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Scrum Master 2.0: Das nĂ€chste Level | Loitsch, Alexander | ISBN: 9783446468757 | Kostenloser Versand fĂŒr alle BĂŒcher mit Versand und Verkauf

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Erscheinungstermin von Scrum Master 2.0 ist der 7. April 2021. Anbei der Link zur Vorbestellung:
https://www.hanser-kundencenter.de/fachbuch/artikel/9783446468757
- Profil und Rollen des Scrum Master - Der Arbeitsalltag und die Arbeit mit dem Team - Grundlagen aller benötigten Soft Skills fĂŒr Scrum Mas
Es ist so weit. Erscheinungstermin des Fachbuchs âScrum Master 2.0â am 09.04.2021.
Verlagsdeal steht. Hanser-Verlag veröffentlicht mein Buch Anfang April 2021. đ
Das Inhaltsverzeichnis erweitert sich stĂ€ndig. Aktuell siehtâs so aus:
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
1.1 FĂŒr wen ist dieses Buch
1.2 Meine Geschichte
1.3 Warum ich dieses Buch geschrieben habe
1.4 Wie können wir diese Buch nutzen?
2. Wozu AgilitÀt in Firmen?
2.1 Das Umsetzungsumfeld
2.2 Die Wahl des richtigen Vorgehens
3. Das Scrum Framework
3.1 Die Ziele
3.2 Ein Ăberblick
3.3 Der Scrum-Prozess
3.3.1 Kundenanforderungen
3.3.2 Die Umsetzung
3.4 Die Essenz
4. Das Profil eines Scrum Masters
4.1 Was tut ein Scrum Master den ganzen Tag?
4.2 Die Teamverantwortung
4.3 Weitere Verantwortungsbereiche
4.4 Die Skill-Rollen
4.5 Was sollte ein Scrum-Master können?
4.5.1 Die Hard Skills
4.5.2 Die Soft Skills
4.5.3 Der Scrum-Master als FĂŒhrungskraft?
5. Zurechtfinden im neuen Job
5.1 Die erste Woche als âder Neueâ
5.2 Die wahren MachtverhÀltnisse erkennen
5.3 Agile Sponsoren finden
5.4 Arbeitsplatz und Arbeitsmaterialien
5.5 Die Selbstorganisation
5.5.1 âPhysikalischeâ Arbeitsprozesse
5.5.2 âElektronischeâ Arbeitsprozesse:
