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Viele Hunde lieben es sich körperlich auszupowern. So geht’s ja nach Hundetyp mit Herrchen Joggen oder mit Frauchen Radfahren. Profi’s lassen Ihre Vierbeiner gerne vor dem Rad laufen. Und es sind mittlerweile nicht nur „Schlittenhunde“, die solch eine Auslastung genießen.
Das Bikejöring oder Canicross wird immer beliebter und fordert Ihren Hund täglich aufs Neue heraus. Wichtig ist hierbei eine gute Ausrüstung, wie eine Leine mit Ruckdämpfer, einen Bauchgurt und ein sportliches Geschirr.
Die Faster Zuggeschirre von Zero DC gelten als ergonomische Perfektion, da sie sich optimal an den „arbeitenden“ Hund anpassen. Sie sind besonders leicht und anschmiegsam. Der dreilagige Stoff ist atmungsaktiv und wasserabweisend.
Die Geschirre gibt es gewiss für jeden Hund, Sondergrößen können individuell angefertigt werden. Das „Anziehen“ ist mehr als einfach, da das Geschirr über den Kopf des Hundes gezogen, anschließend die Füße durch die dafür vorgesehenen Öffnungen geführt werden.
Die Faster’s erhalten Sie neben anderem Equipment rund ums Thema Zugsport ab sofort unter www.loooma.de.
Jeder freut sich auf die ersten warmen Sommertage, welche man endlich draußen genießen kann. Schnell wird Leine und Halsband gegriffen, das liebe Tier angeleint und raus in die Natur.
Doch ab 20°C ist bereits Vorsicht geboten, da unsere lieben Vierbeiner anders ticken als wir. Da sie nur wenige Schweißdrüsen haben – nämlich an den Ballen ihrer Pfoten – können sie ihre Körpertemperatur nicht so regeln, wie wir Menschen. Hohe Außentemperaturen belasten das Herz und den Kreislauf des Tieres und lassen dessen Körpertemperatur schnell ansteigen (die durchschnittliche Körpertemperatur eines Hundes liegt bei 38 – 39°C).
Ist einem Hund warm, kühlt er sich überwiegend durch das Hecheln - seine Atemfrequenz kann bis zu etwa 400 Atemzüge erreichen. Da er dabei viel Flüssigkeit verliert, benötigen Hunde an heißen Tagen besonders viel Wasser, welches stets ausreichend zur Verfügung gestellt werden sollte. Reicht diese Kühlung nicht aus, sucht der Hund zusätzlich kalte Flächen auf, befeuchtet sein Fell durch Belecken oder geht, wenn möglich, direkt ins Wasser oder in den Hundepool.
Notfall - Hitzeschlag
Akute Lebensgefahr besteht für einen Hund, wenn er in einem Auto der Hitze ausgesetzt ist. Selbst bei geöffneten Scheiben reicht die Luftzirkulation einfach nicht aus, um den Innenraum des Autos kühl zu halten. Schnell sind Temperaturen bis zu 60°C erreicht. Dies hat zur Folge, dass die Körpertemperatur eines Hundes sehr schnell ansteigt. Hat diese eine Höhe von 41°C erreicht, kommt es zu einer akuten Blutumlagerung - lebenswichtige Organe werden nur noch unzureichend durchblutet.
Der Hitzeschlag setzt ein: das Tier hechelt stark, taumelt sogar und das Zahnfleisch ist nur noch hellrot. Im weiteren Verlauf folgen dann Erbrechen, Bewusstseinsstörungen und Krämpfe. Ist die Körpertemperatur bis auf 43°C angestiegen, gerinnt das körpereigene Eiweiß und es kommt zur Ausdehnung des Gehirns. Dieses verursacht (Endstation des Hitzeschlages) einen massiven Druck im Schädel, welcher je nach Schweregrad starke Bewusstseinstrübungen oder gar Bewusstlosigkeit hervorrufen kann. Wird hier nicht sofort eingegriffen, kann das Tier am Hitzeschlag verenden.
Im Übrigen kann es auch beim Spaziergängen oder Radfahren an heißen Tagen zu einer Überhitzung des Hundes kommen. Ist es besonders warm, wollte der Hund lieber daheim gelassen oder in den frühen bzw. späten Abendstunden ausgelastet werden.
Wie erkenne ich rechtzeitig die Überhitzung bei einem Hund?
