Ich will mich bei dir zu 100% fallen lassen, wirklich. Doch, die Angst erneut verletzt zu werden ist so unerträglich groß. Es tut mir leid.

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Ich will mich bei dir zu 100% fallen lassen, wirklich. Doch, die Angst erneut verletzt zu werden ist so unerträglich groß. Es tut mir leid.

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Es braucht nicht viel das Kinder ihre Eltern lieben, es braucht aber sehr viel das sie Kinder sich von ihren Eltern entfernen
Gelesen bei anna_wayee (Tik-Tok)
11. 3. 2025 Byly tři hodiny ráno a tys hrozil pěstí do vzduchu mým směrem a řekl mi hysterická píčo.
V jiný realitě – s jinejma lidma, někdy před tisíci lety – jsem uměla takový incidenty efektivně zapomínat. Obejmi mě, chovej se, jako kdyby se nic nestalo, jako kdyby noc předtím byla jen zlej sen, a já se zvládnu v rozmezí několika hodin přesvědčit, že jen dramatizuju a nebylo to tak špatný. Beztak jsem měla mlčet a neptat se na takový hlouposti, když je unavenej, je to moje chyba. Kdybych se nesnažila vykroutit, ten krk by mě tak nebolel a ani bych neměla modřinu na ruce, kterou teď díky svojí šikovnosti musíš zakrejvat další dva tejdny, idiote.
Jenomže teď je mi dvaatřicet a letos mám porcelánový výročí s terapií (pamatuješ si, jak ti bylo 12 a poprvý jsi cizí paní v tichý místnosti, která měla bejt ordinace, ale měla v sobě nábytek z obýváku, říkala, že ve všech těch flecích vidíš jen netopýry; dala ti Studnu osamění a řekla, že bys měla jít studovat religionistiku).
Kam vede cesta odsud? Mám nastavit druhou metaforickou tvář nebo doslovně čekat, až praštíš do mě? Je tohle vzorec, kterej chci reinkarnovat? Bylo by to tak strašně jednoduchý, byl bys pár dní hodnej, obskakoval mě a říkal mi jménem, který mě posadí na správný místo v časový ose, dávno před událostmi posledních měsíců. Nechala bych se ukolíbat falešným pocitem bezpečí a pak se znovu divila, krčila, klepala a dobrekávala ke spaní o pár měsíců později. Když si přestanu nalhávat a zkreslovat minulost, už jsem to u tebe párkrát taky udělala. Zdálo se tenkrát, že to nebudou až tak závažný momenty. Ojedinělý incidenty. Vysklený balkonový dveře, rozbitá Retapka, zničenej stolek na laptop do postele. Nahraditelný věci. Slova a chování k jejich ničení připojený už polkly dějiny. Neměly bejt důležitý.
Hysterická píča.
Ten tvůj výraz; tak povědomej, když jsi nastupoval mým směrem a nutil mě couvat. Řekla jsem ti asi dvacetkrát, ať jdeš pryč, ale ty jsi mi řekl, že nikam nepůjdeš. Ne. Na mně v ten moment nezáleží. Já tam nejsem. Chtěla jsem odejít z místnosti a ty jsi stál ve dveřích a odmítl mě nechat projít. Křičel na mně, že tohle je přesně pokaždý ten problém.
Dramatizuju? Nebo jsou pro mě tyhle plíživý projevy už tak normalizovaný, že potřebuju další důkaz, další moment, kdy to bude o vrstvu cibule zažranější? Ještě mě neštípaly oči, ale teď už začínají – kdy to tne dostatečně hluboko, abych se probrala?
Einsame Horizonte
In dunkler Stunde, wenn der Tag verweht,
Ein Schatten, der im Herzen leise steht.
Die Sonne strahlt, doch innen herrscht das Grau,
Ein Meer aus Fragen, ein Fluss, so voller Tau.
Die Stimmen um mich, sie flüstern, sie schallen,
Doch in mir drängt sich nur das Schweigen, das Fallen.
Ein Widerhall von Gedanken, die sich verwirren,
In dieser Kälte, wo die Seelen frieren.
Die Welt dreht weiter, doch ich bleibe stehen,
Im Labyrinth des Lebens, im Stillen vergehen.
Ein Lächeln auf den Lippen, doch die Augen leer,
Das Herz gebrochen, voller Angst, immer mehr.
Wie oft hab ich gesucht nach einem Handgriff,
Nach Trost in der Dunkelheit, nach einen Sinn, nach einen Striff.
Ganz nah und doch so fern, das Licht, das mich lenkt,
In der Einsamkeit, wo kein anderer denkt.
Die Wellen schlagen wütend an die Küste,
Ein Sturm im Innern, der die Hoffnung küsste.
Doch leise zieh'n die Träume, wie Windhauch vorbei,
Und ich stehe verloren, wie ein Zug, der nie sei.
Ein Hauch von Leben, der nicht mehr trägt,
Die Worte versagen, die Sicht ist verlegt.
Und keiner versteht, wie kalt es hier innen,
Wie schwer die Last, die trotz Zeit nicht zerrinnen.
Doch vielleicht, in der Stille, findet sich Licht,
Ein Funken der Wärme, der das Dunkel durchbricht.
Denn selbst in der Einsamkeit, wenn alles zerfließt,
Gibt es einen Weg, der uns sanft wieder küsst.
~Hxtelove
Was bedeutet Traumata, wenn du es von Zuhause hast?
Was bedeutet Zuhause, wenn es dich nur traumatisiert?
Ich weiß es nicht. Es ist schwer und noch schwieriger wird es, wenn du die toxischen Muster durchbrechen möchtest, doch letztendlich nur manipuliert wirst.
Toxische Eltern, kennt ihr das? Bei mir ist es eine toxische Mutter und eine parentifizierung.
Was bedeutet das? Ich übernehme die Rolle meiner Mutter für sie. In Momenten, in denen sie nicht mit ihren Gefühlen umgehen kann, verlässt sie das Haus, manchmal zu Fuß manchmal allein. Was das für mich bedeutet? Ich muss in diesen Momenten schon seit dem ich 13 bin auf meine kleine Schwester aufpassen, die meist weint, wegen meiner Mutter.
Es ist hart, deshalb gehe ich zur Therapie. Ich dachte bis vor ein Dreiviertel Jahr noch, dass mein alkoliker Vater an meinen Traumata schuld wäre, doch er ist nur beteiligt. Diese Erkenntnis ist die wohl schmerzvollste meines Lebens. Ich komme fast nie nach Hause, doch wenn ich nach Hause komme wird es immer schlimm.
Sie fragen sich weshalb ich depressiv bin, mich selbst verletze und eine Essstörung habe. Ich erkläre es ihnen, das Fazit was nach solchen Gesprächen bleibt ist, dass sie nicht daran beteiligt sein können, dass ich die Kranke mit einem Problem bin. Diese Ignoranz tut so weh und wenn ein Verständnis dafür da ist, muss ich mich mit einem Tschuldigung zufrieden geben. Ich muss mich seit 18 Jahren mit psychischen missbrauch zufrieden geben. Wer um Himmels Willen bleibt dabei gesund?
Wieso komme ich noch nach Hause? An diesen Ort.

