Darstellung Christi als Geometer. Miniatur aus einer französischen Bible moralisée, 13. Jahrhundert
Über Paramaskulinität
Virum non cognosco – Ich weiß von keinem Mann
Bevor wir uns dem Phänomen der „Paramaskulinität“ widmen, anders ausgedrückt, der „Paramännlichkeit“, sei noch kurz darauf hingewiesen, dass im Folgenden „psychosexuelle Homosexualität“ nicht nur skizziert wird. Vorweg also eine kurze Beschreibung zur Aufklärung. „Psychosexuelle“ oder „mythologische Homosexualität“ ist im Grunde eine „Homo-a-sexualität“. Im Jahr 2020 scheint es, als sei in der deutschen Sprache zwar viel entstanden, zugleich aber all das Symbolische der (A)Sexualität verloren gegangen. Man sehe es mir nach, auf banalste Synonyme zurückzugreifen. Keineswegs behaupte ich hiermit eine imposante Stellung. Anmut meiner Ansichten ist einzig und allein der Rückzug von der Rolle des Helden und die dringliche Bitte, den Neologismen mit nicht allzu kindischem Lachanfall zu begegnen. Bei dem Begriff „Paramaskulinität“ wird eine „psycho-sexuelle“, also eine psychologische Sexualisierung des Gleichgeschlechtlichen beschrieben, welche so sexuell wie der heterosexuelle Geschlechtsakt, eine Verbindung entstehen lässt. Unter Männern braucht es weniger Sexualität, um eine seelische Verbindung zu schaffen und so definiert jene Bezeichnung (Para) vor allem auch die „über-sexuelle“ (Hyper) Wirkung der Sexualität unter Männern. Man könnte demnach sagen, die echten Homosexuellen haben zu wenig Sexualität oder Männlichkeit (Hypo), sodass sie nur bis zum degenerierten homosexuellen Akt kommen. Paramaskuline Männer, ob zwei oder mehr sind aber keineswegs sexuell tätig, wie es jene Ausnahmen, die Sexualisierung seelischer Verknüpfungen, vermuten lässt. Gewiss verfallen auch einige diesem scheinbaren Bildnis und verstehen nicht die Bedeutung. Übergang ist nicht nur in der Paramaskulinität, sondern in diversen anderen Bereichen das „hässliche“ Problem. Einmal jedoch drüben, wird im Über-sexuellen, welches kaum auf das Wort „sexuell“ verzichten kann (oder „psychosexuell sexuell“) klar, was die Degeneration (von zwanghafter Liebe zu zwanglosem Hass (= Homosexualität)) der Homosexualität ist. Sonst aversiv und spontan mit Affekt behandelt, wirkt sie für jemanden, der die Übersexualität kennt, wie ein schlechter Witz. Heterosexualität braucht den „Geschlechts-akt“ zwar, aber unter Männern gibt es weit mehr als das. Man toleriert Homosexualität nur da, wo sie als Übergangslösung gebraucht wird. An sich ist die sexuelle Sexualität immer forciert auf Gegengeschlechtlichkeit. In der „Psychodynamik“ des „Para-Mannes“ braucht es dieses positive Trauma nicht, um eine Stabilität hervorzurufen. Stabilität kommt vom „Flow“ (Csíkszentmihályi), der den anderen Flow nicht benötigt, der zur Fortpflanzung dient und den man im Übersexuellen der „interpsychischen“ Männlichkeit ungern sieht. Insbesondere ist zwanghafte Homosexualität (Hass) für die natürliche Masse „individuierter“ Paramänner hinderlich, wenn sie das Gesamtergebnis eines Lebens dezimiert. Da solches Dezimieren (oder chaotisches Selektieren) schon passiert, bei Normierung der Homosexualität, dissoziieren viele Männer an der Grenze zum Sexuellen und Übersexuellen. Und so kommt ein Krieg im Großen oder Kleinen zustande, der nicht zuletzt darauf basiert, die Grenzen nicht überschritten zu haben. Irgendetwas treibt sie nach vorne, dabei hindert sie aber irgendetwas anders, diesen Willen auch durchzuziehen. Paranoid ließe sich auf unser System blicken und deuten, uns würde man