare Förderlinie fĂŒr ME/CFS-Forschung ermöglichte.
Damit wurde eine TĂŒr geöffnet, die lange verschlossen war:
âą Zum ersten Mal gab es staatliche Fördermittel, die explizit fĂŒr ME/CFS bestimmt waren.
âą Erste Forschungsnetzwerke und Studien konnten starten.
âą Das Thema wurde politisch sichtbar und in den Bundestag getragen.
Quelle
https://dserver.bundestag.de/btp/20/20121.pdf
Besonders bedeutsam: Lauterbach setzte auf Runde Tische, bei denen nicht nur Fachleute, sondern auch Betroffene, UnterstĂŒtzende, Ărzt:innen und Patientenorganisationen eingebunden wurden. Damit wurden erstmals die Stimmen der direkt Betroffenen gehört und ernst genommen.
Neue Hindernisse â trotz erster Fortschritte
Doch schon diese ersten Förderungen waren fragil.
âą Zu geringe Summen:
Die bereitgestellten Mittel beliefen sich nur auf wenige Millionen Euro. Lauterbach betonte mehrfach, dass Milliarden-Investitionen notwendig seien, um wirklich voranzukommen â wurde dafĂŒr jedoch belĂ€chelt.
Quelle
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-07/me-cfs-karl-lauterbach-forschung-investition
âą Corona-Pandemie:
Mit Long COVID wurde ME/CFS sichtbarer, weil viele Betroffene erneut nach Virusinfektionen und Schadstoffen typische Symptome entwickelten. Doch statt die Chance fĂŒr AufklĂ€rung zu nutzen, wurde das Thema durch Verharmlosung, Ablenkung und Desinformation oft wieder klein gehalten.
âą Blockaden von Rechts:
Gerade in dieser Zeit traten rechtsauĂen und rechtsextreme Kreise auf, die ME/CFS und Long COVID leugneten, verharmlosten oder bewusst in verschwörungsideologische Narrative einbetteten. Damit wurden politische Initiativen, AufklĂ€rungskampagnen und die Arbeit an Runden Tischen systematisch ausgebremst, diskreditiert und verzögert.
Heute, wo Lauterbach nicht mehr Minister ist, sondern Abgeordneter, mahnt er erneut:
Er fordert, dass es Milliarden braucht, um die komplexen Mechanismen dieser Krankheit zu verstehen â von immunologischen EntzĂŒndungen ĂŒber neurologische Fehlsteuerungen bis hin zu Energiekrisen auf Zellebene.
Doch anstatt auf offene Ohren zu stoĂen, wird er verspottet. Fachfremde Minister:innen â darunter die CDU-Politikerin Nina Warken, die keinerlei medizinischen Hintergrund hat und als Laien-Ministerin nun fĂŒr Gesundheit verantwortlich ist, sowie die CSU-Politikerin Dorothee BĂ€r als neue Forschungsministerin, die Milliarden fĂŒr Videospiele und Raumfahrt im Haushalt sieht, aber fĂŒr ME/CFS nur symbolische Summen bereitstellt â bestimmen heute die Agenda.
Die Folge:
Was unter Lauterbach mĂŒhsam aufgebaut wurde, ist nicht dauerhaft abgesichert. Förderungen können jederzeit gekĂŒrzt, gestoppt oder auf andere Themen umgelenkt werden.
Quelle
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/zusammen-forschen-bei-long-covid-und-fatigue-syndrom.html
Warum diese Unsicherheit so gefÀhrlich ist
Die bisherige Förderung hat zwar kleine, aber wichtige Grundlagen geschaffen:
âą Biomarker-AnsĂ€tze fĂŒr Diagnostik
âą Forschung zu Pathomechanismen (AutoimmunitĂ€t, EntzĂŒndungen, Energiekrisen der Zellen)
âą erste Schritte in der Versorgungsforschung
âą wachsende Sensibilisierung in Diagnostik und Fachmedizin
âą Aufbau von Netzwerken zwischen Forschung, Kliniken und Betroffenenorganisationen
âą politische Einbindung der Patient:innen ĂŒber Runde Tische
Doch nichts davon ist in der kurzen Zeit der Regierung des extrem von auĂen gelenkten, erschwerten ersten soliden Aufbaus rechtlich oder haushaltspolitisch abgesichert.