Um einen Hund vor einem Hitzeschlag zu bewahren, sollte man seinen Hund an warmen Tagen im Auge behalten und bei ersten Anzeichen rechtzeitig reagieren:
Weit herausgestreckte Zunge mit langgestrecktem Hals
Einfallende Augen
Starkes Hecheln
Erschöpfung
Schaumentwicklung vor dem Maul
Nach außen gedrehte Lefzen
Taumeln
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Erlebt ihr einen Hund mit einem Hitzeschlag, ist unverzüglich ein Tierarzt zu rufen und Erste Hilfe zu leisten. Wie geht man dabei vor?
(1) Sollte das Tier im Auto sein, ist es umgehend zu befreien und wenn möglich an einen kühlen, schattigen Platz bringen. Bitte leint den Hund dazu an, da er orientierungslos sein könnte.
Tipp: Sollte es nicht euer eigenes Tier sein, seid ihr berechtigt, die Scheibe des Autos einzuschlagen, um dem Hund zu helfen. Weiteren dazu findet ihr am Ende des Artikels.
(2) Senken der Körpertemperatur – doch Vorsicht: hier muss die Temperatur etappenweise gesenkt werden, da ein zu schnelles Abkühlen zum Schock führen kann. Ist ein Thermometer vorhanden, sollte alle 3 Minuten gemessen werden. Hat die Körpertemperatur des Hundes 39°C erreicht, sollte nicht weiter gekühlt werden, da das Tier sonst bemüht ist Körperwärme zu produzieren.
Tipp: Kühlt zuerst die Beine, dann den Bauch, Brust und den Kopf. Hierfür wären kühle nasse Tücher ideal, die ihr unter den Hund legen könnt. Sind keine Tücher zur Hand, kann auch ein Wasserschlauch oder Eisbeutel genommen werden (hier ist darauf zu achten, dass die Haut im Kontaktbereich nicht erfriert). Eine Massage hilft zusätzlich den Kreislauf anzuregen.
(3) Gebt dem Hund SCHLUCKWEISE zu trinken. Ist das Tier bereits bewusstlos, ist darauf zu verzichten, da es sonst daran ersticken könnte.
ACHTUNG: Ist die Bewusstlosigkeit bereits eingetreten, sollte ein Mediziner eine Infusion zur Hydrierung geben bzw. ist das Tier unverzüglich zum Tierarzt zu bringen.
Vorbereitung auf warme Tage
Erfahrungen haben ergeben, dass Tiere mit guter Kondition durch regelmäßige sportliche Betätigungen besser mit hohen Temperaturen zurechtkommen. Dennoch ist Vorsicht geboten, da ein Hund bei Hitze schnell kollabieren kann. Es wäre ratsam seinen Hund warmen bis heißen Tagen lieber zu schonen. Schattenplätze als auch genügend Wasser sollten vorhanden sein. Will euer Hund nicht so recht trinken, darf ruhig mal zu kleinen Tricks gegriffen werden, in dem ihr salzarme Brühe oder H-Milch ins Wasser gebt (bitte in Maßen). Gassirunden sollten früh oder spät abends getätigt werde. Da der Boden in der Mittagssonne glühend heiß werden kann, sollte in dieser Zeit auf ein Spaziergang mit dem Vierbeiner verzichtet werden.
Gönnt ihr eurem Hund eine ausgiebige Runde im Badesee, achtet anschließend darauf, dass er nicht nass in die Hundebox zurückgeht. Denn Hundeboxen, außer Transportboxen aus Aluminium oder Stahlgitter, können wegen mangelnder Luftzirkulation schnell zur Sauna werden, da das Wasser schwer auf engem Raum verdunsten kann. Ist euer Hund nach dem Schwimmen nass, empfiehlt es sich, ihn an einen schattigen Platz abzulegen und ihn dort trocknen zu lassen.
Sollte eine Fahrt im Auto nicht vermeidbar sein, so ist auf ein gekühltes Auto zu achten. Sollte das Auto abgestellt werden müssen, ist ein schattiger Platz zu wählen. Muss der Hund im Auto bleiben, sollte das Auto unbedingt alle paar Minuten kontrolliert werden. Habt ihr Stahlgitter- oder Aluboxen im Auto, kann die Kofferraumklappe geöffnet bleiben. Natürlich können die Transportboxen auch aus dem Auto genommen und an einen schattigen Platz gestellt werden.
