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Misplaced Lens Cap

❣ Chile in a Photography ❣
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Ein Tipp von Nebenan
Was einst als Hobby begann, dient heute zur wahren Geldquelle und ist ein hart umkämpftes Geschäft. Gemeint ist das Bloggen durch diverse Social Media Möglichkeiten wie Instagram, You-Tube, Facebook und Twitter.
Unter dem Begriff Bloggen versteht man das öffentliche Selbstmitteilen anhand von Fotos, Videos oder Texten. Blogger sind Menschen wie du und ich, die uns individuell in ihr Leben mit einbinden möchten. Hier sind keinen Grenze gesetzt: Von bloßen Gedankengängen wie „ich bin so glücklich“ via Twitter, veröffentlichen ihrer Urlaubsfotos per Instagram, Trainingsvideos per You-Tube bis zu ihren Tipps und Tricks aus dem eigenen Kleiderschrank auf Instagram. Mit ihrem digitalen Tagebuch schaffen sie ein Freundin-Verhältnis und wir sind die Betrachter und identifizieren uns besser mit ihnen als mit jeglichen Models aus den Magazinen. Die Bloggerin ist wie die große Schwester, die Vorreiterin & Heldin und wir schauen uns etwas von ihr ab. Sie wird auch anders Fashionista genannt mit der wir per Kommentar einen persönlichen Kontakt pflegen.
Auch die Industrie profitiert von unserem Interesse der Fashionistas, denn Blogger erreichen ihre Zielgruppe und das auf einer völlig neuen Ebene. Sie können die Kaufkraft beeinflussen und daher schließen sich große Industrien und Verlage mit ihnen zusammen. Blogger mit hohen Zugriffszahlen verdienen täglich bis zu einem dreistelligen Betrag beim Benennen und Verlinken der Produkte. Der Schwerpunkt der Kooperationen liegt in der Mode, Beauty und Accessoires.
Hinter all dem Spaß des Bloggens liegt auch ein meist unterschätzter Wert an versteckten hohen Kosten- und Zeitaufwand. Der Beruf des Bloggens umschließt ein all around Talent. Das Equipment wie die Kamera, die Objektive und sonstiges Zubehör müssen stimmen. Sie verfassen Texte, setzten sich mit dem IT Programmen auseinander, vereinbaren Kooperationsverträge und haben ein Händchen unter anderem für die Fotografie und vor allem dem Trend.
Die deutsche 23-jährige Bloggerin Debi Flue aus Bochum erreicht über diverse Chanels via Instagram, Facebook, Tumblr, You-Tube, Snapchat und ihren eigenen Blog täglich über 200.000 direkte Fallower. Schaut selbst auf: http://debiflue.com
Die Macht der Fotografie
Der Begriff Photografie (Fotografie) stammt aus einer Zusammensetzung des griechischen Wortes phos (Licht) und der Endung graphien (schreiben). Zusammengesetzt bedeutet es wörtlich mit Licht schreiben.
Zeichnungen und Fotografien waren schon immer ein fester Bestandteil der Forschung und Vermessung, denn sie dienen dazu zu zeigen, dass ein Ereignis stattgefunden hat. Durch den technischen Fortschritt ist es einfacher, günstiger und für fast jeden Menschen möglich, uneingeschränkt an jedem Ort und zu jeder Zeit zu fotografieren oder zu filmen.
Bilder haben eine große Macht, denn wir mögen durch Erzählungen begreifen, aber wir erinnern uns durch Fotografien. Sie sind oftmals noch einprägsamer als Worte und Sprache. Die Fotografien sind auch durch ihre Mehrdeutigkeit geprägt, denn sie gelten als eine Art Abbild des Geschehenen und als deren Interpretation. So scheint einerseits ein direkter Bezug zum Abbild zu existieren und andererseits sind Bilder offen für ihre vielfältigen Deutungen. #moerder, #held - oder doch lieber - #sohn #schutz.
Das bleibt Jedem selbst überlassen.
Der weltweite Fleischkonsum
Den meisten durchschnittlich informierten Konsumenten und Konsumentinnen sei der Zusammenhang ihres massiven Fleischkonsums und den damit verbundenen negativen Auswirkungen rund um den Globus nicht bewusst.