Das bedeutet:
⹠Fortschritte können jederzeit gestoppt oder verwÀssert werden.
âą Forschung kann wieder auf andere Themen umgeleitet werden.
âą Patient:innen bleiben erneut ohne Perspektive.
Gerade fĂŒr eine Krankheit, die Millionen betrifft und oft zu völliger ErwerbsunfĂ€higkeit fĂŒhrt, ist das ein Skandal, dass Ideologie und MachtkĂ€mpfe sachfremd so zerstörend gegen Betroffene und erste Hoffnung auf kontinuierlichen, unterstĂŒtzenden Aufbau, eingesetzt werden.
Was jetzt notwendig wÀre
âą Langfristige Finanzierung:
ME/CFS-Forschung muss im Bundeshaushalt fest verankert werden.
âą Stabile Strukturen:
Diagnostik und Versorgung mĂŒssen durch verbindliche Programme gesichert sein.
âą Therapieforschung:
Klinische Studien brauchen gezielte Förderung und internationale Zusammenarbeit.
⹠EuropÀische Kooperation:
Deutschland muss seine Verantwortung im EU-Kontext wahrnehmen.
âą Politisches Bekenntnis:
Gegen Desinformation und Verharmlosung muss klar Stellung bezogen werden.
Fazit
ME/CFS ist seit Jahrzehnten anerkannt, aber lange ignoriert oder falsch eingeordnet worden. Karl Lauterbach hat als Mediziner den ersten echten politischen Fortschritt möglich gemacht â durch Fördergelder, Studien und die Einbindung u.a. von Betroffenen.
Doch dieser Fortschritt ist fragil:
Fachfremde Politiker:innen â wie Nina Warken (CDU/CSU) als Laien-Gesundheitsministerin und Dorothee BĂ€r (CSU) als Forschungsministerin mit Schwerpunkt z. Z. auf Forschungsgelder fĂŒr Videospiele und Raumfahrt â stellen fĂŒr die so wichtige WeiterfĂŒhrung der ME/CFS Betroffenen UnterstĂŒtzung und medizinische Studien und Förderung keine Garantie dar!
Parteipolitische Blockaden und gezielte Ablenkungen â gröĂtenteils aus rechten und verschwörungsideologischen Kreisen â bedrohen, was aufgebaut wurde!
Die Zukunft der ME/CFS-Forschung entscheidet sich jetzt:
Wird das Erreichte gesichert und ausgebaut? Oder fĂ€llt Deutschland erneut zurĂŒck in Ignoranz, Verharmlosung und UntĂ€tigkeit?
Quellen
https://www.who.int/classifications/icd/en/
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-07/me-cfs-karl-lauterbach-forschung-investition
https://dserver.bundestag.de/btp/20/20121.pdf
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/zusammen-forschen-bei-long-covid-und-fatigue-syndrom.html
Text am 10.09.2025 von ©ïžÂźïžCWG verfasst und von KI formatiert fĂŒr Insta und Tumblr. Teilen, Folgen und Herzen verteilen sind willkommen â Spam & Bots blockiert.
đ Rechtlicher Hinweis:
Dieser Text stellt eine persönliche Meinung und EinschĂ€tzung dar. Er kombiniert belegte Informationen mit politischer Bewertung. Er ersetzt keine Rechtsberatung, enthĂ€lt keine AuftrĂ€ge, keine Werbung und erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit. Alle angegebenen Links dienen ausschlieĂlich der Information und Recherche. Die genannten Quellen sind keine Werbung.
âĄïž Rechtsgrundlage: Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz (GG) schĂŒtzt die Freiheit der MeinungsĂ€uĂerung in Wort, Schrift und Bild.
đ Facebook hat mir eben fĂŒr diese Woche das âAufstrebendes Talentâ-Abzeichen verliehen.
