Der Zauberlinlehrg Hat der alte Winterkleister sich doch einmal wegbegeben! Und nun sollen uns're Geister endlich wieder sich beleben. Sonne ist am Werke, wärmet uns den Bauch; für die Geistesstärke tut sie Wunder auch. Kalle, Qualle, kecker Recke! Schreibst, zum Zwecke, Zeil'n wie diese statt doch wie die andern alle Dich zu laben auf der Wiese. Komm schon, raus, Du alter Besen! Geh zum Kotti demonstrieren mit den Dauer-Demo-Wesen gegen Wohnungsnot marschieren. Auf zwei Beinen stehe, erhoben aus der Gruft eile nun und gehe an die frische Luft. Brülle! Brülle, linke Zecke, lass, zum Zwecke, Steine fliegen,
um in Klassenkämpferhülle
fremde Menschen zu bekriegen. Seht, sie laufen auf und nieder, tummeln sich im Menschenflusse und mit Blitzesschnelle wieder: Polizei mit raschem Gusse. Schon zum zweiten Male! Wie das Kreischen schrillt! Im Wasserwerferstrahle leert sich schnell das Feld. Bulle! Rolle, manche Strecke, dass, zum Zwecke, Wasser fließe, und mit reichem vollem Schwalle über Bürger sicher ergieße. Stehe! Stehe! denn wir haben deiner Gaben vollgemessen! Hast, ich merk es! Wehe, weh! Das Wort Demokratie vergessen! Ach das Wort, worauf am Ende er das wird, was er gewesen: Mensch im Dienst von Recht und Freiheit, nicht von Geld und Wirtschaftswesen. Immer neue Güsse bringt er schnell herein, Ach! und hundert Flüsse stürzen auf mich ein. Nein, nicht länger kann ichs lassen; will ihn fassen. Das ist Tücke! Ach! nun wird mir immer bänger! Welche Miene! welche Blicke! Frei erfunden, zugegeben, wurde bisher nicht begossen. Bin auf Demos nie zugegen: ich bin politikverdrossen. Hab' genug gelesen, hab' das alles satt. Wie ein Quallenwesen treib' ich durch die Stadt. Radle! radle, manche Strecke um die Ecke hastig schieße ignoriere Ampeln, alle, da das Warten dich verdrieße. Ablenkungen, immer wieder, wie ich mich nur in Dich werfe: Großstadtmeer, so bunt und bieder, schleifst mir stumpf die Geistesschärfe. Wahrlich, brav gesoffen! Das Gehirn zu Brei! Und nun kann ich hoffen und ich atme frei! Ralle! Knalle manche Schnecke dass, zum Zwecke, Samen fließe und mit heißem, vollem Schwalle in die Dame sich ergieße. Saufen, Saufen! Nass und nässer wird's beim Zechen und an Tagen: Welch entsetzliches Gewässer! Selbstmitleid: ich gehe baden. Schön war's auf dem Lande. Ach! Die Not ist groß! Die Stadt, die ich umarmte, lässt mich nun nicht los. Heim nach Schwaben, Kuhdorfwesen! Seids gewesen.
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