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One Nice Bug Per Day

Andulka
styofa doing anything

if i look back, i am lost
"I'm Dorothy Gale from Kansas"
NASA

@theartofmadeline
hello vonnie
I'd rather be in outer space 🛸

Kiana Khansmith
Xuebing Du

★

Kaledo Art

Discoholic 🪩
h
PUT YOUR BEARD IN MY MOUTH
dirt enthusiast

Origami Around
Alisa U Zemlji Chuda

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@timmykimmel
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Derbysieger? In #Leipzig nur Chemie! ✊ #BSGChemie #ChemieLeipzig #BSGLOK #Fussball #Fußball #RegionalligaNordost #NOFV
Eigentlich hatte ich nach einer Partie Cities vor längerer Zeit das Spiel ganz nett in Erinnerung, aber nachdem es noch einmal als Abendplanung auf den Tisch kam, weiß ich nicht mehr, was ich daran fand. 4 verschiedene Möglichkeiten, welchen Schritt ich mit jedem Worker gehen möchte, klingen ja interessant - aber wenn ich in jeder Runde wirklich jede dieser Möglichkeiten nutzen muss, ist das am Ende doch wirklich ein Anti-Strategiespiel. Und das bei einem City-Builder. @Brettspiele aller Art #Cities #Brettspiele
Discord goes full enshittification - wo geht die Reise nun hin?
Persönlich konnte ich noch nie nachvollziehen, weshalb Discord unter Spieler:innen ein so gutes Standing hat, dass es für Multiplayer, Entwickler:innen-Feedback und Frühstücksgespräche zur Nutzung noch selbstverständlicher ist, als WhatsApp für Muttis Kaffeeklatsch: Permanente Freemium-Abo-Bettelei, Client-Zwang (was waren das bei ICQ noch Debatten, ob nun Miranda oder Trillian der heiße shit ist), keine PWA. Mit der jüngsten Ankündigung, nach automatisierter Account-Analyse ab März Konten einzuschränken, scheint sich der Wind nun aber zu drehen: Wurde beschwichtigt, dass die Verifizierung per Ausweis oder Videoanalyse ohnehin nur wenige trifft, welche als (in DE) U16 eingeschätzt werden, meldet PC Gamer, dass man zumindest vereinzelt in UK schon einmal Peter Thiels Persona-Analyse kosten wird. Dass - ebenfalls für März - der Börsengang erwartet wird, dürften wohl nur noch die Naivsten als Zufall betrachten. Und was da auf die Community noch zukommt, wenn die Shareholder:innen quartalsweise ihr Glück einfordern, vermag man sich kaum auszumalen.
Die gute Laune ist jedenfalls vorbei. Stellt sich die Frage: Wo geht eure Reise hin? Schaue ich mich in verschiedenen Gruppen um, erlebe ich wie üblich jene Gruppe als die lauteste, welche mit Verweis auf ihre Instagram-Konten der Überzeugung ist, dass es mit dem drölfzigste Dienst, der nun auch ihre Daten auswertet, Unsinn wäre, bei Discord zur Abwechslung mal aus Überzeugung Konsequenzen zu ziehen und sich zu verabschieden. In der PARTEI habe ich bereits vorgeschlagen, einen discordfreien Freitag einzuführen, an dem allen Usern der genutzten "Server" das Schreibrecht mit Verweis auf weniger abstoßende Alternativen jeweils für 24 Stunden entzogen wird. Sanfter Entzug sozusagen. Einig ist man sich unter jenen, die genug von Discord haben, aber nicht einmal, wo es hingehen soll.
Team Früher war alles besser möchte #TeamSpeak entstauben. Das habe ich damals tatsächlich noch seltener als heute Discord genutzt, sodass ich mir kaum ein Urteil bilden möchte. Alles, was ich damit verbinde, ist eine UI, die sich schwer nach 90-er Jahre anfühlte.
Zu Matrix/Element habe ich über die Jahre immer wieder die Kritik einer Discordisierung der Entwicklung vernommen. Schon daher erscheint mir der Wechsel naheliegend - zugleich ist die Kritik am Dienst von Admins und User:innen (Tracking in Element als gefühlt offizieller Client, Update-Probleme, Serverschließungen, fehlende Nutzer:innenfreundlichkeit der Oberfläche u.v.m.) gerade im Fediverse über die Jahre kaum zu überlesen. Als Gelegenheitsnutzer konnte ich diese nie 100%-ig nachvollziehen, wenngleich das Onboarding, wie bei Mastodon, für nicht-technikaffine sicherlich halbwegs ein Graus bleibt. Nur: Das empfand ich bei Discord als wesentlich schlimmer - und dort kam noch die Abo-Werbung zu dem Erlebnis dazu.
Bei PieFed wirbt man aktuell für einen Umstieg auf den eigenen, Lemmy-ähnlichen Dienst im Fediverse. Gerade für Supportanfragen konnte ich nie nachvollziehen, weshalb man dazu ausgerechnet eine Chat-Plattform nutzt, wo sich identische/ähnliche Anfragen massiv häufen. Der Tod der Foren ist mir ein Graus, nur sehe ich in der Rückkehr keine Lösung für die Multiplayer-"Server" bei Discord.
Fluxer preist sich auf der Website gefühlt als 1:1-Alternative für enttäuschte Discord-User an. Open Source, Selfhosting von Instanzen inklusive Umzugsmöglichkeit. Nur wird das Ding eben von einer schwedischen AB (~GmbH) betrieben und wirbt eifrig für "Visionary"- und "Plutonium"-Abos. Stellt sich mir die Frage: Auch wenn ich für solche Dienste verstehe, dass da einiges an Geld für den Betrieb rumkommen muss - hätte man hier, wie bei ActivityPub im Fediverse, im Zweifel tatsächlich die Möglichkeit, sich komplett von den Gründer:innen abzuwenden und den Dienst mit einem Fork oder Alternativdienst weiter zu nutzen, ohne auf die Erreichbarkeit alter Kontakte zu verzichten, oder ist das so eine pseudo-offene Geschichte wie bei Signal, die zwar jeder selber hosten könnte, dann aber komplett vom Rest der Userbasis abgeschnitten wäre? Ich lese viel von Interesse, aber wenig Erfahrungsberichte zu dem Dienst.
Oder habt ihr noch einen ganz anderen Ausweg im Blick? Seid mit der Entwicklung selbst einverstanden?
#Discord #Matrix #PieFed #Fluxer #Gaming #DigitalIndependenceDay #DID #Datenschutz @Zocken
Schönster Sport der Welt. Und nun endlich! 🎾 #Alcaraz #Tennis #AO #AustralianOpen #AlcarazDjokovic #Sport

