Es ist der schwerste Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der Bundesrepublik: Der Koalitionsauschuss von SPD, CDU und CSU ha
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@patatita
Es ist der schwerste Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der Bundesrepublik: Der Koalitionsauschuss von SPD, CDU und CSU ha

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
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Ich habe ein paar Gedanken zur Situation rund um die Ursache zur Pause des Dresdner Tatorts und @hanna-water hat mich ermutigt, sie zu teilen. Ich hab Quellen angefΓΌgt, wo es relevant ist, der Kommentar an sich ist aber natΓΌrlich mein Standpunkt und sollte auch nur als MeinungsΓ€uΓerung gesehen werden.
Die (vorlΓ€ufige) Einstellung des Dresdner Tatorts sowie der Polizeirufe 110 Magdeburg und Halle des MDR haben zu Recht fΓΌr Unruhe gesorgt. Auch Radio Bremen hat bereits angekΓΌndigt, nur noch einen statt zwei Filme pro Jahr zu produzieren.
Der Spardruck, der diese Entscheidungen des MDR und Radio Bremens herbeigefΓΌhrt hat, ist nicht vom Himmel gefallen. Im Gegenteil, er ist bewusst herbeigefΓΌhrt worden, indem einige CDU-gefΓΌhrte LΓ€nder, federfΓΌhrend wohl Sachsen-Anhalt und Bayern, die Zustimmung zu einer seit Jahrzehnten vereinbarten Finanzierung nachtrΓ€glich verweigerten.
Die Argumentation: die Notwendigkeit der Anhebung sei zwar von einer unabhΓ€ngigen Kommission festgestellt, aber politisch nicht vermittelbar.
Mal ganz davon abgesehen, dass die Anhebung nur aus schwerwiegenden GrΓΌnden abgelehnt werden darf (und politische GrΓΌnde zΓ€hlen ausdrΓΌcklich nicht dazu), lΓ€sst dieses Argument leider auch sehr tief blicken.
In einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt, in dem aktuelle Prognosen von einem 41% AfD-Anteil im neuen Landtag ausgehen, ist ein starker ΓRR wichtiger denn je. Eine demokratische Gesellschaft braucht guten Journalismus und qualitativ hochwertige MedienbeitrΓ€ge. Beides gibt es nicht umsonst. Ja, auch frei finanzierte Presse ist dafΓΌr unerlΓ€sslich (massiver, beispielhafter shout-out an dieser Stelle an den Spiegel, der die VorwΓΌrfe zu sexueller Gewalt durch Christian Ulmen aufgedeckt hat), aber eben nicht nur.
Die Γffentlich-rechtlichen nehmenβbei aller z.T. berechtigten Kritik, die man an Programminhalten und Kosten anbringen kannβdiesen Auftrag wahr.
Nur drei Beispiele aus dem ΓRR, die mir spontan aus dem Kopf einfallen:
Investigativjournalismus im Sport. Sowohl ZDF als auch ARD decken regelmΓ€Γig Korruption in SportverbΓ€nde (zb Fechten, Eisschnelllauf) auf. Recherchen der ARD ΓΌber Staatsdoping in Russland fΓΌhrten 2014 letztendlich zu einem bis heute andauernden Ausschluss des russischen Verbandes von internationalen Wettbewerben wie zb den Olympischen Spielen. (Einmal innehalten und anerkennen, was das fΓΌr ein riesiges Ding ist. Die ARD hat das losgetreten und nicht locker gelassen, bis das IOC reagiert hat. Da hΓ€ngt der gesamte politische Apparat, die russische Polizei und noch viel dubiosere Gestalten mit drin. Nach neuen Erkenntnissen ist es wohl der gleiche geheimdienstliche Kreis, dem die Ermordung von Andrej Nawalny und Boris Nemzow zugeschrieben wird. FΓΌr so eine EnthΓΌllung muss man erstmal die RΓΌckendeckung im Sender haben)
Kinderbildung. Die ΓRR leisten einen immensen Beitrag dazu, Wissen fΓΌr Kinder zugΓ€nglich zu machen. Formate wie Checker Tobi oder Checkpoint (und ja, auch die Sendung mit der Maus) sind niedrigschwellig und trotzdem qualitativ hochwertig, ohne dass die Kinder mit Werbung fΓΌr gegenderte Schwachsinnsprodukte zugeballert werden wie bei privaten Sendern. Der Anteil der Kinder, die diese Formate guckt (oder als Podcast hΓΆrt) ist riesig. Sie werden in vielen Grundschulen genutzt, um Wissen zu vermitteln, weil die QualitΓ€t und die Akzeptanz so hoch sind.
