Cape Cornwall
June 2024
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Cape Cornwall
June 2024

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Cornwall 2024 - Tag 17
Ladies and Gentlemen!
Heute sind wir am westlichen Punkt Englands angekommen: Land’s End. Da es sich um eines der Top-Reiseziele in Cornwall handelt, ist frühes erscheinen erforderlich.
Dieser ganze Rummelplatz mit Vergnügungsmeile und Bespaßung ist uns deutlich zu viel. Wir waren jedoch gut vorbereitet und fuhren direkt auf den links daneben liegenden Hotelparkplatz. Von dort kann man genauso gut sehen, ohne diesen ganzen Klimbim.
Dabei ist in der Vorsaison noch nicht einmal richtig viel los. Wie groß muss der Trubel erst in der Hochsaison hier sein?
Uns beschleicht der Verdacht: jeder Brite muss hier einmal gewesen sein. Die Schönheit der Natur, der Ausblick, das Meer, die Wanderrouten, all das interessiert nur die Wenigsten.
Die Besucher hier sind laut, jeder nur mit sich, seiner Familie und natürlich mit dem Smartphon beschäftigt.
Nix wie weg! Haken dran, Beweisfotos machen und schnell weiter fahren.
Nur rund sechs Kilometer von dem trubeligen Land’s End entfernt liegt das sehr viel stillere Cape Cornwall, landschaftlich nicht weniger schön.
Eine kleine Straße, gesäumt von den typischen Mauern und Hecken, führt auf den Parkplatz des National Trusts. Dort befindet sich ein kleines Besucherzentrum in dem man sich über diesen Zipfel Cornwalls informieren kann.
Wir haben Glück, die See ist heute ruhig an dieser rauen Küstenlinie. Doch davon darf man sich nicht täuschen lassen.
Auf der Seeseite des Hügel sehen wir eine Station der Coast Watch. Hier, am Cape Cornwall, gibt es, wie überall an der Küste, Freiwillige die Dienst zur Überwachung und Sicherung der Küste machen.
Im 19. Jahrhundert operierte hier eine Zinnmine, die schon von weitem, durch ihren 1864 erbauten Schornstein, zu sehen ist. Dieser Schlot erinnert an die harte Arbeit vergangener Generationen, die ihre Spuren in den Felsen hinterlassen haben.
Ein kleines Turmgebäude, es sieht ein wenig wie ein Leuchtturm ohne Leuchten aus und ist auch das Letzte, was von der Cape Cornwall Mine übrig geblieben ist und wird heute im Volksmund "The Heinz Monument" genannt.
Im Jahr 1987 kaufte nämlich die, weltweit durch ihren Tomaten-Ketchup bekannte Firma, Heinz Company das Gelände an der Atlantikküste auf und schenkte es dem National Trust. Dieser nahm dieses Geschenk natürlich mit Kusshand an.
Heute ist es Teil der Cornish Mining World Heritage Site. Die US-Firma, die Niederlassungen auch in Großbritannien hat, wollte mit dieser großzügigen Geste an die ersten hundert Jahre erinnern, in denen Produkte der Heinz Company im Königreich verkauft wurden.
Bauunternehmer hatten schon ein Auge auf diese großartige Landschaft geworfen, da kam dieser Eingriff von Seiten der Firma Heinz gerade recht. Eine Steintafel, die eine Inschrift trägt, am Monument erinnert an die Schenkung.
Vom Parkplatz aus schlagen wir den Weg über eine Wiese zum St. Helen's Oratory ein.
Die Überreste dieser Kapelle und des Gebetsoratoriums liegen an einem grasbewachsenen Hang mit Blick auf das zerklüftete Meer und die Küste rund um.
Das Oratory umfasste ursprünglich eine mittelalterliche Kapelle mit zugehörigem Wohngebäude und Gehegen für die Nutztiere. Die Kapelle ist als kleines, dachloses Gebäude mit einer Länge von 6,1 m und einer Breite von 4,2 m erhalten geblieben, das bis zur Traufhöhe reicht.
Südlich und westlich der Kapelle befindet sich eine ebene Plattform, die vermutlich ein zugehöriges Wohnhaus darstellt, das größtenteils als vergrabene Elemente und Ablagerungen erhalten ist.
Um das Wohnhaus herum und an die Kapelle angeschlossen ist eine Einfriedung, die durch eine Stein- und Erdbank begrenzt wird, die bis zu 17 m lang und 9 m breit ist und an die Kapellenwände anschließt.
An einem ruhigem Tag ist es hier herrlich, muss aber unvorstellbar hart gewesen sein, als die Atlantikstürme hereinbrachen, da der Ort allen Südwestwinden ausgesetzt ist. Es ist wirklich ein Standort am „Ende der Welt“.Â
Wanderer sitzen auf den Bänken, die überall an den Wegrändern stehen, und genießen den Ausblick. Der Blick in die Ferne findet keinen Halt. Ja genau, das nächste Festland ist dann tatsächlich Amerika.
Abseits des Trubels und der Massen bewahrt sich Cape Cornwall eine gewisse Authentizität. Wir sind froh, das Land’s End all die Touristen anzieht und wir nur wenige Kilometer weiter so einen netten Platz finden.
Noch einen Fun Fact am Rande. Vor der Küste von Cape Cornwall liegt im Meer eine Felsenformation, The Brisons, die in der Region noch einen anderen Namen hat, nämlich „De Gaulle in der Badewanne“.