5.5.3 âEigeneâ Arbeitsprozesse
5.5.4 Remote-Arbeit
5.6 Die AuĂenwirkung
6. Die ersten Tage mit dem neuen Team
6.1 Bitte mit Handbremse!
6.2 Die Teammitglieder kennen lernen
6.2.1 Allgemeines
6.2.2 Kochrezept KennenlerngesprÀch
6.3 Die Teamstrukturen erforschen
6.3.1 Die Prozessvisualisierung
6.3.2 Die Prozessretrospektive
6.3.3 Feststellen des agilen Teamreifegrads
6.3.4 Check des Team-Umfeldes
7. Die Arbeit mit dem Team
7.1 Agile Leitplanken setzen
7.2 Die ersten Events organisieren
7.3 Regeltermine vs. Arbeitstermine
7.4 Das Team motivieren
7.5 Das Team schĂŒtzen
7.6 Das Team coachen
7.6.1 Feedbackkultur
8. Projektplanung
8.1 Storypoints
8.2 KapazitÀten berechnen und Forecasts erstellen
8.3 Return on Invest
9. Ăbergreifende UnterstĂŒtzung
9.1 Stakeholdermangement als Basis
9.2 Vorgehen bei der Priorisierung von Projekten
10. Praxisthemen
10.1 Agile Meetingformate
10.1.1 Allgemeines
10.1.2 Die eventĂŒbergreifende Themensammlung (Agile Agenda)
10.1.3 Die eventĂŒbergreifend Themenpriorisierung
10.1.4 Eventformat: Retrospektive
10.1.5 Eventformat: Lean Coffee
10.1.6 Eventformat: World Coffee
10.2 Der Moderationskoffer
10.2.1 Allgemeines
10.2.2 Inhalt meines Moderationskoffer
10.3 Materialkunde
10.3.1 PrÀsentationsflÀchen
10.3.2 Klebezettel & Moderationskarten
10.3.3 Moderationsstifte
10.3.4 Erweiterungen
10.4 Agiles Visualisieren
10.4.1 Gebrauchsgrafiken erstellen
10.4.2 Flipchartgestaltung
11. Basisthemen
11.1 AgilitÀt
11.1.1 Was ist AgilitÀt?
11.1.2 Wozu dienen agile Werte?
11.2 Das agile Mindset
11.2.1 Agile Methoden und agile Kultur
11.2.2 Was ist ein âmind setâ?
11.2.3 Agiles âmind setâ
11.2.4 Das agile mindset im beruflichen Kontext
11.2.5 Emotionale AgilitÀt
11.2.6 Zusammenfassung
11.3 Wertearbeit
11.3.1 Allgemeines
11.3.2 Die eigenen Werte erkennen
11.3.3 Werte von anderen erkennen
11.4 Richtige Kommunikation
11.4.1 Kommunikation allgemein
11.4.2 Das Sprachmodell
11.4.3 Kommunikationstypen
11.4.4 Die vier Ebenen einer Botschaft
11.4.5 Schweigen als Kommunikationsmittel
11.4.6 Das Feedbackmodell
11.4.7 Fazit
11.5 Konfliktmanagement
11.6 Teamentwicklung
11.6.1 Von der Gruppe zum Team
11.6.2 Die Rolle des Scrum Masters in der Teamentwicklung
11.6.3 Versteckte Teamkonflikte aufdecken
11.7 Systemisches Coaching
11.8 Agile FĂŒhrung
11.8.1 Was bedeutet âFĂŒhrungâ?
11.8.2 Management-FĂŒhrungsstile
11.8.3 Warum benötigen wir agiles FĂŒhren?
11.8.4 Klassische vs. Agile Unternehmensstruktur
11.8.5 Kybernetik und Co.
11.8.6 Die Beherrschung komplexer Systeme
11.8.7 Der agile Manager
11.9 Leseempfehlungen
11.10 Online Ressourcen
11.10.1 Downloads zum Buch
11.10.2 Internetlinks
12. Schlusswort
13. Quellenangaben
Die nĂ€chsten 30 Seiten sind fertig. Und es fliesst und fliesst. Ich muss mich zurĂŒcknehmen, da das erste Buch keine 2.500, sondern erst mal 200 - 250 Seiten haben soll đ

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10 EintrÀge!
Lese gerade den neuen John Niven âFuck-It Listeâ
Inhalt
Amerika in der nahen Zukunft. Nachdem Donald Trump zwei Amtszeiten durchregiert hat, ist jetzt seine Tochter Ivanka an der Macht.
Das Land ist tief gespalten, die Jahre populistischer Politik haben ihre Spuren hinterlassen, mit extremen Folgen. Das Recht auf Abtreibung wurde ausgehöhlt, Waffenkontrolle so gut wie nicht mehr vorhanden, die Asylpolitik ist hochgradig fremdenfeindlich.
Derweil erhÀlt Frank Brill, ein anstÀndiger Zeitungsredakteur in einer Kleinstadt, der gerade in den Ruhestand getreten ist, eine folgenschwere Diagnose: Krebs im Endstadium.
Anstatt sich all die Dinge vorzunehmen, die er schon immer machen wollte, erstellt er eine sogenannte Fuck-it-Liste. In seinem Leben musste er wiederholt TiefschlĂ€ge erleiden, nun beschlieĂt er sich an den Menschen zu rĂ€chen, die fĂŒr diese Tragödien verantwortlich zeichneten.
Schritt fĂŒr Schritt setzt er seinen Plan in die Tat um, bis ihm ein Redneck-Sheriff auf die Schliche kommt.
