So einiges an Text habe ich die letzten Monate mit Blick auf Log-Video an der Sony-Kamera produziert â viele Testclips, Vorlieben und Stolpersteine kamen dabei zustande. Dennoch: Viele der Videos, die ich zu meinen Touren verlinkt habe, sind dann in HLG oder Cine 4 entstanden. Warum?
Das hatte vor allem zwei GrĂŒnde: Einerseits den Autofokus. Wenn ich drauĂen unterwegs bin, oft auch bei gleiĂendem Licht, ist es nicht immer einfach, auf dem kleinen Display zu beurteilen, ob der Fokus passt â und ob er dann auch immer genau das macht, was er soll. Der andere Faktor war eine Mischung aus Farbraum, Conversion LUT und Bearbeitungstools.
Unten möchte ich, ohne dass das eine besondere neue Tour gewesen wÀre, deshalb mal ein aktuelles Sample zeigen, das in S-Log 2 (mit S-Gamut 3) gefilmt wurde. Als Objektiv kam hier das Viltrox 50mm f/2 Air zum Einsatz, da ich einfach nur raus und ein möglichst kleines Setup mitnehmen wollte. Da es an dem Tag sehr windig war, sind einige Aufnahmen nicht unbedingt als "stabil" zu bezeichnen, aber das war mir in dem Zusammenhang relativ egal.
Achtung: Die Bearbeitung wurde wie immer auf einem P3-Display durchgefĂŒhrt, d.h. jeder Rechner oder jede App, die andere Display-Einstellungen nutzt, fĂŒhrt zu einem abweichenden visuellen Ergebnis.
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Es gibt ja schon Kameras, die mich besonders faszinieren â die einen besonderen Charme oder einen mythischen Ruf haben. Dazu zĂ€hlt auch die anfangs der 1990er Jahre auf den Markt gekommene Mamiya 7. Halt, wie jetzt? 6 oder 7? Es gibt beide â und wĂ€hrend die Mamiya 7 (im Format 6Ă7) legendĂ€r ist und zu ebensolchen Preisen gehandelt wird, bleibt die Mamiya 6 (im Format 6Ă6) ein biĂchen im SchattenâŠ
Anfang des Jahres, als z.T. noch Schnee lag, war ich bereits einmal am Langenberger Sender und in der Altstadt. Da ich die Region sehr schön finde, bin ich kĂŒrzlich nochmals dort gewesen: Ein StĂŒck abwĂ€rts vom Sender Richtung SĂŒdosten verlĂ€uft der Höhenweg, der sich oberhalb vom Deilbach bis herunter kurz vor Wuppertal zieht. Der Name ist Programm, denn eines hat man hier reichlich: Eine wunderbare Rundumsicht, die keine Fragen offen lĂ€sst, warum das Bergische Land Bergisches Land heiĂt â es ist ein hĂŒgeliges Auf und Ab. Entlang des Höhenwegs begegnen wieder viele land- und viehwirtschaftliche Höfe, von KĂŒhen ĂŒber Pferde bis zu HĂŒhnern ist hier alles vertreten. Auch kleine Hof-Automaten finden sich, an denen man bspw. Eier kaufen kann. Ich bin dem Höhenweg zwar nur bis Auf dem Bemberg gefolgt, da ich von dort aus eine Rundtour zurĂŒck nach Langenberg und zum Parkpltz am Bismarckturm machen wollte, allerdings kann ich dieses TeilstĂŒck bedenkenlos als Einstieg in die Region empfehlen, da man hier vieles von dem geboten bekommt, was fĂŒr die Elfringhauser Schweiz typisch ist.