Über ein Drittel der weltweiten Agrarfäche dient lediglich dem Anbau von Futternahrung für Tiere. Während der Konsum in den Ländern der traditionellen großen Fleischproduzenten des 20. Jahrhunderts wie in Europa und den USA nur langsam steigt, wächst die unersättliche Nachfrage nach billigem Fleisch in Asien.
„Fleisch, vielerorts noch vor zehn, zwanzig Jahren ein Luxusgut, gehort für immer mehr Menschen auch in den Schwellenländern zum festen Bestandteil ihrer täglichen Ernährung.”
In China steigt die Nachfrage vor allem nach Schweinefeisch immer weiter an. Nirgendwo sonst wird so viel Fleisch produziert und verspeist. Bis zum Jahr 2022 dürfte die Produktion um rund 80 Prozent ansteigen. Der Grund ist die Mittelschicht in China und Indien, die sich das immer günstigere Fleisch leisten kann. Auch der internationale Fleischhandel profitiert davon und stieg in den letzten zehn Jahren um 40 Prozent an.
In Indien ist dagegen ein enormes Wachstum bei der Produktion von Büffelfeisch festzustellen. In den letzten drei Jahren hat sich die Produktionszahl fast verdoppelt und die Inder drängen auf den Weltmarkt. Seit dem Jahr 2012 ist Indien zum größten Exporteur von Rind- und Büffelfeisch geworden. Paradoxerweise essen Inder selbst aufgrund des Hinduismus kein Rind, da diese Tiere als heilig gelten. Büffel sind nur etwas kostengünstiger als Kühe zu halten.
Während die Produzenten in Deutschland mit einer glücklichen und heimatverbundenen Tierhaltung werben, kommt es zur Verheimlichung der Nebenwirkungen der Massentierhaltung. Um den Konsumenten möglichst frisches Fleisch zu suggerieren, wird das Fleisch vakuum verpackt und anschließend mit sauerstoffreichem Gas aufgeblasen. Dies dient der Täuschung in Bezug auf die tatsächliche Farbe und Frische des Fleisches.
Dumpingwettbewerbe sorgen für immer neue Skandale mit Gammelfeisch und falschen Deklarationen. Nicht selten informieren Zeitungen immer wieder über BSE, Vogel- Schweinegrippe. Statt Rind bekamen deutsche Konsumenten Pferdefeisch, die Südafrikaner täuschte man dagegen mit Eselsfeisch. Und das indische Büffelfeisch mag in manchen Fällen auch aus illegalen Rinderschlachtereien kommen.
Massenproduktionen an Fleisch sorgen nicht nur für immer neue Krankheiten bei Tieren und Menschen, sie belasten auch das Klima. Nicht selten staunen Menschen über die Veränderung des Klimas auf der Erde. So schadet selbst die Haltung von Nutztieren der Umwelt, da die Nutztiere das Treibhausgas Methan ausstoßen. Methan ist 21 Mal klimawirksamer als die gleiche Menge an Kohlendioxid.
Sweet November

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Der Smog-Chaos
Sämtliche Schlagzeilen schreiben regelmäßig über die dramatische Smog Zustände Chinas. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) soll der Feinstaubwert von 20 Mikrogramm/Kubikmeter weltweit nicht überschritten werden.
Erst vor wenigen Tagen erreichten dramatische Smog-Werte von über 900 Mikrogramm/Kubikmeter, die chinesische Großstadt Harbin. Die Stadt musste auf Grund des großen Chaos zum Teil lahmgelegt werden. Der Luft-, und Straßenverkehr wurde gesperrt und auch die Schulen blieben geschlossen. Erst im Januar hatte die Hauptstadt Peking mit massiven Smog Problemen zu kämpfen. Die Feinstaubwerte waren auch hier besonders gesundheitsgefährdend. Der eigentliche Grund für das Smog Chaos lag in der Einschaltung des städtischen Heizungsnetzes für die alljährlich kommende Winterkälte.
