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George Herriman âKrazy Katâ Sunday dated 7-8-17 (King Features Syndicate, 1917) Source
kumusta naman ang iyong diwa?
bitin ka pa ba sa pahinga?
(image:
©"Laziness Is Nothing More Than The Habit Of Resting Before You Get Tired Print" by Craig Moran via Saatchi Art)
Még egy ilyet is kaptam idén...

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POST-POST-SCRIPTUM 1054
13 - QUE POURRAIT BIEN RACONTER CE PROJET ?
Et sâil sâagissait dâun livre abordant les rapports entre jazz et rock (et vice-versa) dâune maniĂšre enfin inĂ©dite ?
Hardcore-Tourismus am Bodensee
Ein ganz normaler Samstag in meinem Leben, ich stehe frĂŒh auf, setze mich in den 60er-Bus und fahre zum Mannheimer Hauptbahnhof. Mein heutiges Ziel, Konstanz. Entgegen der Annahmen einiger Kommilitonen liegt das weder bei Berlin, noch an der Nordsee, sondern am wunderschönen Bodensee, dem gröĂten See Deutschlands an der Grenze zur Schweiz und zu Ăsterreich.
Deshalb gehtâs von Mannheim nach Offenburg und von dort ĂŒber die Schwarzwaldbahn bis ĂŒber den Rhein in eine deutsche Stadt auf der Seite des Bodensees und des Rheins, auf der sonst eigentlich die Schweiz liegt. Auf der Strecke liegt nicht nur das mit 18m kĂŒrzeste Tunnelbauwerk der DB, sondern eine immense Anzahl schöner kleiner Orte mit Fachwerk und Mittelalterflair (zumindest von auĂen und dem Handyempfang nach zu urteilen).
In Konstanz selbst gibt es neben dem Bahnhof noch eine ĂŒberschaubare, aber dennoch recht hĂŒbsche Altstadt und einen Bodenseehafen, an dem eine sich eine drehende satirische Statue der Imperia findet.
Eigentlich traue ich mich gar nicht, es hierhin zu schreiben, aber insgesamt war ich nur eine Dreiviertelstunde in diesem schönen Ort, da ich noch weitere ReiseplĂ€ne gefasst hatte: Mit dem Katamaran nach Friedrichshafen, um von dort ĂŒber eine ganz andere Strecke wieder nachhause zu fahren.
Allein fĂŒr diese SeeĂŒberquerung hat es sich gelohnt, bis dorthin zu fahren, denn in der Herbstsonne ĂŒber einen nahezu spiegelglatten See zu gleiten, ist definitiv ein Erlebnis.
Von Friedrichshafen aus ging es ĂŒber die Hochrheinbahn mit einem dieser gruseligen Neigetechnik-Dieseltriebwagen, in denen man sich fĂŒhlt, wie in einer Achterbahn in einem Flugzeug mit offenen Fenstern, mit konstanten 160 km/h nach Basel Bad Bf, dabei durchquert die Strecke in Schaffhausen Schweizer Staatsgebiet und fĂŒr eine knappe Sekunde war aus dem Fenster sogar der Rheinfall zu sehen.
Zugfahren wĂ€re nicht Zugfahren ohne die Mitreisenden. ZunĂ€chst wollte mich ein scheinbarer Nazi-Christ von seinem Glauben ĂŒberzeugen (Abtreibungen sind böse, Sex vor der Ehe noch viel böser), spĂ€ter fand ich mich in einer Gruppe von 5 frĂŒhpubertĂ€ren MĂ€dchen, die absurde Thesen ĂŒber unseren aktuellen Aufenthaltsort und den weiteren Verlauf der Zugfahrt aufstellten und Behauptungen abnickten wie: âPinguine sind Fischeâ, âEnten sind keine Vögel, da sie Winterschlaf machen und keine Eier legenâ oder âDelfine sind keine SĂ€ugetiereâ. Ja ne, ist klar.
Erstaunt darf ich hinzufĂŒgen, heute insgesamt vielleicht fĂŒnf Minuten VerspĂ€tung gehabt zu haben, obwohl ich ĂŒber 7 Stunden unterwegs war.
