Noch ist es nicht soweit, aber wird die Polizei eine Parallelkultur in Deutschland?
Ein Artikel aus der Frankfurter Rundschau deutet darauf hin, dass innerhalb der Polizei, hier einfach mal als Gesamtgebilde betrachtet, gewisse gesellschaftliche und kulturelle Tendenzen existieren, die denen der "alternativen" gesellschaftlichen und kulturellen Auffassung der Blockupy-Leute stark entgegengesetzt ist.
Mitglieder der Polizei und gesellschaftliche Segmente mit im weiteren Sinne "alternativer" Lebensweise stehen sich in ihren Lebensauffassungen offenbar ziemlich diametral gegenĂŒber.
Das ist bedenklich und bietet ZĂŒndstoff fĂŒr weitere Konflikte. Die ziemliche Niederschlagung des Blockupy-Demonstrationszuges erfolge vor dem Hintergrund juristischer und formaler Konflikte im Vorfeld, und wurde dann von den Hundertschaftlern geradezu gewissenhaft umgesetzt.
Bei Durchsicht der Videos und Fotos zum Frankfurter Kessel am 1. Juni 2013 habe ich den persönlichen Eindruck gewonnen, dass die EinsatzkrĂ€fte und Demonstranten nicht auf neutraler Basis miteinander in BerĂŒhrung kamen.
Vielmehr standen sich zwei unversöhnliche gesellschaftliche Lager gegenĂŒber.Â
Der oben verlinkte Artikel zeigt einmal mehr dass nicht nur in "linken Kreisen" eine oftmals schon karrikaturhafte Ablehung staatlicher Institutionen vorherrscht, sondern auch spiegelbildlich dazu passend in der Polizei eine schamatische Ablehunung von als "links" wahrgenommenen Gesellschaftsströmungen stattfindet.
Das ist nun keine neuartige Erkenntnis... aber die Existenz dieser Parallelkulturen erschwert den Umgang normaler, aufgeklĂ€rter BĂŒrger mit Polizeieinheiten erheblich.
Ăbrigens wĂŒrden die Ziele von Blockupy auch den Familien der Polizeibeamten nĂŒtzlich sein