Es wird fĂŒr eine Woche sichtbar eingeblendet â angeblich als Anerkennung fĂŒr Inhalte, die Menschen interessieren. Wer genau das vergibt und nach welchen Kriterien, bleibt unklar.
Normalerweise meide ich Facebook und nutze es nur, um Inhalte zu teilen, die ich selbst auf Instagram oder Tumblr veröffentliche. Doch diesmal möchte ich dieses Abzeichen bewusst nutzen, um es mit Sinn zu fĂŒllen: nicht als Selbstdarstellung, sondern als Stimme fĂŒr ME/CFS.
ME/CFS â seit Jahrzehnten bekannt, doch systematisch vernachlĂ€ssigt
ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis) ist keine neue Krankheit. Sie ist seit den 1960er Jahren in Fachkreisen bekannt, beschrieben und gelistet.
In den Klassifikationen findet man oft den Zusatz âbenigneâ (gutartig) â im Gegensatz zu âmaligneâ (bösartig). Dieser Begriff ist jedoch irrefĂŒhrend und verharmlosend. Denn fĂŒr Betroffene ist ME/CFS alles andere als harmlos:
Es handelt sich um eine schwere, chronische, neuro-immunologische Multisystemerkrankung, die Leben und Teilhabe massiv einschrÀnkt.
Klassifikation: In der ICD-10 ist ME/CFS unter G93.3 (âPostvirales Fatigue-Syndromâ) gefĂŒhrt; dazu zĂ€hlt u. a. die (historisch so benannte) âBenigne Myalgische Enzephalomyelitisâ. In der ICD-11 lautet der Code 8E49 (âPostviral fatigue syndromeâ). In beiden Katalogen ist ME/CFS dem neurologischen Kapitel zugeordnet â nicht der Psychiatrie.
Trotz der medizinischen Anerkennung wurde ME/CFS spĂ€ter aus KostengrĂŒnden ignoriert, klein geredet oder kĂŒnstlich gedeckelt. Bis heute werden Steuergelder, die dringend fĂŒr Forschung und Therapien nötig wĂ€ren, gespart, gekĂŒrzt oder gestrichen. Generationen von Betroffenen leiden darunter, fallen aus Gesellschaft und Beruf und verschwinden in Unsichtbarkeit.
Fördermittel falsch verteilt
WĂ€hrend Millionen in die Forschung und Entwicklung von IT-Games gesteckt werden, fehlt es an elementarster Förderung fĂŒr die Erforschung einer Erkrankung, die allein in Deutschland ĂŒber 650.000 Menschen betrifft.
Ich fordere, dass diese Gelder endlich gerechter verteilt werden. IT-Games-Forschung mag ihre Berechtigung haben â aber nicht, wenn diese Masse an Betroffenen gleichzeitig als Menschen mit ME/CFS im Stich gelassen werden. Ein Teil dieser Mittel muss in die Forschung flieĂen, die Leben retten und Existenzen sichern kann.
Jahrzehntelanger Widerstand gegen Lobbyismus:
Toxikolog:innen, Umweltmediziner:innen, Virolog:innen und viele andere Forschende haben seit Jahrzehnten versucht, aufzuklĂ€ren, ZusammenhĂ€nge zu untersuchen und TherapieansĂ€tze zu entwickeln. Sie haben sich gegen ideologische und industrielle Lobbys gestellt â oft ohne ausreichende politische RĂŒckendeckung.
Doch ihre Arbeit wurde immer wieder blockiert. Fördermittel wurden sogar aktuell zurĂŒck gefahren gerade, einbehalten oder sogar gestrichen, Projekte ausgebremst, Ergebnisse kleingehalten. Damit wurden nicht nur wissenschaftliche Fortschritte verhindert, sondern auch Hoffnung und Perspektive fĂŒr Hunderttausende Betroffene allein nur in Deutschland.
Nicht wir haben uns aus der Arbeitswelt katapultiert
Viele Betroffene von ME/CFS fehlen heute im Arbeitsmarkt. Aber das ist kein selbstgewĂ€hltes Schicksal. Nicht wir haben uns aktiv aus der Arbeitswelt herauskatapultiert. Es sind politische Entscheidungen, die von Nichtbetroffenen Parteipolitikern und ihren Lobby Seilschaften seit Jahrzehnten bewusst wegsehen, verschweigen, kĂŒrzen und streichen, was hilfreich fĂŒr sie und die Partei wĂ€re.
