OberflÀche im Atelier nach Arbeit mit StÀrke / Surface in the studio after working with starch


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@lockbuch
OberflÀche im Atelier nach Arbeit mit StÀrke / Surface in the studio after working with starch

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Schautafeln zum begreifenden LernenÂ
Auch noch Jahrzehnte nach meinen ersten Kindercollagen greife ich immer wieder auf VerpackungsabfĂ€lle, insbesondere Kartons zurĂŒck -Â
hier als doppelseitige Schautafeln fĂŒr die 12 Organströme mit ihrem Verlauf am Körper nach der Lehre des Jin Shin Jyutsu.Â
Material: Verpackungskarton, Farben, Faden, Klebstoff, Papiere Höhe: ca. 80 cm pro StĂŒck
Display Boards for Hands-On Learning Even decades after creating my first collages as a child, I still find myself reaching for packaging wasteâespecially cardboard boxesâtime and againâ here as double-sided display boards illustrating the 12 organ meridians and their pathways through the body, according to the teachings of Jin Shin Jyutsu.
Materials: Packaging cardboard, paint, thread, glue, paper Height: approx. 80 cm each
der Rautenschleier und die ungezÀhmte Energie
In meiner Kindheit sass ich abends gern an den Schreibtischen im BĂŒro meiner GroĂmutter, wo es viel leeren Platz gab und viele Schubladen mit Klebern, Stiften und Papieren. Am liebsten malte ich Schleier. Ganz links auf ein Blatt malte ich eine Braut, dann klebte ich rechts davon Papiere an und malte (oder klebte) ĂŒber diese Papiere den âSchleierâ der Braut - ein wehendes Gewirr an langen farbigen Linien und FĂ€den und die Lust, die Grenzen zu ĂŒberschreiten, die Dimensionen auszuweiten, das Wehende darzustellen. Â
Vor kurzem fand ich diese Collage, die noch Ă€lter sein muss. Die Figur zieht den Schleier nicht hinter sich her, sondern geht mitten hinein.Â
Auf einem StĂŒck Wellpappen-Karton ist eine Person in einem langen floralem Gewand aus Stoff aufgeklebt. Ihre Arme zeigen, dass sie in Bewegung ist: vielleicht tanzt sie, vielleicht schreitet sie.Â
Auf dem Hintergrund des Pappkartons ist eine Art Girlande befestigt, die neben einer Ausbuchtung in den Raum ragt. Aus ihr wurden Dreiecke herausgeschnitten, so dass eine Kette aus neun Rauten entstand. Der Abfall: die Dreiecke sind noch vor Entstehung der Figur auf den Karton mit Tesastreifen aufgeklebt - wie wild durcheinander gewirbelte Glieder. Sie bilden den Hintergrund - sie sind hinter dem Stoff - hinter dem Lametta und deuten auf das diesseits gewendete Gesicht, das mit einem LĂ€cheln des Lieb-Seins in die Welt lacht. Sie ist umhĂŒllt von silbernem glĂ€nzendem wirren Lametta - wallendes wehendes bodenlanges Haar oder ein tanzender Schleier - ungezĂ€hmte Lebendigkeit und pure elektrisierende wilde Energie, die die gesamte Figur umgibt.Â
Alles ist am Ende mit vielen Tesastreifen bedeckt, wĂ€hrend der Rautenschleier auf der RĂŒckseite seltsam verletzlich angebracht ist und sich hin und herbiegt. Â
Wenn man den kleinen Karton in der Hand hĂ€lt, dann vibriert, schwingt und tanzt alles federnd und glitzert und reflektiert die Umgebung und wechselt stĂ€ndig sein Aussehen und verbindet Klarheit mit Wildheit und hilft einem mit Schwung die Grenzen zu ĂŒberschreiten.
Schatten im Atelier durch einen Wachsvorhang mit dem "Hohenlied" - an der Wand eine Collage aus der frĂŒhen Kindheit.
Shadows in the studio cast by a wax curtain covered with the âSong of Songsââon the wall, a collage from early childhood.