Die Bevölkerung und Natur leiden an der landesweiten Luftverschmutzung. Der schnelle Wirtschaftswachstum sorgte für einen enormen Verbrauch an Kohle und einen hohen Ausstoß an Schadstoffen in die Umwelt. Bei den Billigproduktionen wird wie zu meist den Umweltschutz-Technologien wenig Beachtung geschenkt.
Eine weitere chinesische Stadt namens Linfen, sei sogar laut des Blacksmith Institute, die schmutzigste Stadt der Welt. Anders wird sie auch „Chinas Chernobyl“ gennant. Wer dort lebt, hat eine bis zu 51 Prozentige erhöhte Chance an Krebs zu erkranken. Die verschmutze Luft geht direkt in das Blut und schädigt somit die Lunge. Es gibt eine Vielzahl von Kindern die frühzeitig oder sogar tot zur Welt kommen. Des weiteren sind Knochenkrankheiten sowie das Down-Syndrom und genetische Defekte sind in Linfen keine Seltenheit.
Fakt ist, dass China sich mit einem Betrag in Höhe von 283 Mio. Euro bemühen will die Folgen einzugrenzen und konsequent zu lindern. Laut des Umweltministeriums seien auch die ersten Erfolge erkennbar. Im Juni diesen Jahres wurden neue Gesetze zur Umweltbelastung verfasst, die Umweltverschmutzer zukünftig auch zum Tode verurteilen können.
Man kann nur hoffen, dass sich ab sofort jedes Land den Problemen widmen wird, denn schließlich teilen wir uns alle bloß den einen Planeten.
Hamburgs Küchenmeister
Berüchtigt ist die Hansestadt Hamburg für seine faszinierende Küche in ganz Deutschland. Kaum eine andere Großstadt kann bei der Anzahl der Michelin Sterneküchen mithalten: Das„ Haerlin, Jacobs, die Küchenwerkstatt, das Landhaus Scherrer, Le Canard Nouveau, sowie das Piment sind die Top Adressen für Feinschmecker. Besonders stolz kann das Küchenteam aus dem Vier Jahreszeiten und dem Süllberg Hotel, Seven Seas sein. Sie wurden mit der Auszeichnung „hervorragende Küche“ geehrt und verdienten sich ganze 2 Sterne.
Somit hat die deutsche Küche seit der erstmaligen Vergabe der internationalen Michelin Sterne im Jahre 1966 insgesamt 255 Sterne sammeln können. Zehn der nationalen Lokale wurden sogar mit der aussergewöhnlichen Beurteilung von 3 Sternen ausgezeichnet. Somit hat sich Deutschland direkt nach Frankreich den zweiten Platzerkocht Viele Gäste besuchen die Lokale aufgrund der Auszeichnungen und erfreuen sich an der spitzen Küchenleistung. Anders als zuvor, sinkt das Angebot der Speisekarte, dafür werden die Gerichte viel aufwendiger und exklusiver zubereitet.
Eine schöne Alternative zu den traditionellen Sterneküchen bietet auch ein Konzept mit dem Namen „Kitchen Guerilla“. Die Rede sei von einer mobilen Kocheinheit, die fremde und aussergewöhnliche Standorte von Hamburg bis Paris mit ihrer kulinarischen und vielfältigen Küche verzaubert.
Es sind lange Tafeln aufzufinden, die das konventionelle Konzept von Zweier- und Vierertischen aufbrechen sollen, sodass die Gäste mehr ins Gespräch kommen können. Die künftigen Standorte werden durch das Internet verbreitet.
Das nächste Event der Kocheinheit heißt „Eat & Style“ und bietet drei Tage lang von Freitag, den 18.10 bis Sonntag, den 20.10 im Schuppen 52 sensationelle Streetfood Klassiker an. Angefangen von Burgern, Homemade Chips bis hin zu gerösteten Kaffeespezialitäten wird so einiges an Köstlichkeitengeboten. Mehr unter: www.kitchenguerilla.com
RED BULL , verleiht auch gebrochene Flügel!