Ein durchaus unerwartetes Erlebnis war ein kleiner tierischer FĂŒhrer, der mir Auf dem Bemberg fast 300m lang den Weg gewiesen und dabei lange Zeit keine Ambitionen gemacht hat, wegzufliegen. Da sowas nicht jeden Tag vorkommt, habe ich es mir nicht nehmen lassen, das Szenario mit dem Handy mitzufilmen (s.u.). Ich kann nicht mit hundertprozentiger Sicherheit und Fachkunde sagen, was fĂŒr ein Vogel es war, allerdings erinnerte er in seiner GröĂe und Gefiederstruktur sehr an eine Meise; seine Zeichnung war jedoch anders als die, die man bei Kohl- und Blaumeisen sieht. Es könnte aufgrund der schwarzen Haube und der insgesamt eher blassen Farbgebung eine Sumpfmeise sein. Auf jeden Fall hat er mir zuverlĂ€ssig den Weg gewiesen â wir tun mal so, als hĂ€tte ich keine Karte dabei gehabt .. ;-)
Fotos und Videos sind dieses Mal nur auf dem Höhenweg entstanden. Bilder der Langenberger Kirchen, des BĂŒrgerhauses usw. habe ich im Januar ja bereits gemacht. Ich zeige die Bilder und Videos heute zuerst, da ich an den Videoteil eine lĂ€ngere Nachbesprechung anknĂŒpfen möchte. Hier also erstmal die EindrĂŒcke von der Tour:
Die Videos wurden auf dieser Tour mal wieder mit Cine 4 gefilmt, dieses Mal sogar mit der maximalen Bitrate (100 mbps). Dennoch muss ich nach der Bearbeitung aller Clips zu dem Schluss kommen, dass die gesamte Tour wieder einmal das reinste PlĂ€doyer dafĂŒr war, warum ich S-Log mittlerweile doch deutlich bevorzuge:
Wie in einigen Clips zu sehen, haben die LichtverhĂ€ltnisse stĂ€ndig gewechselt, weil die Sonne immer wieder mal hinter Wolken verborgen und im nĂ€chsten Augenblick auch wieder da war. Das war eine deutlich spĂŒrbare, zusĂ€tzliche Schwierigkeit in der Nachbearbeitung, da das Terrain an sich schon nicht immer einfach zum Filmen ist: Die Sonne kam oftmals genau aus der Gegenrichtung, d.h. der Horizont war extrem grell, wĂ€hrend die WaldstĂŒcke in den Senken bei durchziehenden Wolken z.T. in den tiefsten Schatten lagen. Dieser konstante Wechsel von sehr hellen, in sich dunklen und zusĂ€tzlich noch abgeschatteten Bildelementen war mitunter sehr schwierig zu bearbeiten, da in einem derart strukturierten GelĂ€nde auch die Arbeit mit Masken eine recht delikate Angelegenheit ist, insbesondere bei Schwenks.
Was das grundsĂ€tzliche Fazit zur Arbeit mit Cine 4 angeht, so muss ich das Bildprofil durchaus loben: Auch in diesen mitunter extremen Lichtbedingungen ist es gelungen, alle Highlights zu erhalten, d.h. der Spielraum zwischen Dunkel und Hell, ist fĂŒr ein nicht-logarithmisches Profil durchaus beachtlich.
Ein Unterschied zur Arbeit mit S-Log ist fĂŒr mich aber darin zu sehen, dass der Workflow sich deutlich unterscheidet und z.T. arg kleinteilig wird: PrioritĂ€t hat bei Rec. 709-Gammakurven ja i.d.R. das Erhalten der Highlights, d.h. man belichtet vorsĂ€tzlich etwas dunkler und hebt den Rest spĂ€ter an. Da Cine 4 im unteren Segment der Kurve sehr kontrastreich ist, fĂŒhrt das oft dazu, dass ich einzelne Elemente der Aufnahme anheben muss, damit sie noch als Schatten wahrnehmbar sind und nicht zu reinem Schwarz werden. Letztlich enthĂ€lt der Arbeitsprozess mit Cine 4 deshalb oft mehrere Anpassungen und separate Maskierungen: ZunĂ€chst wird das gesamte Signal in den 100 IRE-Bereich gezogen, um es fĂŒr alle GerĂ€te sendesicher zu machen. Danach kann man Schatten und Mitteltöne fĂŒr den jeweiligen Clip global anpassen. Das daraus resultierende Bild muss dann je nach Dynamik noch Finetuning erhalten: Die Struktur der Details im Himmel lĂ€sst sich in einer Maske bspw. separat deutlich verbessern, indem man Mitteltöne und Schatten etwas absenkt â so erhalten die Wolken und das Blau des Himmels mehr Kontur. Eine weitere Maske entfĂ€llt auf den Vordergrund, der durch die bewusste Unterbelichtung natĂŒrlich zu dunkel ist und sehr unspektakulĂ€r aussieht. In einer hĂŒgeligen Landschaft haben wir zudem oft verschiedene Ebenen im Bild, d.h. wenn etwa noch eine Baumgruppe in einer Senke zwischen dem Horizont und unserem Standpunkt auf der lichtabgewandten Seite der Senke steht, mĂŒssen wir fĂŒr eine korrekte Bildwirkung auch hier noch separat nachjustieren, d.h. wir haben mindestens schon 3 separate Anpassungen mit Masken. Eventuell mĂŒssen wir jetzt noch einzelne Elemente im Bild, die immer noch fast schwarz sind, etwas anheben. Wenn wir diesen Prozess der Normalisierung, um ein ausgewogenes Bild zu erhalten (mit anderen Worten: dieses ganze Klein-klein!), auf mehr als 25 Clips anwenden, geht einiges an Zeit ins Land.
