ME/CFS â Stand Anfang 2026
Was sich seit Mitte 2025 tatsÀchlich bewegt hat
(Tumblr: mecfs-klartext | WordPress: oculiaurisnews)
ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) ist weiterhin eine schwere, komplexe neuroimmunologische Erkrankung. Doch seit Mitte 2025 hat sich der wissenschaftliche Blick spĂŒrbar verĂ€ndert.
Nicht im Sinne eines schnellen Durchbruchs, sondern durch mehr Substanz, bessere Vernetzung und vorsichtig belastbare Daten.
Dieser Artikel fasst den Stand-jetzt zusammen â hoffentlich fĂŒr dich verstĂ€ndlich, nĂŒchtern.
1. Das groĂe Bild seit Mitte 2025
Seit etwa Mitte 2025 verdichten sich drei zentrale Entwicklungen:
Erstens:
Ein klareres VerstÀndnis zentraler Krankheitsmechanismen.
Im Fokus stehen insbesondere GefĂ€ĂverĂ€nderungen, Energie-Stoffwechsel, Immun-Dysregulation und neurobiologische Prozesse.
Zweitens:
Erste konkrete Signale aus laufenden Therapiestudien, vor allem aus Deutschland.
Noch keine Standardtherapie â aber mehrere AnsĂ€tze mit kontrollierten Studiendesigns.
Drittens:
Deutlich ausgebaute Forschungs- und Förderstrukturen in Deutschland, auf EU-Ebene und in den USA.
Ein zentraler Knotenpunkt dieses Wissens ist die International ME/CFS Conference 2025 in Berlin, deren VortrÀge, Poster und Diskussionen öffentlich zugÀnglich sind.
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/conference2025/
2. Krankheitsmechanismen:
GefĂ€Ăe, Energie, Immunsystem
Ein Schwerpunkt der aktuellen Forschung liegt auf der MikrogefĂ€Ă-Dysfunktion.
Auf der Konferenz 2025 wurden Arbeiten ausgezeichnet, die zeigen:
In Muskelgewebe von Menschen mit ME/CFS und Post-COVID finden sich
VerĂ€nderungen der kleinsten BlutgefĂ€Ăe,
SchÀdigungen des Endothels
sowie Verdickungen der Basalmembran.
Diese VerÀnderungen können erklÀren, warum Sauerstoff und NÀhrstoffe trotz scheinbar normaler Durchblutung nicht ausreichend in den Zellen ankommen.
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/conference2025/
Parallel dazu gewinnen Daten zu Hirn-Netzwerk-VerÀnderungen an Bedeutung.
Studien mit funktioneller Bildgebung zeigen verĂ€nderte KonnektivitĂ€t â also eine andere Art, wie Hirnregionen miteinander kommunizieren.
Auch das Immunsystem bleibt ein zentrales Thema.
Das Research-Update der ME/CFS Research Foundation zeigt, dass inzwischen besonders hÀufig geforscht wird zu:
immunologischer Dysfunktion
kardiovaskulÀren VerÀnderungen
Infektionsfolgen
Stoffwechsel- und Nervenstörungen
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/researchupdate/
3. Therapien:
Was sich seit dem zweiten Halbjahr 2025 konkret tut
Wichtig vorweg:
Alle hier genannten AnsÀtze sind experimentell.
Sie sind keine Routine-Therapien und ersetzen keine individuelle medizinische Beratung.
Dennoch ist relevant, dass mehrere kontrollierte Studien laufen oder erste Daten ausgewertet werden.
Vericiguat (VERI-LONG)
Eine Phase-II-Studie untersucht, ob Vericiguat die GefĂ€Ă- und Herzfunktion bei ME/CFS und Post-COVID verbessern kann.
Erste Auswertungen werden ab Ende 2024 / Anfang 2025 eingeordnet, mit weiterfĂŒhrenden Analysen im Verlauf von 2025.
Immunadsorption
Mehrere Studien mit unterschiedlichen Protokollen laufen oder wurden gestartet, darunter:
RIA
IA-PACS-CFS
EXTINCT post COVID
BIAKI
Untersucht wird, ob das Entfernen bestimmter Autoantikörper Symptome lindern kann.