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Trauer und Schmerz heilen nicht mit der Zeit, aber die Fähigkeit, mit Trauer und Schmerz umzugehen, nimmt zu.
- irgendwo gelesen
Wie entsteht eine dissoziative Identitätsstörung?
Um eine dissoziative Identitätsstörung zu entwickeln, muss ein Kind in den frühesten Lebensjahren schweren Traumata ausgesetzt sein. Hierbei handelt es sich um massive körperliche, psychische und/oder sexuelle Gewalt z.B. auch in Form von ritueller Gewalt im Kontext von Sekten und Kulten.
Das Kind macht todesnahe Erfahrungen, erlebt Erniedrigungen und kann dem äußerlich nicht entfliehen.
Es kann auch keine Hilfe holen, weil die TäterInnen oftmals nahe Angehörige sind. Das Hilfeholen ist durch die TäterInnen strikt verboten. Dem Kind wird gedroht, es hat Angst vor Strafen und dass ihm nicht geglaubt wird.
Um all dem entfliehen zu können, entwickelt das Kind einen Mechanismus: Das reale Geschehen wird vom Bewusstsein abgespalten. Dies geschieht unterbewusst und kann nicht gesteuert werden. Die Betroffenen spalten sich in mehrere Identitäten. Jede dieser identitäten übernimmt bestimmte Funktionen in der jeweiligen Situation und kann in ähnlichen Situationen wieder zum Vorschein kommen.
Eine Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch die psychobiologische Fähigkeit zur Dissoziation, die bei Kindern besonders ausgeprägt ist.
So kann das Kind äußerlich ein nahezu normales/unauffälliges Leben führen, da die unterschiedlichen Persönlichkeiten getrennt voneinander agieren, die erlebte Gewalt verdrängt und/oder vergessen werden kann und die Dissoziation somit zu einem dicken Schutzmantel wird.
Gewalt hat viele Gesichter. Aber eines haben all ihre Formen gemein: Man sollte sie nicht leichtfertig verzeihen. Denn eines ist gewiss: Auch wenn man ein Buch zweimal liest, wird es immer gleich enden.
— Buchzitat aus Ich verliere mich nicht von Anika Ackermann