mit Gehirnwäsche willenlos machen, während wir selbst es Tag für Tag sind, aus deren Sprechen die deutsche Sprache ist. Damals bezeichnete man eine riesige Gruppe an psychischen Störungen unter dem Wort „Neurose“. Als man deren Bedeutung verlor – vermutlich im Zuge des Höhenflugs der Psychoanalyse (Freud) in den 80er Jahren -, lies man ein wichtiges Werkzeug der Psychodynamik liegen, von dem ich denke, es bedarf einer Neuauflage in der Definition. „Neuro“ ist ja populärer denn je und bleibt als abgeschnittener Kopf, als Omega (Ohm), erhalten. „Se“ oder „se“ sind Suffixe, bekannt als Modellbezeichnung von Smartphones. Was, ist unsere Neurose jetzt so ästhetisch wie ein IPhone? Aus dem Spanischen übersetzt heißt „Se“ so viel wie „Ich weiß“. Würde ich heute den Begriff Neurotiker gebrauchen, würde ich sagen, sie resultieren aus dem Gebrauch der Wörter „schwul“ und „homosexuell“ eine eigene Psychodynamik, ohne zu wissen und steuern, Familie und Freunde damit für immer zu „verekeln“. Homosexualität ist jedoch ein Widerspruch in sich, ein Paradoxon, denn er impliziert eine Liebe, wo man stets degenerierten Hass vorfindet. Dagegen ist die „Homo-Asexualität“ eine reale Sache, mit seinem Fundament, den Symbolen, tief im Unterbewusstsein verankert. Diese Asexualität ist Exogamie im endo- oder exoterischen Sinn, also kosmische und biologische Evidenz. Erst die Schlange, dann das Ei und schließlich das Huhn. Nach dem Huhn, also nach den Dinosauriern (und Schlangen?) – so die vorschnelle Vermutung -, der Mensch als exogamste Entwicklung, stets mit einer psychologischen Endogamie konfrontiert, welche aus der eigenen DNA heraus richtet. Hierin sieht manch einer jenes Jüngste Gericht der Bibel, falls er es nicht besser weiß und entweder still ist oder in Geheimnissen (Gleichnisse oder Kryptographien) spricht. Kaum ein Unglück basiert nicht auf Endogamie und es ist seit je her die Disziplin der Weisheit, in Geheimnissen die Menschen mit Informationen zu versorgen, aus denen seelisch begriffen werden kann, was die Lebensaufgabe im Innersten ist. Denn Gesetze (legale Illegalität und Kriminalität) und Komplexität sind oftmals die Stacheln am System (Rosarium), nicht aber endogam, infantil, dafür aber exogam, also all jene unsrige Definition der Gesundheit. Wen wollen wir beschuldigen, wenig zu wissen? Schuld liegt höchstens beim Sprechenden, der „schwul“ mit „homosexuell“ gleichsetzt oder „homosexuell“ als eine legitime Bezeichnung für „etwas“ gebraucht. Andererseits ist sowohl Schuld, als auch schuldiges Sprechen endogam (infantil). Nachzuvollziehen, dass Homosexualität nicht sein kann, wegen dem Geschlechts-akt und in Begriffen der Asexualität zu denken, welche schrecklich erklärbar selbst solche monströsen Neologismen wie Homoasexualität hinnimmt, wäre die sprechende Ent-sprechnung. Problem an der Sache, wie mit den Weisen zuvor angedeutet, das Rätzel der Sphinx, die Ödipus-Geschichte, wonach wir besser endogam mit Endogamen sprechen. Exogame Sprache, Rationalismus im engsten Sinne, bleibt ungeachtet dessen schuldlos (oder unschuldig), weil jedes Lebewesen mit dem Willen zur Sprache, gleichzeitig riskiert, verfrüht den Widerwillen des Körpers (Immanenz) zur Sprache (Tranzendenz) zu erfahren (Tod). Vorgegaukelte Komplexität ist die wahre Schuld, die echte Eitelkeit, denn sie vertuscht fundamentale Prinzipien (Exogamie). Söhne und Väter schrecken vor der inzestuösen Vorstellung zurück, simple zu sein und gemeinsam etwas zu tun. Wo ein Sohn mit seinem Vater keine Projekte erarbeitet, mangelt