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Blatter! Das kannst du echt keinem Fußballfreund über 30 erzählen, dass dieser Tweet ernsthaft existiert... 😂 Quelle
#Fußball #Fussball #Infantino #GianniInfantino #WM2026 #wm2026boykott #FIFAWorldCup2026
Gude Xabi #SGE #Fussball #Bundesliga #EintrachtFrankfurt #Alonso #Fußball
Maria Corina #Machado wurde also der #Friedensnobelpreis verliehen. Und viele jubeln jetzt: Ein "Zeichen gegen Trump" sei das, eine Hoffnung für die Welt. Das Gegenteil ist der Fall. Bitte informiert Euch. Als Nachkomme chilenischer Faschismusopfer ist mir das wirklich wichtig. (♻️ via @bohrn-mena.at@bluesky)
Machado ist Teil eines globalen rechtsextremen Netzwerks, sie ist höchstpersönlich Unterzeichnerin der "Charta von Madrid" des "Madrid Forum". Da tummeln sich VOX aus Spanien und alle anderen Rechtsextremen, siehe dazu hier. Diese rechtsextremen Netzwerke sind übrigens eifrig am Werk in Europa, ihre Achse reicht bis zur AfD und FPÖ. Wir haben dazu vor kurzem auf ostachse.com was publiziert, aber das dürften viele heimische Journalisten noch nicht gelesen haben. Machado will in Venezuela im großen Stil privatisieren. Sie kündigte "Geschäfte in Billionen-Höhe" vor einem neoliberalen ThinkTank in den USA an. Sie wird stark von den USA unterstützt, die großes Interesse an ihrem Erfolg haben. Machado war in den Putsch von 2002 involviert. Wir erinnern uns: Die Opposition von Venezuela wollte mit Hilfe der USA Hugo Chavez stürzen. Die Ereignisse sind von einem europäischen Filmteam dokumentiert worden, das sollten alle sehen: The Revolution Will Not Be Televised (2002 Venezuela Coup) Und sie war schon immer eine Unterstützerin von Donald Trump. Das hat sie offen in diversen Interviews bekundet, schon vor seiner Wiederwahl. Sie als "Anti-Trump" hinzustellen ist also grotesk, sie ist eher Trumps beste Freundin in Venezuela. Gzero Media: Venezuela’s opposition leader on Trump, Maduro, and why the ballot box isn’t the answer this time Abschließend: Ich bin kein Journalist. Ich bin Austro-Chilene. Ich bin Antifaschist und Demokrat. Mein Appell ist nur: Recherchiert zu Machado, Quellen sind genügend vorhanden. Würdigt die Fakten, schaut Euch ihre globalen Netzwerke und Verbündeten an. Und ganz zum Ende, weil ich jetzt mehrmals nach ihren Verbindungen zu Javier Milei gefragt wurde: Eine enge Freundin und Verbündete von ihm ist sie. No na, sie teilen zentrale Ansichten.
Deutscher Meister wird nur die #SGE. #Infotröt #TSGSGE #EintrachtFrankfurt #Bundesliga #Fussball #Fußball @fussball group
Das Kunstkraftwerk Leipzig war ja schon immer Heimat sehr unterschiedlich begeisternder Kunst, aber die aktuelle Ausstellung Origins war wirklich die größte Geldverschwendung bislang. Fühlte sich an wie ein Sammelsurium aus Bildschirmschonern der Ära Windows 98. Mit noch einer ordentlichen Portion Kompressionsartefakte obendrauf.

