Gesellschaftsintegration mit privater Hilfe
3. September 2139
Sie überfordern die Staaten Europas und der ersten Welt: Kriminelle, Arbeitslose, Flüchtlinge. Das tägliche Auskommen von Millionen von Menschen, die nicht zur Arbeit gehen, lastet schwer auf der Gesellschaft und damit auf den Taschen der normalen, arbeitenden Bürger. Das muss nicht sein dachte sich jetzt das Nordeurasische Parlament und beschloss die Betreuung und Integration der schwachen Glieder der Gesellschaft komplett in die Hände wirksamer Helfer zu geben. In dem über-Tausend-seitigen Abkommen „AECI“ (Agreement on Efficient Correction and Integration) mit den Amerikanischen Großkonzernen GEEOgroup CCCA wurden bis gestern die exakten Rechte und Pflichten für Betreuer und Betreute festgelegt. Letztere sollen in neu entstehenden Anlagen die optimalen Voraussetzungen bekommen, wieder ein Teil der Gesellschaft zu werden. So gibt es dort beispielsweise regelmäßige Mahlzeiten, eine feste Anstellung und einen rund um geregelten Tagesablauf. Und das Beste: Die Gesellschaft profitiert langfristig direkt und indirekt von der Leistung, die dort erbracht wird. Denn in den Anlagen werden unter anderem Kleidung und technische Geräte für den globalen Markt produziert und der Gewinn soll nach der Einführungsphase auch hoch versteuert werden. Außerdem können die Teilnehmer an dem Projekt auch als Leiharbeiter bei anderen Firmen arbeiten, wenn sie einwilligen, ihre Gedanken und Bewegungen durch einen schnell eingepflanzten Microchip von einer elektronischen Aufsicht überprüfen zu lassen. Damit sind sie überall einsetzbar und können wirklich der ganzen Gesellschaft zu neuem Nutzen verhelfen.











