in der letzten Zeit hab ich nochmal stärker als sonst wahrgenommen, dass ich Stunden unproduktiv durch bestimmte Apps gestolpert bin, anstatt etwas zu machen, das ich für notwendig, sinnvoll, produktiv oder wertvoll halte. Ich stand vor einem Kleiderschrank voll mit Zeit, und hatte nichts anzuziehen. Und meine Unzufriedenheit damit wuchs. Mein Wille, etwas zu tun, damit ich den Willen hab, öfter etwas zu tun, auch.
Ich hab heute auf einigen Geräten einige Apps radikal gelöscht und mich seitdem dabei erwischt, wie ich nach den Apps gesucht hab (lol?).
Und bei anderen Apps will ich den Gebrauch herunterfahren oder sie zu bestimmten Zwecken öffnen. Die Kika-App zum Beispiel bleibt, wird aber einmal pro Woche für die neuen SE-Folgen verwendet und sonst nicht (außer zu gezielten Schreibrecherche, vielleicht).
Unter diese Einschränkung fällt auch Tumblr. Ich schreibe euch das, damit ihr wisst: mir geht es gut und es ist nothing personal, gegen niemanden von euch gerichtet. Ich kann nur nicht produktiv sein, wenn mir montags alle zwei Minuten ein Kommentar zu den neuen Folgen entgegenkommt. (Zum Beispiel!) Ich werde mich dennoch noch beteiligen, aber weniger. Und ich werde weiterhin eure genialen Fanfics lesen und, falls ihr mir schreibt, das auch lesen und beantworten, nur halt … später. Ich sag eben nicht Tschüss, macht‘s jut, die meisten von euch werden mich nur seltener wahrnehmen.
Apropos Fanfics: Ich steh noch am Anfang und muss schauen, wie sich das entwickelt. Mein Wille ist auf jeden Fall da, an Love & Latte weiterzuarbeiten. Aber ob und wie der Plan funktioniert, kann ich jetzt noch nicht sagen.
Ich drücke mir nur selbst einfach die Daumen, dass ich das so radikal machen kann, wie ich mir das vorstelle. Und da ich schon mal dabei bin: denjenigen unter euch, die wichtige Projekte oder lebensverändernde Abschnitte vor sich haben, denen drücke ich auch die Daumen, dass alles, was vor euch liegt, so funktioniert, wie ihr euch das vornehmt. Fühlt euch gedrückt.