Viele Hunde lieben das Toben mit Hundespielzeug oder dem Stöckchen. Allerdings sind Spielzeuge, wie Bälle, Kong, Frisbee, Seilstücke oder Ringe eine bessere Alternative als das „klassische Stöckchen“. Denn der Stecken hat nicht selten Verletzungen im Rachenraum durch die unebene Beschaffenheit oder aber Holzabsplitterung zur Folge. Auch werden durch Ball, Kong und andere Hartgummispielzeuge völlig neue Spielmöglichkeiten eröffnet, so kann Bello seinen Hartgummiring selbst in die Luft katapultieren und ihn im Anschluss auch wieder auffangen. Der noch so beliebte Ball oder Kong springt in nicht vorhersehbare Richtungen und animiert das liebe Tier zum Fortsetzen seines Spielens.
Beim Spielen ist das Auswählen des Spielortes ebenfalls sehr wichtig. Denn durch das Fixieren des Lieblingsspielzeuges wird die Wahrnehmung der Umgebung erheblich eingeschränkt. So ist es also ratsam, Spielplätze fern von Straßen und großen Menschengruppen zu wählen. Da zu feste Untergründe oder Flächen mit Kies auf Grund der enormen Spielaktivität des Tieres zu Verletzungen führen könnten, sind Spiele auf abgeernteten Wiesen oder Feldern sehr zu empfehlen.
Übermäßiges Spielen kann beim Hund durch den anschließenden Erfolg, die Jagd nach der Beute, aber auch zu einem Suchtverhalten führen. Uneingeschränktes Spielen kann dazu führen, dass Bellos Wahrnehmung stark eingeschränkt ist und alles um sich herum vergisst. Daher ist es wichtig, dass Herrchen oder Frauchen stets Zeiten zum Spielen vorgeben und diese auch eingehalten werden.
Trotz einiger Risiken, die ein Spielen mit dem Hund mit sich bringen kann, sollte ein Hund nie darauf verzichten müssen. Es fördert seine körperliche Auslastung und bietet ihm eine geistige Beschäftigung. Mit welchem Spielzeug der Vierbeiner auch belohnt wird, zu achten ist stets darauf, dass das auserwählte Stück auf die Größe des Hundes angepasst und es intakt ist, um ein Verschlucken des Ganzen oder einzelner Teile zu vermeiden.