Das kaputte Handy und sein Freund
Ich fahre mit zwei kaputten Handys durch Schottland. Bei Handy Nummer eins ist die Batterie defekt. Man kann ungefähr zehn Minuten sorglos die Uhrzeit ablesen, aber dann bricht es zusammen, vor allem wenn man so anspruchsvolle Dinge plant wie die Kamera anzuschalten. Wenn man es permanent an eine externe Batterie anschließt, funktioniert es dagegen einwandfrei. Handy Nummer zwei hat Probleme mit der Netzanbindung. Man muss eigentlich direkt neben dem Funkmast stehen, und zwar eine halbe Stunde oder so, dann kann man vielleicht ein paar Nachrichten abschicken. Es handelt sich außerdem um ein Handy, das man nicht ein- oder ausschalten kann, weil der Schalter kaputt ist (Kathrin berichtete). Aber ansonsten geht es einwandfrei.
Beide Handys zusammen haben eigentlich alles, was man braucht. Wenn ich im Auto oder stationär bin, schließe ich Handy eins an eine große Batterie an, erzeuge mit ihm einen Hotspot, und gehe dann mit Hilfe dieses Hotspots von Handy Nummer zwei ins Netz. Das Chromebook kann dieses Internet gleich mit verwenden. Wenn ich rumlaufe, ersetze ich die große Batterie durch eine kleine Powerbank (die ich hinterher an der großen Batterie wieder auflade). Es funktioniert einwandfrei. Das Internet entsteht in meinem Rucksack und landet dann auf Umwegen in meiner Jackentasche. Ich darf nur nicht vergessen, es mitzunehmen.
Setup mit zwei Handys. Das schwarze Kabel führt zu Handy zwei, mit dem das Bild gemacht wurde.
Am Ende des Tages wird die Batterie mit Hilfe der Sonne wieder befüllt.
Neuer Strom wird geliefert. Die große Batterie steht hinter dem Kraftwerk.
Mit Hilfe der Sonne, weil ich in meiner Ferienunterkunft für den Strom Geld in Pfundstücken einwerfen muss. Es kostet nicht viel, aber wer hat schon noch Münzen.
Stromzähler mit Münzeinwurf. Nach einem ganzen Tag mit Kühlschrank und Wasserkochen habe ich 0,2 Pfund verbraucht.