FĂŒr 2025 wurden erste Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten angekĂŒndigt, deren Einordnung noch aussteht.
Methylprednisolon (PoCoVIT)
Eine Phase-II-Studie, die immunmodulierende Effekte prĂŒft.
Ergebnisse wurden fĂŒr Anfang 2025 angekĂŒndigt.
Hyperbare Sauerstofftherapie (HBOT)
Neben klinischen Endpunkten werden auch neurobiologische Effekte untersucht.
Klinische Daten und begleitende Bildgebungsanalysen wurden auf der Konferenz 2025 vorgestellt.
BC007 (unCOVer)
Ein experimenteller Ansatz zur Neutralisierung bestimmter Autoantikörper.
Der genaue Abschlusszeitpunkt der Studie ist offen, der Ansatz bleibt jedoch Teil der aktiven Forschungslandschaft.
Ăbersicht aller Studien, Zeitachsen und Zentren:
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/researchupdate/
4. Forschungs- und Förderstrukturen Richtung 2026
Ein entscheidender Punkt ist nicht nur, was erforscht wird, sondern wie stabil die Strukturen sind.
Die ME/CFS Research Foundation hat Ende 2025 ihre Forschungs- und Förderstrategie 2026 aktualisiert.
Der Fokus liegt auf:
AutoimmunitÀt
GefĂ€Ă- und Nervensystem
mechanismenbasierten Therapien
Vernetzung gröĂerer ForschungsverbĂŒnde
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/fundingstrategy2026/
Das Research-Update mit Ausblick auf 2025/26 beschreibt zudem:
Den Start einer zweiten Förderphase der NKSG ab 2025 von zusĂ€tzlichen BMBF-Mitteln - mindestens 15 Mio. âŹ
Langfristige BMG-Förderung der Versorgungsforschung bis 2028
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/researchupdate/
Auch das ME/CFS Symposium 2025 â Forschung in Deutschland dient als jĂ€hrlicher Ăberblick ĂŒber den Stand der Projekte und Registerdaten.
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/news-symposium2025/
5. Was bedeutet das fĂŒr Betroffene?
Stand Anfang 2026
Es gibt weiterhin:
- keinen etablierten Bluttest
- keine allgemein zugelassene Standardtherapie
Aber es gibt:
- mehrere Therapiekandidaten mit kontrollierten Studiendesigns
- klarere Krankheitsmodelle
- stÀrkere internationale Vernetzung
- mehr öffentlich zugÀngliche Daten und Transparenz
FĂŒr einen GesamtĂŒberblick ĂŒber laufende Projekte und Studien lohnt sich das ME/CFS Research Register.
Quelle:
https://mecfs-research.org/en/research/
Einordnung
Das alles ist kein schneller Durchbruch.
Aber es ist ein realer Fortschritt gegenĂŒber der Starre vergangener Jahre.
ME/CFS wird zunehmend als das behandelt, was es ist:
Eine komplexe, systemische Erkrankung â keine als psychosomatische abgetane Randnotiz.
Hinweis
Dieser Text dient der Information und Einordnung.
Er ersetzt keine medizinische Beratung, stellt keine Diagnose dar und enthÀlt keine individuelle Therapieempfehlung.
Medizinische Entscheidungen sollten ausschlieĂlich gemeinsam mit qualifiziertem Fachpersonal getroffen werden.
Stand der Informationen
Anfang 2026.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Beitrag dient der sachlichen Information und öffentlichen AufklÀrung.
Er erhebt keinen Anspruch auf VollstÀndigkeit und ersetzt keine Àrztliche, therapeutische oder rechtliche Beratung.
Alle genannten Studien, Projekte und Institutionen werden ausschlieĂlich zu Informationszwecken genannt.
Text am 11.01.2026 von ©ïžÂźïžCWG verfasst und von KI formatiert fĂŒr Tumblr und WordPress.
Teilen, Folgen und Herzen verteilen sind willkommen â Spam & Bots werden blockiert.
#oculiauris
#cwg64d
#mecfs
#postcovid
#gesundheitsforschung
#medizinischeforschung
#patientenperspektive