Habe nun vier namhafte Verlage, die mein Buch publizieren wollen. Nun gilt es, die angebotenen Konditionen zu vergleichen.đ
Es lÀuft. Weitere 6 Seiten fertig gestellt. Aktuell sieht das Inhaltsverzeichnis so aus:
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
1.1 FĂŒr wen ist dieses Buch
1.2 Meine Geschichte
1.3 Warum ich dieses Buch geschrieben habe
1.4 Wie können wir diese Buch nutzen?
2. Wozu AgilitÀt in Firmen?
2.1 Das Umsetzungsumfeld
2.2 Die Wahl des richtigen Vorgehens
3. Das Scrum Framework
3.1 Die Ziele
3.2 Ein Ăberblick
3.3 Der Scrum-Prozess
3.3.1 Kundenanforderungen
3.3.2 Die Umsetzung
3.4 Die Essenz
4. Das Profil eines Scrum Masters
4.1 Was tut ein Scrum Master den ganzen Tag?
4.2 Die Teamverantwortung
4.3 Weitere Verantwortungsbereiche
4.4 Die Skill-Rollen
4.5 Was sollte ein Scrum-Master können?
4.5.1 Die Hard Skills
4.5.2 Die Soft Skills
4.5.3 Der Scrum-Master als FĂŒhrungskraft?
5. Zurechtfinden im neuen Job
5.1 Die erste Woche als âder Neueâ
5.2 Die wahren MachtverhÀltnisse erkennen
5.3 Agile Sponsoren finden
5.4 Arbeitsplatz und Arbeitsmaterialien
5.5 Die Selbstorganisation
5.5.1 âPhysikalsicheâ Arbeitsprozesse
5.5.2 âElektronischeâ Arbeitsprozesse:
