Diese Folge ist der 146. Tatort und lief am 04.04.1983.
Es ermitteln Horst Schimanski und Christian Thanner in Duisburg.
Ein Mord an einem Privatdetektiv-Gehilfen führt Kommissar Schimanski auf die Spur eines Geheimnisses, das zwanzig Jahre zurückliegt. Während sein Kollege Thanner nach einer Trennung in Liebeskummer versinkt und bei Schimanski einzieht, stößt dieser auf die mysteriöse Miriam Schultheiß, die ihren eigenen Vater verdächtigt, vor zwei Jahrzehnten ihre Mutter ermordet zu haben. Die Ermittlungen führen zu einer Versicherungsgesellschaft, verschwundenen Personen und einem durchwühlten Detektivbüro. Als Schimanski endlich dem untergetauchten Privatdetektiv Scholl auf die Spur kommt, gerät er in einen Strudel aus Lügen, die eine wohlhabende Familie zu zerreißen drohen…
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Remaining time: 6 days 19 hours
Diese Folge ist der 1139. Tatort und lief am 04.10.2020.
Es ermitteln Nina Rubin und Robert Karow in Berlin.
Ein 90-jähriger Bauunternehmer wird nach seiner Geburtstagsfeier erschossen in seiner Wohnung aufgefunden, um den Hals ein Schild mit der Aufschrift „Ich war zu feige, für Deutschland zu kämpfen“ – eine Parole, wie sie einst die SS für Deserteure verwendete. Das Berliner Ermittlerteam Rubin und Karow taucht bei seinen Nachforschungen tief in die Vergangenheit einer zerrissenen Familie ein, deren Geschichte eng mit der deutschen Teilung verknüpft ist. Als die Kommissare dem Geheimnis auf die Spur kommen, das der Verstorbene kurz vor seinem Tod offenbaren wollte, stoßen sie auf ein düsteres Kapitel, das bis in die Gegenwart nachwirkt und die Wahrheit über den vermeintlichen Mord auf den Kopf stellt…
Tatort München so crazy, jedes mal wenn Ivo nicht jede freie Minute mit Franz verbringt wird Franz eifersüchtig des Todes und wir sollen alle so tun als wäre das normale Kumpel verhalten.
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Er hat als Jugendlicher Leo dabei zugesehen, wie er Kriminalromane verschlungen hat, konnte sich damit aber nie so wirklich anfreunden. Er mochte aber die Idee, so in eine Welt gesogen zu werden.
Auf den Reisen hat er dann langsam damit angefangen, aber so richtig reingefunden hat er durch Karow. Er fand es unangenehm, dass er seine Referenzen nicht verstand, und fing an, die Bücher, die er in Witzen und Anmerkungen erwähnte, nachzulesen.
Und als er dann mit Vincent in eine WG zog, verfestigte sich die Routine. Vincents Empfehlungen waren eher auf seinen Geschmack zugeschnitten und er zeigte ihm, dass man eigentlich überall lesen kann, weil es in den seltensten Fällen jemanden stört. Er sieht bei Vincent das Lesen in Zügen, in Cafés, beim Warten, in der Küche, auf dem Sofa, im Bett – und gewöhnt es sich auch an.
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Hinter dem Buch kann er sich verstecken. Die meisten Menschen verstehen das Lesen als ein Zeichen, dass man nicht gestört werden möchte, und nur in den wenigsten Fällen wird es verpönt.
Am meisten liest er allerdings in den Nächten und Phasen, in denen er nicht schlafen kann. Er hat das Gefühl, durch das Lesen schiebe er den Schlaf nicht unnötig auf; beim Lesen würden ihm schon die Augen zufallen, wenn er wirklich schlafen könne.
Am liebsten liest er Klassiker – die, die er nicht auf Anhieb versteht. Die, bei denen er dann noch drei weitere Bücher lesen muss, um den Inhalt zu verstehen. Die, bei denen er jedes Wort aufnehmen und wahrnehmen muss, damit er die Handlung versteht. Die, bei denen all seine Gedanken dem Buch gehören.
Aber er liest nicht nur Klassiker. Er kommt gerne zu ihnen zurück, aber oft schaffen es auch Werke in seine Hände, die ihm empfohlen wurden. Er kommt selten noch einmal darauf zu sprechen mit den Menschen, aber wenn ihm jemand was empfiehlt, nimmt er es ernst.
Er liest sich still durch Pias Empfehlungen, nimmt immer mal wieder einen Thriller aus Leos Regal mit und hat, weil er keine Ahnung hat, was Esther eigentlich liest, irgendwann provisorisch die größten französischen Titel der Gegenwartsliteratur abgehakt.
Er redet aber nicht über das Lesen. Nur wenn es zeitlich gar nicht gepasst hat, fragt er Leo still und heimlich, ob sie noch eben bei einer Buchhandlung halten können, oder schweift kurz ab, wenn er einen Bücherschrank sieht. Er mag es auch überhaupt nicht, wenn man in seinen Büchern schnüffelt, obwohl er die Buchrücken bricht, sie in jede erdenkliche Tasche – manchmal auch in seine Hosentasche – steckt und unachtsam seinen Kaffee auf ihnen abstellt.
Eigentlich nutzt er keine Lesezeichen, aber für dickere Romane nutzt er ein Lesezeichen, das eigentlich mal Leos war. Auf dem Lesezeichen steht „Leo Lesemaus“ und darunter ist ein Bild von Leo bei seiner Einschulung. Er weiß, dass Leos Mutter das gebastelt hat. Das Lesezeichen lag in dem Kriminalroman, den Adam aus Leos Zimmer mitgenommen hat, als er schon wusste, er würde gehen.