Auf dem österreichischem Markt angefangen im Jahre 1987 mit dem Erfrischungsgetränk Red Bull, wuchs ein milliardenschwerer Konzern heran. Auf Grund des zu hohen Koffein- und Tauringehalts wurde es anfangs in vielen Ländern verboten. Heute ist Red Bull in rund 100 Ländern erhältlich. Kein anderes Getränk hat in dem vergangen Jahrzehnt so an Umsatz zugelegt wie die Powerbrause. Kritiker warnen vor dem Konsum mit Alkohol. Das Resultat seien Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle oder Nierenversagen. Ab einem Konsum von mehr als 2 Dosen am Tag leiden viele Verbraucher an Übelkeit, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, Blähungen oder Schlaflosigkeit.
Viele Verbraucher assoziieren Red Bull mit einem Sportgetränk, dass für besondere Beanspruchung mit speziell entwickelter Leistung stehen soll. Anders als erwartet blockiert dieser mit seinem hohen Zuckergehalt die wichtigen Flüssigkeitsaufnahmen im Körper und wirkt durch das Koffein harntreibend.
Das Marketing von Red Bull sei so stark, dass die Experten selbst bei einem Jahresumsatz von etwa 18 Prozent nicht mehr von einem Getränke-, sondern einem Marketingkonzern sprechen. Einige Milliarden werden für Werbung investiert, darunter ein drittel des Jahresumsatzes in Sportsponsoring. Über 500 Extremsportler stehen bei Red Bull unter Vertrag, die das Unmögliche möglich machen sollen. Die Verbraucher erfreuen sich an Bilderbuchgeschichten die immer weiter, höher und extremer neu verfasst werden. Im Dezember letzten Jahres durften wir mitverfolgen, wie der Athlet Felix Baumgartner mit einem Sprung aus der Stratosphäre in Höhe von 39 km auf die Erde zuraste. Mit bis zu 1340 Stundenkilometern stellte er einen neuen Weltrekord auf. Die Kosten des Spektakels lagen bei 50 Mio. Euro, doch die Berichterstattung war 6 Mrd. Euro wert. Verborgen bleibt die Tatsache, dass bereits 6 der bei Red Bull unter Vertrag stehenden Athleten bei Videodrehs ums Leben kamen.
Die Haupteinnahmequellen des Konzerns sind längst nicht ausschließlich die Dose selbst. Sie bieten eine Mobilfunkfirma, einen Musiklabel und seit 2007 machen sie sich vor allem in den Medien breit. Die Kritiker sprechen bereits von klassisch, illustrierten, und humanistisch angehauchten Bildungsmagazinen, die frei von Eigenwerbung sind. Eines der Zeitschriften namens Servus, war im Jahr 2012 das erfolgreichste Magazin in Österreich. Auch die Zeitschrift Terra Mater veröffentlichte nach nur wenigen Monaten mehr Auflagen als im Jahr geplant war. Der Red Bull Media Konzern breitet sich auch im TV aus. Dokumentationsserien der Natur und Wissenschaft werden auf dem Sender Servus und den Terra Mater Serien ausgestrahlt. Die Dokumentationen stammen zum Teil aus eigenen aber auch von der BBC aufgekauften Produktionen.
Im Großen und Ganzen kann man dem Konzern nur gratulieren. Vom Erfrischungsgetränk zum Telefonanbieter, einer eigenen Plattenfirma- und Anteilen in der Medienbranche, hat sich der milliardenschwere Konzern auf dem Weltmarkt neu positioniert.
Fakt ist: In erster Linie ist das Sportsponsoring der Zweck der Vermarktung der Marke Red Bull. Es sei „der Reiz das Limit zu überschreiten, Herausforderungen anzunehmen und Heldengeschichten zu schreiben“. In einem Interview sollte der Gründer Dietrich Mateschitz das Motto von Red Bull gennant haben. „Die größte Gefahr für den Konzern sei ein geringes Interesse“. Somit wird der Film „Mc Conkey“ am Ende des Jahres in den Kinos ausgestrahlt, bei dem der Hauptdarsteller bei den Dreharbeiten verstarb. Die Frage ist, wie weit das tödliche Unglück auch ethisch zu vertreten ist. Stellungsnahme zu den 6 verunglückten Athleten gibt es bislang keine. Zugängig sei Red Bull auch nur durch das Internet, womit auch keine Kritik möglich ist. Es lassen sich auch keine Videos und Informationen der verstorbenen Athleten im Internet finden.