5.5.3 âEigeneâ Arbeitsprozesse
5.5.4 Remote-Arbeit
5.6 Die AuĂenwirkung
6. Die ersten Tage mit dem neuen Team
6.1 Bitte mit Handbremse!
6.2 Die Teammitglieder kennen lernen
6.2.1 Allgemeines
6.2.2 Kochrezept KennenlerngesprÀch
6.3 Die Teamstrukturen erforschen
6.3.1 Die Prozessvisualsierung
6.3.2 Die Prozessretrospektive
6.3.3 Feststellen des agilen Teamreifegrades
6.3.4 Check des Team-Umfeldes
7. Die Arbeit mit dem Team
7.1 Agile Leitplanken setzen
7.2 Die ersten Events organisieren
7.3 Regeltermine vs. Arbeitstermine
7.4 Das Team motivieren
7.5 Das Team schĂŒtzen
7.6 Das Team coachen
8. Projektplanung
8.1 Storypoints
8.2 KapazitÀten berechnen und Forecasts erstellen
8.3 Return on Invest
9. Ăbergreifende UnterstĂŒtzung
9.1 Stakeholdermangement als Basis
9.2 Vorgehen bei der Priorisierung von Projekten
10. Praxisthemen
10.1 Agile Meetingformate
10.1.1 Allgemeines
10.1.2 Die eventĂŒbergreifende Themensammlung (Agile Agenda)
10.1.3 Die eventĂŒbergreifend Themenpriorisierung
10.1.4 Eventformat: Retrospektive
10.1.5 Eventformat: Lean Coffee
10.1.6 Eventformat: World Coffee
10.2 Der Moderationskoffer
10.2.1 Allgemeines
10.2.2 Inhalt meines Moderationskoffer
10.3 Materialkunde
10.3.1 PrÀsentationsflÀchen
10.3.2 Moderationsstifte
10.3.3 Klebezettel & Moderationskarten
10.3.4 Erweiterungen
10.4 Agiles Visualisieren
10.4.1 Gebrauchsgrafiken erstellen
10.4.2 Flipchartgestaltung
11. Basistheorie
11.1 AgilitÀt
11.1.1 Was ist AgilitÀt?
11.1.2 Wozu dienen agile Werte?
11.2 Das agile Mindset
11.2.1 Agile Methoden und agile Kultur
11.2.2 Was ist ein âmind setâ?
11.2.3 Agiles âmind setâ
11.2.4 Das agile Mindset im beruflichen Kontext
11.2.5 Fazit
11.3 Wertearbeit
11.4 Richtige Kommunikation
11.4.1 Kommunikation allgemein
11.4.2 Die Kommunikationsebenen
11.5 Konfliktmanagement
11.6 Teamentwicklung
11.6.1 Von der Gruppe zum Team
11.6.2 Versteckte Teamkonflikte aufdecken
11.7 Systemisches Coaching
11.8 Agile FĂŒhrung
11.8.1 Was bedeutet âFĂŒhrungâ?
11.8.2 Management-FĂŒhrungsstile
11.8.3 Warum benötigen wir agiles FĂŒhren?
11.8.4 Klassische vs. Agile Unternehmensstruktur
11.8.5 Kybernetik und Co.
11.8.6 Die Beherrschung komplexer Systeme
11.8.7 Der agile Manager
11.9 Leseempfehlungen
11.10 Online Ressourcen
11.10.1 Downloads zum Buch
11.10.2 Internetlinks
12. Schlusswort
13. Quellenangaben
Noch 160 Seiten fertigzustellen fĂŒr mein Buch Scrum Master 2.0. Die Finger glĂŒhen. Zum GlĂŒck habe ich âPapyrus Autorâ um den Ăberblick nicht zu verlieren. đ
Die Software ist super. Schreibe damit bereits alle Fachartikel & mein neues Buch.
Gibt es leider noch nicht fĂŒr iPad đ

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Kurze Leseprobe (Rohfassung, muss moch ĂŒberarbeitet werden):
âââââ
3. Das Profil eines Scrum Masters
3.1 Was tut ein Scrum-Master den ganzen Tag?
Es gibt viele Manager, die der Meinung sind, dass ein Scrum Master âja nicht so viel zu tun hatâ im Laufe eines Arbeitstages und daher wird diese Rolle meistens nur als Teilzeitstelle ausgeschrieben. Das bedeutet, dass meistens ein Mitarbeiter diese TĂ€tigkeit, neben seinem eigentlichen Job, mitmachen soll. Es kommt auch vor, dass ein âVollzeit Scrum Masterâ, aus KostengrĂŒnden, gleich zwei oder drei Teams parallel betreuen soll.
Scrum-Master zu sein ist jedoch ein full-time Job. So ein Arbeitstag ist bereits, mit nur einem Team, vollstĂ€ndig ausgefĂŒllt. Selbst als erfahrener âAgilisatorâ ist es sehr schwierig, mit mehr als einem Team gleichzeitg zu arbeiten, jedoch nicht unmöglich. Solche âDrahtseilakteâ wĂŒrde ich aber wirklich nur sehr erfahrenen Profis empfehlen, da bei der Arbeit mit mehreren Teams immer eines der Teams zu kurz kommt.
Wie das Profil eines Scrum-Masters nun idealerweise aussieht, ist offiziell noch nicht abschlieĂend geklĂ€rt, da dies ein verhĂ€ltnismĂ€ssig junger Beruf ist. Daher sehen wir uns die TĂ€tigkeit des Scrum-Masters genauer an und können dann davon die fĂŒr einen Scrum Master notwendigen Skills ableiten...
<snip>
3.4 Die Skill-Rollen des Scrum Masters
Nun, da wir die wichtigsten Aufgabenfelder identifiziert haben, stellt sich die nĂ€chste Frage: Wie kann der Scrum-Master die âAgilisierungâ des Teams ermöglichen? Wie kann er seine Kolleginnen und Kollegen dazu bringen, die Scrum-Regeln einzuhalten?
Denn eines dĂŒrfen wir dabei niemals vergessen: Der Scrum-Master ist kein Manager mit Weisungsbefugnis. Er ist vielmehr ein âEnablerâ, ein so genannter âservant leaderâ, der die Teammitglieder unterstĂŒtzt, ihr agiles Mindset auszubilden und die Arbeit nach Scrum zu organisieren. Einfach Anweisungen zu geben klappt da nicht und Restriktionen zu verhĂ€ngen, wenn gemeinsam festgelegte Regeln und Vorgehensweisen nicht eingehalten werden, ist in diesem Kontext nicht möglich.
Die Lösung das Dilemmas klingt einfach, ist jedoch schwer umzusetzen: Er arbeitet mit allen Beteiligten so, das diese verstehen und erkennen, das gewisse Verhaltens- und Vorgehensweisen mehr Sinn stiften, als bisherige. Das bedeutet also, die direkte Arbeit mit Menschen. Da hilft uns der Scrum-Guide alleine leider nicht weiter.