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My cartoon for this week’s Guardian Books.
Jahr für Jahr stehen in DE rund 30 Mio. Tannen & Fichten als Weihnachtsbäume in den Wohnzimmern. Wie irrsinnig diese Tradition ist, sieht man bereits daran, dass ein Baum erst ca. 13 Jahre wachsen muss - und nach wenigen Wochen dann auf der Deponie oder in der Verbrennungsanlage landet! 😰 🎄
Bericht der TAZ dazu: "Ein durchschnittlich großer Weihnachtsbaum von zwei Metern Höhe wächst etwa 13 Jahre heran. In dieser Zeit wird er gewässert, mit Pestiziden besprüht und gedüngt. Dann wird er gefällt, festlich geschmückt und scheidet dahin.(...) Auch dieses Jahr wird dieses Schicksal voraussichtlich wieder knapp 30 Millionen Bäume ereilen. Das ist Irrsinn. Und ein echtes Problem für die Umwelt.
Zwar ziehen Befürworter des Brauchs gern das Argument heran, dass die Bäume CO2 verstoffwechseln und damit einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Wüchse an ihrer Stelle aber ein echter Wald, wäre das ein weitaus größerer Gewinn für die Umwelt. Denn die meisten Weihnachtsbäume kommen von Plantagen. Dort schadet der intensive Einsatz von Dünger und Pestiziden Insekten, verunreinigt Gewässer und laugt den Boden aus."
Utopia über eine Untersuchung von 2020 auf Pestizide: "Bei weit über der Hälfte der getesteten Bäume fand das Labor Pestizide, darunter laut BUND auch sehr gefährliche.(...) Die untersuchten Weihnachtsbäume stammten überwiegend von deutschen Plantagen.
Der Einsatz von Pestiziden auf den Plantagen ist – gerade in Kombination mit Monokulturen – ein massives Problem für die Biodiversität. „Die Gifte gelangen in Böden und Gewässer, sie töten und schädigen Bienen und andere Insekten und zerstören Lebensräume von Nützlingen. Vier der gefundenen Wirkstoffe sind hochgiftig für Bienen“, sagt die BUND-Pestizidexpertin."
Quellen: ➡ LINK 1 ➡ LINK 2 ➡ LINK 3
CHANGE IS COMING! 😊💚
Unterstützungsaufruf: Leipzig blüht auf braucht Geld
Das Projekt #Leipzig blüht auf von #Ökolöwe benötigt dringend Spenden, um eine plötzliche Finanzierungslücke zu schließen. Warum ich das wichtig finde:
Wollte man Umweltaktivist:innen lächerlich machen, war jahrzehntelang das die Bezeichnung als Baumumarmer/innen populär. Seit allerdings die Bäume wieder massenhaft sterben und das nicht nur in Städten oder Forstwirtschaften, sondern auch in den Touristengebieten, ist diese Diffamierung seltener geworden (und durch äußerst aggressivere ersetzt worden). Und auch die Umweltbewegung ist angesichts…
kleine auszugsammlung zum 7.10.23
Die Hamas verfolgt keine politischen Interessen, schon gar nicht die der Palästinenser:innen, in deren Namen sie vorgeblich spricht, sondern setzt alles daran, die ohnehin schon zerrütteten Grundlagen für eine politische Lösung endgültig zu zertrümmern.
Dass sie nicht nur am Vorbild von Horrorfilmen orientierte Gewaltorgien zelebriert, sondern diese auch der Weltöffentlichkeit noch stolz in Videos präsentiert, zeigt, dass sie jeden Funken von Menschlichkeit verloren hat.
Die Hamas konsequent zu bekämpfen, hat rein gar nichts mit Rassismus oder Kulturalismus zu tun, wie es die postkoloniale Linke unreflektiert behauptet und damit den Terror mindestens implizit legitimiert. Deren bestialischer Nihilismus erklärt sich keineswegs aus „dem Islam“ (auch wenn er sich damit maskiert), sondern hat seine Wurzeln in der in Europa entstandenen Gegenmoderne und ist viel enger mit rechten Vordenkern wie Ernst Jünger und Carl Schmitt als mit dem Koran verwandt. So gesehen reiht sich das Massaker in Israel in den weltweiten Angriff regressiver Kräfte ein, die jede Perspektive auf menschliche Emanzipation zerstören wollen.
