27.3.2020
Erstes Mal: Kontaktlose Lieferung
Ich hab immer sehr trockene HĂ€nde, auch bevor ich ausgiebig mit HĂ€ndewaschpropaganda konfrontiert wurde. Zur Zeit ist es natĂŒrlich besonders schlimm. Deshalb hab ich immer Handcreme dabei.
Meine derzeitige ist knallgelb und wurde schon von mehreren Leuten fĂŒr Mayonnaise gehalten. Sie ist teuer, aber fĂŒr mich unverzichtbar. Ich verwende sie nach jedem Mal HĂ€ndewaschen, deshalb geht sie schon dem Ende zu. Das GeschĂ€ft wo es Nachschub gĂ€be ist aber wegen Pandemie geschlossen. Normalerweise wĂŒrde ich mich fĂŒr sowas in keinem Webshop registrieren, aber in globalen Krisen mach ich auch mal eine Ausnahme. Die Bestellung ging am Montag raus.
Gestern kam die E-Mail, die die Lieferung ankĂŒndigte. In der Nachricht gibt es auch die neue Option âKontaktlose Zustellungâ, die ich ausprobieren will. Man klickt auf den Link, wĂ€hlt aus, wo die Sendung hinterlegt werden kann, z.B. vor der HaustĂŒre, oder wie in meinem Fall, vor der WohnungstĂŒre.
Dann muss man die Auswahl bestĂ€tigen und auĂerdem noch auf den âschick mir eine E-Mailâ Button klicken. In diesem E-Mail ist die kontaktlose Zustellung nochmal zu bestĂ€tigen.
Heute um 11 klingelt es an der HaustĂŒre. Kurz darauf klopft es einmal an der WohnungstĂŒre. Als ich die TĂŒre öffne, ist der Lieferant schon wieder um die Ecke verschwunden und ich höre nur noch âCiaoâ. Das Paket liegt wie angekĂŒndigt vor der WohnungstĂŒre.Â
Kontaktloses Trinkgeld fehlt halt noch.
(verenka)












