Ich gebe Fremdes nicht als meins aus, ich schmücke mich nicht mit fremden Federn.
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Ich gebe Fremdes nicht als meins aus, ich schmücke mich nicht mit fremden Federn.

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Kein Vogel schmückt sich mit fremden Federn. Das machen nur Spezies der Gattung „Überflieger“.
Aphorismen/Lebensweisheit
Komm lieber Vogel Komm zu mir Du bist so schön Dein Gefieder so bunt Ich wünsche mir solch Kleid Lass uns die Federn Deiner Flügel Aufteilen Vielleicht können Wir dann beide Prachtvoll sein
Wer zum Henker hat das geschrieben?!
Wer zum Henker hat das geschrieben?!
Es begab sich zu jener Zeit, in der das Jahr des Feuerhahns noch in naher Ferne, als der Mann, der in unserer Wohnung lebt, ein neue Ära einläutete, indem er – seit jener Zeit höchst regelmäßig – aufbrach in eine nicht weit entfernte Stadt, um Texte und andere Wunder zu erschaffen. Und so geschah es, dass die Frau, die in unserer Wohnung lebt, tagtäglich alleine (neuerdings mit dreiköpfigem,…
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Wer sich mit fremden Federn schmückt, dem wachsen keine Flügel; und sollte er wieder Erwarten abheben, so verbrennen sie, sobald er sich der Sonne nähert
“Geflügelte Worte” des Autors

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Man kann sich mit fremden Federn schmücken, aber nicht mit ihnen fliegen.
Gerhard Uhlenbruck
Fremde Federn: Zwischen Welt und ihrer Widerspiegelung
Ein Lob der Zustände ist es, das Malte Fischer auf der "Achse des Guten" all den Zweiflern und Meckerern entgegenhält, die vom Umgang der Politik mit der Wirklichkeit immer noch nicht überzeugt sind. "Eigentlich läuft es ja in der bunten Republik", schreibt er, "Flüchtlinge finden im Wochentakt vierstellige Geldsummen und melden sich sofort auf der nächsten Polizeidienststelle. Dort erklären sie den gerührten Beamten mit Händen und Füßen, dass sie wüssten, wie schlimm es ist,etwas Wertvolles zu verlieren." Klingt logisch und nachvollziehbar, vor allem aber ist es unbedingt berichtenswert, weshalb Stern, Focus und deutsche Tageszeitungen nach Fischers Zählung allein im Juli vier derartige Geschichte verbreiteten. "Das törichte Geschwätz von der Lügenpresse dürfte dank dieser Meldungen endgültig vom Tisch sein", folgert der Autor. Und steigert sich von diesem zielgenauen Auftakt in einen Furor, der den hanebüchenen Graben zwischen Welt und Widerspiegelung in der gesamten Medienlandschaft geradezu amüsant überspringt. "Zeit und Spiegel Online rechnen unbestechlich vor, wie Migration unsere demographischen Probleme löst und die von Pleite-Ossis strapazierten Sozialsysteme saniert", heißt es da, und "Menschenverachtung in sozialen Netzwerken ist ja sowieso eine exklusive Domäne deutscher Rechter" - woraufhin Wortmeldungen von Taz-Lesern zum Abschied von Erika Steinbach zitiert werden: „Eigentlich kann die sterben gehen.“ „Wenn jetzt noch Kohl, Koch und De Maiziere tot umfallen, war der Tag trotz des Scheißwetters ok.“ „Weg mit der alten Schlampe.“ „Guten Rutsch (in die Urne)." Eine Dekonstruktion des schiefen Bildes der Gegenwart, das eine Propagandamaschine zu vermitteln versucht, die im Einzelnen nicht einmal begründen könnte, warum sie die Realität nur noch auf eine Art darzustellen wagen. Wer etwas über "Aber-Nazis" erfahren will, die schlimmer sind als echte Nazis, weil sie eine eingebildete Meinungsfreiheit dazu nutzen, Meinungen zu äußern, die zweifelsfrei nicht geäußert werden dürfen, sollte hier weiterlesen. Wir sprechen zwar verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. http://dlvr.it/BsKxtr