Vorsorglich sollte immer ein Erste-Hilfe-Kasten im Auto bereitstehen – vergesst das Thermometer nicht.
Gut informiert: Solltet ihr einen fremden Hund in einem Auto sehen, bei dem ihr der Meinung seid, dass dieser gesundheitlich gefährdet oder gar betroffen ist, so dürft ihr zur Rettung des Tieres die Scheibe des Autos einschlagen. In diesem Fall solltet ihr oder Dritte die Polizei verständigen, da der unbedachte Hundebesitzer über die „Beschädigung“ seines Autos nicht erfreut sein wird.
Auch die Mitglieder vom Sleddogfriendsforum sind sich einig:
"Unsere Tiere laufen ab 20°C nicht mehr am Rad. Wir gönnen ihnen ihre „Sommerpause“ an heißen Tagen bzw. im Hochsommer. Wir haben festgestellt, dass das Gassigehen am Morgen oder in den Abendstunden unsere Tiere zufriedenstellt. Genügend Abwechslung bieten wir ihnen mit bereitgestellten „Planschbecken“ oder kleinen angelegten „Sandbereichen“, an denen sie einfach Hund sein dürfen und nach Lust und Laune Löcher buddeln können. Ist dem ein oder anderen Vierbeiner einmal langweilig, erobern wir ihr Herz mit köstlichen Leckereien, wie Kauknochen oder Frischfleisch.
Ein Appell an alle nordischen und nicht nordischen Hundebesitzer: Bitte habt immer genügend Wasser für euren Hund auf Ausflügen dabei. Er wird es euch danken!"
Weiteres zu dem Thema erfahrt ihr im Beitrag von Tasso durch Klicken des Links:
TASSO-TV-Thema: Hunde im Backofen
Sportliche Eleganz - das Faster Plus Zuggeschirr

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Euer Hund steht auf Leckerchen ? - Wir haben sie in einer erlesenen Auswahl <3
Der Husky ist stets für neues und Herausforderungen zu haben. So hat er sich heute in den Kopf gesetzt im Hindernisparcours einen neuen Schnelligkeitsrekord aufzustellen.
Zu dumm, dass Mr. Husky ein wenig selbstverliebt ist und in der letzten Sekunde besseres im Sinn hat. ^^
Wer schon einmal einen lauffreudigen Hund gehabt hat, der sehnte sich sicherlich nach einer adäquaten Auslastung für seine Fellnase.
Zughundesport ist eine gute Möglichkeit und das Dogscooting ist eine besondere Form davon. Betrieben wird Dogscooting mit einem Tretroller für Erwachsene anstatt eines Schlittens, Fahrrades oder eines Trainingswagens. Dabei müssen es nicht immer Huskies sein, die zum Einsatz kommen. Geeignet sind alle ausgewachsenen und gesunden, mindestens mittelgroßen Hunde.
Zughundesport „ohne Schnee“
Dogscooting zählt zu den "off snow" Zughundesportarten, da es meist während der schneelosen Zeit betrieben wird. Wann und wo das Dogscooting entstanden ist, kann man wahrscheinlich nicht exakt bestimmen. In Europa, Neuseeland und Australien ist der Sport seit den 1980ern bekannt. Allen Zughundesportvarianten ist aber gemeinsam, dass die Musher, die Schlittenhundeführer, in der schneelosen Zeit von Oktober bis Dezember und später im Frühjahr eine Trainingsalternative für ihre Hunde suchten.
Wenig Ausrüstung - viel Spaß
Viel Ausrüstung braucht man eigentlich nicht. Ein gutes Zuggeschirr z.B. ein X-Back oder das Lash von ManMat, eine Zugleine mit Ruckdämpfer und einen Tretroller. Oder für die Alternativsportart „Bike-Jöring“ ein geländetaugliches Fahrrad.
Internationale Wettkämpfe oder auch nur Hobby
Mittlerweile sind Dogscooting, wie auch das Bike-Jöring, als „Dry Land Mushing“ feste Sportarten Schlittenhundesports. Natürlich gibt es in den zahlrechen Klassen internationale Wettkämpfe. Teilnehmerzahlen von 300 Startern mit über 1.000 Hunden aus 21 Nationen finden weltweit, auch in Deutschland statt. Zudem werden weltweit verschiedene Mitteldistanz (200-500 km) und Langdistanzrennen (bis zu 1.820 km) veranstaltet.
