The marsh girl
nach dieser Hitzewelle den Regen genießen
wie ein Torfmoos am Verdursten
Unter der Gänsehaut mit Wassertropfen
in aufgestellten Härchen fühle ich mich.
wie Sonnentau
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The marsh girl
nach dieser Hitzewelle den Regen genießen
wie ein Torfmoos am Verdursten
Unter der Gänsehaut mit Wassertropfen
in aufgestellten Härchen fühle ich mich.
wie Sonnentau

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
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Werde ich in einem Jahr zurückblickend noch nachvollziehen können, dass ich wegen ihm heute so leide? dass ich mich so nach ihm sehne? dass es sich anfühlt, als könne ich ohne ihn nicht leben, nicht einmal überleben? oder werden sich meine Augen so verdrehen, dass ich nichts mehr werde verstehen können?
Ich beerdige unsere Freundschaft jeden Tag aufs Neue. Nach der Trauerfeier versuche ich mir dann einzureden, dass ich momentan alles nur schwarz sehen kann, dass da aber doch Hoffnung ist. Sogar außerhalb einer Depression objektiv realistische Hoffnung. Glaub mir, ich versuche zu glauben. Dass Leben und so weiter geht. dass wir uns wieder- finden und sehen.
Gerade, wenn ich mich fast so weit habe, aufzustehen und uns noch eine Chance zu geben, klingeln Palliativmedizin und Sterbehilfe und lassen Verzweiflung, Enttäuschung, Schmerz, Einseitigkeit, Obsession, Abhängigkeit, Eifersucht eintreten, damit ich erneut endgültig unseren Verlust beweine, Abschied nehme, um dann kurz zu hoffen, dass wir uns finden, bevor es zu spät ist
Es waren 35 Grad im Schatten. Die Luft stand still, die Hitze hat gedrückt und die Erde hat regelrecht geglüht. Aber die größte Hitze brannte heute in meinem Kopf – die Hitze der Panik, mich nach all den Jahren das erste Mal wieder verletzlich zu zeigen.
Ich bin eine selbstbewusste Frau. Eigentlich. Doch dieser Moment, in dem man die Kleidung ablegt und das erste Mal wieder im Bikini im Sand liegt, kostet unendlich viel Kraft.
Ich lag da und konnte spüren, wie die Sonne meine Haut berührt. Erst hat es sich fast bedrohlich angefühlt, so ungeschützt unter den Blicken der Menschen zu liegen, die direkt neben mir auf der Wiese lagen. Ich war komplett konfrontiert mit meinen tiefsten Ängsten.
Aber dann ist etwas passiert.
Die Sonne auf meiner Haut wurde warm. Einhüllend. Als würde sie die alten Zweifel und die jahrelange Scham einfach wegbrennen. Ich habe mich nicht mehr versteckt.
Und dann der Schritt ins Wasser.
Nach dieser extremen Hitze das kühle Nass des Sees zu spüren, während neben mir das Leben tobte, war wie ein Befreiungsschlag. Ich bin geschwommen. Das Wasser hat mich getragen, die Sonne hat auf der nassen Haut geglitzert, und in diesem Moment gab es nur noch ein Gefühl:
Freiheit.
Es hat sich einfach verdammt gut angefühlt, diese Mauern bei 35 Grad am See schmelzen zu sehen.
Ich habe gerade nach oben geschaut und da war es wieder: dieses traumhafte Bild, in dem man sich einfach nur verliert. Ein Moment, in dem die Welt für eine Sekunde den Atem anhält und man alles um sich herum vergisst.
Früher habe ich fast jeden Tag an meinem Fenster gesessen. Ich habe den Blick in die Unendlichkeit gerichtet, nur um der Realität wenigstens für einen kurzen Moment zu entkommen. Ein Time-Out. Fünf Minuten Atmen. Fünf Minuten Freiheit.
Doch irgendwann wurden die Mauern um mich herum immer dicker. Der Schalter für meine Gefühle wurde umgelegt – eiskalt ausgeknipst. Ich war so taub, dass ich das Leuchten da oben gar nicht mehr wahrgenommen habe. Ich habe verlernt, nach oben zu sehen.
Und heute? Nach all den Jahren sitze ich plötzlich wieder an genau diesem Fenster. Die Mauern sind noch da, aber ich sehe wieder hin. Ich spüre wieder etwas. Und ich verliere mich im Leuchten der Stille.

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── .✦ 𝐔𝐧𝐠𝐞𝐰𝐚𝐞𝐡𝐥𝐭.
Manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt genug bin, um gewählt zu werden.
Die erste beste Freundin entschied sich nach Jahren der Freundschaft lieber für ein Mädchen, das hinterhältiger kaum hätte sein können. War ihre Popularität am Ende wichtiger als unsere Freundschaft?
Der erste Freund wollte mich nach der Trennung zurück. Doch nur zwei Wochen später war die Nächste gut genug, um mich zu vergessen. War ich es also nie wert, um mich zu kämpfen?
Die nächste beste Freundin wollte angeblich alles mit meinem Ex klären, flirtete aber hinter meinem Rücken mit ihm. War meine Freundschaft wirklich weniger wert als die Aufmerksamkeit eines Mannes?
Der nächste Mann in meinem Leben sagte, er wolle keine Beziehung. Doch nachdem alles vorbei war, war er plötzlich bereit, eine mit seiner besten Freundin einzugehen. War er wirklich nie bereit — oder einfach nur nicht bereit für mich?
Die nächste beste Freundin gab mir Kraft in den letzten Monaten. Sie tat mir gut. Doch dann trat eine neue Frau in ihr Leben. Aus einem Duo wurde ein Trio, aus dem Trio wieder ein Duo — nur ohne mich. Kann ich ihr dann wirklich wichtig gewesen sein?
Und der letzte Mann, den ich in mein Leben ließ, verschwand ebenfalls. Ohne Kommunikation. Nach all den Worten darüber, dass er ohne mich nicht könne. Wenn das wahr war — warum kann er dann jetzt so problemlos ohne mich leben?
Immer wieder zurückgelassen. Immer wieder nur gewählt, wenn die erste Wahl nicht da war.
Wann bin ich endlich genug, damit jemand bleibt?
── .✦ 𝐒𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭𝐬𝐮𝐜𝐡𝐭.
Das eigene Wohl sollte am Ende des Tages immer an erster Stelle stehen – doch was, wenn dieses Wohl auf ungerechte Weise erreicht wird?
Wenn Menschen andere ausnutzen und manipulieren, nur um sich selbst voranzubringen? Wenn sie dabei sogar ihre eigene Persönlichkeit verändern, um mehr Reichweite zu erzielen und ihr inneres Verlangen nach Erfolg zu stillen?
Wie rechtfertigen sich solche Personen? Tun sie es überhaupt? Oder vermeiden sie es einfach – weil jede Konfrontation sie dazu zwingen würde, sich selbst zu hinterfragen?
Stattdessen verschwinden sie, sobald es unbequem wird. Wie ein Sandkorn, das vom Wind verweht wird – ohne einen weiteren Gedanken an die Menschen zu verschwenden, die sie zuvor beeinflusst oder verletzt haben.
Warum auch? Die nächsten Opfer warten bereits um die Ecke. Denn am Ende zählt für sie nur eines: das eigene Wohl.