Da fragt sich, wie weit hier der Einfluss eines Imperiums im Spiel ist ?!?
125 Jahre National Geographic
Im Hause von G+J präsentiert die 125 jährige Fachzeitschrift National Geographic bis Sonntag den 14.10 noch seine 55 außergewöhnlichen Farbfotografien der wichtigsten Expeditionen und Reportagen des Magazins. Unter anderem ist das Titelmotiv des afghanischen Flüchtlingsmädchens von dem amerikanischen Fotografen Steve McCurry zu sehen.
Zur Info: Gegründet wurde die Fachzeitschrift im Jahre 1888 in Washington von 33 Forschern. Unter anderem waren es Geografen, Mediziner, Naturforscher, Anwälte, Mathematiker und Pädagogen.
Der Zweck dieser Gründung lag in der eigenen Lehre, sowie in der Verbreitung von geografischen Kenntnissen. Seither wurden mehr als 10 000 bedeutsame Expeditionen und Forschungsprojekte unterstützt. Unter anderem die Expedition zum Nordpol, dem berüchtigten Machu Picchu, zum Mount Everest, der Tiefseeforschung und die Rettung der Mammutbäume. Es arbeiten Journalisten und Fotografen auf der ganzen Welt um die Schönheit der Natur und alte Kulturen einzufangen, aber auch über die Bedrohung der Natur zu berichten. Bekannt ist das Wissensmagazin unter anderem für seine aufwendigen Recherchen und den neutralen/objektiven Reportagen.
Die erste deutschsprachige Ausgabe der National Geographic erscheint im Jahr 1999. Die damaligen Kosten der Zeitschrift lagen bei 5 DM- heute mehr als das Doppelte pro Heft. Seit dem Jahr 2005 werden auch deutsche Reportagen verfasst, die unter anderem im Internet zur Verfügung stehen.
Auch die Kinder sollen nicht zu kurz kommen. Das zweisprachige Wissensmagazin National Geographic Kids soll junge Leser ansprechen. Seit 2004 wird der National Geographic Channel auch im deutschsprachigem Raum ausgestrahlt. Weltweit gibt es den in rund 153 Ländern und in 27 Sprachen zu sehen.
Der Besuch ist daher für jeden Hamburger ein Muss! Eintritt frei!
Gruner + Jahr Pressehaus- Baumwall 11, 20459 Hamburg
Öffnungszeiten: bis Sonntag, den 14.10 , 10-18 Uhr
Menschen auf der Flucht
Das Thema Migration und Asyl sind ein laut umstrittenes Thema. Die Meisten assoziieren anhand der Medien und der Politik, etwas Negatives damit und verstehen den Kontext des Asylkonflikts nicht.
Es gibt vielfältige Gründe, die einen Menschen zur Flucht aus dem eigenen Land treiben. Verfolgung, Folterung, Vergewaltigung, (Bürger)Kriege und die Zerstörung der Existenzgrundlage, sind prägnante Beispiele hierfür.
Nach den Internetangaben der UNHCR sind heutzutage ca. 43 Mio.Menschen auf der Flucht oder befinden sich in flüchtlingsähnlichen Situationen. Weltweite Flüchtlingslager sind Stationen, die sie aufnehmen und unter erschwerten Bedingungen versorgen.
Das weltgrößte Flüchtlingslager ist in Dadaab, welches im Nordosten Kenias liegt. Das Lager liegt etwa 100km von Somalia entfernt, wo auch zu 95% der Flüchtlinge herkommen. Das Lager wurde 1990 für rund 90.000 Menschen errichtet. Heute wird die Zahl der dort lebenden Flüchtlinge auf 300.000 bis 400.000 Menschen geschätzt. Monatlich kommen etwa 5.000 Menschen hinzu. Die Registrierung im Lager kann mehrere Tage dauern, verhilft den Flüchtlingen aber zur Grundversorgung mit Nahrungsmitteln und Wasser und ist für einige Menschen lebensnotwendig.

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Heart in Voh, New Coledonia, France
Wohin mit dem Elektroschrott?
Bei einer Schifffahrt durch den Hamburger Hafen werde ich zur Zeugin der großen Müllcontainer, die gegen geringe Entsorgungsgebühr nach Afrika und Asien geschickt werden.
