(Zur Zeit habe ich keinen Antrieb, etwas in Englisch zu übersetzen, aber vielleicht kommt das ja mal wieder :D )
Ich liebe es zu schreiben. Für mich zu schreiben. Für euch zu schreiben. Für unterschiedlichste Zwecke zu schreiben.
Nur leider kam das in letzter Zeit mal wieder zu kurz. Meine ganze Idee, die ich Ende Mai noch hatte (“bilingual blog”), hat sich nach dem letzten Eintrag einfach “verflüchtigt”. So kam es euch vielleicht vor. Mir auch. Irgendwie.
Ich hatte nach der langen Zeit zuhause (Stichwort: Fuß), in der ich mich gelangweilt hatte, vergessen, wie viel man eigentlich immer so “zu tun” hat. Und wie wenig Zeit einem bleibt, Dinge zu tun, die einem wirklich wichtig sind, habe ich in letzter Zeit, also auch der momentanen Zeit wieder gelernt. Denn das letzte halbe Jahr! habe ich mir einfach sehr viel Zeit für die Arbeit genommen, so kam es mir jedenfalls vor. Man sollte besser sagen, “Zeit für die Arbeit geraubt”. Arbeiten, essen, schlafen. Und zwischendrin hatte ich Urlaub. Urlaub!! Ja, Urlaub! Ihr wisst ja, ich liebe URLAUBE! Das waren Lichtblicke. Libellenlichtblicke ;)
Und über diese möchte ich heute gerne berichten, auch wenn ihr schon lange nix mehr von mir gehört habt!
So. Ich beginne mal mit Sri Lanka! Fast den ganzen August hatten wir dafür Zeit. Das letzte Mal war so wunderschön! Und dieses Mal sollte auch wunderschön werden. Diesmal war ich aber nicht allein unterwegs. Ja, ein Teil meiner Familie begleitete mich ungefähr 3 Wochen durch dieses bezaubernde Land. Meine Mama, mein kleiner Bruder und mein Freund Fred. :D Dies war einmal eine ganz andere Reise, als ich es gewohnt bin. Ich war abhängig von anderen und konnte nicht selbst entscheiden, was ich als nächstes so anstellen werde. Aber es war eine Erfahrung wert. Eine super Erfahrung, mit Höhen und Tiefen!
Die Reise war schon durchgetaktet. Das heißt, wir haben gut und genau geplant, wo wir und wann wir dort sein werden. Das hat die Freiheit etwas eingeschränkt. Die Reise war aber trotzdem sehr individuell, da wir keine Hotels besucht haben, sondern in Airbnb Unterkünften und Hostels untergebracht waren. Bis auf eine, hatten wir auch immer Glück mit den Unterkünften. Sie lagen am Anfang in Marawila und in Kalpitiya direkt am Meer. Nur leider auf der Seite der Nicht-Saison, deshalb war das Meer auch nicht so “sauber”. Es waren dort um diese Jahreszeit aber fast keine Touris unterwegs, das machte es wiederum ruhig und entspannt. Für meinen 16-jährigen Bruder und meine Mutter war das das erste Mal in Asien. Sie waren soooo begeistert, schon vom 1. Tag an! Für mich war vieles schon fast “normal”, aber auch immer noch sehr schön. Wir haben uns viele Dinge angesehen und erlebten spontane Aktivitäten, die Fred und ich noch nicht angesehen haben. Zum Beispiel Sigiria und den Berg daneben, dessen Namen ich schon wieder vergessen habe. Dieser ist übrigens viel schöner als Sigiria (der Löwenfels) und das Hochkraxeln macht auch Spaß, ist aber teilweise sehr anstrengend. In Kalpitiya sind wir einen Baobab-Baum hochgeklettert und mit einem Motorboot durch die große Lagune gefahren worden, wir haben unterschiedlichste Arten von wilden Tieren gesehen und konnten Kulturen bewundern, die ihren Alltag noch wie früher – auf abgeschiedenen Inseln inmitten der Lagune – leben. Wir waren sehr sehr aktiv. Waren wandern im Sinharaja Rainforest, Freunde wieder treffen, bergsteigen am Hortons plain, genießen, baden am Strand, rasten an gefüllten Straßenständen und sonnen in der glühenden Sonne. Waren genervt vom Regen, erschöpft von der Hitze, wurden braun und waren voll gefressen. Haben gekotzt und haben geschlafen, haben gelacht und haben geweint. Waren positiv vereint. Ja, es war so. Es gab und gibt dort so viele Dinge, die einfach unvergesslich toll und interessant waren. Ich kann alle Eindrücke in diesem Text gar nicht wiedergeben. Diese Zeit war einzigartig. Danke meine Liebe Mama, Danke mein Lieber Bruder, Danke mein Lieber Fred. Und, danke auch euch Lesern.
Hier ein paar Impressionen:
Es gab danach auch noch einen anderen Urlaub, der ist auch noch nicht lange her. Anfang des Monats war ich dort. In Helsinki, allein! Aber das ist eine andere Geschichte ;)
Ich wünsche euch eine gute und geruhsame Nacht! Bis hoffentlich bald!
Ich liebe es zu schreiben. I love it too write. (Zur Zeit habe ich keinen Antrieb, etwas in Englisch zu übersetzen, aber vielleicht kommt das ja mal wieder :D )