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Quelle: Murphy Relique
Gelberbrief.
Gelber Brief ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Benachrichtigung, mit der die Schule den Eltern eines Schülers mitteilt, dass die Versetzung überfällig ist. Dies bedeutet, dass der Schüler überqualifiziert ist und nicht weiter die Schule zu Besuchen braucht.
Auch ein Versetzungsschreiben auf einen höheren Rang im Arbeitsverhältnis werden oft als Gelber Brief bezeichnet.
Die Bezeichnung stammt aus dem 18. Jahrhundert, als Königliche Anordnungen häufig auffällig und leuchtend verpackt und gesiegelt werden mussten. Dafür eignete sich Papier, das aus Zitronenschalen hergestellt wurde.
Quelle: Murphy Relique
Blausucht.
Blausucht ist ein Phänomen welches unmittelbar nach der Gründung der blauen sozialen Plattform facebook entstand. Sie bezeichnet den übermäßigen, das heißt gesundheitsgefährdenden und übermäßigen Nutzen davon.
Blausucht verursacht die Vernachlässigung üblicher Lebensgewohnheiten, sozialer Kontakte, der persönlichen Versorgung, da ein Großteil der zur Verfügung stehenden Zeit blau genutzt wird. Im Extremfall kann die blaue Welt zu einem vermeintlich vollständigen Ersatz für sonstige reale soziale Kontakte werden und damit zu sozialer Isolation führen.
Nach außen wird die Sucht verheimlicht oder man will sie nicht wahrhaben, verharmlost sein Verhalten. Häufige Entzugserscheinungen sind schlechte Laune, Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen oder Blauausbrüche.
Quelle: Murphyrelique
Grünlichtmilieu.
Quelle: Murphy Relique

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Grünvorwut.
Quelle: Murphy Relique
Roterdaumen.
Quelle: Murphy Relique
Erkenntnis.
Wo bin ich? Wo stehe ich? Strecke meine Hand aus… Wonach greife ich? Schaue mich um. Langsam bildet sich eine feuchte Schicht auf meinen Handinnenflächen. Ich strecke meine Hand noch weiter aus, sodass alle Muskeln bis aufs Maximum angespannt sind. Fast zu zerreißen drohen. Strenge mich an; spüre den steigenden Schmerz in jeder einzelnen Faser meines Körpers, bis meine Fingerspitzen etwas sanftes, unnahbares kitzelt. Ich weiß nicht was es ist. Spüre mein Herz gegen meine angespannte Brust pochen, als ob es versucht einen Weg nach draußen zu finden. Ich versuche zu fassen, aber die schwarz getränkte Dunkelheit vor meinen schwach glänzenden Augen verbietet mir die Sicht. Greife in eine Gähnende Leere.
Nichts. Es erdrückt mich. Raubt mir den Atem. Aber ich sehe nun. Kann man das Nichts sehen? Ich spüre wie sich meine Augenbrauen anspannen und die Falten auf meiner angestrengten Stirn anfangen sich zu beklagen. Meine tiefschwarzen Pupillen, vergleichbar mit einer ewig währenden Dunkelheit, öffnen und schließen sich, als hätten sie verlernt zu funktionieren. Ich falle. Verliere mich. Halte jedoch die Augen offen. Spüre ein paar verirrte Haarsträhnen gegen mein Gesicht schlagen. Vielleicht sollte ich die Richtung ändern? Grenzen gibt es nur im Kopf. Mein Kopf ist leer. Vielleicht falle ich nicht hinunter? Kann man hinauf fallen?
Plötzlich spüre ich einen heftigen Ruck. Als ob der Zeiger festgehalten wurde; nur für eine Sekunde. Mein Blut hört auf zu fließen. Mein Puls erfroren. Herz. Stille. Ich pralle mit einer solchen Wucht auf, dass ich das Gefühl habe als ob alle meine Knochen zersplittert wurden und nun versuchen, mich von innen zu zerreißen. Kann mich nicht bewegen. Nicht aufstehen. Streiche mir mit Mühe die vor Nässe triefenden Haare aus dem Blickfeld. Spüre trockene Windstöße,die meinen taub gewordenen Füße streifen. Eiskalte Wolken ziehen in sekundenschnelle an mir vorbei. Zeitraffer. Zeitlupe. .
Ich richte mich langsam wieder auf und spüre wie alles Blut wieder sein System findet. Spüre wieder Boden unter den Füßen. Ich stehe. Schreibe meinen Namen an die Wand. Lasse Ängste und Bedenken fallen. Sie sollen wissen, dass ich hier bin. Eine Bestimmung? Eine Berufung? Habe ich nicht. Ich bin meine eigene. Alles begann mit einem Tropfen Tinte auf einem leeren Blatt Papier. Alles was man träumt kann verwirklicht werden. Ich zeichne mir eine Treppe nach Oben. Lächle; und merke wie sich alles an meinem Körper entspannt. Die Leere in meinem Magen, meinen Augen, meinem Kopf und meinen Hände füllt sich wie ein Fass voller Freunde und Erleichterung.
Ich stehe da. Ketten sprengt. Wir sind mehr als ein Titel, mehr als ein Kontostand, mehr als die Daten auf einem Pass. Wir sind mehr als das. Wolkenkratzer mit dem Herzen eines Gewinners. Man muss sich nur trauen es herauszufinden. Ich bringe den Stein zum rollen und schaue ihm glücktrunken hinterher. Lege meinen Kopf in den Nacken und spüre die Luft über mir… .. .
Text: Murphy Relique
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