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Zwei Städte - Zwei Geschichten
Farben spielen in Bildern immer eine wichtige Rolle. Sie geben Bildern eine Note. Die Farben sprechen eine eigene Sprache. Jede einzelne von ihnen untermauert die Geschichte in den Bildern.
Der Uhrturm in Graz bei Nacht im blauen Schein gehĂźllt.
Die Faszination einer Uhr
Die Faszination ein Gebäude zur Abendstunde zu fotografieren ist eine Interessante Abwechslung. Es war ein lauer Sommertag in der steirischen Landeshauptstadt. Die Menschen in der Stadt waren gut gelaunt und genossen das unglaublich tolle Wetter. Viele schlenderten durch die Gassen der Altstadt um ein Eis zu genieĂen, gut zu speiĂen oder einfach den Abend bei einem kalten Getränk ausklingen zu lassen.
Mitgerissen von dieser Laune war ich auf dem Weg zum Schlossberg. Ich wollte zu FuĂ den Berg besteigen und entschloss mich Ăźber die Treppen zum Uhrturm zu steigen. Doch am Schlossbergplatz angekommen, stellte ich umgehenst fest, dass ich Ăźber den bekannten Weg nicht zum gewĂźnschten Platz komme. Es gab eine groĂe Ansammlung von Menschen am Platz.
Auf dem Weg zum Schlossberg
Diese und die Security erlaubten es nicht die Treppen zu benutzen. Diese Situation wirbelte meinen Zeitplan etwas durcheinander. SchlieĂlich begann in ein paar Minuten die blaue Stunde. Zu dieser Uhrzeit wollte ich am Schlossberg sein, um rechtzeitig das richtige Licht fĂźr Aufnahmen nutzen zu kĂśnnen. Die blaue Stunde dauert nicht eine Stunden und deswegen machte sich Nervosität breit. Wie komme ich nun schnell dorthin wo ich hin will? Diese Frage stellte sich mir. Also begann ich zu Ăberlegen.
Graz bei Nacht
Die zu diesem Zeitpunkt nächste MÜglichkeit war die Schlossbergbahn. Diese fährt allerdings nur im 15 Takt auf den Berg. Ich wusst zu diesem Zeitpunkt nicht wann die nächste Bahn fährt, aber ich konnte es versuchen. Mit etwas Glßck konnte ich es noch schaffen rechtzeitig am Gipfel des Schlossbergs anzukommen.
Am Schlossberg
Also machte ich mich umgehenst auf den Weg. In der Talstation angekommen, ßberfiel mich ein Gefßhl der Erleichterung. Die nächste Bahn fährt in zirka drei Minuten. Somit war ich rechtzeitig am Berg. Angekommen, machte ich mich unverzßglich auf den Weg zu meinem ausgesuchten Standort. Doch leider war die Stallbastei nicht der optimale Ort fßr meine Aufnahmen. Dennoch versuchte ich unverzßglich mein Glßck. Nach kurzer Zeit habe ich den Standort gewechselt.
Standortwechsel
Der Standortwechsel war ein notwendiger Teil, um ein wirklich tolles Foto schieĂen zu kĂśnnen. Denn meiner neuer Standort bot einen hervorragenden Blick Ăźber Graz und die Altstadt. Unten tobte die Menge bei der Styriate und oben konnte man die Abenddämmerung genieĂen. Der neue Standort â die BĂźrgerbastei â bot allerdings auch einen ausgezeichneten Blickwinkel auf den Uhrturm.
Der Blick nach oben
Mit dem richtigen Blickwinkel auf Uhrturm konnte das Bild, welches am Anfang des Beitrags zu sehen ist aufgenommen werden. Natßrlich war das Bild nicht orginal so. Einige Bearbeitungen mussten nachträglich durchgefßhrt werden, um diese Geschichte erzählen zu kÜnnen. Trotzdem kann sich das Gesamtergebnis sehen lassen.
Ortswechsel
Reisen wir nun ganz woanders hin. Zu einem Ort, wo man die Stille genieĂen kann und soll. An einen Ort, wo man den Blickwinkel ändern muss, das zu sehen, was auch ich sah.