Living Matter * Lebendige Werkstoffe > Workbook GefÀsse aus Hanf-, Nessel- Flachs-, Ananasfasern mit Alginat Textur: leicht flexibel bis halbfest, formstabil, nicht glÀnzend
Containers made from hemp, nettle, flax, and pineapple fibers with alginate Texture: slightly flexible to semi-rigid, dimensionally stable, non-shiny

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Living Matter * Lebendige Werkstoffe - Workbook > Formen/Shapes Material: Hanf, Nessel, Flachs, Ananasfaser mit Alginat Textur: leicht flexibel bis halbfest, formstabil, nicht glÀnzend
Material: hemp, nettle, flax, pineapple fiber with alginate Texture: slightly flexible to semi-rigid, dimensionally stable, non-shiny
BlÀtter mit Alginaten / Leaves with Alginate
WalnussblĂ€tter ganz oder zerstossen mit Alginat, WalnussblĂ€tter um Holzwolle verpackt und verbunden mit Alginat, Brennnessel mehrschichtig genĂ€ht auf wasserlöslicher Alginatfolie Â
Leaves with Alginate Whole or crushed walnut leaves with alginate; walnut leaves wrapped around wood wool and bound with alginate; stinging nettles sewn in multiple layers onto a dissolvable alginate film
Agar Agar & Bienenwachs & grĂŒne Spirulina mit Schimmelkultur * Agar-agar, beeswax, and green spirulina with mold culture
200ml water 10 g Agar-Agar 14,8 g Glycerine 1 g Spirulina 0,4 g Beeswax pellets
Schimmelkolonie auf Bioplastik aus Alginate, Agar Agar, Glycerin * Mold colony on bioplastic made from alginates, agar agar, glycerin
notes: seems quite dry on the 2nd day - must be well observed - or continue drying in the oven - 11.8 mould because forgotten. Recipe
Alginate & Sonnenblumenöl* Sunflower oil / Alginate & Leinöl * Flaxseed oil
mit*with Spirulina, Carotin, Rote Beete * beetroot, Nessel * nettle

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Living Matter * Lebendige Werkstoffe - Workbook >process Textur: fest, leicht flexibel bis halbfest, leicht scharfkantig, leicht transparent, stark schrumpfend
Texture: firm, slightly flexible to semi-firm, slightly angular, slightly translucent, shrinks significantly
Alginate, Agar Agar mit Cellulose, Sonnenblumenöl und Glyzerin, - gefĂ€rbt mit grĂŒner und blauer Spirulina, rote Beete, brauner Zucker, Wascherde, Kreide, Tremella, Hibiskus - links frisch, rechts mit Calcium Chlorid besprĂŒht.Â
Alginates, agar-agar with cellulose, sunflower oil, and glycerinâcolored with green and blue spirulina, beetroot, brown sugar, clay, chalk, tremella, and hibiscusâfresh on the left, sprayed with calcium chloride on the right.