Lokale Identifikation. Ich war bei einer Tatort Premiere, die keine massive fandom PrΓ€senz hat wie SaarbrΓΌcken. Dort waren 1000 GΓ€ste (!), alle aus der Stadt des Tatorts und Umgebung. Warum waren die alle da? Weil sie ihre Stadt im Fernsehen/auf der groΓen Leinwand sehen wollen. Das macht SpaΓ und zwar allen Generationen. Die Tatorte, aber genau so die Polizeirufe und die Sokos sind nicht nur ein Wirtschaftsfaktor vor Ort (Hotels, Verpflegung der Filmschaffenden, Miete der Filmlocations etc: Laut Produzentenallianz kΓΆnnten in Sachsen-Anhalt bis zu 1.000 ArbeitsplΓ€tze verloren gehen; mehr als 70 Prozent des Produktionsetats flieΓen demnach direkt in die Region.), sondern helfen auch, die Region positiv im Fernsehen darzustellen.
Wenn mir als Gelegenheitsguckerin schon drei Beispiele aus dem Kopf einfallen, sollte man doch meinen, dass es hauptberuflichen Politiker*innen nicht allzu schwer fallen sollte, zu erklΓ€ren, warum unsere Gesellschaft den ΓRR braucht.
Mehr Fakten, besser erklΓ€rt. Mehr Unterhaltung, aber nicht auf Kosten anderer. Mehr Hingucken, und zwar so, dass alle mitgenommen werden. Mehr DiversitΓ€t, aber ohne erhobenen Zeigefinger.
Ich bestreite nicht, dass es fΓΌr diese Ziele die Anfang des Jahres beschlossene Reform des ΓRR braucht (die im ΓΌbrigen die gleichen LΓ€nder lange blockiert haben π€¦πΌββοΈ). Die Senderlandschaft ist unΓΌbersichtlich und kleinteilig, einiges ist verstaubt, anderes zu nischig. Nur: mit einem harten (und mΓΆglicherweise verfassungswidrigen!!!) Kostenstopp ist keinem geholfen. Vertrauen in die Demokratie stΓ€rkt man nicht, in dem man aus politischem Taktieren von verfassungsrechtlich getragenen Vereinbarungen abweicht. Das ist schΓ€biger Populismus, der nur zu noch mehr Frust bei denjenigen fΓΌhrt, die (noch) erreichbar sind.
Das Argument, erst mΓΌsse reformiert werden, dann kΓΆnne man ΓΌber eine ErhΓΆhung reden, greift nicht. Die Kosten sind jetzt berechnet worden, also mΓΌssen sie gedeckt werden. Eine Reform wird erst in einigen Jahren echte Kosteneinsparungen bringen. Wer etwas anderes verlangt, macht sich selbst etwas vor.
Die AfD will den Rundfunkvertrag wohl kΓΌndigen, wenn sie in einem Bundesland die Mehrheit erreicht. Es ist nicht so ganz eindeutig, was dann passiert. MΓΆglicherweise bricht das ganze Finanzierungssystem zusammen und zumindest in dem betroffenen Bundesland dΓΌrfte nicht mehr gesendet werden. Egal, wie die konkreten rechtlichen Folgen sind, klar ist: solchen Drohungen zu begegnen, in dem man sich hinstellt und sagt, "wir wissen auch nicht so genau, warum wir den ΓRR brauchen", gibt der AFD den Raum ΓΌberhaupt zu agieren. Da hilft es auch nichts, das ganze in Politikersprech zu verpacken und es "nicht politisch vermittelbar" zu nennen.
Nicht vermittelbar ist, dass nun drei ostdeutsche BeitrΓ€ge zu zwei beliebten Fernsehreihen mit positivem Image (mΓΆglicherweise dauerhaft) wegfallen. ArbeitsplΓ€tze und Identifikation, beides wird in der Region dringend benΓΆtigt, aber soweit geht die Weitsicht der eigenen (!) Landesregierung wohl nicht.