Aber auch ohne Wettkampfambitionen kann man sehr viel Freude an der Arbeit mit seinen ziehenden Hunden vor einem Gefährt finden. So kommen schnell in einem Jahr mehrere Tausend Kilometer Strecke zusammen. Nur über eines sollte man sich im Klaren sein, auch wenn überwiegend „off snow“ gefahren wird, Zughundesport ist und bleibt eine Wintersportart und der Musher sollte sich bei Minusgraden, Wind, Regen und dem allgegenwärtigen Matsch in der frostfreien Zeit draußen zu Hause fühlen. Weitere Informationen finden sich unter www.dogscooting.de.
Eigentlich wollten wir für schöne Aufnahmen für den Flyer machen. Wuotan hat da wohl etwas falsch verstanden.
Dennoch haben wir dieses bezaubernde Bild knipsen können - guter Hund <3

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Na, schon mal leckere Hundeplätzchen selbst gemacht?
Hier ein tolles Rezept - SCHLAPP SCHLAPP Euer Woutan
* * *
ZUTATEN:
175g Parmesankäse (gerieben) 50g Petersilie (fein gehackt) 120g Maismehl 125ml Hühnerbrühe
ZUBEREITUNG:
Vermischt alle Zutaten gut und gebt die Mischung Esslöffelweise auf ein eingefettetes Backblech. Nun werden die Kekse bei ca. 10 Minuten in den Ofen gesteckt. Solltet ihr euch nicht sicher sein, ob sie fertig sind, dann kann man sich auch am schmelzenden Käse orientieren.
Besonders süß - ihr dürft den Teig gerne ein eine Ausstechform geben, damit er auf dem Backblech in Form bleibt.
GUTES GELINGEN & SCHNALZENDE HUNDEZUNGEN
PS.: Nährstoffgehalt für eine Portion:
52kcal, Eiweiß 3,3g, Kohlenhydrate 4,9g, Zucker 0,1g, Ballaststoffe 0,4g, Fett 2,3g, gesättigte Fettsäuren 1,3g
Schöne Bikejöringleinen gibt es auf loooma.de/blog/
Viele Hunde lieben das Toben mit Hundespielzeug oder dem Stöckchen. Allerdings sind Spielzeuge, wie Bälle, Kong, Frisbee, Seilstücke oder Ringe eine bessere Alternative als das „klassische Stöckchen“. Denn der Stecken hat nicht selten Verletzungen im Rachenraum durch die unebene Beschaffenheit oder aber Holzabsplitterung zur Folge. Auch werden durch Ball, Kong und andere Hartgummispielzeuge völlig neue Spielmöglichkeiten eröffnet, so kann Bello seinen Hartgummiring selbst in die Luft katapultieren und ihn im Anschluss auch wieder auffangen. Der noch so beliebte Ball oder Kong springt in nicht vorhersehbare Richtungen und animiert das liebe Tier zum Fortsetzen seines Spielens.
Beim Spielen ist das Auswählen des Spielortes ebenfalls sehr wichtig. Denn durch das Fixieren des Lieblingsspielzeuges wird die Wahrnehmung der Umgebung erheblich eingeschränkt. So ist es also ratsam, Spielplätze fern von Straßen und großen Menschengruppen zu wählen. Da zu feste Untergründe oder Flächen mit Kies auf Grund der enormen Spielaktivität des Tieres zu Verletzungen führen könnten, sind Spiele auf abgeernteten Wiesen oder Feldern sehr zu empfehlen.
Übermäßiges Spielen kann beim Hund durch den anschließenden Erfolg, die Jagd nach der Beute, aber auch zu einem Suchtverhalten führen. Uneingeschränktes Spielen kann dazu führen, dass Bellos Wahrnehmung stark eingeschränkt ist und alles um sich herum vergisst. Daher ist es wichtig, dass Herrchen oder Frauchen stets Zeiten zum Spielen vorgeben und diese auch eingehalten werden.
Trotz einiger Risiken, die ein Spielen mit dem Hund mit sich bringen kann, sollte ein Hund nie darauf verzichten müssen. Es fördert seine körperliche Auslastung und bietet ihm eine geistige Beschäftigung. Mit welchem Spielzeug der Vierbeiner auch belohnt wird, zu achten ist stets darauf, dass das auserwählte Stück auf die Größe des Hundes angepasst und es intakt ist, um ein Verschlucken des Ganzen oder einzelner Teile zu vermeiden.