Mit S-Log ist der Workflow hier deutlich stringenter, da wir noch weitaus mehr Spielraum haben. Der entscheidende Vorteil ist, dass bei der Aufnahme noch kein Kontrast in die Aufnahme eingebrannt wird, d.h. wir ĂŒberfĂŒhren die logarithmisch gespeicherten Bildinformationen erst im Nachhinein in eine anzeigbare Gammakurve, die dann allerdings den höheren Dynamikumfang gleichmĂ€Ăiger ĂŒber den gesamten zur VerfĂŒgung stehenden Signalbereich verteilen kann. Im Wesentlichen normalisiere ich die Belichtung mit S-Log nur im Hinblick auf die Mitteltöne und Schatten, bis diese gut aussehen, und muss dann nur die Highlights ggf. manuell nachbearbeiten. Der höhere Spielraum der Logaufnahme gibt mir die Möglichkeit, das Material einfach zu filmen und die kritischen Entscheidungen ĂŒber die beste Belichtung der Szene in aller Ruhe am heimischen Rechner treffen zu können; ich muss bei S-Log nur darauf achten, dass ich die Highlights nicht ausbrenne (s. "Clipping"). An diesem Punkt schlieĂt sich auch der Kreis, warum ich als Conversion-LUTs s709 und Cine 2 so wunderbar finde: Insbesondere s709 ist eine Kurve, die fĂŒr solche Outdoor-Settings wie gemalt ist, da sie im Gegensatz zu allen Cine-Profilen nicht entweder die Schatten oder die Highlights mit hohem oder niedrigem Kontrast aufnimmt, sondern die gesamte Kurve von 0 bis 100 sehr gleichmĂ€Ăig ist. Das eignet sich fĂŒr Logaufnahmen in extremen Bedingungen ganz besonders gut, weil man weniger manuelles Klein-klein in der Nachbearbeitung betreiben muss und gleichzeitig einen Look erhĂ€lt, der den natĂŒrlichen Sehgewohnheiten des Menschen schmeichelt.
Daraus folgt eine leider nicht ganz befriedigende Erkenntnis. Es gibt nur zwei GrĂŒnde, die mich ab und an davon abhalten, S-Log zu nutzen, das sind: a) Die BeschrĂ€nkung des EV-Rads auf einen Bereich von +/-2 EV (oft brauche ich mehr fĂŒr S-Log, d.h. ich muss im Feld mit manueller Belichtung arbeiten, was mitunter umstĂ€ndlich und nervig ist) und b) diese letzten Restzweifel bzgl. der ZuverlĂ€ssigkeit des Autofokus', insbesondere bei bewegten Objekten. Beides kann ich nicht mehr beeinflussen, denn das eine ist eine softwareseitige Limitation von Sony, das andere der Hardware meiner Kamera geschuldet. Trotzdem werde ich nicht direkt morgen eine neue Kamera bestellen! =)
Das Wetter hat es zuletzt oft nicht gut gemeint mit mir, denn immer wieder hat es an meinen freien Tagen nur geregnet, sodass an Outdoor-AktivitĂ€ten quasi nicht zu denken war. Das gilt leider auch (mal wieder) fĂŒr meine Woche Urlaub, die sich langsam dem Ende neigt; dennoch ist es mir gelungen, vorgestern mal ein trockenes Zeitfenster von gut drei, vier Stunden abzupassen fĂŒr einen lĂ€ngeren Gang zwischen Essen-Kettwig, Essen-Werden, Essen-Schuir und MĂŒlheim an der Ruhr. Hier war ich genau unterwegs:
Ich habe bei dieser Tour zum ersten Mal meinen Weg mit einer Karten-App mitgetrackt. Da ich ĂŒblicherweise (mit kleinen Anpassungen) Komoot-Touren nutze, die bereits existieren, war diese Notwendigkeit fĂŒr mich bisher nicht gegeben, denn Details zu WeglĂ€nge und Streckenprofil kann man bereits bei Komoot einsehen. Da ich kĂŒrzlich jedoch eine neue, empfehlenswerte Karten-App entdeckt habe (https://organicmaps.app/de/), die im Design recht minimalistisch ist und mir Offline-Karten sowie die Möglichkeit zum Speichern von Orten und Routen ermöglicht, habe ich das einfach mal ausprobiert. Mein Handy war dabei die ganze Zeit im Flugmodus, trotzdem hat das Tracking bestens funktioniert. Der einzige Lapsus geht zurĂŒck auf mich selbst, da ich die Aufzeichnung nicht rechtzeitig zurĂŒck am Auto, sondern erst beim nahegelegenen Aldi beendet habe. So kommt der kleine Schlenker am rechten Bildrand zustande... =)
Was ich an dem Areal immer sehr schön finde, sind seine WeitlĂ€ufigkeit und die verschiedenen Höfe, denen man unterwegs begegnet â so trifft man immer wieder auf KĂŒhe und Pferde sowie ausgedehnte landwirtschaftliche NutzflĂ€chen, die ein weites Panorama ermöglichen. Manche Höfe haben zudem durchaus kreative Mittel, fĂŒr sich zu werben, siehe dazu einige der Fotos. Insbesondere die Aussicht oberhalb vom Bauer Kammesheidt finde ich wirklich klasse (siehe Video).