Ich hoffe, dass das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung im Sinne der Demokratie fΓ€llt, wenn schon Teile der Politik es nicht schaffen.
Hier ist der Link zu einer Petition der "BFFS - Die Schauspielgewerkschaft", die sich mit diesem Thema befasst.
Petition richtet sich an: An die MinisterprΓ€sident*innen der LΓ€nder und die Rundfunkkommission der LΓ€nder
Wir fordern die MinisterprΓ€sidenten der LΓ€nder, insbesondere an Michael Kretschmer, MinisterprΓ€sident des Freistaates Sachsen, Sven Schulze, MinisterprΓ€sident des Landes Sachsen-Anhalt, und Mario Voigt, MinisterprΓ€sident des Freistaates ThΓΌringen, auf, die angemessene Finanzierung des ΓΆffentlich-rechtlichen Rundfunks sicherzustellen und die von der KEF empfohlene ErhΓΆhung des Rundfunkbeitrags umzusetzen. Die geplanten KΓΌrzungen beim MDR treffen nicht nur einzelne Formate. Sie bedrohen Schauspieler*innen, Filmschaffende hinter der Kamera, MDR-Mitarbeitende, Produktionsunternehmen, das Publikum und die Sichtbarkeit ostdeutscher LebensrealitΓ€ten.
Wir fordern die MinisterprΓ€sidenten der LΓ€nder, insbesondere an Michael Kretschmer, MinisterprΓ€sident des Freistaates Sachsen, Sven Schulze,
Ich habe ein paar Gedanken zur Situation rund um die Ursache zur Pause des Dresdner Tatorts und @hanna-water hat mich ermutigt, sie zu teilen. Ich hab Quellen angefΓΌgt, wo es relevant ist, der Kommentar an sich ist aber natΓΌrlich mein Standpunkt und sollte auch nur als MeinungsΓ€uΓerung gesehen werden.
Die (vorlΓ€ufige) Einstellung des Dresdner Tatorts sowie der Polizeirufe 110 Magdeburg und Halle des MDR haben zu Recht fΓΌr Unruhe gesorgt. Auch Radio Bremen hat bereits angekΓΌndigt, nur noch einen statt zwei Filme pro Jahr zu produzieren.
Der Spardruck, der diese Entscheidungen des MDR und Radio Bremens herbeigefΓΌhrt hat, ist nicht vom Himmel gefallen. Im Gegenteil, er ist bewusst herbeigefΓΌhrt worden, indem einige CDU-gefΓΌhrte LΓ€nder, federfΓΌhrend wohl Sachsen-Anhalt und Bayern, die Zustimmung zu einer seit Jahrzehnten vereinbarten Finanzierung nachtrΓ€glich verweigerten.
Die Argumentation: die Notwendigkeit der Anhebung sei zwar von einer unabhΓ€ngigen Kommission festgestellt, aber politisch nicht vermittelbar.
Mal ganz davon abgesehen, dass die Anhebung nur aus schwerwiegenden GrΓΌnden abgelehnt werden darf (und politische GrΓΌnde zΓ€hlen ausdrΓΌcklich nicht dazu), lΓ€sst dieses Argument leider auch sehr tief blicken.
In einem Bundesland wie Sachsen-Anhalt, in dem aktuelle Prognosen von einem 41% AfD-Anteil im neuen Landtag ausgehen, ist ein starker ΓRR wichtiger denn je. Eine demokratische Gesellschaft braucht guten Journalismus und qualitativ hochwertige MedienbeitrΓ€ge. Beides gibt es nicht umsonst. Ja, auch frei finanzierte Presse ist dafΓΌr unerlΓ€sslich (massiver, beispielhafter shout-out an dieser Stelle an den Spiegel, der die VorwΓΌrfe zu sexueller Gewalt durch Christian Ulmen aufgedeckt hat), aber eben nicht nur.
Die Γffentlich-rechtlichen nehmenβbei aller z.T. berechtigten Kritik, die man an Programminhalten und Kosten anbringen kannβdiesen Auftrag wahr.