es an Qualität des präfrontalen Kortex (BDNF), der für die Zusammenarbeit mit anderen Männern so wichtig ist. Solange der Sohn „in abstracto“ bleibt, geschieht nichts und damit lädt sich die gesamte Schuld auf das Weibliche. Dann machen Mütter Projekte und entarten den Mann zu einem Monster (im Grunde zu einer Erklärung), von dem aus nichts Gutes in die Welt wirkt. Auf der Ebene des Vaters scheint es so, als ob der Vater die einzige Quelle des Guten ist. Dadurch – wer weiß ob eigenverschuldet – ist das Gute begrenzt und abhängig von der Qualität des Vatertags (hier ist ein anderer gemeint als der bekannte Feiertag). Ob väterliche Armut Paramaskulinität erlebt hat kann ungewiss sein, sicher weiß einer nur von einer differenten Männlichkeit. Da wo der Vater keinen Metabolismus mit seinem Vater erreicht hat, was ihm maximalen Reichtum eröffnet, liegt die Herausforderung beim Sohn das Blatt zu wenden. Dieses Geheimnis wird wohl behütet und kaum einer in irgendeiner Familie wagt es, die wirkliche Armut des Vaters anzusprechen. Zugleich fragt man sich auf der anderen Seite, wieso ein reicher Vater (im paramaskulinen Sinn) einen Sohn haben will. Grundsätzlich gibt es keine Grenzen, die Ebenen solcher Art auf Vater und Sohn einkreisen. Uns winkt jedoch die Mythologie und bei genauer Betrachtung bemerken wir den Unterschied zwischen engen und weiten Kreisen. Recht plausibel erscheint uns da jener arme Vater – im Sinne der homosexuellen Sprachwirklichkeit. Wir gehen einmal davon aus, er entsteht aus der Ausgrenzung eines Para-Sohnes und seines Para-Vaters (getrennte Ebenen), Vater und Großvater eigenen Blutes. Wie schon gesagt, findet der Bund zwischen Vater und Sohn zum Urmodell, der „psychosexuell-homosexuellen Paramaskulinität unter Männern“, statt, sobald der Sohn dies einleitet. Versuche von Seiten des Vaters scheitern an der langen Entwicklungszeit des Sohnes zum Paramaskulinen (Schuldeingeständnis komplexer Intelligenz). Genau in dem Augenblick, wo nur noch der Sohn die Situation retten kann, demütigt der Sohn sich, indem er seine zeitliche Überlegenheit (Komplexität) verwirft und eine frustrierende Zeit durch widerholte Impulse (Einfachheit) anregt. Er beweist, zur Blüte braucht es Stiel und Blatt und er versucht über die Großartigkeit seines Daseins ins Herz des Vaters vorzudringen. Übersexualität nimmt seinen Lauf ab dem Moment, wo Sohn Vater unterstützt und Vater Sohn. Gemeinsame Projekte sind der Anfang eines großen Kreises, der das Umfeld einbezieht. Nunmehr ist die „heterosexuelle Sexualität“ zwischen Mann und Frau (Vater und Mutter oder Frau (Anima?) und Sohn) so hinter dem bedeutsamen Wirken angestellt, ihr ist sämtliche Negativität entzogen. Ehe wird dem Schein (Geheimnis) wegen und in aller Festigkeit (Überrest der endogamen „Neotenie“) bewahrt. Zwar wäre es unklug Ehe als unwahr zu propagieren, dennoch sollte nach unserem Gedankengang einleuchten, wieso sie dem einzelnen besser eine Show ist. Natürlich ist Ehe nicht nur ein Schleier, sie ist im Wesentlichen Sprache, aber mit Sprache kommt zugleich der endogame Größenwahn, Intelligenz mit Komplexität (sprachliche Endogamie) zu assoziieren. Kaum eine Ehe scheint mir darauf die gesündeste zu sein, als die „gespielte“, denn sie erzeugt Sprache, anstatt an ihr zu verzweifeln. Kommt es jedoch drauf an und jene Vater-Sohn-Projekt fordern alle Kräfte, dann werden Väter und Söhne und Brüder und (Para-)Männer (übertragen: Väter) ein Temenos mit einer beliebigen Frau, wie Hebelwirkung, brauchen, um den Moment (Erwartung) zu