Es ist ein Milliardengeschäft, schließlich sind die Entsorgungskosten in der EU hoch. Dagegen ist der Elektroschrott in Afrika begehrt und es fallen bis zu 50 Millionen Tonnen im Jahr an.
In Ghana wühlen die Menschen auf der Müllhalde und schlagen sich wiederverwerte Edelmetalle heraus um diese wiederzuverkaufen. Dabei werden Schadstoffe freigesetzt die in die Atmosphäre, den Boden und auf Menschenkörper gelangen.
Inzwischen gibt es über 1.000 Händler in ganz Deutschland. Sie deklarieren den Schrott als Gebrauchtware und somit sind die Umweltbehörden machtlos. Wir hoffen und warten auf ein neues Gesetz.
Ein trauriges Ende für die Hamburger Gartenmesse
Am Freitag den 13.10.2013 geht die erste Saison der neuen internationalen Hamburger Gartenmesse (abgekürzt: IGS) zu Ende. Die IGS präsentiert eine Ausstellung des Garten -und Landschaftsbaus, der Pflanzenzucht sowie eine Vielzahl von verschiedenen Gartengeräten und Möbel. Die Stadt hofft mit diesem Projekt auf eine weitere Tourismusattraktion.
Mit einem Verlust von 21 Mio. Euro ist das Ende jedoch bitter.
Es sind nicht einmal die Hälfte der erwarteten Besucher gekommen. Kalkuliert haben die Experten mit 2,5 Mio. Besucher, besichtigt haben allerdings nur 1,2 Mio. Menschen die Bundesgartenschau seit ihrer Eröffnung.
Die Gründe seien laut der IGS das schlechte Wetter, die nicht zufriedengestellten Medien und ein Marketingfehler. Fragt man allerdings die Besucher, so beklagen sich viele über die zu hohen Eintrittspreise und die zu vielen vorhandenen Baustellen auf dem Gelände. Und tatsächlich hat die Tageskarte einen immensen Preis. Sie kostet stolze 21 Euro für den normalen Bürger und hat selbst im Oktober ihren konstanten Preis, selbst da wo viele Pflanzen längst verblüht sind. Auch über den Hamburger Sommer konnte man in diesem Jahr nicht klagen, was die IGS als Ausrede für die mangelnde Besucherzahl verwendete.
Ärgerlich ist es allerdings, dass die 21 Mio. Euro mit Hilfe von Steuergeldern finanziert wurde. Die Frage bleibt jedoch offen, ob das Projekt eine gute Investition für Hamburg sei. Diese vieldiskutierte Frage lässt sich wohl erst in den kommenden Jahren beantworten.
Bilanz zum 21. Filmfest Hamburg
Das 10-tätige Filmfest ging am 5.Oktober zu Ende. Junge deutsche und internationale Filmmacher lockten innerhalb von 10 Tagen mit ihren 113 Spielfilmen, 30 Dokumentationen und 10 Kinderfilmen, stolze 40.000 Besucher in die Kinos. Ausgestrahlt wurden die Filme in den Filmstudios Abaton, Cinemaxx Dammtor, Metropolis, Passage, Studio und im Kinosaal 3001.
Der Favorit der Veranstaltung war jedoch der Abschlussfilm „Omar“. Mit Themen der Politik, der heimlichen Liebe & dem israelisch-palästinensischen Konflikt, sorgte der Regisseur für Gänsehaut und Tränen. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr.
(Omar Trailer: http://www.dailymotion.com/video/x1299k3_omar-trailer-festival-2013_shortfilms)
Monsanto, - der multinationalen Saatgut Konzern
Das Hunger- und Armutsproblem ist das größte der Menschheit. Lösungsansätze gibt es einige, doch die wenigsten werden konsequent durchgesetzt. Der Weltentwicklungsbericht 2008 „Agrarwirtschaft für Entwicklung“ stellt viele relevante Forderungen. Stichworte wie „Land“, „Wasser“, „Bildung“ und „Gesundheit“sind der Schlüssel zu einer besseren Welt.