Jeden Tag werden es mehr Erkrankte â viele durch Viren wie COVID, EBV oder Influenza, oft in Kombination mit unendlich vielen toxischen Schadstoffen. Menschen, die vorher mitten im Leben standen, werden durch eine Krankheit unsichtbar gemacht, die immer noch nicht die Aufmerksamkeit erhĂ€lt, die sie verdient.
Gemeinsam sichtbar werden
Betroffene, Angehörige, UnterstĂŒtzende, Forschende, Ărzt:innen und Politiker:innen, die sich an unsere Seite stellen, werden oft mit ins Abseits gedrĂ€ngt. Dieses System muss endlich weiter durchbrochen werden.
Es wird Zeit, dass wir sichtbar werden â miteinander und fĂŒreinander.
Es wird Zeit, dass Fördergelder dort eingesetzt werden, wo sie Leben retten können.
Es wird Zeit, dass die Stimmen der Unsichtbaren gehört werden.
Und: Stoppt den Missbrauch und die Ausbremsungen der RechtsauĂen schwurbelnden Ignoranten, sowie den Industrie und Konzern Lobbyisten, die jede AufklĂ€rung und jede Forschung kleinzureden versuchen und zerstören.
đ MYALGISCHE ENZEPHALOMYELITIS â glaubt mir, es ist viel schwerer damit zu leben, als es fĂŒr Dich ist, es zu lernen auszusprechen. Aber genau deshalb ist es höchste Zeit, dass Politik und Gesellschaft verstehen, was es fĂŒr Betroffene bedeutet und Du das positiv durch Teilung von Wissen darĂŒber unterstĂŒtzt.
Heute schreibe ich stellvertretend fĂŒr ĂŒber 650.000 Menschen aktuell geschĂ€tzt in Deutschland. Morgen schon könnten auch dich Viren wie COVID, EBV oder Influenza etc. â oft verstĂ€rkt oder Eingang erst bekommend durch Abwehr-Barrieren zerstörende Schadstoffe â betreffen.
Helft mit:
Stoppt das Schweigen. Stoppt die KĂŒrzungen. Stoppt das Wegsehen.
Und helft damit anzufangen und es stabil weiterzufĂŒhren, dass gemeinschaftlich und nicht ideologisch gehandelt wird. FĂŒr die Sache, fĂŒr die Menschen, das Ego hinten angestellt.
đ Quellen & weitere Informationen
âą Tumblr oculiauris: https://oculiauris.tumblr.com
âą Tumblr mecfs-klartext: https://mecfs-klartext.tumblr.com
âą Deutsche Gesellschaft fĂŒr ME/CFS: https://www.mecfs.de
âą ME-Hilfe: https://www.me-hilfe.de
âą BĂŒrgergeld-Regelsatz (Wikipedia): https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgergeld-Gesetz
âą Subventionsbericht der Bundesregierung: https://de.wikipedia.org/wiki/Subventionsbericht_der_Bundesregierung
âą Tagesspiegel â BĂŒrgergeld-Debatte: https://www.tagesspiegel.de/politik/sozialsysteme-nachste-nullrunde-beim-burgergeld-merz-pocht-auf-reformen-14253341.html
đ Die gekĂŒrzte Version findest du auf Instagram bei @oculiauris.
#oculiauris #mecfsklartext #kurzundknackig #meCFS #mecfsNordhessen #cwg64d
#Demokratie #Gesundheit #Patientenschutz #myalgischeenzephalomyelitis #SozialeGerechtigkeit #Politik
#COVID #EBV #Umweltmedizin #Forschung #Therapien
Text am 01.09.2025 von ©ïžÂźïžCWG verfasst und von KI formatiert fĂŒr Insta und Tumblr.
Teilen, Folgen und Herzen verteilen sind willkommen â Spam & Bots werden blockiert.