In den Planwirtschaften der realsozialistischen Staaten waar Brigade die Bezeichnung fĂŒr die kleinste Arbeitsgruppe in den Betrieben und Verwaltungen, die eine Aufgabe im Produktionsprozess ausfĂŒhrten. In der DDR gab es Brigaden in fast allen staatlichen Betrieben, in Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) oder in Produktionsgenossenschaften des Handwerks (PGH). In der Pionierorganisation Ernst ThĂ€lmann war die Pionierbrigade eine Organisationseinheit unterhalb der Pioniergruppe. . Der Wettbewerb zwischen ihnen wurde durch das jeweilige Kombinat gefĂŒhrt. Der Leiter einer Brigade hieĂ Brigadier. Jede Brigade fĂŒhrte ein Brigadetagebuch. Die FDJ richtete spezielle Jugendbrigaden ein. FĂŒr abgerechnete Leistungen wurden PrĂ€mien gezahlt, die regelmĂ€Ăig fĂŒr BrigadeausflĂŒge genutzt wurden. . Schulklassen bzw. Pioniergruppen pflegten oft patenschaftliche Beziehungen zu Patenbrigaden. . Beim Begriff âBrigadeâ handelt es sich um eine Bedeutungsentlehnung aus dem Russischen. Das deutsche Wort, das bislang nur die Bedeutung âmilitĂ€rischer GroĂverband der LandstreitkrĂ€fteâ hatte, erweiterte seine Semantik nach dem Vorbild des russischen Worts brigada (бŃОгаЎа) um die in diesem Artikel beschriebene Komponente. Gleiches passierte in anderen europĂ€ischen Sprachen, die in Staaten unter sowjetischem Einfluss gesprochen wurden (via #Wikipedia) #Brigade #Patenbrigade #Planwirtschaft #Betriebe #Arbeit #DDR #GDR #Ostalgie #Eastgermany https://www.instagram.com/p/B2rYqBqC13M/?igshid=1esyeyg3p5yi5



