Als Scrum-Master solltst du im Idealfall Coach, Trainer, Berater und Mentor fĂŒr das ganze Team und einzelne seiner Mitglieder sein. Die Unterschiede zwischen den einzelnen âSkill-Rollenâ sind:
- Trainer: Hier wird eine âLehrerrolleâ eingenommen. Der Trainer ist Spezialist auf einem Gebiet und bringt dem Auszubildenden neues Wissen bei.
- Coach: Der Coach hilft dem Ratsuchenden bei der Lösungsfindung, in Bezug auf seine Probleme, ohne dabei seine persönliche Sicht und Meinung einzubringen. Der Ratsuchende entwickelt mit Hilfe des Coaches eine fĂŒr Ihn perfekte Lösung, sowie deren Umsetzungsweg.
- Berater: Er hilft dem Ratsuchenden bei der Lösungsfindung, bringt jedoch seine Expertise aktiv ein und gibt LösungsansÀtze vor, oder reichert die Lösungen des Ratsuchenden damit an, oder setzt Teile der Lösung mit um.
- Mentor: Dies ist ein Förderer, Berater und FĂŒrsprecher. Er steht seinem SchĂŒtzling mit Rat, Informationen und Orientierung zur VerfĂŒgung...
<snip>
Menschen sind doch sehr verschieden
Glosse von Hurga Hrabonsky
Mein bester Kumpel ist ein Stadtmensch. Sven heiĂt er, ist in der Stadt geboren, ist in der Stadt aufgewachsen und lebt nach wie vor in der Stadt in der der geboren und aufgewachsen ist. Er bevorzugt urbanes Feeling in Form von vielen Menschen und den damit unvermeidlich einhergehenden LĂ€rmpegel um sich herum. Und er wĂŒrde nie aus seiner Stadt weggehen â sagt er.
Ich selber bin ein in der einzigen Millionenstadt Ăsterreichs Geborener, aber vermute, das ich ein Findelkind bin und dieser Umstand von meinen Eltern geschickt vertuscht worden war, weil ich keine Berge, keinen Schnee, kein Bier und FuĂball mag, sondern lieber hohe Temperaturen im SĂŒden, Ruhe und Natur und ich es gar nicht mag wenn der Mob mit seinen Autos, E-Rollern, FahrrĂ€dern und E-Bikes vor meiner HaustĂŒr vorbei tobt. Und umso mehr Ruhe und Natur in Form von viel Gegend vorhanden ist, umso besser fĂŒr mich und meine Seele. Ganz gut ist es, wenn noch Wasser, idealerweise sehr salziges, in oder komplett nahtlos, rund um die ruhige Gegend schwappt, in der ich mich gerade aufhalte.
Gestern war ich in Svens Stadt unterwegs. Berlin, Friedrichshain/Kreuzberg. Wenn man einschlÀgigen Fernsehbildungssendungen auf einem TV-Sender, dessen Name aus drei Buchstaben besteht, glauben schenken kann, ist Berlin bei Tag und Nacht die Stadt der Prolls, sozusagen Proll-City, die Metropole psychisch minderbemitteltem Nachwuchses mit verfÀlschten Wertvorstellungen und befremdlichen Prinzipien als Ableger idiotypischer Eltern.
AuĂerdem soll es da auch auffallend viele AuslĂ€nder geben. Das ist mir persönlich egal, da ich ja selber AuslĂ€nder bin. Das sieht man mir zwar nicht an, aber als Ăsi bemerkt man meine Abstammung spĂ€testens, wenn ich den Mund aufmache und verbale ĂuĂerungen, in meiner stark K & K-Hofmonarchisch gefĂ€rbten Muttersprache, von mir gebe.
Meine transdanubische Abstammung ist ĂŒbrigens auch die ErklĂ€rung, warum ich manchmal ein etwas schwurbeliges Deutsch schreibe. Ich bitte um Nachsicht dafĂŒr, wie es aktuell ja auch bei etlichen andere AuslĂ€ndern in Deutschland ĂŒblich ist, wenn sie was Böses angestellt haben. Dabei wird das Opfer-TĂ€ter Prinzip einfach umgekehrt und der ĂbeltĂ€ter wird zum bemitleidenswerten Oper, das angeblich traumatisiert und sozialschmarotzend, âsponsored by the braven Steuerzahler in Germanyâ vor sich hinlebt und sich mit HĂ€nden und FĂŒĂen dagegen stĂ€ubt a) vernĂŒnftiges Deutsch zu lernen und b) nicht mit aller Gewalt seine fĂŒr uns oft befremdliche Kultur bei uns durchsetzen zu wollen.