Kelly - wie alles begann und die endlose Liebe zum Tier ♥
Frauchen ist eines Tages in eine neue Wohnung gezogen, alles schien perfekt - eine tolle Umgebung, direkt am Wald und See, nette Nachbarn doch eines fehlte noch zum perfekten Zuhause.....
...und zwar, was ich mir schon seit ich klein war immer aus tiefstem Herzen wünschte und doch nie erfüllt wurde..... nämlich einen Hund! Der "Grundstein" wurde uns in die Wiege gelegt - also durchforschten wir das Internet, nach einem passenden Gefährten. Mein Freund fand auf einer Anzeigenplattform eine Anzeige, die uns aufmerksam machte, vom Aussehen her eine bildhübsche Hundedame, ich muss sagen - ich war am Anfang eher skeptisch und unsicher. Nach zwei Wochen war die Anzeige immer noch "online" und mein Freund beschloss, die Besitzer mal anzuschreiben -wie sagt man so schön: "Fragen kostet ja nichts!"
Dann nahm alles seinen Lauf...
Wir vereinbarten einen Treffpunkt, um uns die Hündin mal anzuschauen, total aufgeregt und voller Vorfreude gingen wir beide zu dem vereinbarten Treffpunkt gleich bei uns in der Nähe. Die Schäfidame sprang wild aus dem Kofferraum heraus, anscheinend keinerlei Erziehung, ließ sich nur sehr schwer führen (Halsband/Leine), sehr abgemagert und völlig verwirrt und orientierungslos, rannte sie durch den Wald, ohne uns wahrzunehmen....wir gingen eine Runde mit ihr - in der Zeit erzählten uns die Besitzer einiges von Ihr - wir dachten uns unseren eigenen Teil.... Sie sagten noch, dass sie so schnell, wie möglich vermittelt werden soll und dass sie seit über einem halben Jahr schon nach passenden Besitzern für Sie suchten... Ich war sehr verunsichert, ob ich ihr wirklich die nötige Erziehung und Erfahrung geben kann, die sie noch braucht. Man muss sagen, dass ich auch nicht die größte Erfahrung hatte, solch eine Hündin "aufzupeppeln". Dass ein Hund kosequente Erziehung braucht, ist mir sehr bewusst gewesen, aber dies schien mir erst doch eine "Nummer " zu groß für mich .... deshalb lehnten wir ab, dass wir sie so leider nicht nehmen könnten.
Einige Tage vergingen und egal was ich tat, sie ging mir einfach nicht aus meinem Kopf. Ich musste ständig an Sie denken, schaute mir mehrmals nochmal die Anzeige an. Wir riefen die Besitzer an und sagten, dass wir sie gerne für eine Probewoche nehmen würden, um zu sehen ob wir ihr letztendlich das bieten könnten, was sie brauchet. Gleich morgens am nächsten Tag kam Sie endlich zu uns ...das war der 17. März 2011 genau vier Tage vor ihrem zweiten Geburtstag... Sie schien "friedlicher" als beim ersten Zusammentreffen, wir gingen das erste Mal mit ihr raus. Wir waren am See, was der totale Reinfall war, denn sie versuchte mehrmals sich aus dem Halsband zu reißen und zeigte gleichzeitig panische Angst vor Wasser und als wir noch andere Hunde/Besitzer trafen war nun alles vorbei, sie war sehr unruhig und wollte nur weg.
Es hätte nicht schlechter laufen können...
Wir überquerten eine Brücke, um wieder nach Hause zu gelangen. Gleich daneben ist die Autobahn, die mit Leitplanken abgesichert ist... Auf einmal war eine Person hinter uns und sie bekam anscheinend panische Angst, drehte sich und machte ein Rückwärtsgang - und riss sich aus dem Halsband raus... anscheind völlige Angst auch vor Menschen ließ sie sich nicht heranrufen, nicht locken, nicht anfassen... einfach garnichts. Dann drehte sie sich erneut um und rannte durch die Leitplanken direkt auf die Autobahn rauf......mir schossen tausende Gedanken durch den Kopf... mein Freund hinterher - zog sie da weg, zum Glück erkannten die Autofahrer, dass etwas nicht stimmt und alle bremsten.... für uns ein riesen Schock wir denken bis heute, dass sie einen riesen großen Schutzengel haben musste, der sie beschützt hatte......
