Hong Kong taxi and bus. #shotoniphone #tomy #tomika #minitaxi #minibus #macrophotography #shootforfun #hongkong #香港 #香港的士 #香港小巴 https://www.instagram.com/p/Coj6i_iSMm5/?igshid=NGJjMDIxMWI=
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Comment: minioslo said "På torsdag lånte vi ut biler til et Lindex-event på Karl Johan 😊 #lindexkarljohan #MINI #minitaxi #event #oslo #karljohan #minioslo #bavariaoslo #mininorge #minivika"
Township Party
"Mzoli's? .... Mzoli's? Come here...Come here...", schreit ein aufgeregt wildgewordener Schwarzer als vier Weiße die Bühne betreten. Schnell wird um unsere Gunst gerungen, aber uns ist es egal in welches Minitaxi wir einsteigen, hauptsache schnell in Richtung Mzoli's!
Gugulethu: Willkomen im Township
Eigentlich fährt dieses Minitaxi nach Gugulethu, ein Township das 15 Kilometer weit weg ist. So wie auf meiner Fahrt nach Bellville bezahlt jeder 12 Rand. Wir fahren eine knappe halbe Stunde. Irgendwann erkennt man auch das Township, alles wirkt rustikal und arm. Ich trage nichts wertvolles mit mir: keine Kamera, keine Kreditkarte - nur Bargeld.
Der Fahrer weiß wo er anhalten soll: Mzoli's. Als wir aussteigen hämmert uns südafrikanische kwaito Musik entgegen. Typisch! An jeder Ecke wird gegrillt und verkauft. Meistens sind es Boerewors, eine südafrikanische Spezialität. Die Wurst ist wie eine Schnecke gekringelt und kann gut und gerne bis zu einem Meter lang sein.
Mzoli's: Spektakel der Woche
Überall sind Menschen, es ist voll! Das Besondere an Mzoli's: Touristen und die Einheimischen aus den zahlreichen Townships lieben es. Mzoli's ist DAS wöchentliche Spektakel im Township. In der Metzgerei gibt es frisches Fleisch, Chakalaka und Pap zu kaufen. Das Fleisch wird von den Einheimischen gegrillt. Wer es eilig hat, drückt dem Grillmeister 20 Rand in die Hand. Afrika eben! Nicht zu vergessen: das Essen schmeckt vorzüglich und ist frischer als in jedem Supermarkt. Gegenüber in einem Haus werden Getränke verkauft. Das Besondere ist weniger der Verkauf als das Haus an sich. Wir stehen inmitten einem Wohnzimmer, das zum Kiosk umfunktioniert wurde. Im Innenhof ist die Toilette. Ein Blick offenbart das wahre Township Feeling, das man selbst bei den typischen Township Touren nicht bekommen würde. Es ist dreckig, teils verstaubt - die Menschen leben sehr einfach.
Nachdem jegliche Vorbereitungen getroffen wurden, holen wir unser Essen und begeben uns zum wahren Geschehen. Eingerahmt von Baustellen-Zäunen und teilüberdacht mit einem Aluminiumdach, findet hier erst das Essen und später die Party statt. Im Außenbereich legt ein DJ erst ruhige Musik auf und heizt später die Menge ein. Je mehr Zeit vergeht, desto mehr Alkohol wird getrunken und desto besser wird die Stimmung. Irgendwann fangen dann auch die ersten an auf den Tischen zu tanzen.
Nach einem anstrengenden Tag und einigen Bier in den Venen, machen wir uns erschöpft auf dem Weg nach Hause, denn trotz guter Stimmung sind wir noch immer im Township und es ist immer besser das bei Tageslicht zu verlassen als bei Dunkelheit. So geht es also mit dem Minitaxi zurück nach Hause.
Die Welt der Minitaxis
(c) Sebastian Bücker
Ein kurzer Wink und es hält an. Ein junger Kerl springt raus.
“Cape Town?” - “Yes!” - “12 Rand”
Ich krame 12 Rand aus meiner Tasche. "There you go..." und 12 Rand klimpern von der einen in die andere Hand. Ich bin auf dem Weg von Bellville, einem der Vororte, zurück nach Hause. Mit dem Auto dauert die Überfahrt gewöhnlich eine halbe Stunde, mit dem Minitaxi dauert es knapp zwei Stunden. Das Taxi ist mit 10 Personen bereits voll besetzt. Eigentlich gibt es hier nur 8 installierte Sitze hinter der Fahrerfront, doch zwei Cola Kisten und zwei Handtücher ergeben zwei weitere Sitzplätze. Die Fahrt spiegelt im Grunde die afrikanische Mentalität wider: die Menschen sind unglaublich freundlich im Umgang miteinander, jeder ist relaxed und Zeitdruck ist ein Fremdwort und es wird immer wieder auf merkwürdige, aber effiziente Methoden gesetzt.
Hierachie im Taxi
Im Minitaxi arbeiten ein bis maximal drei Typen. Einer fährt das Taxi, der "Fahrer", ein Zweiter kümmert sich darum, dass die Fahrgäste bezahlen, der "Kassierer" und der Dritte kümmert sich um neue Fahrgäste, indem er sich aus dem Fenster hängt und das nächste Ziel lauthals verkündet. In dem ein oder anderen Minitaxi wird dann zum Vergnügen aller die Musik laut aufgedreht - die Boxen dröhnen dann afrikanische Musik gemixt mit House Beats. Das ganze nennt man dann Kwaito House.
Wir fahren durch Gegenden, die ich zuvor noch nie gesehen hatte. Es ist wie ein eigenes Abenteuer. Alle zweihundert Meter kommt das Taxi kurz zum stoppen. Haltestellen gibt es nicht; wer raus will, der schreit einmal wo er raus will und das Taxi hält an.
Khayelitsha?
Irgendwann ruft der "Schreier" so etwas wie "Khayelitsha". Mir wird unwohl. Khayelitsha ist eins der zahlreichen Townships rund um Kapstadt. An für sich habe ich absolut keine Angst vor Townships, sie sind sogar sehr interessant, doch Khayelitsha ist eins der größten und der gefährlichsten - letzteres weiß ich von Erzählungen vieler. Wie in vielen Fällen passiert natürlich nichts, wir fahren scheinbar dran vorbei.
Am Ende der Fahrt geht es hektisch zu. Der "Schreier" fordert alle Passagiere auf, dass Taxi zu verlassen. In jenem Moment scheint es als würde das Taxi der sinkenden Titanic gleichen. Ich staune und schaue wie schnell alle restlichen Fahrgäste das Taxi verlassen. Ich bin als letztes dran.

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