Aufwachen im autonomen Auto
Wie lange dauert das?
In einem hochautomatisierten Auto der Stufe SAE 3 kann man sich im Stau bewegen und darf theoretisch die HĂ€nde vom Lenkrad und den Blick von der StraĂe nehmen. Auch ein Buch lesen oder auf dem Handy daddeln ist erlaubt. Auch mal die Augen schlieĂen wĂ€re kein Problem, wenn man dabei nicht auch einschlafen könnte ...
Bei SAE-Stufe 4 (vollautomatisiert) gilt das Fahrzeug z.B. auf der Autobahn so weit als eigenstĂ€ndig, dass sich der Mensch theoretisch zurĂŒckziehen könnte. Wie steht dann mit echtem Schlaf? Das hat das Forschungsprojekt Salsa (Smarte, adaptive und lernbare Systeme fĂŒr Alle) untersucht. Hinter dem Forschungsverbund stehen ein Verbund aus Automobilherstellern, Zulieferern und Wissenschaftlern, die Uni Stuttgart und das Fraunhofer-Institut fĂŒr Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB).
Und das wichtigste Ergebnis ist bei der Forschung die sogenannte "Sleep Inertia", die Phase direkt nach dem Aufwachen. Die Studien des IOSB beweisen leider, dass die physische und psychische LeistungsfĂ€higkeit nach einem echten Schlaf deutlich herabgesetzt ist. Die Rede ist dabei von einem Zeitraum von 2 Minuten, in denen der Mensch eine stark verzögerte Reaktionszeit zeigt. Wieder stellt sich die Frage, wer fĂŒr Fehler in dieser Phase haftet ...
Mehr dazu bei https://www.heise.de/news/Augen-zu-im-autonomen-Auto-KI-soll-Nickerchen-am-Steuer-sicherer-machen-11169264.html
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