Nun hatten wir ein ganz anderes Problem,wie gelangen wir nach Hause? Wir mussten den riesenlangen Umweg nehmen, wo sich keine Brücke befand.... ja, nach ca. geschlagenen drei Stunden kamen wir Zuhause an.Völlig aufgelöst und immer noch mit Tränen gefüllt... Das war der auschlaggebende Punkt, wo ich mir sicher war, dass ich sie nie wieder hergebe und an ihre Besitzer zurückgeben würde -niemals!!! Sie sollte bei mir bleiben .... sei der Weg noch so schwer.... Und somit war sie nun offiziell "mein Hund".
Es folgten aber weitere sehr schlimme Tage, sie hatte nun nach ersten Erkenntnissen vor allem und jedem Angst, sei es das Treppengeländer, das Nachfüllen des Wassernapfes - sie war sehr verunsichert.
In die Küche traute sie sich erst garnicht. Bei Begegnungen mit fremden Menschen zeigte sie Angst und wollte am liebsten ganz schnell weg, sie ließ sich auch von uns sehr ungerne anfassen oder streicheln....
Ebenso bei Hunden, ob es kleine oder große waren...
Das Führen am Halsband und Leine verschlechterte sich von Tag zu Tag... sie versuchte bei jedem Spaziergang sich rauszureißen, es war furchtbar... :( Sie fing sehr stark an zu humpenl,wir stellten sie dem Tierarzt vor, der uns sagte, dass dies "Muskelschmerzen" , eine Art Muskelkater, was bei "Überforderung"kommt, obwohl wir nur kurze Spaziergänge für den Anfang mit ihr machten...und es daher kommt wenn der Hund zu wenig Bewegung hatte und auf einmal "viel in Bewegung" ist. (sie war es nicht einmal gewohnt regelmäßig rauszugehen, unglaublich sogar kurze Spaziergänge machten sie total k.o.)
Da will man sich garnicht weiter ausmalen, was bei den Vorbesitzern alles passiert /falsch gelaufen ist und was sie aus dieser tollen Hündin gemacht haben....
Naja jammern brachte uns wenig weiter, wir haben uns den Problemen gestellt, hatten ganz Google "ausgegooglet", uns über jegliche Hundeerziehung/psychologie informiert, sind in Hundeforen aktiv geworden, wo man sehr wissenswerte Tipps nachlesen konnte. Informierte mich ganz intensiv mit der Rasse "Berger Blanc Suisse" (damals noch Weißer Schweizer Schäferhund), um den Hund an sich noch besser zu verstehen.
Wir versuchten ihr Sicherheit zu gegeben, sodass sie uns langsam ihr Vertrauen schenkte und dementsprechend auf uns einging. Wir fingen jeden Tag an mit ihr zu arbeiten, es dauerte sehr, sehr lange, bis Sie sich darauf eingelassen hatte, wir gingen jeden Tag zum See, um ihr die Angst zu nehmen vor Wasser - versuchten positiven Kontakt zu anderen Hunden und Menschen zu geben, zeigten ihr, dass apportieren und "spielen" mit Bällen, wo sie dann richtig aufblühte...Sie fing sogar an mit anderen Hunden zu toben und zeigte Freude daran, zwar nur kurz und dann ging sie ihren eigenen Weg, aber das reichte uns für den Anfang, wir waren froh, dass sie das überhaupt zugelassen hatte.
Dann traute sie sich sogar Stück für Stück ins Wasser, erst bis zum Bauch und die nächsten Wochen ging sie sogar komplett rein und nun schwimmt sie sogar. Und fing, an den Ball aus dem Wasser zu holen. Es klingt vlt."albern", aber für uns war das ein riesengroßer Erfolg! Zu fremden Menschen entwickelte sie positiven Kontakt und freute sich nun auch mit Schwanzwedeln, wenn Besuch zu uns kam. Sogar die Scheu vor dem Treppengeländer ging von selbst... Nach knapp einem Jahr, in dem sie bei mir lebt, fängt sie an einen "Anzuschauen", nimmt mich wahr, setzt sich neben mich hin und will gekuschelt und gestreichelt werden, was sie nie zugelassen hatte.
