Vier Punkte die eine archäologische Methode von der Methode der Ideengeschichte TrendÂ
"I. Die Archäologie versucht, nicht die Gedanken, die Vorstellunge, die Bilder, die Themen, die Heimsuchen zu definieren, die sich in den Diskursen verbergen oder manifestieren; sondern jene Diskurse selbst, jene Diskurse als bestimmten Regeln gehorchende Praktiken. Sie behandelt den Diskurs nicht als Dokument, als Zeichen fĂźr etwas anderes, als Element, das transprarent sein mĂźĂte, aber dessen lästige Undurchsichtigkeit man oft durchqueren muĂ, umschlieĂlich dort, wo sie zurĂźckgehalten wird, die Tiefe des Wesentlichen zu erreichen; sie wendet sich an den Diskurs in seinem ihm eigenen Volumen als Monument. Es ist keine interpretative Disziplin, sie sucht nicht einen 'anderen Diskurs', der besser verborgen wäre. Sie wehrt sich dagegen, 'allegorisch' zu sein." AW,198
2. Punkt - Die Archäologie versucht "die Diskurse in ihrer Spezifität zu definieren" (AW,198) Sie ist keine 'Doxologie', also geht nicht den Meinungen nach, sondern ist eine "differentielle Analyse der Modalitäten des Diskurses." (AW,199)
3. Punkt - "Die Instanz des schÜpferischen Subjekts als raison d'etre eines Werkes und Prinzip seiner Einheit ist ihr Fremd." (AW,199)
4. Punkt - Die Archäologie "versucht nicht das zu wiederholen, was gesagt worden ist, indem sie es in seiner Identität erreicht" (AW,199)"Sie (die Archäologie) ist nicht mehr und nicht weniger als eine erneute Schreibung: das heiĂt in der aufrecht erhaltenen Form der ĂuĂerlichkeit eine regulierte Transformation dessen, was bereits geschreiben worden ist. Das ist nicht die RĂźckkehr zum Geheimnis des Ursprungs; es ist die systematische Beschreibung eines Diskurses als Objekt." (AW,200)