Du kamst wie der Duft von Linden nach einem Gewitter, als hätte die Welt für einen einzigen Abend ihren Atem angehalten.
Ich liebte dich nicht gegen die Zeit, sondern mit ihr.
Ich wusste, dass selbst das Gold auf den Schultern des Abends irgendwann zu Asche aus Licht wird.
Und gerade deshalb war jeder Blick ein kleines Fest.
Deine Hände lernten meine Haut wie eine Landschaft, die sie niemals besitzen, nur erinnern würden.
Wir küssten uns, als schrieben wir mit unseren Mündern einen Namen auf fließendes Wasser.
Nichts bleibt, sagten die Sterne.
Und doch blühten sie jede Nacht.
Vielleicht ist Liebe niemals das Bleiben.
Vielleicht ist sie nur dieses leuchtende Einverständnis, miteinander zu vergehen, ohne je weniger schön gewesen zu sein…