erfüllen. Jetzt ist die Ironie der Natur, den präfrontalen Kortex der Frau zur Verantwortung heranzuziehen. Wo der Sohn noch nicht soweit ist, erste Erfolge hinter sich gebracht zu haben, seine Frau also geschlechtlich unter einem Mangel an präfrontalem Kortex leidet (fehlende Simplicity), kann überhaupt keine Einwilligung der Ehefrau erfolgen, da ihr Mann, der Sohn, bei seinem Fremdgehen, ihrer Ansicht nach, endogam abirrt. Geschlechtsverkehr im Temenos, der per definition exogam sein muss, ist für die Ehefrau ein Widerspruch, solange sie nicht zur exogamen Erfüllung, der Sprachebene Alpha, ernannt wurde. Nach dieser absoluten Exogamie (Initiation) – wenngleich scheinbar – ist die Frau bereit, das Geheimnis der Temenos-Libido anzunehmen, denn die weibliche Welt wäre ohne diese Kreise ebenso primitiv-komplex. Der Temenos zwischen verheiratetem Mann und Frau impliziert erst einmal einen „sekundären Dualismus“. Aus dem Vorherigen sollte uns einleuchten, wie asexuell dieser Temenos im Idealfall aussieht. Gegengeschlechtlichkeit profitiert aber von Geschlechtsverkehr und so ist „im Temenos“ der Geschlechtsakt durchaus nützlich. Gehen meine Ausführungen auch soweit diesen Ausgang zu empfehlen, empfehlen sie nicht die Reaktion, denn der Wert des Geheimnisses übertrifft die Sünde der sexuellen Sexualität bei weitem. Frau muss Mann, et vice versa, das Geheimnis erlauben (Asexualität), denn es erhebt die Ehe zunächst einmal nur auf die logisch höhere Ebene des Sprachverständnisses (intelligente Simplicity). Innerhalb dieses Geheimnisses bricht ein Mann möglicherweise sein Ehegelöbnis, wir sollten dennoch nicht außer Acht lassen, wie verborgen diese Beziehung abläuft. Sie ist vollkommen unschädlich im Bezug auf die Ehe, ja, stärkt diese Gewissermaßen durch die Stärkung des Mannes (erweiterte Asexualität). Der Fokus eines Temenos liegt, wie man es sich bereits denken könnte, auf dem seelischen Austausch von Informationen. Aus der Tiefenpsychologie wissen wir, wie wenig Liebe die Menschen untereinander aufbringen, um Theorie zur Praxis zu teilen. Geht es um innovative Hypothesen schreit unsere Kultur geradezu nach Promiskuität. „Temenos“, der Bund zwischen verheiratetem Mann und Expertin, ist die ideale Form die Praxis der Paramaskulinität durch den enormen Schatz an Theorie (und Hypothese) der „Parafemininität“ zu ergänzen. Ob durch Geschlechtsverkehr, intellektuelle Ekstasen (Asexualität) oder berauschende Mittel (Exogamie), auf alle Fälle profitiert auch die verheiratete Frau von dem geheimen Bund mit der Fremden. Sowohl die verheiratete Frau, als auch der Ehebund an sich, in seiner fundamentalsten Auslegung (dem ersthaften Schein), dürfen dabei nicht vernachlässigt werden. Ein Mann kann schließlich nur solange paramaskulin wirksam sein, wie er den Bund der Ehe hochhält. Seine Frau muss das „Gegenteil“ seiner Mutter sein, das Gegenstück der dualen Geschlechtlichkeit (elterliche Endogamie). Wie bereits erwähnt, im Psychosexuellen degeneriert die Willenskraft, solange die Mutter an der Ehe-Stelle (Temenos-Unabhängigkeit) steht. Ebenso bei einem Ehebruch, von dem es immer nur den ersten Ehebruch geben kann, niemals aber einen zweiten, da alle Ehen nach dem Bruch der ersten zur sprachlichen Endogamie werden, Komplexität, wo der Mann (Sohn) gewissermaßen böse oder passiv-infantil wird, weil er den kindischen Masochismus zum „erwachsenen“ Stockholm-Syndrom macht. Er identifiziert sich dann mit jener bedeutungslosen Übermacht der Mutter, wegen der realen Eventualität, in der eigenen