Eine Weltsicht, die die Menschheit in UnterdrĂĽcker und UnterdrĂĽckte einteilt, bietet keinen Platz fĂĽr distanzierte Betrachtung. Ein Blick in
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Eine Weltsicht, die die Menschheit in UnterdrĂĽcker und UnterdrĂĽckte einteilt, bietet keinen Platz fĂĽr distanzierte Betrachtung. Ein Blick in

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„Kinder sind oft Projektionsflächen der Eltern. Im besten Fall sehen Eltern in ihnen Menschen, mit denen sie gute Erinnerungen verbinden. In schlimmen Fällen sehen sie in ihren Kindern den „bösen Bruder“, die „böse Schwester“ oder „böse Elternteile“. Im allerschlimmsten Fall sehen sie im Kind negative Eigenschaften des Partners. Dann erleben die Kinder die Hölle.“
(Psychologische Betrachtungen/Erfahrungen)
Projection work/ Berlin 2020. Experimental photography with the stunning @_die__mone_ as projection surface for an older picture I did about 2012. #andreasmariakahn #blackandwhitephotography #photography #projectionphotography #projection #curlyhair #schwarzweissfotografie #fotografberlin #projektor #projektion #art #artist #model #stunning #experimentalphotography #manray #xray #birth #awakening #borderline #project #fineartphotography #modelkartei #amazing #beautiful #strkng #fotografie #künstler #modellife #berlin (hier: Berlin – the place to be) https://www.instagram.com/p/CNjalOHJnsG/?igshid=1tx9mt2x2dwz7

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Weinende Frau Pablo Picasso 1937
Territorium
Eine Psychologie von Asexualität müsste die modernste Herangehensweise zur Heilung von Psychopathologie sein, was sie aber teilweiße nicht ist. Ich sage nicht, die Asexualität sei das einzige worum es in der Psychologie geht und ich sage auch nicht, dass niemand in ihre Dimensionen versteht. Doch schauen wir einmal genauer auf das Leben Betroffener, so entdeckt man einen Zustand, kurz vor dem Aufwachen und kurz nach dem Träumen. Zuerst nannte ich ihn Psychose, bis mir schließlich „ich-dystones Denken“ passender erschien. Physiologische und manchmal auch psychische Gründe sorgen dafür, dem Betroffenen nicht die Ordnung nach dem letzten Traum zu schenken. Über ein projizierendes Empfinden lädt er das Backup an Identifikationen, mit wenigen Blicken von den Zimmerwänden ins Bewusstsein. Kaum eine Sekunde Zeit hat man, um sich im Halbschlaf einem schönen Tag zu öffnen. Schafft man es nicht, diese wunderbare Fähigkeit unserer Träume anzunehmen, so übernimmt man das Tagesbewusstsein des letzten Tages und verdrängt bis auf weiteres alle Inhalte des Unterbewusstseins. Wie mächtig der Übergang zum Wachen ist, ist bislang ungeklärt. Durch den REM-Schlaf und die relative Bewusstwerdung, welche wie eine Simulation, das Bewusstsein auf den Tag vorbereitet, sind diverse Heilungen denkbar. Kurz vor dem Aufstehen befindet man sich in der Regel in einer Hypnose, die ebenso fähig ist, den Menschen auf neue Bahnen zu lenken, wie die klassische Hypnose. Eigenartigerweise zerstören einige Menschen diese Fähigkeit, indem sie den Schlaf abschneiden. Ungeahnt gibt der Einzelne sein individuelles Territorium auf und fügt sich der Masse. Sogenannte „Projektionen“ greifen dabei tief in die Vergangenheit und machen eine Gesellschaft deterministisch. Es reicht ein kleiner Hauch von Zweifel, um eine Projektion wuchern zu lassen. Meist völlig irrationale Anlässe sorgen dafür, dass der Einzelne, sich auf Grund enormen Zweifelns, der Masse fügt. Schon Stimmen von Projektoren in seiner Privatsphäre zu hören, lässt die Psyche in einem fragilen Zustand der Individualität fluktuieren. Mal ist sie produktiv und ein anderes Mal kann sie die Stimmen nicht verdrängen und hört  den unaufhörlichen Schall in seinen Ohren, der von seiner Minderwertigkeit zeugt. Hierbei sollte uns völlig klar sein, dass das Individuum den Fortbestand seiner Individualität definiert. Tatsächlich ist es jeder einzelne und nicht die spiegelnde und einnehmende Masse, der in sich über einen anderen, Untauglichkeit in sich projiziert. Dieses Phänomen ist ein endopsychisches und basiert vermutlich auf der Physiologie des Betroffenen. Immer wenn man tatsächlich das Leben ergreifen will, muss man sich dem Spiegel bewusst sein. Jeder Mitmensch, ob im Wachen oder im Traum, bildet die eigene physische und vielleicht auch psychische Gesundheit ab.
29.9.2019
Zahlensuche in der Kirche
Ich bin in einem Gottesdienst meiner Heimatgemeinde. Weil ich etwas zu spät komme, finde ich nur noch einen Platz relativ weit hinten mit schlechter, weil von einer Säule teilweise verdeckter Sicht auf den Altar.
Das Liederbuch ist mir unbekannt, offensichtlich gab es Entwicklungen in der katholischen Liederbuchszene, der ich zugegebenermaĂźen auch nicht wirklich interessiert folge.
Beim ersten Lied blättern alle fleißig zum richtigen Lied, nur ich sehe nicht, was ich machen soll. Irgendwo müsste die Liednummer angeschlagen sein, nur weiß ich nicht wo. Vielleicht liegt es an meinem ungünstigen Platz, denke ich. Statt dessen lausche ich, was die anderen singen und mache mir zunutzen, dass die Lieder meistens so heißen wie die erste Zeile. Auf diese Weise finde ich mich die ersten zwei Lieder super zurecht. Ich muss natürlich erst warten, bis alle anfangen zu singen, aber es klappt überraschend gut.
Dann sehe ich es irgendwann doch. Die Nummern werden ganz hinten an die Wand projiziert, insgesamt etwas schwammig, so dass man nicht eindeutig sagen kann, ob es jetzt eine 8 oder eine 6 oder vielleicht doch eine 5 ist, aber es reicht, um das Lied zu finden. Später stelle ich fest, dass die Liednummer sogar zweimal projiziert wird, nämlich auch an eine Art Betonträger an der Decke (die Kirche wurde in den fünfziger Jahren gebaut). An dieser Stelle sind die Ziffern auch schön scharf, so dass man alles erkennen kann.
Ich hätte gerne ein Bild gemacht, da die Nummern aber natürlich nur während des laufenden Gottesdienstes eingeblendet werden und ich dann auch wieder nicht so weit hinten saß, dass es keiner mitbekommen hätte, lasse ich das Smartphone in der Jackentasche. Nur kurz vor Schluss hole ich es noch mal raus, weil ich eines der Lieder aus dem Liederbuch abfotografieren will, das kann ich aber relativ unauffällig sitzend machen.
(Anne SchĂĽĂźler)