Der Blick nach oben in Triest
Kein Schlossberg
Ein Ortswechsel erquickt die Seele. Man kann die Gedanken schweifen lassen und sich von unnĂśtigen Ablenken. Manchmal hilft es auch um den Kopf frei zu bekommen. An diesem Ort gibt es keinen Schlossberg. Dennoch spielt diese Geschichte auch in einer Stadt. In einer Stadt, die in Europa liegt und wo man nicht Deutsch spricht. Es war ein warmer Sommertag, den ich nutzte, um die Stadt zu erkunden.
Der Blick nach Oben
Die Ănderung des Blickwinkels ist manchmal erforderlich, um die Welt besser verstehen zu kĂśnnen. Der Durchgang durch einen Innenhof brachte genau dies hervor. PlĂśtzlich während des Durchstreifen des Innenhofes blieb ich stehen. Irgendwas wollte, dass ich meinen Blick nach oben richtete. Dies tat ich ohne zu zweifeln und zu zĂśgern. Es war ein fantastischer Blick. Der blitzblaue Himmel war ohne Wolken zu sehen. So toll, dachte ich. Kurze Zeit später zĂźckte ich die Kamera und setze an.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen
Das oben eingefßgte Bild zeigt nun, was ich durch die Kamera sah. Ein toller Ausblick nach oben in den Himmel. Es lässt einen in Gedanken versinken und die Umgebung vergessen. Bei realer Betrachtung kÜnnte man glauben, man schwebt schwerelos. Es geht nach oben. Ein Ausweg ist nur oben zu finden. Nach oben hin ist es offen. So dachte ich nach dieser Aufnahme.
Wo sind wir eigentlich?
Wir sind in Italien. In Triest um es genauer zu sagen. Dort in einem kleinen Durchgang zwischen den vielen Gassen der alten Stadt am Mittelmeer, fand ich diesen mystischen Ort. Ein besonderer Ort, denn InnenhĂśfe mit Blick nach oben findet man nicht jeden Tag. Der italienische und sĂźdliche Flair geben dem Ort noch eine besondere Note. Es lohnt sich auf jeden Fall die Stadt zu besuchen und selbst einzigartige Orte, wie diesen zu entdecken. Ein Ort, den man nicht im ReisefĂźhrer findet.
Die StraĂenbahn in Triest fĂźhrt nach Villa Opicina.
Mit der StraĂenbahn auf den Berg
Dieses Foto zeigt Schienen der StraĂenbahnlinie Triest â Villa Opicina. Mit eigenen StraĂenbahngarnituren, die schon einige Jahre auf dem Buckel haben, geht es den Berg hinauf. Steil, teilweise sehr steil kämpfen sich die alten Garnituren mit letzter Kraft den Berg hinauf. Man fĂźhlt sich in der Zeit zurĂźckversetzt. Eigentlich kĂśnnte man glauben, die Zeit ist stehen geblieben, wenn die Tram den Berg hinauf fährt. Vorbei an alten Gebäuden und Bäumen kämpft sie sich wacker durch, bis man an einer Haltestelle in einer Kurve zu stehen bleibt. Touristen steigen hier gerne aus und auch wieder ein. Man kann noch etwas weiter fahren und den kleinen Ort Opicina besuchen. Doch viel Sehenswertes gibt es dort nicht zu erkunden.
Die Haltestelle in der Kurve
An diesem besonderen Ort, hat man einen fantastischen Ausblick Ăźber Triest und das Meer. Man sieht zwar nicht den Hauptplatz von Triest. Dennoch ist der Blick einfach unbeschreiblich. Hier sieht man das Zusammenkommen von Bestehendem und der Moderne. Schiffe legen an und wieder ab. Der Verkehr ist in Bewegung. Von dort oben sieht alles so klein und unbeteiligt aus.
Blende: Ć/4
Kamera: NIKON D5100
Urheberrecht: alle Rechte vorbehalten
Brennweite: 18mm
ISO: 100
Verschlusszeit: 1/400s















