Schremser war klar, was da nicht nur auf ihn und die Kollegen vom Sicherheitsbüro zukam, wenn jeder sowas schon jetzt auf seinem Smartphone generieren kann.
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Die Deadlines für Pilchs angeordneten KI-Workshop drückten schon auf Schremsers Laune, und seine Philosophie zum Thema KI war das komplette Gegenteil von der seines Kollegen Kottan – sein Katalog möglicher humanoider Maßnahmen gegen eine KI-gekaperte Kreativwelt samt der Gefahren, die dahinter lauern:
Neue inhaltliche Kreativität: chaotisches, nicht-lineares Storytelling nach Hypertext-Manier
Gewollte Anti-Templatisierung: Optische Brüche, die einer menschlichen Zufallsästhetik entspringen
Ideen aus dem Nichts generieren; gleichzeitig müssen wir als Polizeibehörde darauf achten, dass der Missbrauch bewusstseinserweiternder Substanzen nicht völlig aus dem Ruder läuft!
Dem KI-Lern-Algorithmus nur offensichtliche inhaltliche, anatomische und gestalterische Fehler freigeben
Dem KI-Lern-Algorithmus persönliche Kreationen bewusst vorenthalten
Medienkompetenz und Grundkenntnisse zur Bildforensik sollten in den Lehrplan von weiterführenden Schulen aufgenommen werden
Sein Schluss-Plädoyer: “Benutzt die Medien, verschmutzt die Medien – unter diesem Motto arbeiten Vertreter aller Interessen, und wir müssen entsprechend wachsam sein!“
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