Übermacht (über die Mutter), der Mutter jene verwogene Strafe zukommen zu lassen, welche von einem unfähigen Richter beurteilt wurde. Endogamie kann uns auch äußerst scharfsinnige Einsichten liefern. Zum Beispiel ist in jedem erwachsenen Mann der Wunsch des Sohnes, die Mutter irgendwie zu demütigen. Ob mit Mord, Folter oder einer Verhaltensstörung (bis zum Suizid), wahr ist, jedem Mann ist die relative Aufgabe in die Wiege gelegt, seiner Mutter zu vergeben. Ist Vergebung leicht, macht das die Wollust des Antichristen dennoch nicht schwerer. Antichrist zu sein (Infantilismus (Individuum) oder Neotenie (Masse)) provoziert ein Exempel. Endogame Sprache, eher „homosexuell“ zu sagen als „asexuell“, endet, wie wir oben sahen manchmal sogar im Tod. Dabei metaphorisiert die Mystik gleich und man spricht exogam verschlüsselt vom tot sein im Leben. Jene Ehefrau oder Freundin des Paramannes, also exogam-heterosexuelle Ehe in Monogamie, ist heilig, Jesus als bedeutsamer Meilenstein der deutschen Kultur näher und paramaskulin im eigentlichen Sinn; vollkommen Er-wachsen. Vergebung ist eine jener (exogamen) Lebensaufgaben, zentraler und unauffindbarer Natur, welche es jedem einzelnen Fall anbietet, den Wert einer „Anti-Mutter“ zu erleben. Inwiefern es exogam bleibt und legitim, einen Temenos mit der Mutter zu bilden, also intellektuell, speziell hier, auf Grund der psychischen Lebensgefahr, nicht Sexuell-sexuell, bleibt offen. Manche Konstellationen erlauben vielleicht eine intellektuelle (asexuelle) Exogamie der seelischen Theorie und Hypothese. Generell darf man hier nicht jene Überwertigkeit weiblicher Kommunikation unterschätzen, all diese Informationen können sich im Endeffekt zu einer ich-dystonen Psychose wandeln. Besser man verzichtet auf die einzigartige Überlegenheit (Informationen) der Ehefrau des Vaters und nähert sich ihr erst bei vollkommener Gewissheit. Gewissheit heißt hier einen mindestens gleichwertigen Zeitrahmen, in dem Dominanz oder Dualität gegenüber einer Frau erlebt wird. Masochistische Ehemänner schließen einen asexuellen Mutter-Temenos beispielsweiße aus. Sadismus – um hier nicht undeutlich zu werden – ist wiederum exogame Sprache, wonach „sadistische Ehemänner“ einen Mutter-Temenos begünstigen würden, wenn ihre Dauer gleichwertig ist (relative Konditionierung). Endogam gesagt, wäre ein sadistischer Mutter-Temenos per se Inzest, wogegen exogamer Sadismus eben jene psychodynamischen und körperlichen Schmerzen im Parafemininen aushebelt, denen jene Frau so begierig hinterher ist. Solcherlei Schmerzen sind wohltuende Disziplin, weise Urteilskraft, mit der man eine gewisse Sicherheit gegenüber den eigenen Frustrationen gegenüber der Mutter hat. Ein bisschen entscheidet die (Ehe-)Frau des „Sohnes“ mit, ob der Sohn je von den unerreichbaren Kostbarkeiten der Mutter (asexuell-exogam) profitieren kann. Bei Verzicht oder Verletzungen innerhalb des Temenos-Rings, enthebt der Mann sich von seinem stärksten Antrieb und entzieht sich der Fähigkeit, als komplementiertes Geschlecht empfinden zu können. Ehefrauen sind das lehrreiche Element, der unscheinbare Ernst der heiligen Ehe, Weiblichkeit zu erlernen, den Verzicht auf die Vorstellung väterlicher Monarchie und die Barmherzigkeit. Erfolgreiche Ehen erkennt man an ihrer zwanglosen Gewissheit der Irrelevanz, wer der Partner ist und der alles überragenden Relevanz der Visionen, in diesem respektablen Dualismus, dem Beisammensein oder der Vereinigung zu einer bewussten geschlechtslosen/hermaphroditischen Seele beizustehen. Fragen