Das Brummen des KĂŒhlschranks, das ich hören kann wenn ich im Sommer die TĂŒren offen lassen, ist beruhigend. Statt des Knisterns eines Kaminfeuers, das in einer leichteren Schlafphase erinnert: alles ist gut. Das Brummen in meinen Ohren hingegen sagt mir, daĂ etwas auĂer Balance geraten ist; was, dazu darf ich rĂ€tseln. Eine Erinnerung ist offensichtlich: hör auf dich. Eine BestĂ€tigung all der VerĂ€nderungen, um die ich ĂŒber die letzten Wochen intensiv gekĂŒmmert habe. AuĂerdem hĂ€tte ich sonst nicht erfahren, daĂ meine Trommelfelle gerade etwas matt aussehen statt, wie es sein sollte, leicht lichtreflektierend wenn man sie beleuchtet. Was fĂŒr eine hĂŒbsche Vorstellung. Und so kĂŒmmere ich mich nun um sie, nachdem ich sie zum Hören auf so vieles andere uns so viele anderen auf Trab gehalten habe und habe eine frische-Luft-Kur verschrieben bekommen: NasenspĂŒlung. Denn das Ohr atmet durch die Nase. So anstrengend es ist, wenn etwas im Körper auĂer Balance gerĂ€t, ist es schön dazuzulernen und diesen Organismus einmal mehr zu bewundern. Jede Art Zelle und ihre Aufgabe.