Fremde Federn: Vom Abflauen der Eurorettung
Immer war die Rettung nahe, es brauchte nur eine einzige weitere, letzte Anstrengung, und das große Friedensprojekt Europa würde wie vor Jahren geplant doch noch die dynamischste Wirtschaftsregion der Welt werden, die all ihren Bürgern das höchste Wohlstandsniveau überhaupt bietet. Wolfgang Schäuble, einer der führenden Rettungspolitiker, sagte es schon 2012 voraus: 2013 werde es zu einer Abschwächung der Eurokrise kommen. "Ich glaube, wir haben das Schlimmste hinter uns", war Helmut Kohls früherer Spendenkofferträger sicher. Seitdem ist viel geschehen und die Eurorettung ist tatsächlich ebenso abgeflaut wie die Berichterstattung darüber. "Die Trennung der realen Welt von der Modellwelt der Zentralbanken wird immer deutlicher", analysiert eine Rettungsbilanz des Bankhauses Rottmeyer: "Während man im Elfenbeinturm munter mit Modellen spielt, kommt die Realwirtschaft nicht auf die Beine." Zwölf Jahre nach der Einführung des Euro steht Europa vor einem Scherbenhaufen. Die Arbeitslosigkeit ist rekordhoch, die Jugendarbeitslosigkeit übertrifft sie noch und die deutsche Volkswirtschaft, bisher die Lokomotive, die den Rest Europas unter Dampf hielt, stottert dank Russland-Embargo langsam in die Wachstumsflaute. Über den gemeinsamen Kurs sind die Mitgliedsstaaten so zerstritten, dass nicht einmal mehr um ihr gestritten wird. Länder wie Griechenland steuern auf die Unregierbarkeit zu, Großbritannien steht vor dem Abfall, Frankreich und Italien nehmen Kurs darauf, die Gemeinschaftswährung – ohnehin aufgebläht mit der Notenpresse - durch neue Schulden noch energischer zu inflationieren. Die Europäische Zentralbank regiert den Kontinent, sie folgt dem klaren Kurs, die Sparer für die angerichteten Schäden zahlen zu lassen. Gebracht hat es nichts, aber "die Theoretiker stört dies nicht, sie tun weiterhin „whatever it takes“", heißt es bei Rottmeyer. Bringt nichts, aber "man begegnet dem Problem nun mit dem immer gleichen Mittel: Wenn das vermeintliche Medikament nichts bringt, dann nehme mehr davon. Wer mit der Unterhose im winterlichen Regen also eine Erkältung bekommt, der hat vermutlich einfach noch nicht genug Kleidung abgelegt." Eine bemerkenswerte Herangehensweise, ebenso bemerkenswert wie der Umstand, dass deutsche Zeitungen und Magazin nach Monaten der hektischen Krisenberichterstattung weitgehend aufgehört haben, überhaupt noch über das Thema Euro, Schuldenkrise und wirtschaftliche Misere zu berichten. "Zeit", Berliner Zeitung, Handelsblatt und FAZ nutzen den Begriff im Dezember 2014. Drei Jahre zuvor waren es noch sämtliche Leitmedienredaktionen, jeweils mehrfach. Die Berichterstatter haben aufgegeben, das Publikum hat sich abgewandt. Die Politik spricht nicht mehr über das Thema; sie hofft einfach, dass "eher symbolisches Herumspielen an der Zinskurve" (Rottmeyer) die Sache schon richten wird, irgendwann. Durchhalten ist die Parole, Ablenken und auf bessere Zeiten hoffen. Der ganze schöne Erklärtext von Rottmeyer steht hier. Wir sprechen zwar verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. http://dlvr.it/7x0nnv