Ein Segeltagebuch Teil 2
Tag 8: Es geht weiter! Heute machen wir uns auf den Weg ins Paradies! Es geht in die Tobago Cays. Ein Ort, den man quasi nur per Boot erreichen kann und der ein einziger Karibiktraum wie aus dem Bilderbuch ist. TĂŒrkises Wasser so weit das Auge reicht, weiĂe SandstĂ€nde an winzigen Inseln, groĂe Riffe mit tausenden bunten Fischen und das Highlight: jede Menge Schildkröten! Wir schnorcheln an drei verschiedenen Orten, und sehen dabei mehrere Schildkröten, eine sogar zum Anfassen nah, wandern auf einer kleinen Insel auf einen Aussichtspunkt und genieĂen alles in vollen ZĂŒgen. Da wir unterwegs wieder einen Barrakuda gefangen haben wird am Abend erneut der Grill angeschmissen. Paradiesisch!
Tag 9: Leider können wir aufgrund des straffen Zeitplans nicht lĂ€nger bei den Tobago Cays bleiben. Hier hĂ€tten wir es noch lĂ€nger ausgehalten! Stattdessen geht es in einem gemĂŒtlichen, kurzen Törn auf die Insel Mayreau. Dies ist Christians und Sarahs Lieblingsinsel, weil sie dort viel Kontakt mit den Einheimischen haben. Das merkt man sofort. Wir sind in aller FrĂŒhe losgesegelt, damit wir rechtzeitig zum katholischen Gottesdienst um 9.00 Uhr auf Mayreau sind. Auf dem Weg zur Kirche halten wir alle paar Meter an, weil Christian die Einheimischen begrĂŒĂt und kurz mit ihnen schnackt. Jeder scheint ihn hier zu kennen. Der Gottesdienst ist spannend. Es wird viel gesungen und der philippinische Pfarrer hat eine sehr angenehme Art. Eine schöne Weise, eine Kultur kennenzulernen.
Nach der Kirche wandern wir in die Nachbarbucht. Dort gibt es einen wunderschönen Strand. Den können wir allerdings nur kurz genieĂen, weil es bald wie aus KĂŒbeln anfĂ€ngt zu gieĂen (wenn es in der Karibik regnet, dann richtig). Also setzte wir uns in einer kleinen Strandbar unter das Dach und trinken ein lokales Bierchen. Die kleine Tochter der Besitzerin scheint uns spannend zu finden und hat keine BerĂŒhrungsĂ€ngste. Schon bald zeigt sie uns Zaubertricks, zieht an Larsâ Ohren und erzĂ€hlt uns, was fĂŒr riesige Nasen wir doch hĂ€tten⊠Hazel heiĂt sie. Und wenn wir nicht wieder zurĂŒck an Bord mĂŒssten, wĂŒrden wir sicherlich noch lĂ€nger mit ihr spielen.
Am Abend werden wir an Land von den Einheimischen bekocht. Es gibt Fisch und Meeresschnecke. Die Fechterschnecke (Conch) wird drei Mal gegart und dann in einem schmackhaften Sud angerichtet. Ihr Fleisch schmeckt lecker, ein bisschen wie HĂŒhnchen oder Schwein. Nach dem Abendessen gehen wir noch in eine Bar im Ort. Der Besitzer ist gut bekannt mit Sarah und Christian und normalerweise trommelt er gerne mit ihnen und ihren GĂ€sten auf seinen Djembes. Diesmal allerdings ist er so stoned, dass er sich nur nach mehrmaligem Bitten mit seiner Trommel zu uns setzt und leider wenig von seinem Können weitergeben kann. Trotz seines Zustandes klingen sein Trommeln und Gesang noch recht gut.
Tag 10: Es wird Zeit, den RĂŒckweg anzutreten. Von nun an geht es wieder gen Norden. Die erste Station auf dem RĂŒckweg ist erneut Bequia. Hier springen wir noch einmal ins Wasser und genieĂen die wunderschöne Unterwasserwelt beim Schnorcheln.
