Manchmal fühlt es sich an, als würde alles über mir zusammenbrechen. Als würde das Leben mir zu viele Steine in den Weg legen, bis ich nicht mehr weiß, wohin ich treten soll. Ich habe oft gezweifelt. An mir. Am Sinn. An allem. Aber tief in mir – manchmal ganz leise – war da immer ein kleiner Funke, der sich geweigert hat, auszugehen. Ich habe gelernt, dass Stärke nicht bedeutet, nie zu fallen. Sie bedeutet, immer wieder aufzustehen. Auch wenn die Knie zittern und das Herz schwer ist. Ich weiß, dass ich nicht jeden Tag gewinnen muss. Aber ich will nicht aufgeben. Nicht jetzt. Nicht, wo ich schon so weit gekommen bin.Es gibt noch so viel in mir, das lebt. So viel, das ich fühlen, sehen, lieben will. Selbst wenn es Tage gibt, an denen alles grau erscheint – ich weiß, dass das Licht wiederkommt. Vielleicht nicht heute. Vielleicht nicht morgen. Aber es wird kommen. Und ich will da sein, wenn es soweit ist.
Ich habe nicht alles unter Kontrolle. Aber ich habe die Wahl, weiterzumachen. Und genau das tue ich. Ein Schritt. Ein Atemzug. Ein neuer Anfang – immer wieder