Nur drei Beispiele aus dem ΓRR, die mir spontan aus dem Kopf einfallen:
Investigativjournalismus im Sport. Sowohl ZDF als auch ARD decken regelmΓ€Γig Korruption in SportverbΓ€nde (zb Fechten, Eisschnelllauf) auf. Recherchen der ARD ΓΌber Staatsdoping in Russland fΓΌhrten 2014 letztendlich zu einem bis heute andauernden Ausschluss des russischen Verbandes von internationalen Wettbewerben wie zb den Olympischen Spielen. (Einmal innehalten und anerkennen, was das fΓΌr ein riesiges Ding ist. Die ARD hat das losgetreten und nicht locker gelassen, bis das IOC reagiert hat. Da hΓ€ngt der gesamte politische Apparat, die russische Polizei und noch viel dubiosere Gestalten mit drin. Nach neuen Erkenntnissen ist es wohl der gleiche geheimdienstliche Kreis, dem die Ermordung von Andrej Nawalny und Boris Nemzow zugeschrieben wird. FΓΌr so eine EnthΓΌllung muss man erstmal die RΓΌckendeckung im Sender haben)
Kinderbildung. Die ΓRR leisten einen immensen Beitrag dazu, Wissen fΓΌr Kinder zugΓ€nglich zu machen. Formate wie Checker Tobi oder Checkpoint (und ja, auch die Sendung mit der Maus) sind niedrigschwellig und trotzdem qualitativ hochwertig, ohne dass die Kinder mit Werbung fΓΌr gegenderte Schwachsinnsprodukte zugeballert werden wie bei privaten Sendern. Der Anteil der Kinder, die diese Formate guckt (oder als Podcast hΓΆrt) ist riesig. Sie werden in vielen Grundschulen genutzt, um Wissen zu vermitteln, weil die QualitΓ€t und die Akzeptanz so hoch sind.
Lokale Identifikation. Ich war bei einer Tatort Premiere, die keine massive fandom PrΓ€senz hat wie SaarbrΓΌcken. Dort waren 1000 GΓ€ste (!), alle aus der Stadt des Tatorts und Umgebung. Warum waren die alle da? Weil sie ihre Stadt im Fernsehen/auf der groΓen Leinwand sehen wollen. Das macht SpaΓ und zwar allen Generationen. Die Tatorte, aber genau so die Polizeirufe und die Sokos sind nicht nur ein Wirtschaftsfaktor vor Ort (Hotels, Verpflegung der Filmschaffenden, Miete der Filmlocations etc: Laut Produzentenallianz kΓΆnnten in Sachsen-Anhalt bis zu 1.000 ArbeitsplΓ€tze verloren gehen; mehr als 70 Prozent des Produktionsetats flieΓen demnach direkt in die Region.), sondern helfen auch, die Region positiv im Fernsehen darzustellen.
Wenn mir als Gelegenheitsguckerin schon drei Beispiele aus dem Kopf einfallen, sollte man doch meinen, dass es hauptberuflichen Politiker*innen nicht allzu schwer fallen sollte, zu erklΓ€ren, warum unsere Gesellschaft den ΓRR braucht.
Mehr Fakten, besser erklΓ€rt. Mehr Unterhaltung, aber nicht auf Kosten anderer. Mehr Hingucken, und zwar so, dass alle mitgenommen werden. Mehr DiversitΓ€t, aber ohne erhobenen Zeigefinger.
Ich bestreite nicht, dass es fΓΌr diese Ziele die Anfang des Jahres beschlossene Reform des ΓRR braucht (die im ΓΌbrigen die gleichen LΓ€nder lange blockiert haben π€¦πΌββοΈ). Die Senderlandschaft ist unΓΌbersichtlich und kleinteilig, einiges ist verstaubt, anderes zu nischig. Nur: mit einem harten (und mΓΆglicherweise verfassungswidrigen!!!) Kostenstopp ist keinem geholfen. Vertrauen in die Demokratie stΓ€rkt man nicht, in dem man aus politischem Taktieren von verfassungsrechtlich getragenen Vereinbarungen abweicht. Das ist schΓ€biger Populismus, der nur zu noch mehr Frust bei denjenigen fΓΌhrt, die (noch) erreichbar sind.
Das Argument, erst mΓΌsse reformiert werden, dann kΓΆnne man ΓΌber eine ErhΓΆhung reden, greift nicht. Die Kosten sind jetzt berechnet worden, also mΓΌssen sie gedeckt werden. Eine Reform wird erst in einigen Jahren echte Kosteneinsparungen bringen. Wer etwas anderes verlangt, macht sich selbst etwas vor.