Tag 11: Diesmal ĂŒberspringen wir St. Vincent nicht sondern machen an einer Mooring in der Wallilabou Bucht fest, in der Fluch der Karibik gedreht wurde. Kaum haben wir festgemacht kommen auch schon drei Boatboys, die uns Schmuck von ihren kleinen Motorbooten aus verkaufen. Wir kaufen das eine oder andere Armband und dann geht es auch schon los. Rein ins Dinghi, rauf auf den Steg, rein in den Jeep, ab in die Berge. Wir machen eine gut fĂŒnfstĂŒndige Tour ĂŒber die Insel, dabei sitzen wir alle zusammen auf der LadeflĂ€che des Jeeps, der unter seiner Last die steilen Berge hinauf Ă€chzt und bewundern die unglaubliche Schönheit dieser Natur. Kaum zu glauben, wie grĂŒn diese Insel ist! Es geht bergauf, bergab durch mehrere kleine Dörfer, in denen wir weiĂen auf der LadeflĂ€che eine riesige Attraktion sind. Uns wird permanent zugewunken und hinterhergerufen. Wir halten auf einer Obstfarm, essen Guave direkt vom Baum, birnenförmige Pflaumen (keine Ahnung, was genau das fĂŒr FrĂŒchte waren, aber sie waren lecker) und frische Tangerinen und Grapefruits. Highlight des Ausflugs ist ein Besuch eines groĂen Wasserfalls. Es ist heiĂ und wir freuen uns ĂŒber die AbkĂŒhlung! Kaum zu glauben, mit welcher Kraft das Wasser unten auftrifft. Wenn man sich genau unter den Strahl stellt, muss man seinen Kopf vor dem Druck des prasselnden Wassers schĂŒtzen. GlĂŒcklich und voller EindrĂŒcke geht es am Abend zum Essen bei Einheimischen Freunden von Sarah und Christian. ZurĂŒck auf der FĂŒrrit bittet uns der freundliche, britische Nachbar, ob wir unser Boot wohl ein wenig fester machen könnten, unser Katamaran habe sein Boot schon zwei Mal gerammt. Alle Leinen werden kontrolliert und nachgezogen. Es scheint, als sei die Moorig ein wenig locker. Um nichts zu riskieren, bittet uns Christian, in der Nacht nacheinander Wache zu halten. Doch zunĂ€chst schauen wir selbstverstĂ€ndlich zusammen Fluch der Karibik. Danach ĂŒbernehmen wir die erste Schicht von 23-2.30 Uhr. Zum GlĂŒck bleibt alles ruhig.
Tag 12:  Als es am nĂ€chsten Morgen um 6.30 losgehen soll fĂŒr die lange Ăberfahrt nach St. Lucia zurĂŒck in die Rodney Bay, sind wir nach der durchwachten Nacht noch ziemlich schlaftrunken. Die 8 Stunden Törn werden zum GlĂŒck sehr entspannt und wir können sogar zwischendurch nochmal ein wenig die Augen schlieĂen. Unterwegs wird, wie könnte es anders sein, ein weiterer Barrakuda gefangen. Der wird diesmal allerdings filetiert, in Knoblauchmarinade eingelegt und abends in der Pfanne gebraten. So schmeckt er noch besser!
Tag 13: Es geht zurĂŒck nach Martinique. Kaum zu glauben, wie schnell zwei Wochen umgehen können. Wir lassen uns an Land bringen, um in einem Waschsalon unsere gesamte WĂ€sche durchzuwaschen. Am Abend sitzen wir ein letztes Mal gemĂŒtlich zusammen und trinken einen Abschieds-Rumpunsch. Einerseits sind wir traurig, dass diese schöne Zeit nun schon wieder vorbei ist, gleichzeitig blicken wir aber auch voller Vorfreude auf unsere nĂ€chste Station. Nach der Reise ist bei uns eben im Moment auch immer vor der ReiseâŠ
Tag 14: Wir verlassen die FĂŒrrit und schlafen eine Nacht in einem Airbnb Zimmer auf Martinique bevor es am nĂ€chsten Morgen los geht in unser nĂ€chstes Abenteuer!