Der Stein im Weg zum Arzt
„[…]Sì fa con noi, come l’uom si fa sego:                                                             Chè quale aspetta prego e l’uopo vede,                                        malignamente già si mette al nego,[…]“
(Dante; Purgatorio; ProsaĂĽbersetzung; Reclam; S.336; Z. 58)
 [Er hält es mit uns so, wie der Mensch es mit sich selbst hält; denn wer Not sieht und doch erst auf Bitten wartet, der hat sie fast schon böse abgeschlagen.]
Wer auch immer die Krankenkassen, nach einer unfassbaren Erfahrung von Schmerz in dieser Welt manifestiert hat, war so konditioniert, in einer Zeit etwas zu sein, was nun so nicht mehr sein darf. Die Welt ist offen und ein jeder kann sich nehmen, was er will. Er muss der Welt bloß sein humanes Kapital zeigen und die Welt wird schon verstehen. Auf dem Kreise steht ein Kreuz. Terra. Niemand kann mehr vorschreiben, wonach die Seelen schreien. Wenn ein Weißer sich in einen Schwarzen hineinversetzen kann und damit aufhört rassistisch zu sein, bietet er ihm erst jene seelische Apotheke, von der aus man so etwas wie Produktivität erst verlangen kann. Was hier teilweiße noch schwer zu bekommen ist, wird bald schon für Einzelne und seelische Kulturen leicht zu bekommen sein. Niemand mag die Faulheit des Menschen, einer anderen Kultur ihre Kraftquelle zu rauben. Hat dies nicht seit eh und je zu Krieg geführt? Immer noch meinen wir, zu wissen, wie das Blut der Polizisten floss, doch der Teufel hat uns an jener Person vorbei sehen lassen, die an all dem Tatsächlich „Schuld“ war. Der Teufel dient Gott, denn diese Person ist gut. Wie jedoch, wenn wir wissen, dass der tote Polizist aufgrund kultureller Grenzen entstand, können wir Unfrieden gegen solche Kulturen stiften, wenn diese den Apotheker nach Oxycodon fragen, weil die geoökonomische Lage den Zugang zu sauberem Heroin (respektive Opium) so schwierig macht, dass diesen Seelen nicht daran kommen, mit der Kraft der Ahnen Gutes zu tun? (Wichtig hierbei ist, zu erkennen, dass andere Kulturen die westliche Medizin schätzen. Unsere Selbstverliebtheit riskiert den Verlust von außergewöhnlichen Kulturschätzen anderer Kulturen. Sie zu stehlen hilft nichts. Wir müssen uns unterwerfen und lernen, wie äquivalent der Initiationsritus im Vergleich zu unserem ist. Daraus lernen wir. Daraus wachsen wir (beide).
Provoziert da nicht jene Kultur den extrinsischen Genozid, diesen Wesen aus Dreck, ihren Medizinmann zu klauen? Wer erkennt schon im sicheren Gefühl der Zugehörigkeit das seelische Zittern der Person, der man einen Kaffee hinhält und sagt, er sei Schafmohn? Unsere Geschichte zeichnet die grausamsten Bilder, wenn es darum geht, einer anderen Kultur, die eigenen Götter aufzuzwingen (Aphrodite/Kaffee).
Dem entspricht ĂĽbrigens, in ein Weinglas zu urinieren, es einem Christen hinzuhalten und zu sagen, dies ist das Blut Christi,
 (Der Witz Kaffee ist ein tödlich unlustiger!)