Die AfD will den Rundfunkvertrag wohl kΓΌndigen, wenn sie in einem Bundesland die Mehrheit erreicht. Es ist nicht so ganz eindeutig, was dann passiert. MΓΆglicherweise bricht das ganze Finanzierungssystem zusammen und zumindest in dem betroffenen Bundesland dΓΌrfte nicht mehr gesendet werden. Egal, wie die konkreten rechtlichen Folgen sind, klar ist: solchen Drohungen zu begegnen, in dem man sich hinstellt und sagt, "wir wissen auch nicht so genau, warum wir den ΓRR brauchen", gibt der AFD den Raum ΓΌberhaupt zu agieren. Da hilft es auch nichts, das ganze in Politikersprech zu verpacken und es "nicht politisch vermittelbar" zu nennen.
Nicht vermittelbar ist, dass nun drei ostdeutsche BeitrΓ€ge zu zwei beliebten Fernsehreihen mit positivem Image (mΓΆglicherweise dauerhaft) wegfallen. ArbeitsplΓ€tze und Identifikation, beides wird in der Region dringend benΓΆtigt, aber soweit geht die Weitsicht der eigenen (!) Landesregierung wohl nicht.
Ich hoffe, dass das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung im Sinne der Demokratie fΓ€llt, wenn schon Teile der Politik es nicht schaffen.
how it feels watching Star Trek for the first time.
Melika und Edin bei der diesjΓ€hrigen Grimme-Preis Verleihung

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ein Ausschnitt aus der Aufzeichnung des deutschen Theaterpreises 2022 am DΓΌsseldorfer Schauspielhaus
Polizeiruf #426: Goldraub
Meine (nicht ganz ernst gemeinte) Zusammenfassung, damit jede/r, der/die die Episode noch nicht gesehen hat, selbst entscheiden kann, warum man sie unbedingt anschauen sollte π .
Vincent hat eine kurze Nacht gehabt und ist nicht allzu gut drauf - kein Wunder, er hat gerade Probleme mit seinem Freund (mit Adam? Mit Wiktor? Oder mit beiden???). Alle andern sind ekelhaft gut drauf. Niemand bemerkt, dass sich Vincent extra in Schale geworfen hat. Schade.
Der Tatort MΓΌnster will vergessen (aber ich lasse ihn nicht)
Vor ein paar Tagen hat @iiiflow diesen wunderbaren Post zum Tatort MΓΌnster verΓΆffentlicht, in dem sie ihren Frust ΓΌber die mangelnde Thematisierung von Nadeshdas Tod im Canon ausdrΓΌckt. Tja, und was soll ich sagen?
Abgesehen davon, dass ich ihre Worte sehr gut nachempfinden kann, hat der Post (und die Reaktionen darauf) in mir das BedΓΌrfnis ausgelΓΆst, ein paar Gedanken zu diesem Thema aufzuschreiben, die schon lΓ€nger in meinem Kopf herumgeistern.
Vor einiger Zeit habe ich nΓ€mlich einen Text des deutschen Medienwissenschaftlers Lorenz Engell gelesen, der sich mit Serien und deren Aufbau, ihrer Zeitlichkeit und (Dis-)KontinuitΓ€t beschΓ€ftigt. Ausgehend von seinen Γberlegungen habe ich viel ΓΌber den Tatort MΓΌnster und seine permanente Gegenwart nachgedacht und darΓΌber, warum sie mich eigentlich so stΓΆrt.
Dieser Post ist nun also eine pseudo-wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Prinzip der permanenten Gegenwart und seinen Auswirkungen auf die Figuren, Handlungen und Zuschauer*innen der Serie. Er ist ziemlich lang geworden, aber am Ende gibt es eine knappe Zusammenfassung.
