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Manchmal leihen oder borgen sich die Leute irgendwas, deine Zeit, dein Auto, dein Kleid, deine Schuhe, deinen Rat, deine Meinung und irgendwie leihen oder borgen manche sich auch dein Herz, für eine gewisse Zeit. Manches bekommst du zurück, manches nicht. Manches wurde gut behandelt, manches schlecht. Aber wenn du dein Herz zurückbekommst, dann ist es immer kaputt, wer bekommt schon ein heiles Herz zurück wenn man dachte man schenkt es jemandem, für immer? Keiner kann ein Herz auf Zeit so behandeln, dass es ohne bleibende Spuren zurückgegeben wird. Wer aber gibt auch ein Geschenk zurück?
Hello friends, who has too much spirit box SB11 and can I borrow it?
Ich leih’ dir gern mein Licht.
Bengio
Die Gruppe der Menschen, die sich immer alles leihen:
Pumpkin

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23. Juni 2017
Geisterfahrräder und Zombieroller
Ich habe ein bisschen Zeit für den Weg zu Arbeit und beschließe, heute mal einen der Coup-Elektroroller auszuprobieren, die neuerdings überall in Berlin rumstehen. Angemeldet bin ich bereits – man muss dazu Kreditkartendaten hinterlegen und in einem Videotelefonat Gesicht, Personalausweis und Führerschein vorzeigen. Das alles konnte ich in der Coup-App auf meinem Smartphone recht reibungslos erledigen.
Aus dem Haus tretend stelle ich beim Blick auf die Kartenanzeige fest, dass der nächste Roller doch gerade ein ganzes Stück entfernt steht. Vermutlich lohnt es sich, ein Lidl-Fahrrad zu mieten, um bis dorthin zu fahren. Immerhin wurde offenbar das Ausleih- und Rückgabegebiet von Coup, das zunächst vor allem die Bezirke Kreuzberg, Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Mitte umfasste, inzwischen auf die westliche Innenstadt erweitert.
Screenshot aus der Coup-App: Der Hinweis ist berechtigt. Ich hatte aber eine Kartenanzeige von Regengebieten erwartet und bin etwas enttäuscht.
Das nächste Lidl-Bike steht laut deren App auch einige hundert Meter entfernt. Ich mache mich also zunächst zu Fuß auf den Weg. Am angezeigten Abstellort des Rades angekommen finde ich aber – nichts. Kein Bike weit und breit. Dasselbe Spiel beim nächsten Rad. Ich bin kurz davor, den Versuch abzubrechen, kann aber in 200 m Entfernung das übernächste Rad erspähen.
Auf dem Weg dorthin passiere ich einen Coup-Roller. Auch gut denke ich und versuche, den in der Coup-App auszuleihen. Es ergibt sich der umgekehrte Fall: Die App zeigt mir den Roller, neben dem ich stehe, nicht an. Nun ja, er parkt immerhin vor einem Haus, also ist er vielleicht noch ausgeliehen. Oder er ist kaputt oder der Akku ist leer.
Also erstmal das Lidl-Bike gesichert und damit auf zum nächsten Roller. Ähnlicher Effekt, ich stehe neben dem Roller, der wird mir aber in der App nun nicht mehr angezeigt. Bei dieser Gelegenheit finde ich aber heraus, dass man abgestellte Roller auch für 15 Minuten kostenlos reservieren kann. Schade nur, dass sie aus der Kartenanzeige dann einfach verschwinden.
Ich reserviere also den jetzt nächstgelegenen freien Roller, leihe das Mietfahrrad erneut und finde den reservierten Roller innerhalb von 7 Minuten. Die Coup-App erweist sich dabei als relativ hakelig. Unter anderem hat sie das verwirrende Problem, dass sie einen nicht darauf hinweist, dass die Kartenanzeige nicht gut funktioniert, solange die App nicht auf die Ortungsfunktionen meines Telefons zugreifen kann. Ich erkenne dieses Problem zwar, schaffe es aber irgendwie nicht, der App dieses Recht einzuräumen. Beim Ausleihen des Rollers wird dann doch ein entsprechender Dialog angezeigt. Zudem muss man dafür Bluetooth einschalten.
Alles weitere funktioniert ziemlich reibungslos. Der Helm befindet sich unter der Sitzbank, er ist sauber und passt mir. Die Bedienelemente und das Display am Lenker sind relativ selbsterklärend und ich fahre los. Der Roller läuft gut und ziemlich leise und ich bin sehr angetan von der Beschleunigung aus dem Stand. Es ist kein Ludicrous Mode, der einen aus dem Sattel reißt, aber mit dem normalen städtischen Autoverkehr schwimmt man problemlos mit. Und dadurch, dass einem der Fahrtwind um die Nase weht, fühlt man sich schon schneller, als die 53 km/h die mir der Tacho bei "Vollgas" anzeigt.
Bei der Abmeldung am Zielort wird mir in der App eine Checkliste angezeigt: Ständer ausklappen, Lenkerschloß einrasten lassen, Helm wieder unter der Sitzbank verstauen. Ich kämpfe etwas mit dem Helmverschluss. Den hätte ich mir vor dem Aufsetzen wohl genauer ansehen sollen.
(Virtualista)
Verleihen von Spielsachen
Habt ihr schon einmal Spielsachen für Erwachsene verliehen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Männer werden nicht erwachsen, nur die Spielsachen werden teurer. Diese Aussage können wir zum Teil bestätigen. Doch überlässt man solche Spielsachen auch mal anderen Personen zum Spielen? Continue reading Untitled
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1987 bis 1999
Der Bücherbus in Salzburg-Gnigl
Bei uns in Salzburg-Gnigl kam der Bücherbus immer Montags zwischen halb 3 und 4. Man stieg in der Mitte ein, hinten konnte man die Bücher zurück geben, vorne ausleihen und aussteigen. Dazwischen befanden sich die Bücher. Ein ganzes Regal war voll mit Kinder- und Jugendbüchern. Der Rest hat mich damals nicht interessiert. Sie wurden laufend ausgewechselt. Wenn man alle Bücher, die einen interessieren, durch hatte, konnte man sich beschweren und neue in Auftrag geben. Man konnte immer nur bis zu 10 Bücher gleichzeitig ausleihen, also wenn man noch 4 vom letzten Besuch zu Hause hatte, dann nur mehr 6 Neue. Auch als Kind hatte man seine eigene Karte, sonst konnte man ja nur 10 Bücher für die ganze Familie ausleihen. Diese Karte kostete nichts. Am Anfang wurde noch in jedes Buch eingetragen, wer es ausgeliehen hat und wann, später wurde nur noch der Strichcode auf der Karte und der Strichcode auf dem Buch eingescannt. Man konnte die Bücher 4 Wochen behalten und dann musste man sie zurückgeben oder verlängern lassen.
So hab ich es geschafft den Großteil der städtischen Kinderbibliothek zu lesen, ohne je dort gewesen zu sein. Erst einige Jahre später hab ich mir die richtige Kinderbibliothek angesehen und war enttäuscht, dass ich die meisten Bücher schon kannte. Soweit ich weiß, kommt der Bücherbus auch 2017 noch, wie das mit dem Ausleihen funktioniert, weiß ich aber nicht.
(Iltschi)