Projekt: Living Matter * lebendige WerkstoïŹe
MaisstĂ€rke - Cornstarch lebendige WerkstoïŹe * Living Matter Biomaterials from Algae and StarchResearch project from Beatrice Oettinger and Klara HonorĂ© - Berlin 2025
Lunaria - Reise und TransformationÂ
âLunariaâ wurde zu einem Wettbewerb mit anschlieĂender Ausstellung nach Tasmanien in Australien geschickt. Das Kleid besteht aus Transparentpapieren, die mit Tapioka getrĂ€nkt hundertfach geknĂŒllt wurden, dann zu Taschen verarbeitet, die sich um einen Pagodenrock voluminös stapeln, in denen farbige transparente Papier eingesteckt sind. Auf Rock und Oberteil sind mehr als 100 Röhrchen angebracht, die in heissen Wachs getrĂ€nkt sind, durch den jeweils die samenlose Scheidewand des Silberblatt (Lunaria annua) befestigt ist. Sie hĂ€ngen an BastschnĂŒren und tanzen wild, wenn sich die TrĂ€gerin des Kleides bewegt - sie setzen einen Kontrapunkt. - jedes Blatt in seiner Einzigartigkeit.  Eine Mischung aus grober zerknĂŒllter Robustheit und feinster glĂ€nzender Zartheit und Zerbrechlichkeit.Â
LunariablĂ€tter wurden mit Wachs getauchte Röhrchen angebracht - ein Bild, und auf die dreidimensionalen Strukturen im Mikrobereich der Zellulose hinzuweisen. Sie sollten die Leuchtkraft der zarten HĂŒllen der Lunaria BlĂ€tter sichtbar machen. Sie hingen an BastschnĂŒren und tanzen wild, wenn sich die TrĂ€gerin des Kleides bewegt - sie setzen einen Kontrapunkt. - jedes Blatt in seiner Einzigartigkeit. Â
Ich habe dem Kleid eine eigene Reisekiste gebaut, da jeder Zentimeter mehr Volumen 10 Euro mehr kostete und die Wettbewerbsbedingungen die Ăbernahme der Reisekosten an die KĂŒnstler delegierten. Das Kleid wurde nach einer 4 wöchigen Ausstellung in Tasmanien zurĂŒck nach Berlin geschickt. Deutschland hat ihm zweimal die Einreise verweigert - die GrĂŒnde wurden nicht kommuniziert: war es das MaĂ, der Inhalt, fehlende Formulare? LĂ€hmender Stillstand.Â
Nach 8 Monaten hatte das Kleid ĂŒber 100.000 Kilometer zurĂŒckgelegt, hat Wochen verbracht in Containern, FrachtrĂ€umen und PostĂ€mtern. Das Werk wurde nicht zerstört, sondern administrativ unsichtbar gemacht durch eine ĂŒberdigitalisierte Logistikwelt.. Es ist an Grenzen gescheitert, die nichts mit Inhalt, sondern mit MaĂ, Norm und Undurchsichtigkeit zu tun haben. Kunst darf darin zirkulieren, solange sie sich wie Ware verhĂ€lt. Das Kleid hat es nicht getan. Es ist aus der Reihe getanzt. Es wurde vom Meer bewegt, von Winden getragen, es hat Hitze und KĂ€lte erlebt. Es hat die Welt erfahren ohne gesehen zu werden. Es hat sich den Blicken entzogen. Es war physisch prĂ€sent, ist aber Ă€sthetisch nicht angekommen. Es hat die Welt berĂŒhrt, ohne gesehen zu werden.
Das Werk wusste mehr ĂŒber sein Schicksal als die Systeme, durch die es ging.  Das Kleid war auf Reise und VerĂ€nderung vorbereitet: einfache zerknitterte Papiere, in sich nicht mehr zerstörbar, dazwischen eingebettet zarte zerbrechliche Pflanzen auf Wachsröhrchen. Die hauchzarten HĂŒllBlĂ€tter der Lunaria Pflanze kamen zum gröĂten Teil unzerstört an, aber wachsdurchtrĂ€nkt und plattgedrĂŒckt. Sie waren in der Hitze der Reise geschmolzen. Bereits frĂŒher habe ich Lunaria als Metapher fĂŒr das hauch-zarte empfunden: eine seidige SpiegelflĂ€che fĂŒr Reflektionen. FĂŒr das Leuchten in der Sonne. Das Rascheln im Wind. Darum steht es auch fĂŒr VergĂ€nglichkeit und Erinnerung. Und auf English honesty: Ehrlichkeit. Was bleibt ist nicht Besitz, sondern Erfahrung. Nicht Ankunft, sondern Bewegung. Wachs symbolisiert Verwandlung und VergĂ€nglichkeit: er wechselt den Aggregatzustand von fest zu flĂŒssig und symbolisiert damit Transformation. Es ist ein Symbol fĂŒr VergĂ€nglichkeit, aber auch fĂŒr das Weiterleben durch das âOpferâ (der Kerze).