Wissensübertragung aus den Industrieländern, angepasst an lokale Bedingungen, sowie eine Zusammenarbeit von dem „öffentlichen und privaten Sektor, Bauern und der Zivilgesellschaft“ sind daher von Nöten. Aber auch eine „Steigerung und Stabilisierung der einheimischen Produktion ist zu Nahrungssicherheit unverzichtbar“ , da eine größere Unabhängigkeit vom Weltmarkt entstehen muss.
Neben diesen grundlegenden Forderungen muss meiner Meinung nach die Wertschöpfungskette, gerade bei multinationalen Konzernen, transparenter werden!!!!
Die rezenten Lebensmittelskandale (Pferdefleisch, Bio-Eier, Futtermittel) in Deutschland haben gezeigt, dass stärkere Kontrollen nötig sind. Aber auch zuvor wurde immer wieder über Rückständen von Antibiotika etc. in Lebensmitteln diskutiert. Doch die Konzerne sind nicht bereit transparenter zu werden. Für sie zählt in der Regel nur die Gewinnmaximierung.
In den vergangenen Jahren ist die Marktmacht des Agrobusiness stetig gewachsen, insbesondere durch die Handelsliberalisierung, die Freigabe von Wechselkursen, die Ausweitung der Transportmöglichkeiten, die wachsenden Anforderungen an Nahrungsmittelsicherheit, den Zusammenbruch von Rohstoffabkommen wie z. B. für Kaffee. Die Konzerne legen die Preise fest, sie bestimmen die Regeln, sie können die Konkurrenz unter den Produzenten und Zulieferern ausnutzen. Inzwischen kontrollieren in vielen Branchen einige wenige Unternehmen den Markt.
MONSANTO gilt als Paradebeispiel für die unaufhaltsame Oligarchie der multinationalen Agrarkonzerne. Ein Indiz hierfür ist, dass 90% aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto, dem weltweit größtem Anbieter, stammen.
Ende der 1970er Jahre nahm die frühere Chemie-Firma Monsanto die Entwicklungsarbeit an gv-Pflanzen auf. 1994 erteilte die US-Regierung die Zulassung für gv-Saatgut. Monsanto wurde auf Anhieb Marktführer. 1980 wurde die Patentierung von gentechnisch veränderten Lebensformen in den USA erlaubt. In den 1980er und den frühen 1990ern sicherte sich Monsanto den Zugriff auf Genbanken privater und öffentlicher Forschungseinrichtungen und erwarb in den USA einige bedeutende Patente auf gentechnische Methoden.
Durch die starke Lizenzierung der pflanzenbiologischen Technologien wird die Forschung im Bereich der Gentechnik im privaten und öffentlichen Sektor behindert, da der Zugang auf patentierte Technologien eingeschränkt ist.
Die Patentrechte ermöglichen Monsanto Landwirte auf Jahre hinaus vertraglich zu binden, denn sobald das Herbizid „Roundup-Ready“ eingesetzt wird besitzt Monsanto ein Patent auf sogenannte Roundup-Ready-Nutzpflanzen.
Zwischen 1999 und 2005 kaufte Monsanto für mehr als 13 Milliarden Dollar überall auf der Welt Saatgutfirmen, um ihren Platz an der Spitze der Saatgutindustrie zu verteidigen und die Marktführung bei Mais, Soja und Baumwolle zu erlangen.
Viele Bauern werden ungewollt dazugedrängt mit Monsanto zusammenzuarbeiten, da aufgrund des Aufkaufs der Konkurrenz in den USA kaum noch gentechnikfreies Saatgut zu erwerben ist.
Der Vertrag mit Monsanto legt zusätzlich fest, dass bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr Monsanto drei Jahre lang umfassende und Kontrollen jeder Zeit vornehmen darf. Dies beinhaltet Zugang zu den Feldern und Kornspeichern, sowie Einblicke in Steuerbescheide, Kassenbücher und Papiere der Kinder. Außerdem dürfen die Landwirte kein eigenes Saatgut aus ihrer Ernte zurückgewinnen, sondern müssen erneut auf Monsanto-Saatgut kaufen. Haben Landwirte diesen Vertrag einmal unterzeichnet, stehen sie in einem starken Abhängigkeitsverhältnis.
