„Ich idealisiere ihn nicht mehr“ erzählte ich meinem Therapeuten, „nicht mehr so sehr, jedenfalls.“ über dich. lass ich nichts kommen. beim Eingang einer jeden Nachricht wünsche ich mir dich als Absender. ich bin noch immer fixiert auf dich - das zu leugnen, wäre absurd. Aber die Fesseln samt Sicherheitsgurt lockern sich langsam. wenn du nicht auf mich reagierst. kann ich damit leben? dass du meinen Kontakt nicht suchst? Kann mich in keine Abgründe werfen, in denen ich bereits stecke. du bist nicht mein Untergang, aber auch nicht meine Rettung. Du kannst mir die Verantwortung für mich, mein Leben, meine Zukunft nicht abnehmen - und ich muss aufhören, dir meine Protagonistenrolle überzustülpen, und endlich wieder selbst handelnd zum Geschehen beitragen.