Wenn ihr euch dafΓΌr interessiert, kΓΆnnt ihr gerne weiterlesen. Ansonsten β don't mind me. <3
3. Januar 2026 Vielleicht denkt ihr "Das interessiert mich nicht, es betrifft mich nicht". Wenn es euch so geht: Stellt euch mal bitte vor, ihr wΓΌrdet gegen euren Willen in solch einem Register registriert werden. Und wer weiΓ, wenn solch ein Register tatsΓ€chlich umgesetzt wird, vielleicht kommen dann bald rechtskonservative und rechtsextreme Leute auf die Idee, dass nicht nur trans, nichtbinΓ€re, genderqueere und intergeschlechtliche Menschen in ein solches Register gehΓΆren, sondern auch cis Menschen, die lesbisch, bi, pan oder schwul sind. Oder vielleicht kommen sie auf die Idee, dass auch chronisch Kranke, behinderte, neurodivergente Menschen in ein Sonderregister gehΓΆren? Oder andere Minderheiten? Also bitte mitzeichnen und teilen. Danke. Die Petition lΓ€uft nur noch bis 13. Januar 2026, es ist also dringend. Den Link zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2025/_07/_14/Petition_183950.nc.html
Polizeiruf 110
Falls es in den Weiten von Discord einen Polizeiruf 110 Server gibt, wΓΌrde ich mich ΓΌber eine Einladung freuen.

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Blind ermittelt - Geister der Vergangenheit [2025]
An Archive of Our Own, a project of the Organization for Transformative Works
Weihnachten naht, es wird Zeit fΓΌr Weihnachtsfics.
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Nein, JaCqUeS, es geht nicht leiser! π³οΈβππ³οΈβππ³οΈβππ³οΈβππ³οΈβππ³οΈβππ³οΈβππ³οΈβππ³οΈβπ
Quelle:
βLiebe LGBTQ β geht es ein wenig leiser?β, schrieb Jacques Schuster, Chefredakteur der WELT AM SONNTAG β und kritisierte, βin welcher Wucht
I know we are all used to hear bad news from the USA or UK when it comes to trans rights but this time Germany wants to play in the same league.
Our idiots at home ministry came up with the fucking idea to start a register for all transgender and nonbinary people which would mean every person working at some public position could always at any given time see your assigned gender at birth, your deadname, your address and who knows what else.
We had been there in the past. Hitler Germany called it the "Travestite Law" back then. Our politicians didn't learn.
We all know this is unacceptable.
Please, if you are German, sign it. If you are not, spread it wide and far.
This had been stopped once a few years ago. It needs to be stopped again.
Hallo, ich bin Penelope Alva Frank, Transfrau, queerfeministische Aktivistin und GrΓΌnderin der queerfeministischen Bewegung Queermany. Ich w

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"Spirk queerbait is so back-" gently grabs your shoulders. Listen. This pairing is over 60 years old. The concept of queerbaiting is younger than they are. They have survived on not-so-subtext and people's imaginations for so long that even if it was "canon" by our standards it would never live up to expectations. We are lucky to have our choice of queer representation on tv now but let's not forget how we got here. They were written as inseparable from the start and they belong together in a way that transcends any one series, timeline or simple definition of platonic or romantic. Slash fiction started because of them. How "explicit" do they have to be for all that history to mean something. No matter how many women they make Spock kiss he and Jim are bonded for life and some of this is less queerbaiting and more simply honouring a dynamic that's been established since the 1960s. They've always been more than the sum of their parts and thats why they've survived while the context and expectations of queer representation changed around them. That's why they're so real to us and isn't that what matters, really?
(ein kleines Wort in eigener Sache)
FΓΌr ein Projekt an der Uni haben wir eine Umfrage erstellt. WΓ€r super, wenn ihr euch ein paar Minuten Zeit nehmen kΓΆnntet, die auszufΓΌllen.
Es geht um die Genus-Zuweisung (grammatisches Geschlecht) von Anglizismen in deutschen SΓ€tzen, also so etwas wie der, die oder das Link. Im besonderen betrachten wir sehr "neue" Anglizismen, zu denen sich eventuell noch gar kein festes Genus etabliert hat.
Bitte auch rebloggen, damit es viele erreicht :) Wir schauen uns vor allem deutsche Muttersprachler verschiedener Altersgruppen an. Wenn ihr also noch Γ€ltere oder jΓΌngere Verwandtschaft habt, die sich auch ein paar Minuten nehmen wΓΌrden, schickt den Link gerne weiter!
Um die Unvoreingenommenheit der Studie zu erhalten, bitte keine offensichtlichen Spoiler des Inhaltes in den Tags :)