Inzwischen ist in Nordamerika schätzungsweise die Hälfte allen konventionellen Mais- und Soja-Saatguts und fast das gesamte Raps-Saatgut mit patentierten Genen kontaminiert.
Dadurch verlieren die US-amerikanischen Landwirte ca. $300 Mio. pro Jahr, da gv-Getreide in Europa nicht absetzbar ist.
(Tipp: http://www.youtube.com/watch?v=OuRxppqKQds)

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Hurra- die Bundesbürger sind wieder wahlfreundlicher geworden
Im diesem Jahr waren 61,8% der in Deutschland lebenden wahlberechtigt. Davon sind 3 Mio Menschen Erstwähler.
Die alten Zeiten in der sich 80 % der Bundesbürger beteiligten, sind Geschichte. Bei der letzten Wahl im Jahr 2009 war die Zahl der Beteiligten so niedrig wie bei keiner Bundestagswahl zuvor. Nur 70,8% der Wahlberechtigten gaben Ihre Stimme ab und dies entsprach einem Rückgang von 6,9% im Vergleich zu der Wahlbeteiligung im Jahr 2005. Fest steht, dass weiterhin die Wähler über 60 und unter 70 Jahren die fleißigsten Wähler geblieben sind.
In diesem Jahr moderierte unter anderem der ProSieben Entertainer Stefan Raab das Kanzlerduell. Der Grund war seine Popularität bei der Jugend. Fest steht, das der Alltag der 14-39 jährigen durch Social Media wie Facebook und unterhaltsame Sendungen wie TV-Total geprägt sind. Die Erstwähler werden somit aktiv auf Facebook, Twitter und You-Tube angesprochen.
Kann dies das der Grund dafür sein, dass die Bundesbürger wahlfreundlicher geworden sind?
Nur zu schade, dass der SPD Kanzlerkandidat Peer Steinbrück es für keine gute Idee hielt Herrn Raab dabei zu haben. Er ist der Meinung: „Nein, Politik ist keine Unterhaltungssendung, sondern ein ernstes Geschäft, ohne dass es dabei humorlos zugehen muss.”
Die Wähler haben ihren Hausaufgaben gemacht. Nun ist abzuwarten zu welcher Koalition die Politiker sich entscheiden und ob sie ihr Wahlversprechen auch halten werden.
Der bereits im Jahr 1891 gegründete Circus Busch steht für „Liveunterhaltung und einer Vielzahl hauseigener Tiernummern“. Vom 20.9 bis zum 14.10 gastiert der Circus auf dem Gelände Heiligengeistfeld in Hamburg. Es heißt, man freue sich über die strahlenden Augen der Kinder und wolle die Rückkehr der längst vergangen Kindheitsträume wecken.
Nicht allein die Tierschutzorganisation Peta übt scharfe Kritik besonders an der Haltung der 2 verhaltensgestörten Elefanten aus.
Eine Liste von dutzenden Vorwürfen und Busgeldverordnungen ist in den Medien über den Circus Busch zu finden. Die Liste ist lang und beginnt bei der Überschreitung von Absperrungen, das Einschlagen auf Elefanten und endet bei Ausbrüchen und Misshandlungen der Tiere.
Laut ihrer Webpage verfügt der Zirkus über großzügige Stallungen, Freilaufgehegen und auch über moderne Spezial-Transporter, die den Tieren eine optimale Bedingung garantieren sollen.
Fraglich ist allerdings, wieso der Circus seit über 20 Jahren zu Bußgeld insbesondere auf Grund des schlechten Transportes verdonnert wird. Die Transporter hatten im Jahr 2002 zu wenig Platz für die 3 Elefanten. Somit war nicht mal ein Elefant in der Lage sich über den gesamten Transport hinzulegen. An einigen Nächten mussten die Tiere in Transportern übernachten. Zum anderen starb vor 8 Jahren der dritte Elefant im Alter von 25 Jahren, wobei es für Elefanten üblich ist 45 Jahrelang zu leben.
JEDE STIMME ZÄHLT. http://tyke2014.de/ (Hier ein Video der Peta zur Wildtierhaltung in Zirkussen)