Nachspiele: Der Frankfurter Polizeikessel gegen die Blockupy Demo am 1. Juni 2013
Wo es mir kurz schwindelig wurde war, als ich gelesen hatte dass gegen alle Ăźber 900 Personen aus dem Frankfurter Kessel eine Anklage durch die Polizei gestartet wurde.
So steht es in einem Artikel einer linken Zeitung den ich zufällig sah, als ich mich eigentlich einfach mal wieder ßber den Fortschritt bei der Aufklärung der Polizeißbergriffe informieren wollte. Von direkter Quelle bestätigt bekam ich des Sachverhalt dann durch die Blockupy-Seite.
Schade dass keine andere der groĂen Zeitungen oder Medien darĂźber noch berichteten. ich habe die Suchfunktion auf den jeweiligen Seiten benutzt und nichts gefunden.
Wladimir Putin
Es ist schwer fĂźr mich, diese Information aufzunehmen, da sie nicht dem entspricht was man als Deutschland vorgelebt bekam.
Wir dĂźrfen nicht vergessen dass ganz normale Leute betroffen sind. Angeklagt obwohl zum ganz groĂen Teil rein zufällig gefangen, und es sich dabei um die Geschädigten handelt. Beinahe hätte auch ich dabei sein kĂśnnen, denn ich hatte ja ursprĂźnglich geplant, zur Demo zu fahren.
Holt die deutschen Polizeiausbilder vom Balkan zurĂźck
Man sendet Entwicklungshelfer und Ausbilder in Länder mit einem noch unterentwickelten System an Sicherheit und Rechststaatlichkeit. Deutsche Ausbilder auf dem Balkan und in Afghanistan sollten den Jungs dort beibringen, wie man korrekte Polizeiarbeit macht. Weil die dort drĂźben in effektiver Gewaltanwendung klar geĂźbt sind, geht es bei solchen Trainings vor allem um Systematik, Standards, Handwerkszeug, FĂźhrungskompetenz und eben auch Nachvollziehbarkeit, RegelmäĂigkeit und Rechtsstaatlichkeit.
Währenddessen scheibt das Pressebßro der Frankfurter Polizei schonmal fßr die Blockupy 2014 Veranstaltung, dass man Anstrengungen unternehmen mÜchte, friedliche Proteste zu ermÜglichen. Eigentlich mßssten sie doch einfach nur weniger tun als bisher, und es bliebe eher friedlich als wenn sie sich besondere Mßhe geben.
Also: Ăber 900 groĂteils zufällig abgefĂźhrte Personen sind nun dafĂźr angeklagt, am 1. Juni 2013 dort gewesen zu sein













