đđ»Ivy & Flips đ»đ
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Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
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All is Love. â€ïž
đŠđ« A Message for Anyone Who Needs to Hear This Right Now.
Feeling like you're not doing enough? We all have those days. đ This adorable comic from @dinosandcomics is your gentle reminder: you are doing your best, and that's more than enough. â€ïž In a world that constantly asks for more, this is your permission to be kind to yourself. âš If you're ready to stop the endless cycle of self-criticism and start embracing your efforts, big or small, you need to click this link. It's filled with tools to help you celebrate yourself. đ Don't let your inner critic win. Click here to find a reason to be proud of you: https://t.co/Ttddedmvoc

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Irgendwo in Hamburg.
Wie sollen wir das Lachen nicht verlieren, bei den Sachen die passieren?
Ein Aufruf zu einer freieren MÀnnlichkeit - Glam Rock TrÀume
Ein Aufruf zu einer freieren MĂ€nnlichkeit â Glam Rock TrĂ€ume Ein persönliches Manifest
Ich bin non-binary im weiblichen Körper, innerlich fĂŒhle ich mich eher mĂ€nnlich, aber ich hab keinen Schwanz. Ich habe keine Eier. DafĂŒr ich habe etwas anderes: Ein ganzes Archiv an Musik, Bildern, Körperhaltungen, Gesten und Blicken, die mir gezeigt haben, was MĂ€nnlichkeit auch sein kann.
Und ich sage: Glitzer war möglich.
Es gab eine Zeit, da standen MĂ€nner auf BĂŒhnen, trugen Make-up, Plateaustiefel und hautenge AnzĂŒge mit tiefem V-Ausschnitt. Sie trugen Posen wie andere ihre Meinung â selbstbewusst, laut, lĂ€cherlich gut. Sie waren keine Karikatur. Sie waren Stars. Sweet, T. Rex, Kiss, Slade. Ich mag nicht jeden Song und ich fand manche Klamotten scheuĂlich. Slade sahen manchmal aus wie ein Unfall zwischen Fasching und Theaterfundus. Aber andere â Marc Bolan zum Beispiel â waren heiĂ. Und das sage ich sowohl aus meiner mĂ€nnlichen Perspektive als auch aus meiner weiblichen Seite heraus, denn beides ist in mir da. Ich habe kein eindeutiges Geschlecht, aber ich habe einen sehr eindeutigen Geschmack. Und ich stehe auch auf MĂ€nner.
Ich stehe auf lange Haare bei MĂ€nnern. Ich stehe auf Brustbehaarung. Ich stehe auf Make-up, wenn es getragen wird wie eine Krone. Ich stehe auf MĂ€nner im Rock. Ich stehe auf MĂ€nner in Kleidern. Aber ich stehe nicht auf AndrogynitĂ€t im klassischen Sinn. Ich stehe auf MĂ€nner, die sich etwas trauen. MĂ€nner, die nicht fragen, ob sie dĂŒrfen. MĂ€nner, die stehen bleiben, wenn's glitzert.
Ich glaube, dass die 70er und 80er in all ihrem Glam-Rock-Exzess eine kleine, vergessene TĂŒr geöffnet haben. Eine TĂŒr, durch die MĂ€nnlichkeit kurz mal frei war. Nicht woke, nicht queer, nicht reflektiert â einfach möglich. Du konntest hetero sein, Mann sein, Make-up und Glitzerfummel tragen und dich geil finden â ohne dass dir jemand dein Begehren oder deine IdentitĂ€t erklĂ€ren wollte. Es war keine Revolution. Aber es war ein Schlupfloch. Und ich lebe da bis heute drin.
Ich bin kein Glamrocker. Aber ich habe eine ganze Ăsthetik im Herzen, die funkelt, kracht und sich nicht schĂ€mt. Und genau das ist meine Art, laut zu sagen: MĂ€nnlichkeit und Glitzer schlieĂen sich nicht aus.
Dieser Aufruf ist genehmigt, abgesegnet und mit Glitzer bestempelt.
Ja, bitte â gebt uns die ungebĂŒgelte Schönheit der 70er zurĂŒck. MĂ€nner mit wallendem Haar, Brusthaar wie BĂŒhnenvorhang, Jeans so eng, dass die Stimme fast kippt, und trotzdem: Haltung. Selbstbewusstsein. Kein Fitnesswahn. Kein Rasierkult. Kein durchchoreografierter âLook". Sondern Körper, die existieren dĂŒrfen, aufrecht und unverstellt, mit Haltung, Stil â und vielleicht einem Schal.
Make-up? Optional. Rock oder Kleid? WĂ€re schön, aber okay, lasst es meinetwegen. Aber gebt uns die Haare zurĂŒck. Die langen. Die echten. Die struppigen. Gebt uns BĂŒhnenprĂ€senz, die aus dem Körper kommt, nicht aus dem Gym. Gebt uns MĂ€nnlichkeit mit Weite.
Und wer meint, das sei zu viel â kleine Erinnerung: Meine Haare bleiben auch da, wo sie wachsen. Wenn ihr's nicht aushaltet, schaut halt woanders hin.
P.S.: Ich meine das ernst, aber mir war auch einfach nach einem angenehmeren Thema, nach dem ich die letzten Wochen mit Schreiben ĂŒber Sucht und Therapie verbracht habe... da hab ich mir kurz erlaubt zu trĂ€umen.
Read 076 Ein Aufruf zu einer freieren MÀnnlichkeit - Glam Rock TrÀume from the story Jemands ganz normales Leben - nur...