Das Werk hat sich auf der Reise transformiert. Die Reise ist selbst Bestandteil der Arbeit. Obwohl ihm die RĂŒckkehr verweigert wurde, erzĂ€hlt es davon, dass selbst das Zarteste Widerstand leisten kann, nicht gegen die Welt, sondern in ihr.Â
Das Kleid auslösen Am Ende stand eine Entscheidung: entweder die hohen RĂŒcksendekosten durch einen privaten Dienstleister zu tragen â oder das Kleid in Australien vom Veranstalter vernichten zu lassen. Ein Kunstwerk, das keinen materiellen Wert im ökonomischen Sinn besitzt, aber Raum beansprucht: im Atelier, im Denken, im Leben. Das Kleid erhielt kein Preisgeld. Nur eine unbezahlte Auszeichnung: Highly Recommended. Eine symbolische Anerkennung ohne strukturelle Verantwortung. So addierten sich zu unbezahlter Arbeit, Material und Zeit weitere 1.000 Euro allein fĂŒr den Transport. Dass die Veranstalter nichts beigesteuert haben, verstĂ€rkt den Eindruck: Kunst soll da sein, soll glĂ€nzen, soll international sein â aber bitte ohne Aufwand, Risiko oder Verantwortung fĂŒr die Institution. Diese Situation ist kein Einzelfall, sondern Teil einer Gegenwart, in der Kunst international gedacht, aber lokal blockiert ist; eingeladen, aber nicht getragen; ausgezeichnet, aber nicht abgesichert. Institutionell sichtbar, strukturell allein gelassen. Die Entscheidung, das Kleid zurĂŒckzuholen, war keine rationale. Sie war eine kĂŒnstlerische. Denn Vernichtung hĂ€tte Stillstand bedeutet â Anpassung an eine Logik, in der Kunst nur dann existiert, wenn sie reibungslos zirkuliert. Die RĂŒckkehr des Kleides ist kein Sieg. Sie ist eine Transformation.Â
Nach seiner Ankunft habe ich alle Taschen aufgeschĂŒttelt und zurecht geknittert. Und durch die WĂ€rme meiner Finger, die sich vorsichtig zwischen die zusammengepressten Röhrchen geschoben haben, wurden sie wieder in ihre ursprĂŒngliche Hohlkörperform zurĂŒckgeschmolzen. Und wenn ich an das Bild des Rocks als die umgestĂŒlpte Innenseite des Körpers anknĂŒpfe, dann habe ich mit dieser TĂ€tigkeit nicht nur die AuĂenseite eines Kleides sondern auch die Innenseite meines Körpers transformiert.Â
Sarah Eick trĂ€gt das Kleid und Andreas von Billy&Hells fotografiert.Â
Der Ehrlichkeit halber: dieser Text wurde zum Teil mit Hilfe von chatgpt verfasst, das mir geholfen hat Worte zu finden fĂŒr ein lĂ€hmendes System.Â
Lunaria -Â Journey and transformation
"Lunaria" was sent to Tasmania, Australia, to take part in a competition followed by an exhibition. The dress is made of transparent paper soaked in tapioca, crumpled hundreds of times and then made into pockets that are stacked voluminously around a pagoda skirt, into which coloured transparent paper is inserted. More than 100 tubes soaked in hot wax are attached to the skirt and bodice, each with a seedless septum of silver leaf (Lunaria annua) attached. They hang from raffia strings and dance wildly when the wearer of the dress moves â they set a counterpoint â each leaf in its uniqueness. A mixture of coarse, crumpled robustness and the finest, shiny delicacy and fragility. I built a special travel case for it, as every extra centimetre of volume cost an additional âŹ10 and the competition rules delegated the travel costs to the artists.
After a four-week exhibition in Tasmania, the dress was sent back to Berlin. Germany refused it entry twice â the reasons were not communicated: was it the size, the contents, missing forms? Paralysing standstill. After eight months, the dress had travelled over 100,000 kilometres, spending weeks in containers, cargo holds and post offices. The work was not destroyed, but made administratively invisible by an over-digitised logistics world. It failed at borders that have nothing to do with content, but with dimensions, standards and opacity. Art is allowed to circulate as long as it behaves like a commodity. The dress did not. It broke ranks. It was moved by the sea, carried by the winds, it experienced heat and cold. It experienced the world without being seen. It eluded the gaze. It was physically present, but did not arrive aesthetically. It touched the world without being seen.