_ »Alptraum, die Wirklichkeit hat uns gestört. Der Junikrieg paßte nicht in unser Weltbild. In der ›Traumdeutung‹ wendet Freud moralkritisch ein: ›Es bleibt auf alle Fälle lehrreich, den viel durchwühlten Boden kennenzulernen, auf dem unsere Tugenden sich stolz erheben (...)‹. Der viel durchwühlte deutsche Boden sollte durch einfache Alternativen erledigt werden. Von der Schuld der rechten Väter wollten sich die moralischen linken Kinder abtrennen. Wir sind von 1967 an der Dialektik der abstrakten Moral gefolgt. Logisch endete sie bei der unkritischen Solidarität mit den Palästinensern.« (Detlev Claussen, 1983)
Die Realität der Shoah hatte, indem sie in schrecklicher Weise bewies, dass es etwas Schlimmeres als Krieg geben konnte (etwas Schlimmeres, das letztlich nur durch den Krieg selbst beendet werden konnte), die politische Landkarte der Linken fundamental infrage gestellt.
_
Zwar sollten die kolonialen Großerzählungen kritisiert werden, jedoch ohne die simplizistische Dichotomie zwischen Kolonisierten und Kolonisatoren (wie sie in den Imperialismustheorien des Antiimperialismus zu finden waren) aufrechtzuerhalten. Vielmehr wurden »hybride Subjektpositionen« herausgestellt, um eine essentialistische oder nationalistische Argumentationsweise zu vermeiden. Da der Postkolonialismus als Produkt des französischen Poststrukturalismus den Herrschaftszusammenhang der globalen kapitalistischen Entwicklung nur auf einer diskurstheoretischen Ebene von Erzählungen und Gegenerzählungen fassen konnte, lag es jedoch nah, auf simplifizierende antiimperialistische Argumentationsmuster zurückgreifen, um die ökonomischen Ausbeutungsmechanismen zwischen Nord und Süd deuten. So ergibt sich bei vielen Autor_innen der postkolonialen Theorie ein widersprüchliches Durcheinander von antiessenzialistischen und dekonstruktivistischen Argumentationsformen bei gleichzeitig unkritischer Identifizierung mit den »subalternen Identitäten« des globalen Südens. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass dieser Widerspruch in der Theorie angelegt ist. Weil die postkolonialen Theorien jeglichen Begriff von kapitalistischer Totalität14 als eurozentristischen Diskurs ablehnen, können sie im globalen Süden einen nicht-kapitalistischen Bezugspunkt ausmachen. Es ist daher kein Zufall, dass poststrukturalistische bzw. postkoloniale Theoretiker_innen wie Judith Butler, Edward Said oder auch Gayatri Chakravorty Spivak ein Problem damit haben, reaktionäre Bewegungen im globalen Süden zu kritisieren. Schließlich würde aus ihrer Sicht eine solche Kritik bereits einem »kolonialen Blick« auf den »Anderen« entsprechen. Folglich vermeidet man nicht nur Kritik, sondern verklärt islamistische oder panarabische (National)bewegungen zu antikolonialen Widerstand.
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Bestandteile des »Neo-Antiimperialismus« seien die »Konkretisierung des Abstrakten, eine Fetischisierung des globalen Kapitals in Gestalt der USA, oder, in manchen Spielarten, der USA und Israel«. Für den Neo-Antiimperialismus ist das von einer staatlich kontrollierten Industriepolitik, dem Ressourcenabbau und ihrer industriellen Verarbeitung geprägte Russland der Verwalter der »guten« industriellen Arbeit, die es gegen das im Westen konkretisierte Finanzkapital zu verteidigen gelte. _ »Dieses manichäische Weltbild, zusammen mit der absoluten Vereinfachung und Glorifizierung der dritten Welt, war bereits Ende der 60er Jahre ein Fehler, heute ist es nur noch traurig«, schrieb Postone 1977.
almighty.

