Im Wald
Ich stehe hier, umgeben von Bäumen.
Hier bin ich nicht mehr als nackt,
nicht mehr als der Baum der vor mir steht,
nicht mehr als ich.
Nichts als lebende Masse.
Hier bin ich nicht gebrochen - nicht mehr als ein Ast, der knapp noch am Baum hängt.
Meine Ecken und Kanten verwässern hier. Ich bin hier kein Objekt der Interpretation, Begierde oder Wertung. Ich bin hier so viel, und doch so wenig - ein Teil des Ganzen und vom Ganzen umhüllt.
Ich fühle mich frei, denn ich könnte hier lachen und weinen, ohne gesehen zu werden. Könnte singen und schreien, ohne gehört zu werden.
Das Grün umhüllt mich, nimmt mich ein. Ich lasse es zu. Merke wie es meine Seele berührt. Merke wie es mich heilt.
Und endlich, lang ersehnt
Frieden

