Die Fotos wurden mit einem neuen Setup aufgenommen. Da ich ja ein Fan von flachem Schattenkontrast bin, habe ich fĂŒr die RAW-Aufnahme jetzt Cine 1 als Gammakurve eingestellt. So erhalte ich in der unbearbeiteten RAW-Datei bereits schöne Highlights und flache Schatten, die mir mehr Spielraum in der Bearbeitung geben, ohne dass ich zuerst die harschen Kontraste in den Tiefen rauskorrigieren muss. Die RAW-Entwicklung wurde mit Nitro Photo durchgefĂŒhrt, Feintuning an einzelnen Bildern mit Pixelmator Pro. (Am Rande bemerkt: In letzter Zeit bin ich durch die Anschaffung des Tamron 70-180/2.8 G2 zunehmend dazu ĂŒbergegangen, meine Bilder im DMF-Fokus mit dem EVF zu machen â zu dem Objektiv kommt in nĂ€chster Zeit noch ein separater Beitrag.)
Die Videos wurden in Cine 4 mit einer niedrigen Bitrate von 60mbps gefilmt, da ich zugunsten der Sorglosigkeit mit dem Autofokus mal auf S-Log verzichten und gleichzeitig meine DateigröĂen klein halten wollte. Die Ergebnisse sind okay, aber die hundertprozentige Zufriedenheit lösen sie nicht in mir aus.
Die Audiospur der Videos wurde mit dem Aufsteckmikrofon ECM-M1 von Sony aufgenommen â inklusive Windschutz. Der nahegelegene Flugplatz fĂŒhrt jedoch dazu, dass man immer wieder die GerĂ€usche der Flugzeuge in der Aufnahme hat. Entsprechend war es nötig, die Audio ĂŒber alle Clips hinweg etwas zu normalisieren, d.h. Flugzeug- und AutogerĂ€usche wurden deutlich abgesenkt (ca. -6 dB), wĂ€hrend Aufnahmen, die bspw. nur Vogelgezwitscher enthalten, leicht angehoben wurden (ca. +2 dB). Das ECM-M1 ist bei Wind etwas weniger anfĂ€llig fĂŒr die typischen StörgerĂ€usche, da seine Kapseln nicht wie ĂŒblich zu den Seiten ausgerichtet sind, sondern oben auf dem GerĂ€t lokalisiert sind; hier hat es gegenĂŒber dem kleinen Bruder, dem ECM-G1, einen Vorteil. Auch das Rauschverhalten ist geringer.
Eine zusĂ€tzliche Anmerkung: Alle Aufnahmen sind auf der nördlichen HĂ€lfte der Route entstanden, denn der RĂŒckweg hat mich hauptsĂ€chlich durch Kettwiger Wohnsiedlungen gefĂŒhrt. Einzig das (neue) Bild vom "Ruhrtalblick" im Osten der Route ist gegen Ende des Weges entstanden.
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Yapay ZekĂą Parmak İzi GĂŒvenliÄini Tehdit Ediyor
Uzmanlara göre yaklaĆık 1,5 metre mesafeden çekilmiĆ ve parmakların doÄrudan kameraya dönĂŒk olduÄu fotoÄraflar, saldırganların parmak izi verilerini yeniden oluĆturabilmesi için yeterli ayrıntıyı içerebiliyor.
Böyle bir senaryoda elde edilen verilerin telefonlar, dizĂŒstĂŒ bilgisayarlar, ödeme sistemleri ve çevrim içi hesaplarda kullanılan biyometrik doÄrulama mekanizmalarını kandırmak amacıylaâŠ
Man kan inte bestÀmma vad som hÀnder, men man kan bestÀmma vad man gör med vad som hÀnder
Ny vecka, nya tag â eller vad sĂ€ger man? Den gĂ„ngna veckan har till mĂ„ngt och mycket kretsat kring att komma i ordning inför den stundande resan till Berlin. Jag har haft ett par skor jag vill ha med inlĂ€mnade till skomakaren för att fĂ„ dem lite restaurerade, jag har varit till barberaren för att i den mĂ„n det gĂ„r se lite anstĂ€ndig ut inför den kommande resan och Ă€ven varit till apoteket för attâŠ