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Heute möchten wir mit Euch über die Jagd auf Nutrias sprechen, denn leider wurden in der Jagdsaison 2022/23 traurige 90.814 dieser niedlichen Tiere umgebracht! 😰
In DE ist die Nutria flächendeckend verbreitet, da die Tiere seit 1930 aus Pelzfarmen geflüchtet sind oder auch gezielt ausgesetzt wurden. Ursprünglich stammt die Nutria, die zur Familie der Stachelratten (Echimyidae) gehört, aus Südamerika, wo sie im 19. Jahrhundert durch starke Bejagung sogar fast ausgerottet worden war. Nutrias leben an Flüssen und sehen dem Biber sehr ähnlich.
Die Jagd auf Nutrias erfolgt auf verschiedene Weise: 1.: Fallenjagd: Lebendfallen sind eine gängige Methode, um Nutrias zu fangen.
2.: Ansitzjagd: Jäger warten an strategisch günstigen Stellen in der Nähe von Gewässern auf Nutrias.
3.: Bejagung mit Hunden: In einigen Regionen werden speziell ausgebildete Hunde eingesetzt, um Nutrias aufzuspüren und zu stellen.
Doch warum werden Nutrias überhaupt bejagt?
Die Tiere ernähren sich fast ausschließlich pflanzlich und können nur in Regionen überleben, in denen es einen milden Winter gibt. Vom Mensch werden sie bejagt, weil sie durch ihre Bautätigkeit Deiche und andere Hochwasserschutzmaßnahmen gefährden können. Die Niederlande haben aus diesem Grund die niedlichen Tiere sogar so gut wie ausgerottet! 😰
Fazit: Nutrias stammen zwar aus Südamerika, haben in fast 100 Jahren aber ihren Platz im Ökosystem gefunden. Auch besitzen sie natürliche Feinde, wie Wolf, Fuchs, Marder oder Greifvögel. Wenn uns ihre Bautätigkeit stört, sollten wir besser über eine Renaturierung unserer Flüsse nachdenken, statt die Tiere zu töten! 😎🌱
Quellen: ➡ LINK 1 ➡ LINK 2 ➡ LINK 3 ➡ LINK 4 ➡ LINK 5