196 recipes: #68 Italien
Ach, Italien! Was für ein schönes Land! Was für eine leckere Kücke, eine der populärsten weltweit. Letztes Jahr haben wir 2 tolle Familienurlaubsreisen nach Italien gemacht: im Frühling nach Neapel (die Heimat von Pizza!) und im Herbst nach Palermo. Wir hoffen, dass der ganze Covid-19-Pandemie-Spuk irgendwann mal vorbei sein wird und die Normalität nach Italien zurückkehrt. Wir hoffen, dass wir bald wieder nach Italien reisen dürfen und weitere schöne Ecken entdecken werden. Und momentan begnügen wir uns mit unserem virtuellen Besuch. Wir haben Pizza gebacken. Eigentlich ist Lasagne der absolute Favorit meiner Tochter. Wir kochen auch oft verschiedene Pasta-Varianten. Aber Pizza ist wohl das meist bekannte und beliebte italienische Gericht aller Zeiten. Wir haben uns für die traditionellen Pizza Marinara und Pizza Margherita entschieden: klassisch, einfach und super lecker.
Wir brauchen: Für den Teig (davon kann man 6 Pizzas machen) 1 kg Mehl (Tipo 00), etwas mehr zum bemehlen der Arbeitsoberfläche 700g Wasser 10 g Meeressalz 7g Trockenhefe Olivenöl Für Marinara: Knoblauch Oregano Olivenöl Tomatensauce / Tomaten aus der Dose Bevor/danach:
Für Margherita: Basilikum Olivenöl Parmesan Mozarella di Buffala Tomatensauce / Tomaten aus der Dose Bevor/danach:
1. Eine Handvoll Mehl ins lauwarme Wasser geben, gut vermischen. Hefe hinzufügen und ein paar Minuten stehen lassen. 2. 90% des Mehls dazugeben und gut einmischen, bis ein weicher Teig entsteht. 3. Danach entweder auf der Arbeitsfläche mit dem Rest des Mehls bestäubt ca. 20 Minuten mit der Hand kneten oder ca. 10 Minuten in der Knetmaschine. Widersteht dem Impuls, mehr Mehl hinzuzufügen. Wenn der Teig fertig geknetet ist, ist er elastisch und klebt nicht mehr. 4. In eine bemehlte Schüssel reinlegen, mit einem feuchten Tuch bedecken und den Teig gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt, grob 1 Stunde. 5. Den Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche kippen, wurstförmig rollen und in 6 gleiche Stücke schneiden. 6. Jedes Stück sanft zu einem Ball formen, indem man das auf der Arbeitsfläche dreht und die Enden abrundet. 7. Ein Backblech einölen, die Bälle darauf legen, mit etwas Abstand, damit sie nicht später aneinander kleben und im Kühlschrank einige Stunden stehen lassen, der Teig kann bis zu 24 Stunden drin bleiben und “sich erholen”. Jetzt wird gebacken! Am besten sollte man eine Pizza in einem Holzofen backen. Aber in einem Backofen geht es natürlich auch. Ich habe einen Pizzastein, wenn ihr das nicht habt, könnt ihr auch Backblech benutzen. 1. Den Backofen auf die maximale Temperatur vorheizen, zusammen mit dem Pizzastein oder Backblech! Ich habe sowohl bei 300 Grad als auch bei 250 Grad gebacken. Man muss Pizza sowieso gut im Auge behalten, damit sie nicht zu sehr anbrennt. Die Backzeit variiert zwischen 7 und 10 Minuten. 2. Solange der Backofen vorgeheizt wird, den ersten Ball auf die bemehlte Arbeitsfläche vorsichtig kippen. Nicht ausrollen! Man hält den Teig an den Rändern, hebt es hoch und wendet es. Wenn man das hochhebt, wird er sich in der Mitte dehnen. Es braucht etwas Geschick, schaut Euch am besten ein Video an, wie ein italienischer Pizzabäcker sowas macht. Im Grunde soll eine traditionelle Pizza in der Mitte dünn, aber an den Rändern dicker sein. Die dünne Mitte wird belegt. Die Ränder bleiben frei. Legt nicht zu viel Beleg darauf, die Pizza muss nicht in der Sauce oder geschmolzenem Käse ertrinken!
3. Bevor ich die Pizza belege, lege ich auf ein grosses Schneidebrett Backpapier darauf, und darauf vorsichtig den Teig. Danach kann man die Pizza leicht auf dem Backpapier auf den Stein oder auf den Backblech transportieren.
4. Für die Marinara: Tomatensause auf der Pizza verteilen, mit Olivenöl beträufeln, mit Oregano bestreuen und eine-zwei klein gehackte Knoblauchzehen darauf verteilen. Für die Margherita: Tomatensause auf der Pizza verteilen, mit Olivenöl beträufeln, mit etwas frisch geriebenem Parmesan bestreuen, darauf mit der Hand zerpflückte Mozarella (ca. 50-60 g) verteilen und Basilikumblätter. 5. Und jetzt wird gebacken! Die Zeit kann wie gesagt variieren. Ich wünsche allen guten Appetit!
Und das nächste Mal reisen wir nach Jamaika!