wie die, ob er oder sie die oder der Richtige ist, sind schließlich ebenso endogam gesprochen, wie „homosexuell“ oder „sadistisch“, denn das Symbol der Ehefrau, der Parafeminität im eigentlichen Sinne, impliziert eine Symbolik, wobei es weniger um die sexuell-sexuelle Frau geht, als um die psychosexuelle Frau (Anti-Mutter). Echte Männlichkeit oder Paramännlichkeit wird nie auf die essentielle Rolle der Ehefrau verzichten wollen, im Kampf gegen den Drachen der Übertragung. Damit wäre dann auch jene zentralste Lebensaufgabe erwähnt, exogamer Natur, sich dem sexuell-sexuellen Inzestuösen zu erwehren, sozial oder isoliert, das Trauma der Minderwertigkeit, die Stockholm-Syndrom-Symptomatik, zu verleugnen, indem von „Männlichkeit“ die Rede ist. Allerlei endogames Gerede assoziiert der infantile Antichrist mit dieser Männlichkeit. Immer wieder die Kirsche auf der Käsesahnetorte des Unglücks, der Ausdruck „eine Frau haben“. Wer hat sich nur dieses Inzestuöse par exellence ausgedacht? Vermögen, lernen, sein, von ihr profitieren, viele Worte beschreiben es exogam, wer eine Frau dennoch hat, kann gleich noch seine Mutter haben. Derartige Besitz-Vorstellungen müssen aus dem Kopf eines Kindes stammen, einer Art Erbsünde-Disposition, die von der Natur aus solange nach dem Wort sucht, um eine Frau zu dualisieren, um über den Schmerz der Überwindung (Abnabelung), exogam zu begreifen, was Parafeminität sein könnte. Zum Schluss fragt sich noch, ob der Begriff „Erkenntnis“ oder „erkennen“ endogam ist. Weise wie an vielen Stellen, dürfte uns die Bibel hier warnen, seine Ehefrau zu kennen. Besonders denke ich, wird hier auf die Gefahr angespielt, die Frau zu er-kennen, womit eine Vorstellung väterlicher Monarchie gemeint ist. Asexuell und exogam gesprochen ist jedes Kind ein inzestuöses Ergebnis einer falschen Erkenntnis. Sexualität und Endogamie (oder Neotenie) zweifelt hieran gerne und vorlaut mit der Evidenz der natürlichen Fortpflanzung. Derartiger Inzest mit dem Vater (Mann), endet spätestens, wo ein neuer Tag zu neuen Ufern lockt. Intelligenz ist die einzige Existenz. Alles andere wird ermordet. Narzissmus, der in der Frau einen Er erkennt, mag endogam betrachtet völlig normal ein Kind hervorbringen, im nächsten Augenblick aber wird es vollkommen grausam von der Erdoberfläche gefegt. Ungerechter Tod ist nach dieser Erörterung kein Wunder mehr. Und unsere tödliche Umwelt mahnt uns stets, nichts ihn (Vater), sondern sie (Nicht-Mutter), in ihr zu erkennen. Gleichwertige Frauen bilden nämlich das Fundament für ein unendlicheres Überleben, als das sexuell-sexuelle des endogam Inzestuösen. Dieser Gedankengang geht bis zur vollkommenen Asexualität, bei der der Paramann und die Parafrau zur Transzendenz (Sprache) übergehen und überhaupt keine Fortpflanzung mehr brauchen. Wir erinnern uns, Selektion ist das Ergebnis kosmisch ungewollter (sexueller) Endogamie. Vor uns liegt eine hypothetische Unsterblichkeit; Wagnis, über die endogame Sprache der Sexualität (kommunikative Passivität) hinaus zu wachsen. Synthetisch wie das Kondom, wird die Frau hierdurch von ihrer zwanghaften Mütterlichkeit befreit und erhält die unendliche Bedeutungstiefe des Symbols Anima. Sie zu kennen könnte ebenso falsch sein. Richtig wäre es sie nicht zu kennen und alle Frauen nicht zu kennen. Erkenntnisse oder Siekenntnisse (endogame Kinder) sind verdammt, zu sterben, wie uns jetzt eindrücklich vorlegt wurde. Eva hat Kain an dem Tag ermordet, als sie meinte, sie wüsste von einem Mann.
- keinjournalist