Und tatsächlich, wenn man genau hinschaut, sieht man den Kopf des früheren französischen Staatspräsidenten mit seiner charakteristischen Nase und seinem Bauch aus dem Meer herausragen.
Vom Cape Cornwall aus startet auch der Tin Coast Wanderweg. Die sieben Meilen lange Route verläuft entlang der alten Zinnminen vom Cape Cornwall bis zum Leuchtturm von Pendeen und den Tälern im Süden. Damit sind alle Fans der TV-Serie Poldark bestens vertraut.
Die Serie spielt in der Zeit des Zinnrauschs. Zahllose Schmelzen und Zinndörfer entstanden und Cornwalls Minen, in denen mehr als 50.000 Menschen arbeiteten, deckten 2/3 des Weltbedarfs.
Hier haben die Menschen das Gestein seit Hunderten von Jahren abgebaut und auf der Suche nach Zinn und Kupfer ihre Stollen tief unter die Erde und manchmal unter das Meer getrieben.Â
Diese reiche und zerklüftete Küste ist von der Bergbaugeschichte Cornwalls geprägt. Die Tin Coast, die seit 2006 zum Weltkulturerbe gehört, verfügt an ihrem zerklüfteten Rand über beeindruckende verlassene Bauwerke und verfallene Maschinenhäuser.
Hier gibt es jede Menge Geschichte. Daher ist es an einem so abgelegenen Ort mit Blick auf den Atlantischen Ozean leicht möglich, sich vorzustellen, wie das Leben vor mehreren hundert Jahren hier aussah.
Heute rahmen zerstörte Maschinenhäuser und Schornsteine ​​die Landschaft ein und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.
Unsere nächste Station ist Botallack. Der National Trust besitzt und unterhält auch die Zinnminen Botallack und Levant. Wir machen auf jeden Fall das Beste aus unserer Mitgliedschaft.
Für unseren Besuch in der Zinnminen Botallack nutzten wir den Parkplatz The Botallack Count House. Dies liegt direkt neben dem Zinnbergbaugebiet Botallack und ist mit der Mitgliedschaft kostenlos.
Als sich am Nachmittag der Himmel immer mehr zuzieht und Nebel aufkommt, fahren wir zurück ins Cottage.
Good Night!
Angie, Micha und Mister Bunnybear
margaretabbs
Chez Poldark
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Cape Cornwall, UK (by Uwe Kogler)

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Reading Week Shenanigans
On the advice of my course compatriot, I decided to make my reading week count and understand professional practice a little better. I also wanted to understand the "Landscape" of Cornwall beyond the land itself. So I convinced my better half to be my travel partner down to Cape Cornwall once more, to visit Levant Mine & The Jackson Foundation Gallery.
I learned a lot from my visit to Levant that I didn't know before. On visiting St Just (the local town nearby), previously I had not considered it's location. It's only purpose as a town was to provide home to the miners and their families. Being a miner in days gone by was more deadly than being a police officer in the 21st century. If a flame reacted badly with any gases released while splitting rocks looking for ore, it would mean death for all nearby in the mine, not just that particular shaft. Re-learning with my adult head made me reconsider all the picturesque engine houses that scatter the Cornish landscape. It also made me think about what Cornwall lost in terms of economics. There is hope in 21st century mining however, that some mines might be able to sustainably supply lithium, providing a much needed injection of funds to Cornwall's undeveloped economy.
After this, we visited the Jackson Foundation Gallery for an injection of Cornish Art inspiration. Admittedly, I had not heard of Kurt Jackson before starting my time at university. I have quickly become a firm follower of his work and explored his latest collection focused around the Helford River area. Unfortunately I was limited by the staff as to how many photos I could take, so what I have here are the few I could surreptitiously capture:
Laid out on a piece of wood were his sketchbook pieces from the Helford river. I was blown away by their simplicity and beauty from that simplicity. I have often doubted my work for being too simple, but to see these preliminary sketches formed by someone who has become a bit of an inspiration to me really touched me. (So much so I was "forced" to purchase a copy of the book containing his sketchbooks!) From that book, I learned that his views about sketchbooks are similar to that of a view professionals I have met that say the body of preliminary work should stand as bodies of work in their own right. I am compelled to agree wholeheartedly. I also was surprised to see a piece of Jackson's in ink. I had never seen any of his work beyond his renowned paintings, I loved seeing his skills transferred into a medium I am falling in love with. Upstairs in the gallery was a little less monitored, so I took the following pics of an exhibition of photographer Ander Gunn:
Ever since my own stint at Photography at A-level, I have loved B&W photography; I often thought it is a wonderful gift to see the world without noisy colours. It makes things a little simpler to see shades of grey over so many difficult and overstimulating colours. Seeing a large body of work focusing on more than what I was able to capture here was very nostalgic for me. Also seeing famous faces captured in such a familiar way made the work that much more relatable. Seeing both these places made me wonder about the nature of how these people are able to create and live their lives.
Cape Cornwall, England (by Uwe Kogler)
A Thousand Miles of History XIX: The chapel on the Cape
A Thousand Miles of History XIX: The chapel on the Cape
We drove through St Just this time, looking for a site we wanted to see before the day was done. Fortuitously, we took the wrong road out of town and ended up on the hills above the sea at Cape Cornwall. The headland juts out into the Atlantic and, on a sunny day with time to spare, would have been the perfect place for an afternoon’s exploration. As it was, our visit was necessarily brief, and…
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