....nicht einmal von mir...
Da blüht mir das Herz auf, wenn ich jetzt sehe, was man mittlerweile alles mit ihr geschafft/erreicht hat, am Anfang hätte ich mir das nicht erträumen lassen, dass jemals so sein wird. Wir haben das mit viel Konsequenz, Mühe, Erziehung und ganz viel Liebe geschafft. Sie ist zwar bis heute noch "kein perfekter"Hund, aber so wie sie jetzt ist, ist sie wunderbar und an den "Feinarbeiten" machen wir weiter :) ich bereue keinen einzigen Tag, dass ich mich für "SIE" entschieden habe, im Gegenteil, bin sogar sehr froh und dankbar darüber und für kein Geld der Welt gebe ich sie jemals her!
Frauchen Alexandra und Hündin Kelly
Nordische Hunderassen glänzen regelrecht durch Ihren Anmut, dem optischen Erscheinungsbild, ihre geistige Cleverness und ihren sportlichen Charakter. Das Team von „Nordische suchen ein Zuhause“ ist dem Charme dieser faszinierenden Hunderassen verfallen. Dennoch haben bisher nicht alle dieser zauberhaften Wesen das Glück auf ein liebevolles Zuhause gefunden. Viele warten gefrustet in europäischen Tierheimen oder gar in Tötungsstationen auf die lang ersehnte Rettung.
Wir freuen uns über jedes vermittelte Tier wirklich sehr. Und natürlich über weiteren Kontakt zu den frischgebackenen Hundeeltern. So ist es nicht selten, dass wir Mails erhalten, die uns über die ersten Tage mit dem neuen tierischen Mitbewohner auf dem Laufenden halten. Das ist immer besonders schön, zu sehen, wie ein Vierbeiner ankommt, liebevoll aufgenommen wird und sich zunehmend in sein „neues Rudel“ integriert. Ein besonders schöner Fall war die Hundedame Asja, die in einer kroatischen Auffangstation auf ihr neues Zuhause wartete.
Nun suchen wir fleißiges Teamzuwachs! Wer uns unterstützen möchte, kann jederzeit eine Mail senden - wir freuen uns sehr.
https://www.facebook.com/Nordische.suchen.ein.Zuhause/?fref=ts

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Der gemeine Huskymensch - Homo Sapiens Huskyleinicus. Vielleicht läuft er Ihnen mal über den Weg, irgendwo, inmitten einer hochbewachsenen Wiese beispielsweise. Plötzlich taucht er auf, dieser eigenartige Zweibeiner. Zumeist in starker Rückwärtslage und gleichzeitig extrem nach vorn und schräg abwärts gestreckten Armen. Auf abschüssigem Gelände wirkt dieser Anblick besonders bizarr! Er bewegt sich viel zu schnell, zumindest für einen Spaziergänger. Ein Jogger in dieser Haltung? Seltsam. - Das hohe Gras lässt Sie nicht erkennen, was ihn wohl antreibt. Bleiben Sie einen Moment ganz ruhig stehen und passen Sie gut auf, denn der Spuk ist gleich wieder vorbei. Nur noch wenige Meter trennen Sie von Ihrer ersten leibhaftigen Begegnung mit einem der seltenen Exemplare des Homo Sapiens Huskyleinicus - kurz HSH. Ach, das sind aber mal süße Hunde! Noch bevor Sie diesen wirklich drolligen Satz zu Ende gesprochen haben, ist Ihre eben erst begonnene Konversation auch schon wieder zu Ende. Aus der Ferne hören Sie gerade noch: "Ja, ich weiß", oder etwas ähnliches. Diese doch recht ungewöhnliche Abart des unbepelzten Zweibeiners tritt immer in Gemeinschaft mit einem oder mehreren dieser "süßen Hunde" auf, die in der Kynologie unter dem Namen Sibirischer Husky bekannt sind. Und immer wird eine solche Begegnung für sie völlig überraschend kommen. Das liegt an dem enormen Tempo, welches dieser Symbiose zu eigen ist. Treffen Sie auf das Ganze in Verbindung mit einem Wagen oder Schlitten, der sich höllisch rasch auf Sie zubewegt, so zögern Sie bitte keine Sekunde. Stehen Sie nicht so rum! Aus dem Weg mit Ihnen! Springen Sie zur Seite, in den Graben, auf einen Baum. Jetzt und sofort. Der HSH ist zwar "the leader of the pack" - theoretisch - auf die vorgegebene Geschwindigkeit und die genaue Richtung hat er in der Praxis jedoch nur bedingt Einfluss. Husch, husch - zurück auf die Bäume also! Was genau ist dieser Homo Sapiens Huskyleinicus? Wie ist ein Huskymensch? Was unterscheidet ihn von anderen Menschen? Nun, eigentlich ist er ganz gewöhnlich, so wie du und ich, oberflächlich betrachtet. Er verdient sein Geld mit einem ganz gewöhnlichen Job, fährt ein ganz gewöhnliches Auto, führt ein ganz gewöhnliches Leben ... Theoretisch! Der typische HSH hat ein sehr strapazierfähiges Nervenkostüm und verfügt über ein besonders ausgeprägtes Improvisationstalent. Er ist unglaublich tolerant und extrem geduldig, lebt für seine Hunde und liebt seine Familie, weil sie extrem tolerant und unglaublich geduldig ist. Er ist fast ständig unterwegs und Sie können Ihren Huskyfreund eigentlich nur via Handy erreichen. Theoretisch! Rufen Sie ausschließlich in dringenden Notfällen an. Ein HSH, im Gespann mit den Huskys - das bedeutet Vollgas, höchste Konzentration! Das Handy kann nur unter akuter Lebensgefahr bedient werden. Er hat auch so schon alle Hände voll zu tun. Gerüchte, die Industrie beabsichtige eine, speziell für Huskyhalter entwickelte Freisprecheinrichtung zu bauen, konnten bisher leider noch nicht bestätigt werden. Ein rundum zufriedener HSH lebt in einem Familienverband, dessen einzelne Mitglieder ebenso durch das Husky - Virus infiziert sind. Das ist eher die Regel, als die Ausnahme, denn dieses Virus ist hochansteckend und setzt sich schon nach kurzer Zeit im Cortex des Menschen fest. Es erzeugt den unbändigen Wunsch nach immer noch mehr Huskys. Huskymenschen haben eine, gegenüber der Norm, stark verschobene Werteskala. Karrieredenken war vorgestern, Edelklamotten landen im Altkleidersack, so geht es auch den Highheels vom letzten Sommer, und Flugreisen entbehren jeglicher Attraktion, außer es handelt sich um einen Flug nach Alaska. Outdoorshops werden stark frequentiert, der Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit nimmt dramatische Formen an. Unterhaltungen oder Diskussionen mit einem HSH enden unweigerlich bei den Huskys, egal welches Thema der Ausgangspunkt gewesen sein mag. Selbst von der Nahostkrise oder Ihren durchaus schwerwiegenden Eheproblemen wird Sie ein Husky - verrückter Gesprächspartner freundlich, aber bestimmt abzulenken wissen. Urplötzlich geht es doch wieder um die wirklich relevanten Dinge, die das Leben eben ausmachen. Beispielsweise um den letzten Ausflug, der im Graben endete, die verletzte Pfote eines Hundes, den gerade anstehenden Fellwechsel... Die alten Freunde von früher, also im Jahre X v. H.( vor Husky ), wenden sich mehr und mehr ab, denn der HSH hat, entgegen alter Gewohnheiten, keinen Sinn mehr für Abende in rauchgeschwängerten Kneipen und dröhnenden Discos. Er (oder sie) verbringt das Wenige an freier Zeit lieber im Garten oder auf dem Balkon. Der HSH widmet seinen Hunden mehr Zeit, als jeder andere Hundehalter. Er ist länger mit ihnen im Freien, bedingt durch das ungeheure Laufbedürfnis dieser Spezies. Er redet mehr mit ihnen - allein schon, weil sie dermaßen stur sein können. Er weiß, dass komplizierte Sätze bei einem Husky durchaus angebracht, aber ebenso "erfolgreich" sind, wie die kurzen Kommandos: "Sitz; Platz, Hier. - Er kann sich eigentlich leicht vorstellen, nichts anderes mehr zu tun, als nur noch zu leben. Im Verbund mit den Huskys selbstverständlich. Und das Bedürfnis nach lärmfreien Zonen, menschenleeren Landschaften, windgepeitschten Ebenen wird von Tag zu Tag stärker. Und nichts ist mehr so, wie es war.
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