Die Auferstehung - Rezension
Okay. Leute ich habs endlich geschafft.
Das wird eine sehr subjektive Rezension jetzt, aber ich glaube ich schaffs einfach nicht sachlich zu bleiben.
Also.
Erstmal muss ich sagen, das ich mit grossen Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Von Fanfictions geprĂ€gt, von RBEI und natĂŒrlich von all meinen eigenen Headcanons.
Das ist der Hauptgrund weshalb ich jetzt etwas enttÀuscht bin.
Ich habe schlichtweg nicht die gleiche Zukunftsvision fĂŒr die drei ??? wie Eschbach das hat.
Dazu kommt, dass ich meine liebe MĂŒhe mit dem Schreibstil hatte. Auf mich wirkte das ganze, als ob man den Text vereinfachen musste um ein jĂŒngeres Zielpublikum anzusprechen, was ja aber etwas unpassend ist, da ja eigentlich Erwachsene mit dem Buch angesprochen werden sollten.
Zu der Story an sich kann ich nicht viel sagen, recht solider Plot (wenn auch durchschaubar), einige interessante Personen (teils aber etwas klischeehaft und oberflĂ€chlich) und natĂŒrlich ein altbekanntes Setting.
Allerdings entwickelt sich alles sehr schleppend. Justus, Peter und Bob werden auf gut 200 Seiten einfach mal eingefĂŒhrt, der Fall nimmt erst ab ca 250 Seiten richtig Fahrt auf.
!ACHTUNG AB JETZT GIBTS SPOILER!
Schon als Peter auf die Schauspielerin gestossen ist, wurde fĂŒr mich der ganze Plot klar. DafĂŒr hĂ€tte ich nicht noch weiter 150 weitere Seiten mit Recherche und âActionâ gebraucht. GrundsĂ€tzlich finde ich, liegt der Fokus weniger auf dem Fall, sondern auf den Leben der drei Detektive.
Macht sicherlich Sinn, wenn sie sich 30 Jahre lang nicht wirklich getroffen haben, aber auch bei dieser Sache passt mir einiges nicht.
So denke ich, das Justus und Peter sich nicht in dieselbe Frau verliebt hÀtten.
Idk passt fĂŒr mich einfach nicht.
Ausserdem finde ich, das ihre Aussprache/ Versöhnung nach 30 JAHREN ziemlich spĂ€rlich ausgefallen ist. Zuerst heisst es immer âNein ich spreche nie wieder mit ihmâ und âIch werde ihm nie verzeihenâ
Und plötzlich ist alles gut?
FĂŒr das sie sich jahrelang ignoriert haben, haben sie ihre Probleme recht schnell beiseite gelegt.
Dann noch die Tatsache das Justus nie studiert bzw. seine Studiums alle abgebrochen hat. I donât think so. Immerhin reden wir von Justus Jonas, the brain himself.
Auch das er sich in Tracy âverliebtâ ist meiner Meinung nach einfach unnötig.
Da sollte irgendwas âSpannung-Geladenesâ einfliessen, fĂŒr mich wirft es allerdings nur einen unterschwelliges ick-y GefĂŒhl auf Justus.
Tja schlussendlich kann ich nur sagen: Das Buch ist per se nicht schlecht, es liegt einfach weit unter meinen Erwartungen und falls es weitere BÀnde geben sollte, weiss ich nicht ob ich sie wirklich lesen möchte.