The work knew more about its fate than the systems it passed through. The dress was prepared for travel and change: simple crumpled papers, no longer destructible in themselves, with delicate, fragile lunaria husks on wax tubes embedded between them. The gossamer-thin husks of the lunaria plant arrived largely undamaged, but wax-soaked and flattened. They had melted in the heat of the journey. I had already perceived Lunaria as a metaphor for the gossamer-thin: a silky mirror surface for reflections. For shining in the sun. Rustling in the wind. That is why it also stands for transience and memory. In English, Lunaria annua is called honesty. What remains is not possession, but experience. Not arrival, but movement. Wax symbolizes transformation and transience: it changes its state of aggregation from solid to liquid, thus symbolizing transformation. It is a symbol of transience, but also of continuing life through âsacrificeâ (the candle). The work has been transformed during its journey. The journey itself is part of the work. Although it was denied a return, it tells us that even the most delicate things can resist, not against the world, but within it.Â
Redeeming the dress In the end, a decision had to be made: either bear the high return shipping costs through a private service provider, or have the dress destroyed in Australia by the event organiser. A work of art that has no material value in the economic sense, but takes up space: in the studio, in thought, in life. The dress did not receive any prize money. Only an unpaid award: Highly Recommended. A symbolic recognition without structural responsibility. So, in addition to unpaid work, materials and time, another âŹ1,000 was added for transport alone. The fact that the organisers did not contribute anything reinforces the impression that art should be there, should shine, should be international â but please without any effort, risk or responsibility for the institution. This situation is not an isolated case, but part of a present in which art is thought of internationally but blocked locally; invited but not supported; honoured but not secured. Institutionally visible, structurally left alone. The decision to bring the dress back was not a rational one. It was an artistic one. Because destruction would have meant stagnation â adaptation to a logic in which art only exists if it circulates smoothly. The return of the dress is not a victory. It is a transformation.Â
After its arrival, I shook out all the bags and crumpled them into shape. And through the warmth of my fingers, which carefully pushed their way between the compressed tubes, they melted back into their original hollow shape. And if I refer to the image of the skirt as the inside of the body turned inside out, then with this activity I have transformed not only the outside of a dress but also the inside of my body.Â
Sarah Eick wears the dress and Andreas from Billy&Hells takes the photos.Â
Following on from Honesty: this text was written in part with chatgpt, which helped me find words and structure for a paralysing system.Â
Experimente zu "Fenster aus Papier" Transparentpapiere, mehrfach eingerieben mit TapiokastĂ€rke, teilweise geknĂŒllt, wieder glattgestrichen, beschrieben mit farbigem Marker, durchlöchert, zerstochen und durchzogen mit Bastschnur und eingefĂ€rbten Bienenwachs Röhren
Experiments on âpaper windowsâ Transparent paper, rubbed several times with tapioca starch, partially crumpled, smoothed out again, written on with coloured marker, perforated, pierced and threaded with raffia cord and attached coloured beeswax tubes.

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Papierteig - Paper dough
das hauchdĂŒnne transparente Skzizzenpapier wird mit TapiokastĂ€rke eingeschmiert - ein sehr sinnlicher Prozess. Danach wird es zum Trocknen aufgehĂ€ngt - ein sehr diffiziler Prozess, da sie sich gegenseitig anziehen und dann nicht mehr zu trennen sind. Sie erinnern an Reispapier oder ausgerollten Teig.Â
the wafer-thin transparent sketch paper is smeared with tapioca starch - a very sensual process. It is then hung up to dry - a very difficult process, as they attract each other and can then no longer be separated. They are reminiscent of rice paper or rolled out dough.
knittern knautschen glĂ€tten - crease crumple smoothÂ
knĂŒllen, kneten, glattstreichen und wieder knĂŒllen, kneten, pressen, reiben und wieder auseinanderstreichen, bis das Papier weich und geschmeidig ist. ein sehr gerĂ€uschvoller Prozess
crumple, knead, smooth and crumple again, knead, press, rub and spread again until the paper is soft and smooth. A very noisy process