Ich brauch nicht viel. Ich brauch keine perfekten Worte. Manchmal brauch ich einfach nur jemanden der neben mir sitzt, still meine Hand hält und sagt „ich bin da“. Keine weiteren Worte.
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Ich brauch nicht viel. Ich brauch keine perfekten Worte. Manchmal brauch ich einfach nur jemanden der neben mir sitzt, still meine Hand hält und sagt „ich bin da“. Keine weiteren Worte.

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„Ich bewundere dich für deine starke Seite und bin dankbar dafür, dass ich deine verletzliche Seite sehen darf.“
nicht sofort, aber irgendwann.
Und plötzlich sind sie wieder da,
die Erinnerungen an die Nacht vor 4 Jahren.
Ich wollte es nicht,
ich hab's dir gesagt.
Du hast mich gefickt,
mehrfach im Schlaf.
Ich wollte es nicht,
ich hab nein gesagt.
Doch dir wars egal,
hast es trotzdem gemacht.
Nein,
nicht nur einmal.
Ich hab nicht gezählt,
dachte es sei normal.
Hab's nicht gecheckt.
Hab es geduldet,
es gehört ja dazu?
Zur Beziehung,
ja das sagtest du.
Es ist vorbei,
ich hab's gut verdaut.
Vertrauen fällt schwer,
doch ich hab's eigentlich geschafft.
Eigentlich...
Und dann?
Taucht sie nachts wieder auf,
die Erinnerung an das GefĂĽhl.
GefĂĽhl ohne macht....
Es ist kein Missbrauch meintest du.
Doch genau das war es,
es hat mich geprägt.
Diese Angst die nie vergeht.
Missbrauch verändert alles. Er nimmt dir nicht nur die Sicherheit im Moment, sondern auch das Vertrauen in dich selbst und in andere. Er macht aus dem, was einmal einfach war – Nähe, Vertrauen, Zuneigung – etwas, das plötzlich weh tut oder Angst macht. Man fragt sich irgendwann: „Warum ich?“, oder schlimmer noch: „Hätte ich was anders machen können?“ Aber die Wahrheit ist: Nein. Du konntest nichts tun. Denn Missbrauch ist keine Situation, in der man Fehler“ macht – es ist eine, in der jemand anderes bewusst Grenzen zerstört.
Es war nicht DEINE SCHULD .
Nicht, weil du vertraut hast.
Nicht, weil du geschwiegen hast.
Nicht, weil du Angst hattest.
Und schon gar nicht, weil du ĂĽberlebt hast.
Die Verantwortung liegt immer bei dem, der den Schmerz verursacht hat. Bei dem, der Macht ausnutzt, der Angst erzeugt, der Schweigen erzwingt.
NICHT BEI DIR – NIEMALS.
Was bleibt, sind Wunden, die man nicht sieht, aber täglich spürt. Misstrauen, das sich wie Schutz anfühlt. Momente, in denen du dir selbst fremd bist. Und dieses leise Gefühl, dass du nie wieder ganz wirst.
Aber weiĂźt du was?
Dass du heute noch hier bist, bedeutet, dass du’s trotzdem geschafft hast. Du lebst. Du hast überlebt, obwohl du es nicht hättest müssen. Und das zeigt mehr Stärke, als jeder verstehen kann, der es nicht erlebt hat.
Heilung heißt nicht, dass alles vergessen wird. Es heißt, dass du lernst, dich selbst nicht länger für etwas zu verurteilen, was du nicht verursacht hast. Du bist kein Opfer, das schuldig ist. Du bist ein Mensch, dem Unrecht angetan wurde – und der trotzdem noch hier ist.
Das allein zeigt schon mehr Mut als viele Menschen ĂĽberhaupt haben!

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Wie viel hält eine Seele aus bevor sie endgültig zerbricht?
Man kriegt 8 Jahre fĂĽr den Raub, nur 2 fĂĽr Kindesmissbrauch, denn unser Staat ist ein Bastard und frisst uns auf.
Du schaffst es immer wieder… mich sprachlos zu machen… Ein Teil von mir glaubt dir fast… dass ich es gewollt hätte… dass ich hätte Nein sagen können… lauter… klarer… Und dann denke ich an diesen Tag zurück… und mir wird schlecht… Ich sehe mich wieder dort… starr vor Angst… ohne Stimme… während du dir einredest… es wäre Nähe gewesen…
Du sagst… du hättest mich geliebt… Aber wer Liebe mit Besitz verwechselt… wer Schweigen für Zustimmung hält… wer Tränen ignoriert… der liebt nicht… der zerstört…
Vielleicht war ich damals zu jung… zu unsicher… um mich zu wehren… Vielleicht dachtest du deshalb… es wäre leicht… mir die Schuld zuzuschieben… Aber heute höre ich deine Worte… und merke… wie falsch sie sind…und wie Kaputt ich doch wirklich bin ...