Aber wie wir ja alle wissen, sind es nur ganz, ganz wenige Individuen die das tun, also sozusagen eine Randgruppe. Das lernen wir ja tĂ€glich aus den Massenmedien. Ich bin ja ohnehin der Meinung, es sollten rechteckige Sonnenbrillen fĂŒr alle verteilt werden, da von vielen Menschen die RealitĂ€t erst anerkannt wird, wenn ein rectangulĂ€rer Bildschirm, sei es als FernsehgerĂ€t oder Smartphone ausgefĂŒhrt, diese in manipulativen PseudorealitĂ€ten wiedergibt. Aber was weiĂ ich schon?
Und ich werde auĂerdem einen Teufel tun der allgemein von allen propagierten Meinung zu widersprechen! Ich will ja nicht als Schwarzseher, Weltverschwörer oder sogar Rechtsradikaler oder Nazi angesehen werden. Das möchte ja keiner von uns, oder? Daher immer schön die vorherrschende Meinung vertreten!
Nun aber zurĂŒck zu meinem Stadtausflug. Mein erster Eindruck von Friedrichshain war, als ich da ankam, eine Gruppe dunkler Gestalten, die an einer StrassenbrĂŒcke herumlungerten. Als sie meiner gewahr wurden, löste sich eine, die dunkelste Gestalt, aus der Truppe, schlenderte lĂ€ssig auf mich zu und grinste mich mit zwei sehr weiĂen, aber nicht mehr ganz vollstĂ€ndigen, Zahnreihen an. Folgender hochgeistige Dialog entspann sich darauf hin zwischen uns:
Er so: âEy, Digga, was geht?â
Ich so: âĂÀÀÀh. Ich hab keine Ahnungâ.
Er so: âAlder, brauchst du was?â
Ich so: âHm, wenn sie so fragen. Ja. Zwei Wochen bezahlter Urlaub wĂ€ren mal ein guter Anfang. Dann hĂ€tte ich noch Bock auf eine echte Wiener KĂ€sekrainer mit sĂŒĂem Senf, Brot und einem Almdudler, aber die gibtâs hier in dieser Stadt leider nicht in der von mir gewohnten und bevorzugten heimischen GeschmacksqualitĂ€t, also die KĂ€sekrainer meine ich. Und dazu einen Almudler, der hier interessanter Weise auch anders schmeckt, als in meiner hĂŒgelig bis bergigen Heimat. Ach ja und mein Auto braucht mal wieder eine AutowĂ€sche. Wenn man auf der Autobahn mit 228 Kilometer pro Stunde so vor sich hindĂŒmpelt, nimmt man alles mit was da einem entgegenkreucht und fleucht und das macht dann immer so einen leicht gepunkteten Film aus toten Insektenkörpern auf der Windschutzscheibe und auf den Seitenspiegeln. Und die sollen eben weg. Sieht halt nicht schön ausâ.
Er so: âEy, Alda, wassen krasse Typ bis du denn? Isch versteh nur die HĂ€lfte. Aber hab ich voll krass Zeug was macht gute Laune, schwör isch.â
Ich so: âNein Danke, Zeug hab ich selber genug, bin gerade dabei meine SchrĂ€nke auszumisten. In zehn Jahren sammelt sich extrem viel eigenes Zeug an das man eh nicht braucht, aber das zu schade ist um es wegzuwerfen. Jetzt reicht es mir aber und ich verkaufe die Sachen auf Ebay, oder werfe sie einfach beim Nachbarn heilich in die gelbe MĂŒlltonne. Aber trotzdem danke.â
Ich ging weiter meines Weges, der Typ glotzte mir leicht irritiert hinterher und ich wĂ€re dabei fast in einen Haufen Hundeexkremente getreten. GlĂŒck gehabt.
