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Soay sheep Ilvy &Paula
"der gute alte wilhelm"
wir lebten und liebten
uns stets
ohne Zukunft
Lebst du noch?
Zwischen meinen Rippen pulsiert noch ein Echo
von dem Mädchen, das ich einst war.
Und doch riecht die Luft nach Abschied,
obwohl sie noch in mir atmet –
verankert irgendwo
zwischen Knochen und Schmerz.
Ich sehe sie manchmal
in Spiegeln, die zu lange schweigen,
die meinen Hass stets nähren,
in Nächten, die zu kalt sind für Schlaf.
Sie trägt mein Lächeln,
doch es ist schon lange nicht mehr ganz.
Manchmal flüstert sie mir zu,
dass Verlieren auch eine Form von Werden ist.
Ich nicke –
doch die Stille antwortet nie.

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Ich liebe dich ganz fürchterlich! Und weil ich nicht weiß, wohin mit all meiner Rührung, wird sich diese ganze herrliche Sehnsucht unweigerlich in mir sammeln und stauen und bündeln und irgendwann zerplatze ich daran. Und dann werd' ich wie Regen herunter prasseln und so wird sich mein Herz bemerkbar machen: an jeder kleinen Stelle auf die es weint, sollen Blumen für dich wachsen. Rote und weiße und rosa Rosen und Tulpen und Gänseblümchen. Tränende Herzen, Chrysanthemen, Hyazinthen, blaue Hortensien. Vergissmeinnicht, Vergissmeinnicht, Vergiss mein nicht.
Die Tiefe die du in dir Trägst,
berührt die Tiefe in mir
und mit meinen Fingern erspüre ich die Vergangenheit,
das zuschnüren in dir.
Du hast Angst. Angst, wieder da zu landen wo du einmal warst &
als du sangst,
wankst du und verbannst alles in deinen Schlaf.
Geht’s dir gut? Oder ruht da innerlich bei dir eine buhende Wut?
Der ganze Sud aus Blut, dein vergangener Mut. Tut dir die Vergangenheit gut?
Ich bin hier und sehe dich,
nur so unter dem Strich,
Ich bleibe auch hier und bewege mich nicht.
Und wenn etwas ist, erwäge mich.
Ich bin hier
und sehe dich.
-minaskunst
ströme der unzufriedenheit
strebend zweifelnd den fluss entlang
in der sonne glimmernd und raschelnd
stehen sie zu ihren defizit-trunkenen ungenügikeiten
bilden bänder braun bei blau bis grün gen' gold
bänder auf der suche,
Du siehst sie verborgen,
eifrig zu beweisen, dass die felsen an denen sich der bänderstrom reibt verrückbar sind,
unterliegen dem deckhaar und dem milchfilm über Deinen augen,
die sehen was ich ahne, doch seine feuchte natur negierend,
dem ich verrücken und anheben Deine goldnen strähnen,
ich kann sie kaum entdecken im dichten braun-blauen strom