nicht immer alles glauben, was man uns sagt.
Es ist leicht, hier bei Tumblr zu schreiben, man sei Amy, 23 und kÀme aus New Jersey. Und wenn man das liest, zweifelt man dann daran? Ich denke nicht.
Man kann vielleicht an der Sprache, die dieser Mensch nutzt, erkennen, ob er aus diesem Land ist. Aber im Grunde kann man nicht einmal das, weil es unzĂ€hlige Menschen gibt, die mehrere Sprachen gut und sehr gut beherrschen.Â
Vielleicht ist es plausibel, dass âAmyâ ein MĂ€dchen ist, weil sie ĂŒber mĂ€dchenhafte Themen bloggt. Aber wir verĂ€ndern erwiesernermaĂen unser Verhalten, wenn wir unter einem anderen Namen agieren. Amy könnte also auch ein Junge sein, der einfach nur gerne ein MĂ€dchen wĂ€re, aber eigentlich keins ist.
Und 22 ist kaum nachweisbar.
Das ist ein so banales Beispiel, weil im Internet haufenweise Menschen sind, die sich hinter einer anderen IdentitĂ€t verbergen. Nicht, dass das böse wĂ€re, nein. Aber sie sind nicht sie selbst und es ist einfach, die anderen Menschen zu belĂŒgen, ohne dass sie es ĂŒberhaupt bemerken.Â
Ein anderes Beispiel ist eine Unwahrheit im echten Leben. Ich behaupte, dass die meisten SchĂŒler im Unterricht sitzen und jedes Wort ihres Lehrers glauben und nichts davon in Frage stellen, weil ihr Lehrer nun einmal der Lehrer ist und Lehrer sagen laut Klischee nichts Falsches. Und sie nehmen jede Unwahrheit hin, weil es einfacher ist, es einfach zu glauben.
Wir machen das unbewusst und vollkommen unbeabsichtigt, aber, ich glaube, es wÀre von Vorteil, wenn wir uns manchmal fragen: Stimmt das?
Es mag zweifellos vieles richtig sein, aber bei Weitem nicht alles. Gerade als SchĂŒler wird man mit Informationen nur so zugeschĂŒttet und dabei sollte man aufpassen, dass man sich nicht falsche Dinge aneignet.