The live-TV interpreter who said "Sag mal, wie lange wollt ihr bei dem ScheiĂ bleiben?!" has made a statement. I admire him hugely for not apologizing for what he said, or even technically retracting it, at any point in this statement. Instead, he takes the opportunity to make a jab at Trump's inability to put a reasonable sentence together:
Jetzt reagiert auch Dolmetscher Frank Deja, der fĂŒr den Fauxpas gesorgt hatte. "Ich war ĂŒberzeugt, ich hĂ€tte mich stumm geschaltet. Ich habe aber im Eifer des Gefechts die falsche Taste gedrĂŒckt. Wir haben als Dolmetscher sogenannte RĂ€usper-Tasten, mit denen wir uns stummschalten können. Dann geht das eben nicht ĂŒber den Sender â und meine Aussage sollte natĂŒrlich auch nicht ĂŒber den Sender gehen", erklĂ€rt er "n-tv".
Seinen Zwischenruf solle man nicht als politisches Statement deuten. "Nein, das wĂ€re ganz verfehlt. Die politischen Inhalte sind nicht das Problem", meint Deja und fĂŒgt hinzu: "Ich dolmetsche stĂ€ndig Leute, mit deren politischen Inhalten ich nicht einverstanden bin. Das Problem bei Trump war, dass er auf einmal anfing, frei zu assoziieren oder dreimal hintereinander dasselbe zu sagen. Diesen wirren GedankensprĂŒngen zu folgen, ist die Schwierigkeit beim Dolmetschen." Er erklĂ€rt: "Wenn ein Redner mit geordneten Gedanken redet, dann kann man, sobald der Satz angefangen hat, schon ungefĂ€hr erahnen, wie es weitergeht. Man kann auf dieser Welle weiter surfen. Aber bei Trump ist das unmöglich."