Zum GlĂŒck war ich gerade nicht in Reinickendorf oder Marzahn-Hellersdorf unterwegs, da ist die prozentuale Dichte der Ablage der WĂŒrste, die hinten aus den Vierbeinern rauskommen, am höchsten. In beiden Bezirken leben aktuell rund 9.500 Hundebesitzer. Danach kommen gleich Steglitz-Zehlendorf und Pankow in der Hitparade der gehwegverzierenden Deponaden. Die wenigsten Hundebesitzer gibt es in Kreuzberg/Friedrichshain, wodurch mehr Gehsteig zu sehen ist, als in den anderen Distrikten, was wiederum, zu meinem GlĂŒck, die Chance in einen Kackhaufen zu treten, geringer hĂ€lt.
Die Hundesteuer fĂŒr Berlin belĂ€uft sich pro Jahr ĂŒbrigens auf rund 10 Millionen Euro, Tendenz steigend, was, sowohl die Steuereinnahmen, als auch die Anzahl der liegen gelassenen Hundehaufen, trotz strafen dafĂŒr von bis zu 60 Euro, in, auf und um öffentliche FlĂ€chen der Stadt, betrifft. Und SanitĂ€ts-, Rettungs- und Blindenhunde sind von der Hundesteuer ohnehin ausgeschlossen, und Blindenhunde können, auf Grund der gegebenen UmstĂ€nde, ihr grosses GeschĂ€ft in der Ăffentlichkeit, aber von Ihrem Herrchen unbemerkt, verrichten.
Dieses âheimlich Sachen irgendwo liegen lassenâ funktioniert in einer GroĂstadt, auf Grund der AnonymitĂ€t des urbanen Einwohners, ĂŒbrigens ganz gut. Es gibt da Menschen die seit 20 Jahren in ein und derselben Wohnung leben und Ihre Nachbarn nur vom flĂŒchtigen GrĂŒĂen im Treppenhaus kennen. Auf der StraĂe guckt dir kaum jemand in die Augen und wenn, um dich zu provozieren, oder dir etwas verkaufen zu wollen.
Trotzdem zieht es jedes Jahr immer mehr Menschen in diese ohnehin schon ĂŒbervolle Metropole. Die Mieten explodieren, die Lebensmittelpreise ziehen ebenfalls langsam nach, viele frĂŒher prestigetrĂ€chtige Gegenden sind heute dreckig, beschmiert und abgeranzt. Im Sommer tobt der Mob in den Parks und rund um die Seen und prĂŒgelt sich um die paar freien LiegeplĂ€tze. Doch jeder wie er es mag. Meines ist es nicht.
Ich liebe ruhigere KleinstĂ€dte. Und in eine hatte ich letzten Sven entfĂŒhrt. An einen See. Und Sven war als echter Urbaner schockiert. Da gab es doch tatsĂ€chlich Jugendliche, die nicht im Hochsommer mit dicken Kaputzenshirts und schlabbrigen âzu-Hause-Couch-Jogginghoseâ rumliefen, sondern in âNon-Pseudo-Rapper-Klamottenâ, bestehend aus sauberen Jeans, Poloshirt und Sneakers. Und die sprachen alle Deutsch! Also jetzt nicht das âAlda-isch-bin-voll-krass-cool-und-gechillt-weil-isch-fahr-5er-Karre-schwör- ischâ-Deutsch das Jugendliche aktuell gerne von, nennen wir sie mal âzugezogenen Menschenâ ĂŒbernehmen, weil sie es cool finden so zu reden wie gewisse Vollpfosten in Musikvideos, sondern echtes Hochdeutsch. Und diese Jugendlichen hatten gute Manieren, konnten GrĂŒĂen und hatten sogar Respekt vor Ă€lteren Menschen. Und was am schockierendsten fĂŒr Sven war: Fremde Menschen sehen dir auf offener StraĂe in die Augen und dann kommt der echte, wahrhaftige Horror fĂŒr einen Vollbluturbanisierten: Sie grĂŒĂen dich!
Sven war knapp am Rande des Herzinfarkts und als er merkte wie viel Sauerstoffgehalt in der gesunden Wald- und Seeluft enthalten ist, klappte er körperlich und mental ganz zusammen und flehte mich an Ihn wieder zurĂŒck in die Stadt zu fahren.
So sind GeschmĂ€cker und BedĂŒrfnisse eben verschieden. Was der eine liebt, mag der andere gar nicht. Menschen sind doch sehr verschieden, oder? Aber was weiĂ ich denn schon?
(c) 2020 Hurga Hrabonsky